In der vergangenen Woche hat Google die sehr unpopuläre Entscheidung verkündet, dass Google+ eingestellt wird. Das kam für viele Beobachter nicht unerwartet, aber dennoch irgendwie überraschend. Ein ehemaliger Google-Mitarbeiter hat nun interessante Einblicke in das Arbeitsklima dieser Abteilung in der Anfangsphase des Netzwerks gegeben. Diese Geschichten sind zwar längst verjährt, zeigen aber, woran Google+ wirklich gescheitert ist.
Am Montag hat Google die Einstellung von Google+ bekannt gegeben und wird damit einen Schlussstrich unter das Vorhaben ziehen, ein eigenes Soziales Netzwerk aufzubauen. Auch wenn es rückblickend lange abzusehen war, kam dieser Schritt doch sehr überraschend und hat viele Nutzer vor den Kopf gestoßen. Google hat damit erneut bewiesen, dass es kein Durchhaltevermögen hat und lieber neue Anläufe nimmt. Dabei hätte Google+ noch immer ein riesiges Potenzial, wenn man es nicht gegen die Wand gefahren hätte.
Zum Anfang dieser Woche hat Google angekündigt, dass das soziale Netzwerk Google+ eingestellt wird und den Nutzern noch etwa 10 Monate bleiben, bis sie sich endgültig von ihrem Netzwerk verabschieden müssen. Mittlerweile laufen mehrere Kampagnen und Unterschriftensammlungen gegen die Einstellung, doch sie werden wohl nichts nützen - denn der Schaden ist bereits angerichtet und irreparabel.
Am Montag hat Google verkündet, dass es ein Datenleck in Google+ gegeben hat und das Netzwerk in einigen Monaten für Privatnutzer vollständig eingestellt wird. Von Anfang an wurde betont, dass die Business-Version von Google+ bestehen bleibt und sich nun möglicherweise in eine andere Richtung entwickeln kann. Jetzt wurden die ersten Updates für diese Version angekündigt.
Gestern Abend hat Google gleich zwei Bomben platzen lassen, wobei man sich nicht ganz sicher sein kann, welche die größere Sprengkraft haben wird: Es gab ein Datenleck bei Google+, das knapp eine halbe Million Nutzerkonten betroffen hat und als unmittelbare Folge davon wird das Social Network Google+ eingestellt. Letztes wollen die Nutzer aber nicht hinnehmen und haben bereits in Massen eine Petition unterschrieben.
Man könnte irgendwie sagen, dass es abzusehen war, aber dennoch ist es nun sehr überraschend: Google hat die Einstellung von Google+ bekannt gegeben und zieht damit einen Schlussstrich unter die sehr wechselhafte Geschichte des Social Networks. Offiziell schiebt man das große Datenleck als Begründung vor, aber zwischen den Zeilen ist zu lesen, dass Google+ wohl tatsächlich global gesehen eine Geisterstadt gewesen ist.
In den vergangenen Monaten hat Google wieder einige beliebte Angebote eingestellt und sich damit unter den Nutzern wenig Freunde gemacht. Doch schon bald könnte eine Einstellung bevorstehen, die dann wieder eine größere Basis von Nutzern betrefen würde. Das Social Network Google+ soll eingestellt werden, weil es bereits im Frühjahr ein großes Datenleck gegeben haben soll!
Es gibt wieder eine neue Version der Google+ App, die zwar an der Oberfläche keine sichtbaren Verbesserungen mitbringt, aber unter der Haube zwei sehr interessante Hinweise auf zukünftige Funktionen enthält, die großes vermuten lassen. Die Rede ist von alternativen Streams, die das letzte Puzzlestück auf dem Weg zu einem Neustart des Netzwerks sein könnten.