Ein Blick auf die aktuellen Marktanteile der Browser zeigt, dass Microsofts Edge-Browser trotz Vorinstallation und großen Werbekampagnen noch immer unter der Wahrnehmungsgrenze rangiert. Microsofts Mittel der Wahl um das zu ändern ist seit langer Zeit das Niedermachen der Konkurrenz - und jetzt geht man noch einmal einen Schritt weiter. Tatsächlich warnt Windows die Nutzer nun vor der Installation des Chrome-Browsers.
Es gibt viele Möglichkeiten um Dateien zwischen zwei Geräten mit verschiedenen Betriebssystemen auszutauschen, wobei heutzutage häufig die Cloud oder ein privates Netzwerk als erstes Mittel gewählt wird. Das Microsoft-Betriebssystem Windows setzt seit Urzeiten auf SMB, das im Laufe der Zeit über Samba auch den Weg auf andere Plattformen gefunden hat. Jetzt ist es auch in der ersten Chrome OS-Version standardmäßig aktiviert.
Die Verbindung zwischen Smartphone und PC ist derzeit nicht ganz optimal umgesetzt und wird von Google kaum bis gar nicht beachtet, da man wenig überraschend sehr stark auf die Cloud setzt. Microsoft bastelt derzeit an einer interessanten Lösung, die nun eine neue Funktion bekommen hat: Mit der Your Phone-App lässt sich jetzt auch der Empfang und Versand von SMS über den Computer abwickeln.
Google ist mit vielen Apps sehr erfolgreich und erreicht viele Millionen Nutzer, die diese Plattformen sowohl im Browser als auch auf dem Smartphone nutzen. Allerdings werden nicht alle Möglichkeiten voll ausgeschöpft, die die Cloud eigentlich bieten würde und insbesondere der Desktop wird mehr als vernachlässigt. Bis heute ist man auf Lösungen von Drittanbietern angewiesen, um beispielsweise eine Datei auf direktem Wege (ohne Kabel) vom Android-Smartphone auf den Desktop zu bekommen.
Googles Betriebssystem Chrome OS ist mit einem recht eingeschränkten Funktionsumfang gestartet und konnte lediglich Web-Apps ausführen bzw. bestand rein nur aus dem Browser und den absolut notwendigen Bestandteilen eines Betriebssystems. Doch nun schickt es sich an, zum Allround-Betriebssystem zu werden, das nahezu alle wichtigen Plattformen unterstützt. Jetzt gibt es eindeutige Hinweise darauf, dass sich auch bald Windows 10 auf einem Chromebook ausführen lässt.
Immer wieder tauchen Malware-Apps im Google Play Store auf, die innerhalb kürzester Zeit Tausende von Downloads generieren und viele Nutzer betreffen. Googles Filter sind zwar sehr gut darin, diese automatisiert zu entdecken und innerhalb kürzester Zeit zu entfernen, aber das funktioniert eben nicht immer. Jetzt sind wieder knapp 150 neue Apps entdeckt worden, die eher als Kuriosum bezeichnet werden können - denn sie enthielten Malware für Windows.
Lange Zeit haben Googles Betriebssystem Android und Chrome OS nebeneinander existiert und hatten ihr ganz eigenes Territorium abgesteckt, doch diese Situation hat sich im vergangenen Jahr geändert. Während das Desktop-Betriebssystem für einige Zeit auf der Abschussliste zu stehen schien, entwickelt es sich plötzlich zum Allrounder und bringt die gesamte Chrome-Plattform ein großes Stück nach vorne. Schon bald könnte ein sehr steiler Aufstieg bevorstehen.
Google hat das einstmalige Browser-Betriebssystem in den letzten zwei Jahren stark geöffnet und hat nun sowohl Android-Apps als auch Linux-Apps auf die Plattform gebracht. Doch der richtig große Knall könnte vielleicht noch bevorstehen, denn offenbar hat Google nun auch Interesse daran, die eigene Hardware mit Microsofts Windows 10 auszuliefern bzw. auf irgendeinem Wege auch Windows-Anwendungen in das Betriebssystem zu bringen.
Seit wenigen Tagen ist das April-Update für Microsofts Betriebssystem Windows 10 verfügbar und kann manuell bereits heruntergeladen und installiert werden. Ab kommender Woche steht dann der Rollout per automatischem Update an, aber dieser könnte sich vielleicht noch einmal verschieben - denn mit einem der populärsten Apps überhaupt scheint es große Probleme zu geben. Der Chrome-Browser friert vollständig ein und reißt das ganze Betriebssystem mit.