Die Finanzierung vieler redaktioneller Online-Angebote steht auf wackligen Füßen und ist durch die stark steigende Verbreitung von KI-Zusammenfassung und Silbertablett-Antworten kurz vor dem Kollaps. Jetzt hat Google ein interessantes Projekt gestartet, bei dem man Webmaster als KI-Lieferant bezahlen will. Trotz aller Kritik und offener Fragen könnte das zumindest kurzfristig eine Lösung sein.
Spätestens seit dem Start der KI-Übersicht in der Websuche stehen viele Webmaster mit Google auf Kriegsfuß. Denn der Traffic der meisten Webseiten ist spürbar bis dramatisch eingebrochen, weil sich die Nutzer den Klick auf die Quelle sparen. Jetzt soll sich laut Bericht ein neues Programm im Test befinden, bei dem Webmaster für Informationen entlohnt werden, wenn diese einen signifikanten Anteil an einer KI-generierten Antwort bilden. Das könnte ein erster Schritt sein.
Als Folge eines Gerichtsurteils hat Google größere Änderungen in der Websuche angekündigt, von denen man selbst nicht ganz begeistert ist - mehr noch, man wütet regelrecht gegen die erzwungenen Anpassungen. Man spricht gar von der größten Verschlechterung seit 29 Jahren und meint damit wohl eher die eigenen Finanzen als die vorgeschobenen Nutzer-Interessen.
Die Qualität der Google-Suche hat sich durch den massiven Fokus auf die KI-Zusammenfassungen nicht unbedingt zum Besten gewandelt - weder für die Nutzer noch für die Webmaster. Jetzt muss Google in einem ähnlichen Bereich reagieren und die Ergebnisse in der EU zum Teil drastisch umbauen. Als Trotzreaktion spricht man jetzt selbst von der größten Verschlechterung seit 29 Jahren.
Google und das restliche Web - das war über viele Jahre eine Symbiose, die für beide Seiten sehr gut funktioniert und das Web enorm vorangebracht hat. Doch jetzt ist heftig Sand im Getriebe, denn Google lässt zum Nachteil des gesamten Web die KI-Muskeln spielen, ohne Rücksicht auf Verluste. Das könnte schon bald zu einem Aufstand führen, der derzeit von einigen großen Publikationen erstaunlich offen und laut gedacht wird.
Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Reisezeit beginnt. In diesem Jahr dürften wohl besonders viele Menschen ihren Sommerurlaub erst recht spontan starten oder gar planen. Der Beginn jeder Planung beginnt im digitalen Bereich oftmals bei Google und passend dazu hat man jetzt fünf praktische KI-Hacks für die Reiseplanung zusammengestellt. Diese wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.
Google hat durch zahlreiche extrem erfolgreiche Produkte großen Einfluss auf das Web und will diesen mit den kommenden Updates weiter ausbauen sowie eine noch dominantere Rolle einnehmen. Doch allein die in dieser Woche angekündigte KI-Ära für die Google-Suche und das neue Google Shopping mit KI-Einkaufswagen drohen, das Web regelrecht zu erdrücken. Google dürfte das in Kauf nehmen.
Laut Google gehört den KI-Agenten die Zukunft und bevor die Konkurrenz in den Startlöchern steht, feuert Google schon wieder aus allen Rohren. Die gesamte Event-Woche stand unter dem Zeichen der KI-Agenten und brachte mindestens drei relevante Ankündigungen hervor, die den Nutzern schon in wenigen Wochen an vielen Stellen im Google-Netzwerk begegnen sollen. Eine schnelle Übersicht.
Im Google-Netzwerk gibt es mehrere von Möglichkeiten für den Abruf von Schlagzeilen - von Google News über Google Discover bis hin zu den Integrationen in der Websuche. In den meisten Fällen bestimmen die Algorithmen, was ihr zu sehen bekommt, aber es gibt Hilfsmittel: Um keine wichtigen Google-News mehr zu verpassen, könnt ihr jetzt GoogleWatchBlog als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen oder auch GoogleWatchBlog bei Google News abonnieren.
Spätestens in dieser Woche startet die Google-Suche in die KI-Ära und soll die Grenze zwischen Suchmaschine und KI-ChatBot immer weiter verschwimmen lassen - zum Leidwesen der meisten Webmaster. Nachdem man immer größere Teile des Traffics absaugt und gleichzeitig die fremden Inhalte als eigenen Content ausliefert, startet man jetzt auch noch Werbeanzeigen: Der KI-Modus und die KI-Übersichten werden ab sofort umfassend monetarisiert.
Die Plattform Google Shopping gehört vermutlich zu den lukrativsten und gleichzeitig am wenigsten sichtbaren Geschäftsfelder des Unternehmens. Jetzt hat man eine ganz neue Funktion angekündigt, die einen universellen und KI-gesteuerten Einkaufswagen einführen soll, mit dem man auch der großen Welt des Onlineshoppings das Wasser abgraben will. Es legt den Grundstein für das Shopping durch KI-Agenten.
Die Google-Suche hat sich durch den Einzug der KI bereits stark verändert und jetzt hat man die nächsten Schritte angekündigt, die man als "neue Ära der KI-Suche" zusammenfasst. Die Google-Suche erhält noch leistungsfähigere Modelle, neue KI-Möglichkeiten, es ziehen die KI-Agenten ein und der KI-Modus wird noch weiter gestärkt. Außerdem gibt es das größte Update für das Suchfeld seit über 25 Jahren.
Google hat kürzlich eine ganz neue Desktop-App gestartet, die mit einer sehr schlanken Oberfläche einen großen Umfang praktischer Funktionen und informativer Anlaufstellen im Gepäck hat: Mit dem globalen Start von Google für Windows ist dem Unternehmen ein echter Coup gelungen, bei dem man sich wirklich fragen muss, wieso Microsoft das bisher nicht geschafft hat. Google ist Microsoft im eigenen Hause vom Start weg überlegen.
Auf den Homescreens der meisten Android-Smartphones befindet sich die Google-Suchleiste - das gilt natürlich auch für den Pixel Launcher. Seit einigen Monaten lässt sich die Suchleiste etwas umfangreicher anpassen und jetzt steht die Möglichkeit vor der Tür, die Suchleiste vollständig auszublenden. In einem Teardown ließ sich das bereits aktivieren und umsetzen.
Google drängt allen Nutzern der Websuche sowohl den KI-Modus als auch die KI-Übersichten regelrecht auf und positioniert diese immer dominanter über den eigentlichen Suchergebnissen. Weil das vor allem bei Webmastern nicht wirklich gut ankommt, sollen Links zu Quellen jetzt sichtbarer werden, leichter anklickbar sein und noch häufiger verwendet werden. Auch eine Bevorzugung von Abo-Inhalten sowie schnelle Linkvorschauen werden eingeführt.