Der Smartphone-Markt ist insgesamt sehr groß und umfasst Milliarden von Geräten, aber dennoch gibt es nur eine Handvoll Hersteller, die überhaupt von der Masse der Menschen wahrgenommen werden. Seit Jahren liegen Apple und Samsung sowohl in der Aufmerksamkeit auch bei den Marktanteilen mit großem Abstand vorne - aber das dürfte sich schon bald ändern. Huawei ist drauf und dran, Apple den zweiten Platz streitig zu machen - und das aus nachvollziehbaren Gründen.
Folgende Story gehört eigentlich zu den langweiligsten und unglaubwürdigsten Aprilscherzen der letzten Jahre: Apple kauft Google oder Google kauft Apple. Beides wird (zumindest innerhalb der nächsten Jahre) nicht passieren und ist völlig auf der Luft gegriffen. Dennoch hat ausgerechnet die Nachrichtenagentur Dow Jones genau dies gestern vermeldet und hat damit immerhin einen kleinen Kurssprung ausgelöst. Das ganze wurde dann aber sehr schnell wieder zurückgezogen.
Im letzten Jahr hat Apple zum Spott vieler Beobachter die kabellosen Bluetooth-Kopfhörer AirPods vorgestellt, die sich trotz aller Häme insgesamt großer Beliebtheit erfreuen - und das offenbar unter Android-Nutzern. Einem Entwickler ist es nun gelungen, Apples Kopfhörer um den Google Assistant zu erweitern, der genau wie bei den von Google vorgestellten Pixel Buds mit einem doppelten Tippen aktiviert wird.
Gerade erst müssen Android-Nutzer damit klar kommen, dass Google die Blobs beerdigt hat und ab Android Oreo auf menschlichere bzw. näher am Standard orientierte Emojis setzt, da steht schon der nächste "Schock" vor der Tür: Auch der Messenger WhatsApp wird schon bald auf eine völlig neue Palette an Emojis setzen, die sich allerdings nicht ganz so weit vom bisherigen Set entfernt. Dennoch wird die Änderung auffallen.
Apple kocht gerne sein eigenes Süppchen und möchte sich nicht in Abhängigkeit zu einem bestimmten Unternehmen begeben - und genau so hatte man es seit vielen Jahren auch mit der Wahl der Suchmaschine auf dem iPhone gehalten. Dort hatte man sowohl Google als auch Bing von Microsoft im Einsatz - bis jetzt. Vor wenigen Stunden hat Apple einen Knopf umgelegt und benutzt ab sofort auch bei Siri und der Spotlight-Suche die Google Websuche.
Einmal pro Jahr lädt Apple die Weltpresse nach Kalifornien ein, um ein neues iPhone - und vielleicht auch einige andere Produkte - auf der großen Bühne zu präsentieren. Wie in jedem Jahr wird das Event auch Heuer wird als Livestream angeboten, so dass wir bequem von zu Hause aus mit dabei sein können, ohne nach Cupertino zu fliegen. Doch um das Event auch unter Android, Windows oder gar Chrome OS sehen zu können, muss man sich eines kleinen Tricks bedienen.
Im Smartphone-Markt sind eigentlich schon seit Jahren die Spitzenplätze vergeben: Android führt mit einem gigantischen Vorsprung vor iOS und dahinter kommt lange lange lange Zeit gar nichts. Doch bei den Hardware-Herstellern sieht das schon etwas anders aus, denn in diesem Markt werden die Karten womöglich bald neu gemischt: Erstmals hat nun der chinesische Smartphone-Produzent Huawei den langjährigen zweiten Apple abgelöst.
Wenn man Googles eigenen Aussagen glauben darf, dann steht der Google Assistant mittlerweile allen deutschen Nutzern zur Verfügung und ist auf allen kompatiblen Android-Smartphones angekommen. Nachdem man diese Hürde nun genommen hat, folgt jetzt der nächste Schritt, um ihn auf die restlichen Smartphones zu bringen: Ab sofort steht der Google Assistant auch für Apples iOS zur Verfügung und kann somit auf dem iPhone genutzt werden.
Die Verbreitung von Googles AMP-Links nimmt immer weiter zu und wird von immer mehr Produkten und Unternehmen unterstützt. Die Meinungen über dieses Format gehen zwar auseinander, aber natürlich hat es auch seine Vorteile. Unter iOS 11 wird nun Apple eine Änderung am Safari-Browser vornehmen, die auf den ersten Blick Googles Format torpediert. Tatsächlich ist es aber genau anders herum.
Obwohl Google und Apple seit Jahren große Konkurrenten sind, haben beide Unternehmen eine langjährige Kooperation miteinander, die bisher in jedem Jahr verlängert wurde und für beide Seiten sehr lukrativ ist. Google zahlt Apple jährlich einen hohen Betrag dafür, dass Apple die Websuche weiterhin als Standard-Suchmaschine verwendet. Mittlerweile ist der Betrag allerdings so exorbitant hoch, dass man sich kaum vorstellen kann dass es auf Dauer so weitergehen kann.