Design spielt bei allen Google-Produkten eine sehr große Rolle, das gilt sowohl für die vielen Apps und Plattformen als auch für die Hardware aus dem eigenen Hause. Die Qualität hat sich in den vergangenen Jahren merklich gesteigert und seit dem Start des Labels "Made by Google" tritt die Hardware zu großen Teilen mit einer einheitlichen Designsprache auf. In einer kurzen Videoserie werden die Grundlagen dieses Designs nun herausgestellt.
In den Büros der Google-Designer geht es aktuell sehr dunkel zu. Das aber nicht wegen den Arbeitsbedingungen, sondern weil sie sich hauptsächlich mit der Umsetzung der Dark Modi ihrer Produkte beschäftigen müssen. In dieser Woche hat Google Fotos einen Dark Mode erhalten und reiht sich damit in eine immer größere Auswahl an Apps mit einer dunklen Oberfläche. Aber selbst wenn die Designer noch nicht aktiv geworden sind, kann Android Q jeder App einen Dark Mode verpassen.
Am Sonntag gingen bei Google und einigen anderen Online-Diensten für viele Nutzer plötzlich die Lichter aus, denn zahlreiche Google-Dienste von Drive über YouTube bis GMail waren nicht erreichbar oder konnten nur sehr eingeschränkt genutzt werden. Tatsächlich hat es gut vier Stunden gedauert, bis die Ingenieure das Problem vollständig beheben konnten. Jetzt hat Google Details zu dem Ausfall veröffentlicht.
Googles Dienste sind normalerweise problemlos zu erreichen, reagieren sehr schnell und kämpfen nur sehr selten mit Ausfällen. Doch derzeit scheint es genau einen solchen Ausfall zu geben, denn seit etwa 21:00 Uhr melden sehr viele Nutzer in Deutschland und auch in den USA und anderen Ländern großflächige Ausfälle vieler verschiedener Dienste von GMail über die Websuche bis hin zum Google Drive und YouTube.
Viele Google-Produkte haben in den vergangenen Monaten einen Dark Mode spendiert bekommen, mit dem sich die Oberfläche statt im grellen Weiß mit großflächigen dunkelgrauen Flächen versehen lässt. Die grafische Umsetzung dieses dunklen Modus ist zwar dank des Material Theme sehr vereinheitlicht, doch die Nutzung bzw. Aktivierung ist zum aktuellen Zeitpunkt sehr inkonsequent umgesetzt und für den Nutzer eher verwirrend als hilfreich.
Die Struktur von großen Unternehmen ist für Außenstehende häufig nicht zu überblicken, denn oft gibt es viele Abteilungen und Hierarchien, die es auch Partnern manchmal nicht so leicht machen, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Auch Google hat wohl in der Vergangenheit mit diesem Problem gekämpft und wird nun interne Umstrukturierungen vornehmen, von denen man sich neben Synergien auch höhere Einnahmen von Werbepartnern erhofft.
Die Google-Mutter Alphabet lässt aktuell einige Bomben platzen: Erst musste der Konzern einen deutlichen Gewinneinbruch vermelden, wenig später in der Analyse die Anleger sogar beruhigen und neue Produkte vorab ankündigen und nun folgt die nächste Meldung: Google-Vater Eric Schmidt wird den Vorstand verlassen und sich wohl weitgehend ins Privatleben zurückziehen. Auch die langjährige Cloud-Chefin Diane Greene wird nicht erneut kandidieren.
In den letzten Jahren konnte ein starker Stimmungswechsel unter den Google-Nutzern beobachtet werden, der hier im Blog schon mehrmals thematisiert wurde. Aber auch auf der anderen Seite, nämlich intern, sieht es nicht wirklich besser aus. Vor kurzem ist eine interessante Diskussion unter mehreren Google-Mitarbeitern öffentlich geworden, aus der sehr gut hervorgeht, was bei dem Unternehmen in den letzten Jahren falsch läuft.
Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin waren viele Jahre lang die wichtigsten Symbolfiguren des Unternehmens und standen gerade in der steilen Boomphase Anfang des Jahrtausends stark in der Öffentlichkeit. Das hat sich aber schon vor vielen Jahren geändert, allerdings lange Zeit nur für Außenstehende. Doch seit längerer Zeit sollen die beiden Gründer auch intern unsichtbar geworden sein und sich bei ihrem Unternehmen nicht mehr blicken lassen.