Google bietet den Nutzern im Play Store in den meisten Fällen die Möglichkeit, einen gekauften digitalen Inhalt innerhalb von 48 Stunden zurückzugeben. Ist dieser Zeitraum verstrichen, kann man sein Glück aber dennoch direkt beim App-Entwickler oder auch beim Team des Google Play Stores versuchen. Die Entscheidungen über eine Erstattung wurden meist binnen weniger Minuten getroffen, jetzt möchte man sich aber wohl deutlich mehr Zeit nehmen und hat den Zeitraum in der ersten Region sehr stark verlängert.
Wenn sich an der aktuellen Lage nichts ändert, wird Huawei in wenigen Wochen nicht nur die Android-Lizenz verlieren, sondern den Nutzern auch keinen Zugriff mehr auf den Play Store und andere Google-Dienste bieten können. Derzeit befindet sich das Unternehmen im Krisenmodus und versucht, die Auswirkungen dieser Katastrophe so gering wie möglich zu halten. Nun ist man darum bemüht, viele große Entwickler in den eigenen App Store zu locken.
Google hat es in der EU nicht leicht und musste nicht nur bereits drei Milliardenstrafen über sich ergehen lassen, sondern auch bereits einige Zugeständnisse umsetzen, die am Ende dem Endnutzer teuer zu stehen kommen. Nun beginnt die Umsetzung der nächsten Sanktion, mit der weiterer Ärger verhindert werden soll: Die ersten Nutzer bekommen im Play Store die Browserweiche zu sehen und können sowohl alternative Browser als auch Suchmaschinen auswählen.
Der Google Play Store ist das Herzstück von Googles Android-Version und ist der Grund, warum viele Hersteller auf diese Version statt auf das freie Android setzen. Dennoch gibt es natürlich Alternativen, vor allem für die Märkte, in denen sich Smartphones ohne Googles App-Quelle größerer Beliebtheit erfreuen. Einer davon ist der Aptoide Store, der gerade erst in den Schlagzeilen war und nun wieder durch eine neue Kampagne auf sich aufmerksam macht.
In den vergangenen Monaten haben viele Google-Apps eine neue Oberfläche im Material Theme bekommen, das sich somit langsam aber sicher zum neuen Standard aufgeschwungen hat. Jetzt ist auch der Play Store an der Reihe, dessen überarbeitetes Design bereits seit einigen Monaten getestet wurde und nun in den Rollout gegangen ist. Die App-Quelle bekommt nicht nur einen neuen Anstrich, sondern lässt auch bei der Navigation und einigen Zusatzinformationen keinen Stein auf dem anderen.
Schon seit mehreren Jahren benötigen Apps im Google Play Store eine Altersfreigabe, die von jedem Entwickler angegeben werden muss. Gemeinsam mit dem Google for Families-Programm wollte man so dafür sorgen, dass jede Alterszielgrupppe ihre entsprechenden Apps bekommt. Jetzt wird das Programm erweitert und App-Entwickler müssen in den kommenden Monaten eine genaue Alterseinstufung ihrer Zielgruppe angeben.
In der Huawei-Zentrale dürfte seit einigen Tagen Notstand herrschen, auch wenn sich das Unternehmen diesen Umstand öffentlich nicht anmerken lassen will. Praktisch alle großen Zulieferer und Organisationen mit Verbindungen in die USA haben ihre Verträge mit Huawei auf Eis gelegt und werden das Unternehmen nicht mehr beliefern - dazu gehört auch Google. Für die Google-Produkte hat Huawei bereits Ersatz organisiert und nun stellt sich die große Frage, ob das langfristige Auswirkungen auf Android und damit auch auf das Unternehmen Google haben kann.
Die Woche hat mit einem riesigen Knall begonnen: Google musste Huawei die Android-Lizenz entziehen und somit dem wenige Tage zuvor von der US-Regierung verhangenen Handelsbeschränkungen nachkommen. Laut eigenen Angaben haben sich die Chinesen aber schon seit langer Zeit auf diese Situation vorbereitet und haben Alternativen zu Google im petto. In dieser Woche wurde bekannt, wie der Smartphone-Hersteller sowohl Android als auch den Play Store ersetzen möchte.
Huawei steht aktuell vor extrem großen und kaum lösbaren Herausforderungen - sollte man zumindest meinen. Doch tatsächlich hat der chinesische Konzern bereits seit langer Zeit auf die Eskalation vorbereitet und zieht nun die Alternativen aus dem Ärmel. Googles Android soll durch das mysteriöse 'Project X' HongMeng OS ersetzt werden und auch für den Play Store hat man offenbar bereits einen sehr würdigen Ersatz gefunden.
Nicht nur bei Android tut sich einiges, sondern auch der Play Store hat im Rahmen der Google I/O einige Neuerungen spendiert bekommen, die aber erst später zur Verfügung stehen werden. Dazu gehört unter anderem ein neues Bewertungssystem. Jetzt hat das Team in Mexiko ein Pilotprojekt gestartet, mit dem eine weitere Zahlungsmethode für den Play Store etabliert werden soll. Statt mit Guthaben oder Kreditkarte können die Nutzer künftig auch mit Bargeld bezahlen.