Viele Nutzer verwenden die Fotoplattform Google Fotos als Backup aller Bilder und Videos, die vor allem vom Smartphone auf den Cloudspeicher gelangen. Im Rahmen des Data Transfer Project hat nun auch Apple Googles Plattform für sich entdeckt und bietet allen Nutzern ab sofort die Möglichkeit, die in der iCloud gespeicherten Bilder und Videos mit wenigen Klicks (fast) vollständig zu Google Fotos zu portieren.
Dass Smartphones den Nutzer auf Schritt und Tritt tracken, zahlreiche Daten sammeln und kaum eine Aktion unbemerkt bleibt, dürfte Allgemein bekannt und mehr oder weniger akzeptiert sein. Google arbeitet unter Android schon seit einigen Jahren daran, diese Datensammlung einzuschränken und soll nun wohl den nächsten großen Schritt planen, der unter anderem durch Apples neue Restriktionen befeuert wird.
Der Smartphone-Markt ist vor allem aufgrund äußerer Einflüsse wieder in Bewegung, sodass selbst die lange Zeit in Stein gemeißelte Reihenfolge an der Spitze nicht mehr gilt: Marktforscher haben nun Zahlen für das 4. Quartal 2020 sowie für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht, bei denen vor allem der Blick auf Huawei sehr interessant ist. Wenig überraschend profitieren vor allem andere chinesische Smartphone-Marken von der Huawei-Schwäche.
Nicht nur Google kann die Daumenschrauben für Entwickler immer weiter anziehen, sondern auch bei Apple ist man besonders gut darin: Seit Anfang Dezember des letzten Jahres müssen App-Entwickler ihre Apps und Spiele mit Datenschublabeln versehen, die Auskunft darüber geben sollen, welche Daten gesammelt und wie sie verwendet werden. Das scheint Google vor größere Probleme zu stellen, denn seitdem wurden alle iOS-Apps nicht mehr aktualisiert.
Googles Spieleplattform Stadia hat sich das Ziel gesetzt, den Nutzern auf möglichst vielen Plattformen und Endgeräten das Zocken von Spielen zu ermöglichen - und hat mit dem Browser, per Chromecast auf dem Fernseher sowie auf dem Smartphone und Tablets bereits große Schritte getan. Nun öffnet man sich einer weiteren großen (und lukrativen) Zielgruppe, die bisher aufgrund von Apples Restriktionen nicht bedient werden konnte.
Der globale Smartphone-Markt ist seit einiger Zeit stark in Bewegung, denn die Marktanteile einiger Hersteller machen große Sprünge - und das in alle Richtungen. Gerade erst gab es eine neue Top 3 rein aus Android-Herstellern und nun legen die Marktforscher von IDC mit Statistiken für Westeuropa nach. Erstmals ist ein gewaltiger Einbruch für Huawei zu sehen, den die großen Konkurrenten für sich zu nutzen wissen.
Der Smartphone-Markt ist wieder in Bewegung: Die über viele Jahre festgefahrenen Marktanteile der großen Hersteller wackeln und so gab es nun einen Wechsel auf dem Podium, das im 3. Quartal vollständig aus Herstellern von Android-Smartphones bestand: Aufsteiger Xiaomi hat nun Apple verdrängt und ist auf dem besten Weg, auch Huawei in Kürze zu überholen. Samsung konnte den wieder erlangten Vorsprung deutlich ausbauen.
Im Zuge des Kartellverfahrens gegen Google kommen interessante Fakten auf den Tisch, die einen interessanten Einblick in die Hintergründe der Verbreitung der Suchmaschine geben. So wurde erst vor wenigen Tagen bekannt, dass Google mittlerweile zwölf Milliarden Dollar pro Jahr an Apple überweist. Man muss sich wirklich fragen, wie diese gewaltige Summe zustande kommt und ob sich das für Google in irgendeiner Form auszahlen kann.
Im Rahmen des US-Kartellverfahrens wird Googles Suchmaschinen-Geschäft derzeit ausführlich unter die Lupe genommen, das durch Milliardenzahlungen vonseiten des Unternehmens auch von Apple gestützt wird - aber möglicherweise nicht mehr lange. Die seit einigen Monaten kursierenden Gerüchte rund um eine Apple-eigene Suchmaschine verdichten sich und könnten für Google zu einer sehr großen Gefahr werden.
Google steht am Beginn eines gigantischen Kartellverfahrens in den USA, das nicht nur große Folgen für das Unternehmen und die Nutzer haben könnte, sondern auch sehr viele interessante Geschäftsbeziehungen durchleuchten wird. Schon seit vielen Jahren ist bekannt, dass Google viele Milliarden Dollar jährlich an Apple überweist und nun steht eine Zahl im Raum: Es sollen bis zu 12 Milliarden Dollar pro Jahr sein.