Dank Cloud-Synchronisierng stehen heute viele Daten ständig auf mehreren Plattformen zur Verfügung und können auf den verschiedensten Geräten verwendet werden - was gerade bei Fotos sehr praktisch ist. Microsoft bringt nun wieder eine neue Lösung auf den Markt, mit dem sich die letzten Fotos - und in weiterer Folge später auch andere Daten - direkt vom Smartphone auf den Computer übertragen lassen. Dabei setzt Microsoft natürlich auf Android.
Viele Nutzer legen ihre digitalen Daten heute nicht nur, oder teilweise gar nicht mehr, lokal auf der Festplatte, Speicherkarten oder USB-Sticks ab, sondern speichern, sammeln, verwalten und generieren sie vor allem in der Cloud. Doch so viele Möglichkeiten die digitalen Ökosysteme auch bieten, so sehr sind sie untereinander inkompatibel. Das soll sich nun mit dem Data Transfer Project von Google, Facebook, Microsoft und Twitter ändern.
Vor wenigen Jahren hat Microsoft große Angriffe auf den Smartphone-Markt gefahren und versucht, das Duopol aus Android und iOS aufzubrechen - allerdings mit sehr begrenztem Erfolg. Mittlerweile hat Microsoft diesen Angriff bekanntlich aufgegeben, kann aber den wichtigen mobilen Markt nicht außer Acht lassen. Schon bald könnte es eine Neuauflage geben - dann allerdings mit veränderten Vorzeichen, denn Microsoft soll an eigenen Android-Smartphones arbeiten.
Der Markt der Videospiele wird von einigen großen Unternehmen beherrscht: Die großen Publisher haben viele populäre Titel im Angebot, die wiederum häufig auf den Konsolen von Sony, Microsoft und teilweise auch Nintendo gedaddelt werden. Nun häufen sich die Anzeichen, dass Google ganz groß in diesen Markt einsteigen und vermutlich einiges durcheinander bringen wird. Die Chancen stehen recht gut, dass das auch tatsächlich funktionieren könnte.
Google und Facebook beherrschen große Teile des Internets und gehören gemeinsam mit Apple, Amazon und Microsoft nicht nur zu den größten Unternehmen der Welt, sondern stehen auch ständig im Zielkreuz der Behörden rund um die Welt. Vor allem Google und Facebook mussten das in der letzten Zeit spüren und bekommen nun verbale Schützenhilfe von jemandem, der das über Jahre selbst durchgemacht hat: Microsoft-Veteran Steve Ballmer.
Microsoft ist bekannt dafür, sich hin und wieder von der Konkurrenz inspirieren zu lassen und Produkte zu kopieren. Das muss nicht unbedingt etwas Schlechtes sein, wenn man dann selbst neue Funktionen und Konzepte integriert - das nennt sich dann Innovation. Doch in den letzten zwei Tagen hat Microsoft nun wieder zwei Apps und Plattformen gestartet, die ziemlich eindeutige Kopie von Google-Produkten sind, die derzeit stark weiter entwickelt werden.
Google hat das einstmalige Browser-Betriebssystem in den letzten zwei Jahren stark geöffnet und hat nun sowohl Android-Apps als auch Linux-Apps auf die Plattform gebracht. Doch der richtig große Knall könnte vielleicht noch bevorstehen, denn offenbar hat Google nun auch Interesse daran, die eigene Hardware mit Microsofts Windows 10 auszuliefern bzw. auf irgendeinem Wege auch Windows-Anwendungen in das Betriebssystem zu bringen.
Die Übernahme von GitHub durch Microsoft sorgt schon seit dem Wochenende - noch vor der offiziellen Verkündung durch Microsoft - für große Diskussionen. Ob die beiden Unternehmen wirklich gut zusammen passen, wird erst die Zukunft zeigen. Es hätte aber auch anders ausgehen können, wie aus einem Bericht nun hervorgeht. Auch Google soll großes Interesse an einer Übernahme gehabt haben, konnte schlussendlich aber nicht überzeugen.
Bei Microsoft hat es in den letzten Jahren einen großen Kulturwandel gegeben, der sich vor allem durch eine bis dato unbekannte starke Offenheit des Unternehmens zeigt. Nicht nur, dass man jetzt die Open Source-Plattform GitHub übernehmen wird, sondern auch bei den eigenen Produkten beschränkt man sich nicht mehr auf die eigenen Lösungen: Schon bald sollen auch Google Assistant und Amazon Alexa auf der XBOX genutzt werden können.
Es gibt einige Angebote im Web, die eine grundlegend wichtige Rolle im Alltag von Millionen Nutzern eingenommen haben, aber nicht zu einem der großen Konzerne gehören. Zu diesen Angeboten zählt auch GitHub, das von über zehn Millionen Nutzern aktiv verwendet wird und vor allem für Open Source-Entwickler eine sehr große Bedeutung hat. Jetzt hat sich Microsoft die Plattform geschnappt und für einen Milliardenbetrag übernommen. Was bedeutet das für Google?