Seit gestern wird wieder ein Update für Google Photos ausgerollt, dass die App auf Version 2.12 bringt. Mit diesem Update wird endlich eine Funktion ausgerollt, die schon seit über einem halben Jahr immer wieder mal in Teardowns entdeckt worden ist: Die automatische Stabilisierung von Videos. Außerdem befinden sich in der App Hinweise darauf, dass es schon bald wieder eine Google+ Integration geben könnte.
In der letzten Woche hat Google das neue Location Sharing in den Google Maps angekündigt und stellt diese Funktion damit erstmals an der sinnvollsten Stelle im eigenen Ökosystem zur Verfügung. Eine sehr ähnliche Funktion gab es bisher bei Google+, die von der neuen Möglichkeit in den Maps abgelöst werden soll. Leider scheint ein Googler nun zu früh den Knopf gedrückt zu haben, und hat die Funktion noch vor dem Start des Nachfolgers abgeschaltet.
Google hat gestern mit einem einzigen Blogpost wieder einen sehr kleinen Frühjahrsputz durchgeführt: Neben der Entfernung der SMS-Funktion aus Hangouts und der endgültigen Einstellung von Google Talk wurde aber noch eine weitere App beschnitten: Nutzer von GMail müssen in Zukunft auf einige Experimente aus den Labs verzichten und auch die Integration von Google+ wird komplett gestrichen.
Egal ob Messenger oder Social Network: Um GIF-Animationen kommt man nicht mehr herum und sie finden sich in immer mehr Apps. Mit dem Start von Gboard im Dezember des vergangenen Jahres hat Google diese nicht ganz neue Art der Kommunikation auch direkt in die Keyboard-App gebracht. Noch unterstützen nur wenige Apps das Einfügen dieser Animationen aus der Tastatur-App heraus, doch es werden stetig mehr. Mit dem letzten Update hat nun auch die Google+ App diese Unterstützung bekommen.
In den ersten zwei Jahren des Bestehens hat Google bei der Weiterentwicklung des Netzwerks Google+ noch richtig Gas gegeben und hat Hunderte (kleine) Updates pro Monat gebracht. Mittlerweile ist das Tempo deutlich reduziert und so wie viele andere Produkte auch bekommt es nur selten neue Features. Doch schon bald könnte sich das ändern, denn es könnten große Neuigkeiten vor der Tür stehen: Derzeit sind die Entwickler auf der Suche nach Beta-Testern für Google+.
Google+ wird immer wieder als Geisterstadt verschrien, die von niemandem genutzt wird - damit muss das Netzwerk praktisch seit Anfang an Leben, und das wird sich wohl auch so schnell nicht ändern. Doch dahinter steckt eine große und sehr aktive Community, die das natürlich vollkommen anders sieht - und eine Funktion des Netzwerks soll dies nun auch belegen. Die neue Influence-Funktion zeigt Informationen über die eigene Reichweite an.
Die letzten Jahre waren für Google+ sehr turbulent und das Netzwerk stand mehrmals - zumindest aus Sicht vieler Beobachter - am Abgrund. Doch im November 2015 hat man dann einen kleinen Neustart hingelegt und dem Netzwerk einige neue Funktionen spendiert. Jetzt kündigt man weitere große und wichtige Funktionen an und zieht gleichzeitig bei der alten Version endgültig den Stecker.
Googles Entwickler sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um Dinge und Abläufe zu optimieren: Ob es nun darum geht die Geschwindigkeit zu erhöhen, die Effizienz zu steigern oder auch Traffic zu sparen. Eine neue Technologie soll nun bei Letztem helfen und den Traffic der Google+ App deutlich verringern. Zum Einsatz kommt dabei die vor wenigen Monaten vorgestellte RAISR-Technologie, mit der sich die Dateigröße von Bildern deutlich schrumpfen lässt.
In dieser Woche gab es wieder ein kleines Update für die Google+ App, das allerdings keine neuen Funktionen mit sich gebracht oder Veränderungen an der Oberfläche bekommen hat. Dafür hat sich aber unter der Haube einiges getan, und AndroidPolice hat diese Änderungen natürlich wieder in einem Teardown entdeckt. Die wohl wichtigste Änderung betrifft gleich zwei Apps: Das Teilen des eigenen Standorts wird schon bald in die Google Maps ausgelagert.
Google baut die Unterstützung für die eigene AMP-Technologie weiter aus: Nachdem bereits die mobile Websuche und die mobile Version von Google+ die schlanken und schnellen Webseiten verlinkt, zieht nun auch die Android-App von Googles Netzwerk nach. Mit dem letzten Update der App werden nun automatisch die AMP-Versionen einer Website verlinkt, wenn diese zur Verfügung stehen.