Google Fotos gehört zu den populärsten Google-Apps überhaupt und hat erst in den letzten Tagen zwei große Updates erhalten, die den Funktionsumfang stark erhöhen können: Als Erstes die neue Texterkennung in Bildern in Kombination mit Google Lens und als Zweites die endlich freigeschaltete Gesichtserkennung für alle europäischen Nutzer. Durch einige Einblicke der vergangenen Wochen wissen wir mittlerweile sehr genau, auf welche Neuerungen wir uns außerdem noch freuen können und welche es leider doch nicht schaffen wird.
Das Team von Google Fotos steht derzeit auf dem Gaspedal und bringt einige Verbesserungen in die Fotoplattform: Seit wenigen Stunden ist die Gesichtserkennung in Deutschland freigeschaltet und nun wird schon die nächste Neuerung ausgerollt, die sich ebenfalls auf die Erkennung von Bildern bezieht: Ab sofort kann die App in Bildern enthaltenen Text erkennen, indexieren und diesen über die Suchfunktion wieder abrufen. Das ist sehr viel aufregender als es Anfangs klingt, auch im Zusammenspiel mit Google Lens.
Google Fotos bietet allen Nutzern nahezu unbegrenzten Speicherplatz und sehr viele Funktionen zur Verwaltung aller Fotos und Videos. Doch in einigen Punkten konnte es bisher regionale Unterschiede geben, wobei vor allem Europäer durch ein wichtiges Feature auf einige Annehmlichkeiten verzichten mussten. Die Rede ist von der Gesichtserkennung, die bis jetzt nur über Umwege aktiviert werden konnte und nun für alle europäischen Nutzer freigeschaltet werden soll.
Es gibt wieder eine neue Version der Google Fotos-App für Android. An der Oberfläche gibt es aktuell noch keine sichtbaren Verbesserungen, wenn wir von dem erst kürzlich eingeführten Upload von Google Drive-Medien einmal absehen. Dafür hat sich unter der Haube sehr viel getan, denn viele neue Funktionen stehen wohl kurz vor dem Start. Unter anderem ist nun die nachträgliche Colorierung auf dem Weg.
Google Fotos verspricht allen Nutzern unbegrenzten Speicherplatz für alle ihre Fotos und Videos, was aber nur unter bestimmten Umständen greifen kann. Die Limits sind relativ hoch angesetzt, sodass der durchschnittliche Nutzer tatsächlich einen ewigen und unbegrenzten Medienspeicher erhält. Es bedarf also keiner Komprimierung der Bilder. Aber nicht nur bei den Dateigrößen der Fotos und Videos, sondern auch bei den Alben gibt es einige Limits. Diese wird man im Alltag eher nicht sprengen, aber dennoch kann ein kleiner Überblick über alle bekannten Limitierungen in Google Fotos nicht schaden.
Vor einigen Wochen wurde die Synchronisierung zwischen Google Fotos und Google Drive eingestellt und den Nutzern eine praktische Möglichkeit genommen, die Medien gegenseitig auf der jeweils anderen Plattform zu nutzen. Jetzt haben die Google Fotos-Entwickler eine zuvor versprochene Funktion nachgelegt und ermöglicht den Upload neuer Fotos und Videos direkt vom Google Drive. Dabei handelt es sich um den Standard-Dialog.
Vor wenigen Tagen wurde Googles neue Galerie-App Gallery Go gestartet, die vom Start weg sehr gute Kritiken erhalten hat und sich sehr schnell zu einer Standard-App entwickeln könnte. Jetzt wird das erste Update für Gallery Go ausgerollt, das die App auf die Versionsnummer 1.02 bringt und als erste Verbesserung einen Dark Mode im Gepäck hat. Dieser orientiert sich an der dunklen Oberfläche von Google Fotos.
Viele Nutzer laden sehr viele Fotos und Videos bei Google Fotos hoch und sichern alle Ordner des Smartphones - und das kann sich vor allem für Fotofreunde lohnen. Je mehr Medien hochgeladen werden, desto mehr Futter bekommt der integrierte Assistent, der immer wieder Fotos aufbereitet oder auch Collagen und Videos erstellt. Seit neuestem kann dieser Assistent nun auch die Erstellung von Live-Alben vorschlagen.
Google Fotos unterstützt den Nutzer nicht nur bei der Organisation aller in der Cloud befindlichen Fotos und Videos, sondern zeigt in der Smartphone-App auch alle lokal gespeicherten Medien an und schließt diese in die Synchronisierung ein. Standardmäßig wird nur der Kamera-Ordner dauerhaft überwacht und nach neuen Bildern durchsucht, wer möchte, kann aber auch beliebige andere Ordner in die App integrieren oder von dort entfernen.
Google Fotos hat kürzlich die Marke von einer Milliarde Nutzer durchbrochen, die regelmäßig Fotos und Videos auf die Plattform hochladen und diese zur Verwaltung ihrer in der Cloud gespeicherten Medien verwenden. Wer viele Fotos hochlädt, dürfe immer wieder Bekanntschaft mit dem integrierten Assistenten machen, der an ältere Bilder erinnert oder auch neue Kunstwerke erstellt. Wer das nicht braucht, kann diese Funktionen einfach abstellen.