Vor dem Problem sind sicher schon so einige gestanden: Man teilt den Link zu einer Datei, etwa einem Dokument, und möchte dann eine neue Version davon hochladen - und schon hat diese Datei einen völlig anderen Link. Bei den meisten Cloudspeichern hilft da auch ein exakt gleicher Dateiname nicht weiter, auch wenn die Originale Datei gelöscht worden ist - der Link zeigt dann einfach nur ins Leere. Mit dem Google Drive und dessen Versionsverwaltung lässt sich dieses Problem sehr einfach lösen.
Noch vor der offiziellen Ankündigung von Google Photos gab es viele Berichte über die neuen Funktionen, wobei auch immer wieder eine Gesichtserkennung zu sehen war. Diese ist allerdings bei den deutschen (und auch bei den österreichischen) Nutzer bisher nicht angekommen und ist hierzulande nicht freigeschaltet - auch wenn man die Oberfläche in englischer Sprache nutzt. Doch mit einem Trick lässt sich diese Funktion in wenigen Schritten dauerhaft aktivieren.
Mit Google Now bzw. der Sprachsuche lassen sich nicht nur Suchanfragen per Stimme starten, sondern auch viele weitere Funktionen des Smartphones und der installierten Apps steuern. Google hat nicht unbedingt große Eile damit, den Umfang der Sprachfunktionen zu erweitern, dennoch wissen viele Nutzer gar nicht was sich alles per Stimme steuern lässt. Eine Infografik zeigt nun mehr als 70 Befehle und deren Abwandlungen mit denen die Sprachsuche durchaus den Alltag erleichtern kann.
Angesichts der Massen von Videos hat YouTube eine sehr starke Suchfunktion, die mit Googles Technologie eine gute Erkennungsrate und eine hohe Trefferquote hat. Die gefundenen Ergebnissen können, anders als bei der Google Websuche, auch nach bestimmten Kriterien neu sortiert werden und ermöglich eine genauere Recherche. Mit einem kleinen Trick lässt sich der gesamte YouTube-Index auch ganz ohne Suchanfrage nach diesen Kriterien sortieren.
Googles Mail-Dienst GMail ist mittlerweile seit mehr als 10 Jahren Online und läutete damals für viele Nutzer eine ganz neue Ära eines Mail-Dienstleisters ein. Durch den (damals) gigantischen Speicherplatz von 1 Gigabyte mussten keine Mails mehr gelöscht werden und können für ewige Zeit archiviert werden - und viele Nutzer tun dies seitdem auch. Mit einem einfachen Trick lässt sich heraus finden wie viele Mails sich in eurem GMail-Account befinden.
In der Basis-Version bietet das Google Drive 15 GB Speicherplatz, der bei intensiver Nutzung schon sehr schnell knapp werden kann. Obwohl der Nutzer also auf das Sparen von Speicherplatz angewiesen ist, bemüht sich Google eben diesen Speicherplatzverbrauch gut zu verstecken und bietet kaum Werkzeuge dafür. Mit einem neuen Filter gibt es nun immerhin die Möglichkeit, die größten Dateien anzuzeigen.
Um bei den mehreren tausend Mails einen Überblick zu behalten, hat GMail eine mehr oder weniger mächtige Suchfunktion und bietet zusätzlich die Möglichkeit die einzelnen Mail-Konversationen bestimmte Labels zur Sortierung zuzuweisen. Neben den von Nutzern angelegten Labels gibt es aber auch eine ganze Reihe von System-Labels die von GMail automatisch zugewiesen und in der Suchfunktion genutzt werden können.
Auch wenn Google mittlerweile mehrere Gigabyte Speicher gratis zur Verfügung stellt, dürften sich einige Power-Nutzer schon hart am Anschlag bewegen und für jedes eingesparte Megabyte dankbar sein. Doch dafür müssen nicht unbedingt Dateien gelöscht werden, manchmal reicht es schon aus, diese einfach zu einem anderen Google-Service zu transferieren. Dabei erweist sich gerade GMail als wahrer Speicherfresser.