Am Montag hat Apples Entwicklerkonferenz WWWDC begonnen, deren Keynote im wahrsten Sinne des Wortes besonders war und jede Menge Neuerungen für die Apple-Betriebssysteme und Plattformen gebracht hat - natürlich auch für iOS. Apple hat dem Smartphone-Betriebssystem mit iOS 14 zahlreiche Verbesserungen spendiert, die vor einigen Jahren nicht nur undenkbar gewesen wären, sondern zu einem großen Teil von Googles Android inspiriert sind.
Google ist in sehr vielen Märkten aktiv und hat dementsprechend ein riesiges Produkt-Portfolio, das in einigen Bereichen ständig an die Gegebenheiten angepasst wird. Diese Veränderungen führen dazu, dass sich auch derzeit wieder viele vermeintlich doppelte Produkte in das Portfolio geschlichen haben, die sehr starke Überschneidungen haben. Es ist also an der Zeit, mal wieder einen Blick auf die doppelten Google-Produkte zu werfen.
Google ist bekannt dafür, immer wieder neue Projekte aus dem Boden zu stampfen und diese bei Misserfolg recht schnell wieder im Erdboden versenken zu lassen - und das zum Teil auch im großen Maßstab. Auch in Googles internem Startup-Inkubator Area 120 wird nach diesem Prinzip gearbeitet, was sich erst kürzlich durch die Einstellung des Sozialen Netzwerks Shoelace sowie dem vor wenigen Tagen erfolgten Start des neuen Netzwerks keen gezeigt hat. Die Quote der Fehlschläge ist erschreckend hoch.
Vor gut 13 Monaten ist die Situation rund um Huawei eskaliert und viele US-Unternehmen mussten die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen vorerst einstellen - darunter auch Google. Obwohl dieser Schritt große Auswirkungen hatte, hat sich Google bis heute nur sehr wortkarg zur ganzen Angelegenheit geäußert. Jetzt sorgt der ehemalige Google-CEO mit Aussagen über Huawei für Aufsehen, die deutlicher kaum sein könnten.
Die Auswahl einer passenden Schriftart kann in vielen Bereichen eine große Rolle spielen und ist aufgrund der Vielzahl verfügbarer Schriftarten eine kleine Wissenschaft für sich. Google bietet schon seit langer Zeit eine bei vielen Endnutzern kaum bekannte Plattform, die bei diesem Problem behilflich sein kann und gleichzeitig das Entdecken neuer Schriftarten sowie den kostenlosen Download ermöglicht.
Aus bekannten Gründen ist das Thema Rassismus aktuell wieder in aller Munde, wobei vor allem der Alltagsrassismus erneut in den Mittelpunkt rückt. Google beschäftigt sich schon seit langer Zeit mit diesem Problem und hat bereits vor einigen Monaten eine Initiative angestoßen, die erst jetzt bekannt geworden ist: Das Unternehmen will sich von den in der IT-Welt sehr geläufigen Begriffen Blacklist und Whitelist verabschieden.
Als Google-Powernutzer gewinnt man immer wieder den Eindruck, dass so manches im Unternehmen nicht ganz rund läuft. Das führt schon seit längerer Zeit gefühlt zu einer kippenden Stimmung, die auch hier im Blog schon mehrfach thematisiert wurde. Vor einiger Zeit ist durch die öffentliche Diskussion mehrerer Google-Mitarbeiter die Ursache für so manche merkwürdige Entscheidung und Strategie bekannt geworden. Spoiler: Es ist ein typisch amerikanisches Problem.
Phishing, Scamming und weitere Betrugsmethoden sind seit vielen Jahren ein großes Thema im Internet und werden auch in Zukunft bei den Betroffenen großen Schaden anrichten. Google schöpft bereits sehr viele Möglichkeiten zum Eindämmen solcher Methoden aus, sorgt somit aber auch nur dafür, dass die Methoden der Angreifer immer ausgeklügelter werden. Jetzt hat man die Scamspotter-Plattform gestartet, die viele Informationen, Trainings und ein interaktives Quiz enthält.
Das Betriebssystem Android gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten Google-Produkten überhaupt und sichert dem Unternehmen die Vormachtstellung auf dem mobilen Markt. Wie wir kürzlich erfahren haben, wäre es dazu beinahe nicht gekommen und Android wäre in den Händen eines erfolgreichen Smartphone-Herstellers gelandet. Das wirft natürlich die hypothetische Frage auf, wie Google und der gesamte Smartphone-Markt ohne Android heute ausgehen hätten.