Google wird die Einstellung von Google+ beschleunigen und das Netzwerk schon im April 2019 komplett herunterfahren. Spätestens seit dieser Ankündigung muss jedem bewusst sein, dass Google+ für das Unternehmen einen Stellenwert weit unter Null hat und man es kaum noch erwarten kann, das ungeliebte Produkt loszuwerden. Doch nun steht die Frage im Raum, was danach kommt. Sollte Google ein neues Social Network starten?
Seit zwei Monaten müssen die Google+ Fans damit leben, dass sie im Herbst 2019 ihr Lieblings-Netzwerk verlieren und sich eine neue digitale Heimat suchen müssen. Jetzt geht Google den seltenen Schritt, dass das Datum der Einstellung vorgezogen wird - angeblich aufgrund von Sicherheitsbedenken. Und man muss sich schon fragen, ob in einem so großen Konzern tatsächlich niemand in der Lage ist, das Netzwerk für die letzten Monate abzusichern.
Vor genau zwei Monaten hat Google gleich zwei große Bomben platzen lassen: Es gab ein großes Datenleck bei Google+ und (angeblich) in der Folge wurde entschieden, dass das Netzwerk eingestellt wird. Jetzt musste Google erneut beides verkünden und wird die Einstellung des Netzwerks beschleunigen. Als Grund wird ein weiteres Datenleck genannt, das über 50 Millionen Nutzer betroffen hat.
Nun ist es schon einen Monat her, dass Google die Einstellung von Google+ verkündet hat, die zwar erst mit einer langen Gnadenfrist von über 10 Monaten durchgeführt wird, aber dennoch jeden Tag näherrückt. Es stellt sich die Frage, wie diese Lücke im Google-Universum langfristig gestopft werden soll. Ein erneuter Anlauf scheint fast ausgeschlossen, bleibt also nur der Umbau bestehender Produkte - wobei es einige aussichtsreiche Kandidaten gibt. Diese decken allerdings nur Teilbereiche ab und müssten teils stark umgebaut werden.
Google hat sich zum Bedauern vieler Nutzer dazu entschieden, Google+ einzustellen und das Netzwerk bis August 2019 sterben zu lassen. Auch GoogleWatchBlog war (und ist!) natürlich auf Google+ vertreten und erreicht dort eine große und aktive Community. Doch da die Entscheidung zur Einstellung wohl kaum revidiert wird, muss man sich auch Alternativen ansehen. GoogleWatchBlog ist seit kurzer Zeit nun bei MeWe zu finden.
Auch knapp drei Wochen nach der Verkündung der Einstellung von Google+ lässt das Thema die Google-Fans nicht los und sorgt für Diskussionen, Wut und einigen anderen Emotionen. Die große Frage nach dem Warum hat Google bereits selbst beantwortet, aber dass es überhaupt soweit kommen konnte, wurde vom Unternehmen gezielt gelenkt, bis man am heutigen Punkt angekommen ist. Und an dieser Stelle darf man sich die Frage stellen: Warum?
Vor wenigen Wochen hat Google die Einstellung von Google+ bekannt gegeben, die für viele Nutzer wie aus dem Nichts gekommen ist. Das in Google+ entdeckte Datenleck ist für viele nur ein vorgeschobener Grund, den man gebraucht hat, um bei dem Netzwerk den Stecker zu ziehen. Tatsächlich könnte aber ein Neustart in diesem Bereich dahinterstecken, der mit einer großen und prominenten Übernahme beginnen könnte.
In der vergangenen Woche hat Google die sehr unpopuläre Entscheidung verkündet, dass Google+ eingestellt wird. Das kam für viele Beobachter nicht unerwartet, aber dennoch irgendwie überraschend. Ein ehemaliger Google-Mitarbeiter hat nun interessante Einblicke in das Arbeitsklima dieser Abteilung in der Anfangsphase des Netzwerks gegeben. Diese Geschichten sind zwar längst verjährt, zeigen aber, woran Google+ wirklich gescheitert ist.
Am Montag hat Google die Einstellung von Google+ bekannt gegeben und wird damit einen Schlussstrich unter das Vorhaben ziehen, ein eigenes Soziales Netzwerk aufzubauen. Auch wenn es rückblickend lange abzusehen war, kam dieser Schritt doch sehr überraschend und hat viele Nutzer vor den Kopf gestoßen. Google hat damit erneut bewiesen, dass es kein Durchhaltevermögen hat und lieber neue Anläufe nimmt. Dabei hätte Google+ noch immer ein riesiges Potenzial, wenn man es nicht gegen die Wand gefahren hätte.
Zum Anfang dieser Woche hat Google angekündigt, dass das soziale Netzwerk Google+ eingestellt wird und den Nutzern noch etwa 10 Monate bleiben, bis sie sich endgültig von ihrem Netzwerk verabschieden müssen. Mittlerweile laufen mehrere Kampagnen und Unterschriftensammlungen gegen die Einstellung, doch sie werden wohl nichts nützen - denn der Schaden ist bereits angerichtet und irreparabel.