In den letzten 20 Jahren hat Google Hunderte Angebote für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete auf den Markt gebracht und auch unzählige davon wieder eingestellt, aber echte Spiele waren bisher nicht darunter. Ausgerechnet das für seine verspielten Späße und Produkte bekannte Unternehmen hält sich aus dieser Branche heraus. Doch nun mehren sich die Hinweise darauf, dass Google den Markt von hinten aufrollen könnte. Die Frage bleibt aber, ob Google auch selbst in diese Branche einsteigen sollte.
Obwohl sie schon längst nicht mehr zu den neuesten Technologien zähle und seit Jahren etabliert sind, hat Google nun die Podcasts für sich entdeckt und möchte nicht nur die Möglichkeiten zum Suchen und Finden der Audio-Feeds ausbauen, sondern auch die Monetarisierung und mehr ermöglichen. Wie es aussieht, wird dafür schon bald auch eine eigene App im Play Store erhältlich sein - wobei "App" vielleicht nicht ganz das passende Wort ist.
Es gibt einige Angebote im Web, die eine grundlegend wichtige Rolle im Alltag von Millionen Nutzern eingenommen haben, aber nicht zu einem der großen Konzerne gehören. Zu diesen Angeboten zählt auch GitHub, das von über zehn Millionen Nutzern aktiv verwendet wird und vor allem für Open Source-Entwickler eine sehr große Bedeutung hat. Jetzt hat sich Microsoft die Plattform geschnappt und für einen Milliardenbetrag übernommen. Was bedeutet das für Google?
Die letzten Monate vor der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) waren vor allem von der Panik geprägt, sich nicht mehr rechtzeitig auf die neuen Datenschutz-Gesetze einstellen zu können. Laut französischen Datenschutzaktivisten haben aber auch die großen Unternehmen nicht sauber gearbeitet und verstoßen gegen die Regeln der Verordnung. Jetzt haben sie gleich drei Beschwerden gegen Google bei der französischen Datenschutzbehörde eingereicht.
Seit heute ist die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtend im europäischen Raum umzusetzen und markiert damit nicht nur das Ende der panischen Vorbereitungen, sondern mit großer Sicherheit auch den Anfang von unzähligen Gerichtsprozessen. Der populäre Datenschutzaktivist Max Schrems hat nun Beschwerde gegen die DSGVO-Umsetzung von Google und Facebook in vier europäischen Ländern eingereicht.
Ab dem morgigen 25. Mai 2018 ist die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtend von allen im europäischen Raum aktiven Unternehmen umzusetzen und sorgt wohl noch weit darüber hinaus für große Diskussionen. Insbesondere die Web-Giganten dürften von den neuen Regeln sogar noch profitieren und haben einen gewichtigen Vorteil gegenüber den Hunderttausenden KMUs im europäischen Wirtschaftsraum: Sie könne ihren Nutzern praktisch alles unterjubeln.
In Googles Philosophie sticht das Motto "Don't be evil" schon seit den Anfangstagen des Unternehmens heraus und ist eine sehr wichtige Grundlage für alle Handlungen des Unternehmens. Doch 20 Jahre, 85.000 Mitarbeiter und viele Milliarden Dollar später sieht man das nun vielleicht etwas anders. Vor kurzer Zeit gab es nämlich eine Änderung am "Code of Conduct", bei dem genau dieser kleine Absatz entfernt worden ist. Die Motivation dahinter ist unklar.
Google ist nicht nur bekannt dafür, die Nutzer teilweise mit mehreren Produkten für die gleiche Aufgabe zu beglücken, sondern diese dann auch genauso rigoros wieder einzustellen und auf den ewigen Google-Friedhof zu befördern. Dazwischen gibt es dann noch die Gruppe der Zombie-Apps, von denen das Unternehmen ebenfalls einige im Angebot hat. Erst in den vergangenen zwei Wochen wurden drei neue Apps in diesen Status gebracht.
Die Entwicklung von einfachen Web-Apps ist heute per Baukastensystem möglich und längst keine große Hexerei mehr. Googles Lösung nennt sich Firebase und bietet neben einem Rundum sorglos-Paket auch Lösungen zum Hosting von Datenbanken und Dateien. Mit einem Beispiel möchte man nun zeigen, wie leicht die Entwicklung einer solchen App ist und hat mal eben einen Instagram-Klon zusammengebastelt, der von den Nutzer tatsächlich verwendet wird.