Mit der bevorstehenden Einstellung von Stadia ist Google nicht aus dem Spielemarkt ausgestiegen, sondern verlagert lediglich den Fokus auf ein weiteres Projekt, das schon zu Beginn dieses Jahres gestartet wurde: Google Play Games für Windows. Jetzt gibt man noch mehr Spielern die Möglichkeit, einige vom Smartphone bekannte Spiele direkt am Windows-Desktop zu zocken, wobei die Auswahl immer weiter ansteigt.
Der Browser Google Chrome dürfte zu den meistgenutzten Windows-Anwendungen überhaupt gehören und einen enormen Anteil an der Nutzungsdauer des Microsoft-Betriebssystems haben. Jetzt möchte man die eigenen Nutzer etwas in Richtung wichtiger Updates motivieren und hat angekündigt, dass neue Versionen des Browsers schon sehr bald Windows 10 oder Windows 11 voraussetzen. Windows 7 und Windows 8.x werden nicht mehr unterstützt.
Es gibt nur sehr wenige Betriebssysteme, die in der Consumer-Welt eine große Bedeutung haben und ohne Fragen gehören Android und Windows dazu bzw. dominieren ihre jeweiligen Bereiche. Viele Jahre hatten die beiden Betriebssysteme keine offizielle Verbindung zueinander, doch das wird sichn in den nächsten Jahren ändern. Weil Microsoft und Google aber offensichtlich nicht zusammenarbeiten, dürfte das eine Herausforderung für beide Seiten werden.
Microsoft hat rund um den Start von Windows 11 vor längerer Zeit das Versprechen abgegeben, dass Nutzer in Zukunft Android-Apps auf dem Desktop nutzen können. Nach einigen Verzögerungen und einem zuerst in den USA angebotenen Pilot-Programm öffnet man den Amazon App Store nun auch für deutsche Nutzer. Im Laufe der nächsten Wochen sollen sich die mittlerweile mehr als 20.000 Android-Apps auch in Deutschland auf dem Desktop herunterladen, installieren und nutzen lassen.
Google bearbeitet den Spielemarkt nicht nur mit Stadia, sondern auch mit Google Play Games, das viele Jahre nur unter Android zur Verfügung stand und jetzt den Desktop in Angriff nimmt. Vor einigen Monaten wurde die Beta für US-Nutzer geöffnet und ab sofort haben Nutzer in vier weiteren Ländern die Möglichkeit, die vom Smartphone bekannten Android-Spiele direkt unter Windows zu spielen. Leider noch nicht in Europa.
Auf dem Desktop ist Google Chrome mit großem Abstand der dominierende Browser und wird das auf absehbare Zeit wohl auch bleiben, aber dennoch arbeitet Google stets daran, die Nutzer schon aus reiner Bequemlichkeit zu binden. Jetzt zeigt sich eine interessante Neuerung, die es in der Form bisher noch nicht gegeben hat: Google Chrome kann sich ohne weitere Interaktion selbst als Windows-Standardbrowser festlegen.
Google hat mit ChromeOS ein Desktop-Betriebssystem etabliert, das in den vergangenen Jahren größere Erfolge einfahren konnte, aber nach wie vor auf den endgültigen Durchbruch im Massenmarkt wartet. Mit der neuen Version ChromeOS Flex soll es endlich gelingen, die Verbreitung weiter zu beschleunigen. Man kann es als lang erwarteten Frontalangriff auf PCs mit Windows und den Mac bewerten. Hier findet ihr alle Infos.
Googles Betriebssystem ChromeOS hat in der Hochphase der Pandmie stark an Bedeutung gewonnen, ist global gesehen gegenüber den Platzhirschen aber noch immer in der Nische. Mit einem neuen Anlauf soll sich das ändern, denn mit dem jetzt in der stabilen Version veröffentlichten Produkt ChromeOS Flex lässt sich ChromeOS sehr einfach auf alten Windows-Computern oder Macs installieren. Das hat Potenzial.
Das Marketing rund um den Chrome-Browser hat gerade erst mit den No place like Chrome Werbespots für Aufsehen gesorgt, die vor allem iPhone-Nutzer überzeugen sollen. Aber das Chrome-Team war auch früher schon sehr kreativ und hat einen bis heute unvergessenen Werbefilm für den Wechsel auf Chromebooks produziert. Wir zeigen euch den Film aus aktuellem Anlass erneut, in dem Windows ordentlich auf die Schippe genommen wird.
Google unternimmt derzeit große Anstrengungen, um die Spieleplattform Stadia attraktiver zu machen und viele neue Nutzer zu gewinnen. Dazu wird man unter anderem das Windows-Universum anzapfen und die Portierung auf Stadia so einfach wie möglich machen. Das wirft die Frage auf, warum man sich nicht im eigenen Ökosystem umsieht und die Android-Spiele zu Stadia bringt.