Die Google-App hat sich im Laufe der Jahre zu einer wahren Monster-App entwickelt und enthält sehr viel mehr Bestandteile als nur die eigentliche Websuche. Dazu gehört unter anderem noch der Google Assistant, der Google Feed oder auch Google Now und offenbar auch bald eine abgespeckte Version eines Launchers. Einige Nutzer haben nun eine neue Oberfläche gesehen, die zumindest das Potenzial zum Launcher-Ersatz hat.
Gestern Abend hat die Google-Mutter Alphabet wieder einmal glänzende Quartalszahlen vorgelegt und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn (unter Vorbehalt) kräftig zulegen. Doch die guten Zahlen der Cash-Cow Google werden von zwei starken Belastungen überschattet: Der 5 Milliarden Dollar-Strafe der EU-Kommission sowie von den vielen weiteren Alphabet-Unternehmen, die bald einen Verlust von 1 Milliarde Dollar pro Quartal (!) einfahren könnten.
Viele Nutzer legen ihre digitalen Daten heute nicht nur, oder teilweise gar nicht mehr, lokal auf der Festplatte, Speicherkarten oder USB-Sticks ab, sondern speichern, sammeln, verwalten und generieren sie vor allem in der Cloud. Doch so viele Möglichkeiten die digitalen Ökosysteme auch bieten, so sehr sind sie untereinander inkompatibel. Das soll sich nun mit dem Data Transfer Project von Google, Facebook, Microsoft und Twitter ändern.
Google ist ein riesiger Konzern mit unzähligen Angeboten, internen Abteilungen, Projekten und weit über 80.000 Mitarbeitern. Dass es in einer so großen Organisation mal Überschneidungen gibt, liegt wohl in der Natur der Sache - aber dass das auch für die Produkte für den Endnutzer gilt, ist dann eher unüblich. Tatsächlich bietet Google in vielen Bereichen mehrere Produkte an, die nahezu exakt das gleiche Problem lösen.
Das dritte Quartal 2018 hat begonnen und die Redaktion des Google Play Stores hat nun wieder die "Android Excellence" festgelegt - die besten Apps und Spiele auf der eigenen Plattform. Wie schon in den Quartalen zuvor, haben sie wieder eine eigene Kategorie im Play Store bekommen. Dabei handelt es sich diesmal um nur 21 Titel, die aus 14 Apps und 7 Spielen bestehen. Ausgewählt wurden sie sowohl von der Redaktion als auch auf Basis der aktuellen Bewertungen und Beliebtheit.
Wie kein zweites Unternehmen stand Google vor 10 Jahren für das Web 2.0 und hat in hohem Tempo viele Produkte in den Browser gebracht, die man bis zu diesem Zeitpunkt eher auf dem Desktop kannte. Diese Entwicklung ist schon längst abgeschlossen, hat aber auch dazu geführt, dass Google den Desktop nahezu vollständig aufgegeben hat und nur noch die wichtigsten Produkte für die Konkurrenz-Betriebssysteme von Windows, Mac und Linux im Programm. Dabei würden einige längst eingestellte Apps auch heute noch gut funktionieren.
Der Markt der Videospiele wird von einigen großen Unternehmen beherrscht: Die großen Publisher haben viele populäre Titel im Angebot, die wiederum häufig auf den Konsolen von Sony, Microsoft und teilweise auch Nintendo gedaddelt werden. Nun häufen sich die Anzeichen, dass Google ganz groß in diesen Markt einsteigen und vermutlich einiges durcheinander bringen wird. Die Chancen stehen recht gut, dass das auch tatsächlich funktionieren könnte.
Schon seit einigen Monaten gibt es sehr umfangreiche und vor allem auch hartnäckige Gerüchte darüber, dass Google in die Branche der Videospiele einsteigen wird. Wir haben alle Informationen der letzten Monate erst vor wenigen Tagen in diesem Artikel zusammengefasst - und nun gibt es schon wieder neue Gerüchte. Angeblich steht Google vor dem Aufbau eines sehr umfangreichen Ökosystems, in dem die eigenen Angebote tief verknüpft werden.
Google und Facebook beherrschen große Teile des Internets und gehören gemeinsam mit Apple, Amazon und Microsoft nicht nur zu den größten Unternehmen der Welt, sondern stehen auch ständig im Zielkreuz der Behörden rund um die Welt. Vor allem Google und Facebook mussten das in der letzten Zeit spüren und bekommen nun verbale Schützenhilfe von jemandem, der das über Jahre selbst durchgemacht hat: Microsoft-Veteran Steve Ballmer.
In den letzten 20 Jahren hat Google Hunderte Angebote für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete auf den Markt gebracht und auch unzählige davon wieder eingestellt, aber echte Spiele waren bisher nicht darunter. Ausgerechnet das für seine verspielten Späße und Produkte bekannte Unternehmen hält sich aus dieser Branche heraus. Doch nun mehren sich die Hinweise darauf, dass Google den Markt von hinten aufrollen könnte. Die Frage bleibt aber, ob Google auch selbst in diese Branche einsteigen sollte.