Ein Großteil aller populären Apps finanziert sich durch Werbung und spült den Entwicklern bei entsprechender Reichweite gutes Geld in die Kassen. Wie würde es aber aussehen, wenn die Apps den Nutzer mit monatlichen Gebühren zur Kasse bitten und vollständig auf Werbung verzichten würden? Dieser Frage ist eine US-Studie nachgegangen und kam zum überraschenden Ergebnis, dass die großen Unternehmen ihre Umsätze deutlich steigern könnten.
Als Smartphone-Besitzer hat man es nicht leicht, denn die drei wichtigsten Ressourcen verbrauchen sich gefühlt viel zu schnell: Der Akku, der Speicherplatz und das Traffic-Kontingent beim Mobilfunkanbieter. Alle drei Dinge lassen sich durch diverse Methoden in Form von Einsparungen oder Dritt-Apps etwas schonen, aber nur die wenigsten Lösungen erreichen wirklich gute Ergebnisse. Auch Google hat einige Produkte im Sortiment, mit denen sich Traffic einsparen und so das Datenkontingent etwas entlasten lässt. Die drei womöglich wichtigsten Beispiele sollen an dieser Stelle kurz vorgestellt werden.
Google nimmt seit einiger Zeit immer wieder Apples iPhone aufs Korn und vergleicht es auf nicht ganz vorteilhafte Weise mit den hauseigenen Pixel-Smartphones. Diese zugegebenermaßen sehr gelungenen Spots und Plakate sind natürlich auch Apples Marketing nicht entgangen und so gibt es wenig überraschend eine kleine Gegen-Kampagne, die sich sowohl auf Googles Datenhunger als neuerdings auch auf die Planung einer Smart City durch Sidewalk Labs bezieht und ein Stück weit auch lustig macht.
Der Tablet-Markt steht seit langer Zeit unter immer größeren Druck, denn die Verkaufszahlen sinken rapide und haben nun schon fast ununterbrochen vier Jahre in Folge einen Rückgang gezeigt. Googles Ankündigung, vollständig aus dem Tablet-Markt auszusteigen, dürfte nicht unbedingt dazu beitragen, dass sich das in Zukunft bessert. Viel mehr kann die Ankündigung als erster Sargnagel für die Geräteklasse gesehen werden, in der eigentlich nur Apple echten Erfolg haben konnte.
Design spielt bei allen Google-Produkten eine sehr große Rolle, das gilt sowohl für die vielen Apps und Plattformen als auch für die Hardware aus dem eigenen Hause. Die Qualität hat sich in den vergangenen Jahren merklich gesteigert und seit dem Start des Labels "Made by Google" tritt die Hardware zu großen Teilen mit einer einheitlichen Designsprache auf. In einer kurzen Videoserie werden die Grundlagen dieses Designs nun herausgestellt.
In den Büros der Google-Designer geht es aktuell sehr dunkel zu. Das aber nicht wegen den Arbeitsbedingungen, sondern weil sie sich hauptsächlich mit der Umsetzung der Dark Modi ihrer Produkte beschäftigen müssen. In dieser Woche hat Google Fotos einen Dark Mode erhalten und reiht sich damit in eine immer größere Auswahl an Apps mit einer dunklen Oberfläche. Aber selbst wenn die Designer noch nicht aktiv geworden sind, kann Android Q jeder App einen Dark Mode verpassen.
Am Sonntag gingen bei Google und einigen anderen Online-Diensten für viele Nutzer plötzlich die Lichter aus, denn zahlreiche Google-Dienste von Drive über YouTube bis GMail waren nicht erreichbar oder konnten nur sehr eingeschränkt genutzt werden. Tatsächlich hat es gut vier Stunden gedauert, bis die Ingenieure das Problem vollständig beheben konnten. Jetzt hat Google Details zu dem Ausfall veröffentlicht.
Googles Dienste sind normalerweise problemlos zu erreichen, reagieren sehr schnell und kämpfen nur sehr selten mit Ausfällen. Doch derzeit scheint es genau einen solchen Ausfall zu geben, denn seit etwa 21:00 Uhr melden sehr viele Nutzer in Deutschland und auch in den USA und anderen Ländern großflächige Ausfälle vieler verschiedener Dienste von GMail über die Websuche bis hin zum Google Drive und YouTube.
Viele Google-Produkte haben in den vergangenen Monaten einen Dark Mode spendiert bekommen, mit dem sich die Oberfläche statt im grellen Weiß mit großflächigen dunkelgrauen Flächen versehen lässt. Die grafische Umsetzung dieses dunklen Modus ist zwar dank des Material Theme sehr vereinheitlicht, doch die Nutzung bzw. Aktivierung ist zum aktuellen Zeitpunkt sehr inkonsequent umgesetzt und für den Nutzer eher verwirrend als hilfreich.