Vor wenigen Stunden hat Microsoft den neuen Edge-Browser zum Download freigegeben und erhofft sich möglichst viele Tester für die beiden zur Zeit verfügbaren experimentellen Versionen. Erste Tester zeigen sich vor allem von der Geschwindigkeit des Browsers begeistert, der wohl objektiv gesehen auch schneller als Google Chrome sein soll. Den Grund dafür liefert Microsoft nun gleich nach: Man hat Dutzende Google-Dienste über Bord geworfen.
Aus diversen Gründen gibt es in der Tech-Welt interessantere Dinge als ein Update für einen Microsoft-Browser. Doch das kommende große Update für den Edge-Browser wird den Unterbau durch die Chromium-Engine austauschen - und das sorgte schon in den vergangenen Wochen für große Aufmerksamkeit. Jetzt hat Microsoft den Download für die ersten Versionen scharf geschaltet, die bereits problemlos installiert und genutzt werden können.
Seit einigen Monaten arbeitet Microsoft an einem Chromium-Unterbau für den Edge-Browser und dürfte diesen schon in wenigen Wochen offiziell präsentieren und wohl auch zeitnah für alle Nutzer ausrollen. Wer es gar nicht mehr abwarten kann, wurde in den vergangenen Tagen mit vielen Screenshots versorgt, darf sich nun aber noch einmal freuen: Der Browser wurde geleakt und kann nun inoffiziell heruntergeladen und installiert werden.
Gerade erst hat Tesla-CEO Elon Musk angekündigt, künftig Chromium in den Fahrzeugen zu verwenden und schon ruft sich auch der nächste prominente Wechselkandidat ins Gedächtnis - wenn auch nur in Form eines Leaks. Erste Screenshots des neuen Microsoft Edge-Browsers hat es bereits gegeben und jetzt gibt es wieder viel neue Bildmaterial und auch weitere Informationen zum Browser, der schon in wenigen Wochen mit Chromium-Unterbau erscheinen sollte.
Vor einigen Monaten hatte Microsoft große Änderungen am Edge-Browser angekündigt, die sowohl unter der Haube als auch an der Oberfläche durchgeführt werden sollen. Der größte Schritt ist der Wechsel zur Chromium-Engine, der von Beobachtern mit sehr geteilter Meinung aufgenommen wurde. Jetzt wurde die neue Oberfläche des Browsers geleakt und zeigt, dass sich auch Microsofts Designer sehr stark von Googles Browser inspirieren lassen.
Microsoft hat den Chrome-Browser bzw. das darunter liegende Chromium kürzlich zum Browser der Wahl erklärt und möchte dem alles andere unterordnen und auch andere Browserhersteller zu Chromium drängen. Wenig überraschend soll die Plattform nun tiefer in Windows 10 integriert werden, so wie man es bisher von Microsoft-Browsern kannte. Eine neue Chrome-Extension bringt nun den Browserverlauf in die Windows 10 Timeline.
Microsoft dominiert den Markt der Desktop-Betriebssysteme seit Jahren und hat trotz immer weiter erstarkender Konkurrenz wohl noch sehr lange die Marktführerschaft inne. Um das sicherzustellen, stehen bei Microsofts einstigem Vorzeigeprodukt nun große Umbauarbeiten vom Kern bis zur Oberfläche an. Das wird insbesondere als Reaktion auf Googles Chrome OS und auch dem kommenden Betriebssystem Fuchsia gewertet.
Es gab einmal eine Phase in der IT-Welt, während der Microsoft mit dem Internet Explorer den Browsermarkt dominiert wie kein zweiter jemals zuvor oder danach und einen Marktanteil von weit über 90 Prozent hatte. Diese Zeiten sind längst vorbei, aber die damaligen Zeiten haben ihre Spuren bis heute hinterlassen und stellen Webentwickler und Sicherheitsexperten bis heute vor Probleme. Jetzt warnt Microsoft einmal vor der Nutzung des Internet Explorer.
Googles Chrome-Browser ist der mit Abstand meistgenutzte Browser und die zugrundeliegende Engine Chromium, die vor allem von Google vorangetrieben wird, dominiert das Web. Der von Mozilla entwickelte Firefox ist in der Masse der einzige Browser, der noch auf eine eigene Engine setzt. Das ist einem Microsoft-Entwickler ein Dorn im Auge, der den Mozilla-Entwicklern einen Wechsel zu Chromium nahelegt.
Nicht nur der Markt der Smart Speaker, sondern auch der dazugehörigen Sprachassistenten ist hart umkämpft. Viele großen Unternehmen tummeln sich in dieser Branche, aber nur sehr wenige haben nennenswerte Marktanteile. Microsoft steht mit Cortana irgendwo an der Grenze und kam in den vergangenen Jahren nicht wirklich voran. Jetzt hat CEO Satya Nadella höchstpersönlich einen Strategiewechsel verkündet, der Cortana aus der Schusslinie von Alexa und dem Google Assistant nehmen soll.