Selbst die besten und erfolgreichsten Entwickler und Händler der Welt müssen mindestens einmal eine Niederlage einstecken, ehe der große Wurf gelingt. Angesichts der Größe und Bedeutung von Google überrascht es nicht, dass auch rund um den Suchmaschinen-Giganten diverse Entscheidungen fielen, die sich im Nachhinein als schreckliche Business-Entscheidungen entpuppten. Wir blicken auf exakt 5+1 von ihnen und stellen dabei die Frage, was schief lief.
Es gibt wieder eine neue Beta-Version der Google-App mit der Versionsnummer 8.2. Diese bringt nur sehr kleine Änderungen mit, da vermutlich sehr bald eine neue Major-Version auf den Markt kommen wird. Neu dazu gekommen ist nun eine Screenshot-Spende, eine Erweiterung der Podcast-Funktion sowie eine erneute Umbenennung der Sammlung-Funktion. Außerdem wird es schon sehr bald neue Möglichkeiten zur Anpassung der Suchleiste geben.
In puncto Sicherheit überlässt Google normalerweise nichts dem Zufall und gehört zu den vorbildlichsten Unternehmen der Welt. Wie nun aus einem Forbes-Bericht hervorgeht, gilt das allerdings nicht für alle Bereiche. Auf dem eigenen Campus wird ein Teil der Sicherheit ausgelagert und die Zutrittskontrollen einzelner Bereiche durch einen Drittanbieter abgewickelt. Ein Google-Mitarbeiter hat in diesem System eine schwere Lücke entdeckt, die den Zutritt zu jedem beliebigen Raum ermöglicht.
Im kommenden Monat wird Google ein rundes Jubiläum feiern können: Das Unternehmen wird an mehreren Tagen im September den 20. Geburtstag feiern und startet damit bereits in das dritte Jahrzehnt. Doch tatsächlich beginnt die Geschichte des Unternehmens schon sehr viel früher, denn die erste Version der Suchmaschine ging schon im Jahr 1996 - also vor 22 Jahren - Online: Damals noch unter dem wenig attraktiven Namen "BackRub".
Die Google-App hat sich im Laufe der Jahre zu einer wahren Monster-App entwickelt und enthält sehr viel mehr Bestandteile als nur die eigentliche Websuche. Dazu gehört unter anderem noch der Google Assistant, der Google Feed oder auch Google Now und offenbar auch bald eine abgespeckte Version eines Launchers. Einige Nutzer haben nun eine neue Oberfläche gesehen, die zumindest das Potenzial zum Launcher-Ersatz hat.
Gestern Abend hat die Google-Mutter Alphabet wieder einmal glänzende Quartalszahlen vorgelegt und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn (unter Vorbehalt) kräftig zulegen. Doch die guten Zahlen der Cash-Cow Google werden von zwei starken Belastungen überschattet: Der 5 Milliarden Dollar-Strafe der EU-Kommission sowie von den vielen weiteren Alphabet-Unternehmen, die bald einen Verlust von 1 Milliarde Dollar pro Quartal (!) einfahren könnten.
Viele Nutzer legen ihre digitalen Daten heute nicht nur, oder teilweise gar nicht mehr, lokal auf der Festplatte, Speicherkarten oder USB-Sticks ab, sondern speichern, sammeln, verwalten und generieren sie vor allem in der Cloud. Doch so viele Möglichkeiten die digitalen Ökosysteme auch bieten, so sehr sind sie untereinander inkompatibel. Das soll sich nun mit dem Data Transfer Project von Google, Facebook, Microsoft und Twitter ändern.
Google ist ein riesiger Konzern mit unzähligen Angeboten, internen Abteilungen, Projekten und weit über 80.000 Mitarbeitern. Dass es in einer so großen Organisation mal Überschneidungen gibt, liegt wohl in der Natur der Sache - aber dass das auch für die Produkte für den Endnutzer gilt, ist dann eher unüblich. Tatsächlich bietet Google in vielen Bereichen mehrere Produkte an, die nahezu exakt das gleiche Problem lösen.
Das dritte Quartal 2018 hat begonnen und die Redaktion des Google Play Stores hat nun wieder die "Android Excellence" festgelegt - die besten Apps und Spiele auf der eigenen Plattform. Wie schon in den Quartalen zuvor, haben sie wieder eine eigene Kategorie im Play Store bekommen. Dabei handelt es sich diesmal um nur 21 Titel, die aus 14 Apps und 7 Spielen bestehen. Ausgewählt wurden sie sowohl von der Redaktion als auch auf Basis der aktuellen Bewertungen und Beliebtheit.
Wie kein zweites Unternehmen stand Google vor 10 Jahren für das Web 2.0 und hat in hohem Tempo viele Produkte in den Browser gebracht, die man bis zu diesem Zeitpunkt eher auf dem Desktop kannte. Diese Entwicklung ist schon längst abgeschlossen, hat aber auch dazu geführt, dass Google den Desktop nahezu vollständig aufgegeben hat und nur noch die wichtigsten Produkte für die Konkurrenz-Betriebssysteme von Windows, Mac und Linux im Programm. Dabei würden einige längst eingestellte Apps auch heute noch gut funktionieren.