Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin waren viele Jahre lang die wichtigsten Symbolfiguren des Unternehmens und standen gerade in der steilen Boomphase Anfang des Jahrtausends stark in der Öffentlichkeit. Das hat sich aber schon vor vielen Jahren geändert, allerdings lange Zeit nur für Außenstehende. Doch seit längerer Zeit sollen die beiden Gründer auch intern unsichtbar geworden sein und sich bei ihrem Unternehmen nicht mehr blicken lassen.
Am Montag ist wieder der 1. April, der bei den Menschen ganz unterschiedliche Gefühle auslöst. Die Spaßbremsen bei Microsoft haben sich in diesem Jahr gegen Aprilscherze ausgesprochen, doch viele andere Unternehmen werden sich kaum daran halten. Google gehört zu den Unternehmen, die solche Späße gerne einmal auf die Spitze treiben und einen großen Aufwand betreiben, um sie so unterhaltsam und teilweise auch überzeugend wie möglich zu machen. Hier ein kleiner Überblick über die besten Aprilscherze der letzten 13 Jahre!
Google verdient den überwiegenden Teil des Geldes mit Werbung, die den mehreren Milliarden Nutzern in den eigenen Produkten und an vielen anderen Stellen im Web angezeigt wird. Dass die Nutzer so viele Google-Angebote bereitwillig nutzen und dem Unternehmen ihr Daten anvertrauen, hat vor allem auch mit einem Grundvertrauen der Menschen in das Unternehmen zu tun. Doch dieses Vertrauen ist in jüngster Zeit heftig ins Wanken geraten, was nun auch von einer US-Statistik untermauert wird.
Googles Dienste sind normalerweise problemlos zu erreichen, reagieren sehr schnell und kämpfen nur sehr selten mit Ausfällen. Doch derzeit scheint es genau einen solchen Ausfall zu geben, denn seit wenigen Stunden melden sehr viele Nutzer in Deutschland und auch in den USA großflächige Ausfälle sehr vieler verschiedener Dienste von GMail über die Websuche bis hin zum Google Drive und verbundenen Cloud-Angeboten.
Der Zeitpunkt der Einstellung von Google+ rückt immer näher und so langsam spricht es sich herum, dass Googles Ambitionen auf den Aufbau eines Social Networks wieder einmal gescheitert sind. In den letzten Tagen wurde damit begonnen, die Nutzer per E-Mail über die bevorstehende Einstellung zu informieren. Diese wirft allerdings bei vielen Menschen mehr Fragen auf, als sie beantwortet und sorgt somit für viele Fragezeichen. Und auch hier zeigt sich, dass die Kommunikation nicht die große Stärke ist.
Schon seit vielen Jahren betreibt Google das Vulnerability Reward-Programm, mit dem man Entwicklern und Hackern eine Prämie für das Entdecken und Melden von Sicherheitslücken in Google-Produkten auszahlt. Zum Jahresanfang blickt das Team hinter diesem Programm erneut auf das vergangene Jahr zurück und hat nun verraten, wie viel Geld im Jahr 2018 ausgezahlt worden ist.
Die großen Internetkonzerne wie Google oder Facebook sammeln über ihre zahlreichen Dienste große Datenmengen von den Nutzern, meist ohne dass es den Nutzern wirklich bewusst ist. Doch wie erst jetzt bekannt wurde, haben beide Unternehmen im kleinen Kreis sehr viel mehr Daten von freiwilligen iPhone-Nutzern gesammelt und dafür Apples Richtlinien geschickt umschifft. Das sorgt aktuell bei Facebook für große Probleme und könnte auch bei Google für interne Stolpersteine sorgen.
Praktisch alle großen globalen Konzerne nutzen jedes Steuerschlupfloch, das die einzelnen Staaten offen lassen. Das wohl bekannteste – und seit Jahren auch am kontroversesten diskutierte – ist das sogenannte „Double Irish“ und „Dutch Sandwich“. Auch Google bzw. die Muttergesellschaft Alphabet nutzt dieses Schlupfloch seit vielen Jahren und spart dabei Unmengen an Geld. Ein aktueller Finanzbericht zeigt nun, wie viel Geld das Unternehmen durch diesen kleinen Trick tatsächlich einsparen konnte.
Das Jahr 2019 ist da! Auch in diesem Jahr wird uns Google mit Sicherheit wieder viele spannende Neuerungen präsentieren, sei es nun in Form von neuen Produkten, neuen Funktionen in bestehenden Angeboten oder rein durch Ankündigungen. 2019 könnte aus Google-Sicht ein sehr spannendes Jahr werden, denn in den letzten Monaten wurden viele Weichen gestellt, die nun befahren werden wollen. Ein kleiner Blick in die Glaskugel auf das, was uns 2019 erwarten könnte.