Es ist Freitag und damit für Google wieder die Zeit, ein neues Update für die gleichnamige Android-App auszurollen, das zwar wie üblich an der Oberfläche keine Veränderungen mitbringt, aber meist Änderungen unter der Haube im Gepäck hat. So ist es auch heute wieder, allerdings besteht das Gepäck dieses mal auf einem Bug, mit dem die Nutzer wohl über das Wochenende auskommen müssen: Die Launcher fragen in Dauerschleife die Position des Nutzers ab.
Die Marktforscher von IDC haben sich wieder einmal den Smartphone-Markt angesehen und ziehen ein Fazit über das 3. Quartal, das insgesamt kein gutes Bild abgibt. Der Markt ist nun bereits das vierte Mal in Folge geschrumpft und hat somit nun schon ein Jahr Schrumpfungskur hinter sich. Dennoch ist der Ausblick positiv und schon im aktuellen Quartal soll wieder ein Wachstum verzeichnet werden.
Zum Start in das Wochenende hatte Google neue Zahlen zur aktuellen Android-Verteilung veröffentlicht - und sie lassen sich nur als ein einziges Desaster beschreiben. Auch nach fast drei Monaten kommt das aktuelle Betriebssystem Android Pie nicht einmal auf 0,1 Prozent Anteil - und lässt damit alle großen Google-Versprechen platzen wie eine Seifenblase. Außerdem schauen wir auf die Verteilung der Android-Versionen unserer Leser.
Tag für Tag bekommt der durchschnittliche Nutzer Dutzende, wenn nicht sogar Hunderte, Benachrichtigungen auf dem Smartphone. Manche davon sind mehr und manche weniger wichtig, aber standardmäßig haben sie nur eine kurze Lebensdauer und sind nur einen Wisch davon entfernt, für immer zu verschwinden. Das ist praktisch, kann aber zum Problem werden, wenn man dann doch einmal eine wichtige Benachrichtigung weggewischt hat. Glücklicherweise gibt es dafür aber zwei Lösungen. Einmal per App und einmal über die Bord-Lösung von Android.
Googles noch dominierendes Betriebssystem Android feiert seit über einem Jahr den 10. Geburtstag, was einfach daran liegt, dass es so viele verschiedene Daten gibt, die als Geburtsstunde der Plattform gewertet werden können. Zum aktuellen Geburtstag blickt Google selbst nun noch einmal auf die Geschichte von Android 1.5 mit dem Versionsnamen Cupcake bis hin zum aktuellen Android Pie zurück. Eine sehr interessante Reise durch die vergangenen 10 Jahre.
Google hat heute Nacht die aktuellen Zahlen zur Verteilung der Android-Versionen veröffentlicht und zeigt damit wieder einmal, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Und man kann sagen: Nicht gut. Auch fast drei Monate (!) nach dem Release von Android Pie findet sich die brandaktuelle Version noch immer nicht in den Statistiken. Dafür wachsen die älteren Versionen weiter kräftig.
Grundsätzlich gibt es im Play Store drei Möglichkeiten, mit denen die Nutzer zur Finanzierung einer App beitragen können: Einmalig kaufen, mit In-App-Käufen unterstützen oder die eingeblendete Werbung ansehen und vielleicht das eine oder andere mal anklicken. Schon bald könnte eine neue Variante dazustoßen, die vor allem für fleißige App-Käufer sehr interessant sein kann: Ein App-Abo direkt im Play Store.
Schon seit vielen Jahren versprechen einige große Smartphone-Herstelle das "Next big thing" und zeigen immer wieder Konzepte mit flexiblen Displays, knickbaren Displays oder auch komplett faltbaren Geräten. Letztes soll nun tatsächlich vor der Tür stehen und könnte schon im kommenden Jahr als Samsung-Smartphone in den Verkauf gehen. Damit daraus keine Totgeburt wird, arbeitet Samsung gemeinsam mit Google an einer "speziellen Android-Version".
Seit Anfang der Woche wird die neue Beta-Version 7.7 des Gboard ausgerollt, die eine Reihe von Hinweisen auf kommende Funktion enthielt. Dazu gehört auch die multiplen Zwischenablagen, die von der Tastatur-App organisiert und verwaltet werden und somit stets zur Verfügung stehen. Jetzt wird die Funktion für die ersten Beta-Nutzer freigeschaltet und kann recht simpel, wie erwartet, genutzt werden.
Im Zuge der immer weiteren "Smartisierung" von Smartphones hatte Google vor einigen Jahren die Nearby-Benachrichtigungen eingeführt, mit denen es möglich war, Benachrichtigungen auf alle Smartphones in der unmittelbaren Umgebung zu senden. Jetzt hat Google recht überraschend und kurzfristig das Ende dieser API verkündet, die schon Anfang Dezember die letzten Benachrichtigungen ausliefern wird.
Die Fragmentierung gehört ist seit vielen Jahren und bis heute das größte Problem des Android-Ökosystems und konnte trotz vieler Versuche bisher von Google nicht gelöst werden. Zumindest in puncto Sicherheit setzt man nun aber den Smartphone-Herstellern die Pistole auf die Brust und verpflichtet sie dazu, mindestens für zwei Jahre Sicherheitsupdates auszuliefern. Vorerst gilt das aber nur für Geräte, die in Europa verkauft werden.
Klickbetrug ist eines der größten Probleme der Werbeindustrie und sorgt, völlig zurecht, immer wieder für Misstrauen in die tatsächlichen Reichweiten der großen Werbenetzwerke. Jetzt wurde ein Fall aufgedeckt, der diese Zweifel noch einmal untermauert und durch systematischen Betrug viele Hundert Millionen Dollar aus den Werbenetzwerken gestohlen haben soll. Dabei kamen einige Methoden zum Einsatz, die auch für die Algorithmen schwer zu erkennen waren und es noch immer sind.
Auch wenn es von vielen Nutzern noch unbemerkt ist, steht die Android-Welt in Europa vor sehr großen Veränderungen. Ab der kommenden Woche müssen Smartphone-Hersteller die Google-Apps nicht mehr Vorinstallieren und somit auch den Chrome-Browser und die Google-App nicht mehr ab Werk ausliefern. Google bereitet sich nun auch öffentlich auf diesen Schritt vor und bringt den Google Assistant über eine getarnte Sprachen-App in den Play Store.
Es ist heute kaum noch möglich, Webseiten aufzurufen oder Apps zu starten, ohne dass im Hintergrund mindestens ein Tracking-System anspringt und die Aktivitäten des Nutzers auf Schritt und Tritt verfolgt. Das ist nichts Neues und sollte längst dem Großteil der Nutzer bewusst sein. Wie Bloomberg jetzt berichtet, geht das Tracking bei einigen Android-Apps aber sogar über die Deinstallation hinaus und soll versuchen, den Nutzer zurückzugewinnen.
Auf dem Smartphone lassen sich dank Offline-Unterstützung in vielen Apps einige Dinge auch ohne Internetverbindung erledigen, die im Hintergrund bei erneuter Verbindung automatisch synchronisiert werden. Google bringt nun auch die Möglichkeit zu Android, sogar Apps Offline herunterzuladen und zu installieren - zumindest theoretisch. Praktisch können sie nun auf anderen Wegen übertragen und dann vom Play Store validiert werden.