Googles Betriebssystem Chrome OS ist mit einem recht eingeschränkten Funktionsumfang gestartet und konnte lediglich Web-Apps ausführen bzw. bestand rein nur aus dem Browser und den absolut notwendigen Bestandteilen eines Betriebssystems. Doch nun schickt es sich an, zum Allround-Betriebssystem zu werden, das nahezu alle wichtigen Plattformen unterstützt. Jetzt gibt es eindeutige Hinweise darauf, dass sich auch bald Windows 10 auf einem Chromebook ausführen lässt.
Immer wieder tauchen Malware-Apps im Google Play Store auf, die innerhalb kürzester Zeit Tausende von Downloads generieren und viele Nutzer betreffen. Googles Filter sind zwar sehr gut darin, diese automatisiert zu entdecken und innerhalb kürzester Zeit zu entfernen, aber das funktioniert eben nicht immer. Jetzt sind wieder knapp 150 neue Apps entdeckt worden, die eher als Kuriosum bezeichnet werden können - denn sie enthielten Malware für Windows.
Lange Zeit haben Googles Betriebssystem Android und Chrome OS nebeneinander existiert und hatten ihr ganz eigenes Territorium abgesteckt, doch diese Situation hat sich im vergangenen Jahr geändert. Während das Desktop-Betriebssystem für einige Zeit auf der Abschussliste zu stehen schien, entwickelt es sich plötzlich zum Allrounder und bringt die gesamte Chrome-Plattform ein großes Stück nach vorne. Schon bald könnte ein sehr steiler Aufstieg bevorstehen.
Google hat das einstmalige Browser-Betriebssystem in den letzten zwei Jahren stark geöffnet und hat nun sowohl Android-Apps als auch Linux-Apps auf die Plattform gebracht. Doch der richtig große Knall könnte vielleicht noch bevorstehen, denn offenbar hat Google nun auch Interesse daran, die eigene Hardware mit Microsofts Windows 10 auszuliefern bzw. auf irgendeinem Wege auch Windows-Anwendungen in das Betriebssystem zu bringen.
Seit wenigen Tagen ist das April-Update für Microsofts Betriebssystem Windows 10 verfügbar und kann manuell bereits heruntergeladen und installiert werden. Ab kommender Woche steht dann der Rollout per automatischem Update an, aber dieser könnte sich vielleicht noch einmal verschieben - denn mit einem der populärsten Apps überhaupt scheint es große Probleme zu geben. Der Chrome-Browser friert vollständig ein und reißt das ganze Betriebssystem mit.
Mit Chrome OS hat Google schon vor über sechseinhalb Jahren ein Betriebssystem vorgestellt, dass sich nur auf Web-Apps verlässt und darauf gewettet hat, dass sich diese mit hohem Tempo weiterentwickeln. Google sollte Recht behalten, öffnet das Betriebssystem nun aber dennoch für weitere Plattformen und die Ausführung von nativen Apps. Jetzt ist bei einigen Nutzern eine Terminal-App aufgetaucht, die wohl in der Lage ist, Linux-Apps auszuführen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Android auf den Desktop zu bringen und das eigentlich für Smartphones ausgelegte Betriebssystem auch unter Windows, Mac OS oder Linux zu nutzen. Einem Bastler ist es nun gelungen, ohne großen Aufwand und kinderleicht die Übertragung und Fernsteuerung des eigenen Android-Smartphones vom Desktop zu ermöglichen. Dazu muss weder auf dem Smartphone noch auf dem Desktop eine langwierige Installation auf sich genommen werden.
Mit dem Start von Chrome OS vor gut sechseinhalb Jahren hat sich Google weit aus dem Fenster gelehnt und hat alle Hoffnungen für das Betriebssystem auf die Web-Apps gesetzt. Daran hat sich trotz vieler Änderungen bis heute grundlegend nichts geändert, aber viele Menschen können sich ein Leben ohne "echte" Anwendungen einfach nicht vorstellen. Aus diesem Grund könnte bei Chrome OS schon bald die nächste Revolution anstehen, die nun schon ihre Schatten voraus wirft.
Dank Cloud-Diensten und umfangreichen Synchronisierungen steht ein Großteil der persönlichen Daten heutzutage auf allen Plattformen und Geräten zur Verfügung. Die dafür erforderliche Synchronisierung kann allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen und kommt damit nicht unbedingt in Frage, wenn Daten sehr schnell zwischen zwei Plattformen transportiert werden müssen. Microsoft bietet nun eine neue Lösung, um Fotos sehr schnell vom Android-Smartphone auf den Windows 10-Computer zu übertragen.
In dieser Woche gab es ein großes Update für den VLC Media Player, der nun auf allen Plattformen bei der Version 3.0 angekommen ist. Mit dieser Version wird nun auch das Streaming auf ein Google Cast-fähiges Gerät nativ unterstützt, so dass sich Medien aller Art mit nur wenigen Klicks oder Touch-Schritten auf den Fernseher übertragen lassen. Allerdings ist die Funktion gerade auf dem Desktop unter Windows in der aktuellen Version sehr gut versteckt.