Die beiden Smartphone-Betriebssystem Android und iOS dominieren den Markt seit Jahren und haben relativ stabile Marktanteile. Apple wird immer wieder vorgeworfen, die Nutzer durch das geschlossene Ökosystem zu binden und zumindest in einem Punkt hat man das nun auch mehr oder weniger offiziell bestätigt: Die Kommunikationsplattform iMessage wird nicht für Android angeboten, um sich selbst nicht zu schaden. Ein neues Statement zeigt, dass Apple aber auch Sorgen vor einer Google-Dominanz hatte.
Apple hat mit iMessage vor vielen Jahren eine Kommunikationsplattform geschaffen, die in einigen Ländern einen vergleichbaren oder vielleicht auch höheren Stellenwert wie WhatsApp genießt. Wie nun bekannt wurde, hat man aus strategischen Gründen darauf verzichtet, iMessage zu Android zu bringen. Mit einer kostenlosen App ist es nun möglich, iMessage unter Android zu nutzen. Allerdings erfordert das einige Umwege und Bastelarbeit.
Android oder iOS? Samsung oder Apple? Galaxy oder iPhone? Viele Nutzer dürften in den letzten Jahren mehrfach vor dieser Entscheidung gestanden haben und vielleicht nicht in allen Fällen ganz glücklich damit sein. Samsung hat es nun wieder auf die iPhone-Nutzer abgesehen und möchte ihnen mit einer neuen Web-App die Vorzüge der Galaxy-Smartphones mit Android näherbringen. Das funktioniert erstaunlich gut.
Den meisten Menschen dürfte mittlerweile bewusst sein, dass Smartphones nicht nur ständig mit dem Internet verbunden sind, sondern auch fleißig Daten an Google, Apple und andere senden - und das in den meisten Fällen ohne Kontrollmöglichkeit für den Nutzer. Eine neue Studie kommt nun zu dem Schluss, dass Android-Smartphones 20 Mal mehr Daten an Google senden als die iPhones an Apple. Schon in den ersten 10 Minuten fällt mehr als 1 MB an.
Nicht nur Google kann die Daumenschrauben für Entwickler immer weiter anziehen, sondern auch bei Apple ist man besonders gut darin: Seit Anfang Dezember des letzten Jahres müssen App-Entwickler ihre Apps und Spiele mit Datenschublabeln versehen, die Auskunft darüber geben sollen, welche Daten gesammelt und wie sie verwendet werden. Das scheint Google vor größere Probleme zu stellen, denn seitdem wurden alle iOS-Apps nicht mehr aktualisiert.
Googles Spieleplattform Stadia hat sich das Ziel gesetzt, den Nutzern auf möglichst vielen Plattformen und Endgeräten das Zocken von Spielen zu ermöglichen - und hat mit dem Browser, per Chromecast auf dem Fernseher sowie auf dem Smartphone und Tablets bereits große Schritte getan. Nun öffnet man sich einer weiteren großen (und lukrativen) Zielgruppe, die bisher aufgrund von Apples Restriktionen nicht bedient werden konnte.
Der globale Smartphone-Markt ist seit einiger Zeit in Bewegung, sodass die Anteile einzelner Hersteller so schnell steigen und fallen, wie zuvor seit vielen Jahren nicht mehr: Gerade erst konnte Xiaomi Apple überholen und die Situation rund um Huawei dürfte spätestens im kommenden Jahr für weitere Positionsänderungen sorgen. Die Marktforscher von Canalys haben nun ihre Top 10 mit den weltweit meistverkauften Smartphones gekürt, die lediglich von drei Herstellern stammen.
Googles Spieleplattform Stadia feiert heute den ersten Geburtstag und hat anlässlich dessen neben einigen Spiele-Ankündigungen zwei ganz besondere Überraschungen angekündigt: Wer sich vorab für DEN Hype-Titel des Jahres, Cyberpunkt 2077, entscheidet, bekommt das Starterpaket Stadia Premiere Edition Gratis dazu. Und wer im mobilen Apple-Ökosystem spielen möchte, kann das schon sehr bald auf offiziellem Wege tun: Stadia kommt auf das iPhone.
Googles Spieleplattform Stadia lässt sich auf vielen Plattformen vom Computer über den Fernseher bis zum Smartphone verwenden - allerdings nicht auf allen Ökosystemen. Weil sich Apple nach wie vor querstellt, lässt sich Stadia nicht auf dem iPhone zocken. Doch nun gibt es einen Workaround, der von allen iOS-Nutzern mit nur sehr wenigen Schritten eingerichtet werden kann und den vollen Zugriff auf Stadia ermöglicht.
Die Kartenplattform Google Maps erfreut sich für gewöhnlich auf allen Plattformen sehr großer Beliebtheit, doch auf einer sehr populären Gerätschaft war sie lange Zeit nicht zu finden: Auf der Apple Watch. Nachdem Google Maps vor über drei Jahren recht spontan von der Smartwatch zurückgezogen wurde, feiert die App nun ihr Comeback und lässt sich mit dem jüngsten Update wieder wie gewohnt verwenden.