Der Google Assistant spielt in Googles aktueller Strategie eine sehr zentrale Rolle und ist durch die Dominanz von Android sowie durch die Smart Speaker der Home-Serie für mehr als eine Milliarde Nutzer direkt erreichbar. Unter iOS sah das bisher etwas anders aus, denn dort blockieren Apples Restriktionen die tiefe Integration in das Betriebssystem. Jetzt bietet Google als Workaround die Integration des Assistenten in Siri an.
Viele kleine Unternehmen müssen sich aufgrund begrenzter Ressourcen entscheiden, ob sie ihre Apps primär für Android oder für iOS entwickeln und anpassen möchten. Aber auch große Konzerne mit nahezu endlosem Budget treffen häufig eine Entscheidung für die eine oder andere Plattform, während für "die andere" nur portiert wird. Jetzt hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in seinem Unternehmen die volle Konzentration auf Android gefordert.
Vor wenigen Tagen hat das erste Android-Smartphone den 10. Geburtstag gefeiert und hat damit längst den Weg in die Geschichtsbücher gefunden: Das T-Mobile G1. Doch auch wenn es das erste kommerziell am Markt erhältliche Android-Smartphone gewesen ist, war es dennoch nicht DAS erste Android-Smartphone. Google-Intern kam schon viele Monate zuvor ein Prototyp zum Einsatz, der es nie auf den Markt geschafft hat: Sooner.
Obwohl Google und Apple seit Jahren große Konkurrenten sind, haben beide Unternehmen eine langjährige Kooperation miteinander, die bisher in jedem Jahr verlängert wurde und für beide Seiten sehr lukrativ ist. Google zahlt Apple jährlich einen hohen Betrag dafür, dass Apple die Websuche weiterhin als Standard-Suchmaschine verwendet. Mittlerweile ist der Betrag allerdings in einer Dimension angekommen, die jenseits von Gut und Böse liegt und die man eigentlich nur noch als Erpressung durch Apple werten kann. Aber dazu gehören natürlich immer Zwei.
In dieser Woche hat Google Android Pie vorgestellt und bringt dem Smartphone-Betriebssystem mit dem Update wieder viele neue Funktionen bei. Auch bei dieser Version gibt es wieder einige Veränderungen an der Oberfläche, die aber natürlich stets die Android-Optik beibehält. Wer möchte, kann Android aber auch die vom iPhone bekannte Oberfläche verpassen und mit relativ wenigen Schritten und einigen Apps die iOS-Oberfläche auf das Android-Smartphone bringen.
Mit Android P verabschiedet sich Google erstmals von den drei berühmten Navigationsbuttons am unteren Rand des Smartphone-Displays und wird diese durch eine Gesten-Funktion ersetzen. In der ersten Android P-Beta ist die neue Steuerung bereits enthalten und stößt gleichermaßen auf Begeisterung als auch auf Enttäuschung. Das liegt vor allem daran, dass sie nur kurz nach Apples Gesten-Steuerung kommt und noch nicht ganz so intuitiv funktioniert.
Google betreibt und entwickelt sehr viele Produkte, von denen einige dauerhaft im experimentellen Stadium bleiben und wieder eingestellt werden. Aber es gibt auch die Kategorie von Produkten, die über dieses Stadium hinaus kommen und sich zu einem ernsthaften Produkt entwickeln. Möglicherweise könnte auch Googles versehentlicher Instagram-Klon FriendlyPix diesen Weg nehmen, denn jetzt wurde die App für iOS auch in Deutschland veröffentlicht.
Als App-Entwickler hat man es nicht immer leicht: Man muss sehr früh eine Entscheidung treffen, ob man eine App für Android oder iOS entwickeln möchte bzw. welche Plattform zuerst bedient werden soll. Zwar wird meist die gleiche Codebasis verwendet, aber die Oberflächen und die Anpassungen an das Betriebssystem müssen jeweils einzeln entwickelt werden. Mit Flutter möchte Google das stark vereinfachen. Jetzt ist das Framework als dritte Beta erschienen und ist bereit für den produktiven Einsatz.
Vor kurzem haben die Marktforscher sehr enttäuschende Verkaufszahlen der Tablets vermeldet, die damit seit über drei Jahren Quartal für Quartal an Bedeutung verlieren. Bei den Smartphones zeigt sich nun ein ähnliches Bild, wenn auch noch auf einem extrem viel höheren Niveau. Zum zweiten mal in Folge sind die Verkaufszahlen zurückgegangen, an der Rangliste der Hersteller hat sich unterdessen aber nichts geändert. Für Android geht es leicht abwärts.
Wer Wert auf die Sicherheit seiner Daten und des Google-Accounts Wert legt, der sollte die Bestätigung in zwei Schritten aktivieren bzw. längst nutzen. Unter iOS ist dafür bisher die Installation der Google-App Voraussetzung, die auf der Apple-Plattform aber nicht ganz so weit verbreitet ist, wie unter Android. Jetzt kann auch die GMail-App diese Funktion übernehmen.