Google Drive wird von über 1 Milliarde Nutzern dazu verwendet, Dokumente und Dateien abzulegen, um sie in der Cloud zu sichern und ständig von überall aus Zugriff zu haben. Je nach eigener Ordnung kann schnell ein Chaos und Unübersichtlichkeit herrschen, das sich mit den vorhandenen Mitteln nicht so leicht in den Griff bekommen lässt. Für G Suite-Nutzer führt Google nun die Workspaces sowie die Priority-Dokumente ein.
Vor etwas mehr als zwei Wochen hat Google den Rollout von Google One für alle US-Nutzer angekündigt und dabei versprochen, dieses Angebot schon sehr bald auch auf weitere Regionen zu erweitern. Seitdem kann man in Deutschland eigentlich jeden Tag damit rechnen, dass die neue Plattform zur Speicherplatzverwaltung an den Start geht. Doch möglicherweise könnte das noch länger dauern, denn Google hat offenbar große Probleme beim Rollout.
In dieser Woche wurde Google One in den USA für alle Nutzer ausgerollt, das das bestehende Speicherplatz-Abo des Google Drive ablöst und auch neue Features mitbringt. In wenigen Wochen soll Google One auch in weiteren Ländern starten - zu denen vermutlich auch Deutschland gehören wird. Zeit also, noch einmal einen Blick auf alle Details rund um Google One zu werfen, das noch einiges mehr zu bieten hat.
Googles Betriebssystem Android verfügt seit vielen Jahren über eine Backup-Funktion, die die wichtigsten Einstellungen in der Cloud speichert, sodass sie sich auf einem anderen Gerät oder nach einem Reset wiederherstellen lassen. Allerdings ist diese Funktion vollautomatisch und kann vom Nutzer nicht manuell aktiviert werden. Wie die Entwickler nun verraten haben, wird sich das mit einer der kommenden Android-Versionen ändern.
Tag für Tag werden mit WhatsApp mehr als 50 Milliarden Nachrichten, Fotos und Videos versendet, die nach dem erfolgreichen Versand nur noch auf den Smartphones der Nutzer gespeichert sind und nicht mehr von den WhatsApp-Servern abgerufen werden können. Für die Cloud-Sicherung nutzt die Facebook-Tochter seit einigen Jahren das Google Drive, in dem die Daten allerdings vom Speicherplatz-Kontingent abgezogen werden. Doch das wird sich schon sehr bald ändern.
Vor gut drei Monaten wurde Google One vorgestellt, das in erster Linie eine neue Bezeichnung inklusive App für den bei Google gekauften Speicherplatz ist. Es war von Anfang an von einem sehr langsam Rollout die Rede, der über ein Einladungssystem funktionierte und so für ein kontrolliertes Wachstum sorgen sollte. Jetzt hat Google den offiziellen Startschuss gegeben und lässt alle US-Nutzer teilnehmen. Bei uns sollte es dann auch nicht mehr lange dauern.
Mit der Omnibox hat Google die Adressleiste des Browser in einen Multifunktionsbereich verwandelt, der viele kleine Bestandteile in sich vereint. Schon bald könnte noch eine weitere Funktion dazukommen, die vor allem für Nutzer des Google Drive sehr interessant ist, denn in der Adressleiste sollen dann auch Dokumente aus dem Online-Speicher vorgeschlagen und angezeigt werden.
Den Überblick über alle Produkte aus dem Hause Google zu behalten ist heute kaum noch möglich, aber die Liste der Kern-Angebote für Privatnutzer ist im Gegensatz dazu nicht ganz so lang. Das Google Drive gehört ohne Frage mittlerweile dazu und wird von den Nutzern ganz unterschiedlich verwendet. Jetzt hat es die magische Marke von 1 Milliarde Nutzer durchbrochen und ist somit erst das achte Google-Produkt, dem dies gelungen ist.
Auf der derzeit stattfindenden Cloud Next-Konferenz gibt es nicht nur zahlreiche Ankündigungen aus Googles Cloud-Geschäft und für Business-Kunden, sondern auch die bekannten Consumer-Produkte bekamen etwas Aufmerksamkeit. Während einer Präsentation wurde nun ein neues Feature für das Google Drive vorgestellt, das die Arbeit mit vielen Dateien deutlich vereinfachen kann.
Google Drive setzt mit den eigenen Apps von Docs über Sheets bis zu Slides auf eigene Dateiformate, kann aber auch einige weitere Formate lesen, bearbeiten und auch wieder in diesen Formaten speichern. Dazu gehören seit langer Zeit auch die Dateiformate von Microsoft Office, allerdings bis heute mit einigen Einschränkungen bei den Spezialfunktionen. Jetzt kann auch die Android-App des Drive passwortgeschützte Office-Dateien öffnen.