Die Verbindung zwischen Computer und Smartphone ist trotz der enormen Popularität beider Plattformen bis heute nicht ganz einfach und erst recht nicht nativ mit Bordmitteln zu bewerkstelligen. Microsoft arbeitetet bereits seit einiger Zeit an der Your Phone-App, die bisher nur einen bescheidenen Funktionsumfang hat, aber schon sehr bald deutlich erweitert werden soll. Auf einer Präsentation hat Microsoft einen sehr kleinen aber interessanten Ausblick gegeben.
Nicht nur Privatnutzer, sondern auch immer mehr Unternehmen verlagern einen immer größeren Teil ihrer Daten in die Cloud, und setzen dabei meist auf die Hilfe der großen Technologie-Konzerne. Der Cloud-Markt ist stark umkämpft und wird in vielen Bereichen von Amazon dominiert, das mit AWS die meisten Kunden an sich binden kann. Dem wollen Google, Microsoft, Cloudflare und andere Unternehmen nun gemeinsam gegenübertreten.
Ein Blick auf die aktuellen Marktanteile der Browser zeigt, dass Microsofts Edge-Browser trotz Vorinstallation und großen Werbekampagnen noch immer unter der Wahrnehmungsgrenze rangiert. Microsofts Mittel der Wahl um das zu ändern ist seit langer Zeit das Niedermachen der Konkurrenz - und jetzt geht man noch einmal einen Schritt weiter. Tatsächlich warnt Windows die Nutzer nun vor der Installation des Chrome-Browsers.
Die Verbindung zwischen Smartphone und PC ist derzeit nicht ganz optimal umgesetzt und wird von Google kaum bis gar nicht beachtet, da man wenig überraschend sehr stark auf die Cloud setzt. Microsoft bastelt derzeit an einer interessanten Lösung, die nun eine neue Funktion bekommen hat: Mit der Your Phone-App lässt sich jetzt auch der Empfang und Versand von SMS über den Computer abwickeln.
Dank Cloud-Synchronisierng stehen heute viele Daten ständig auf mehreren Plattformen zur Verfügung und können auf den verschiedensten Geräten verwendet werden - was gerade bei Fotos sehr praktisch ist. Microsoft bringt nun wieder eine neue Lösung auf den Markt, mit dem sich die letzten Fotos - und in weiterer Folge später auch andere Daten - direkt vom Smartphone auf den Computer übertragen lassen. Dabei setzt Microsoft natürlich auf Android.
Viele Nutzer legen ihre digitalen Daten heute nicht nur, oder teilweise gar nicht mehr, lokal auf der Festplatte, Speicherkarten oder USB-Sticks ab, sondern speichern, sammeln, verwalten und generieren sie vor allem in der Cloud. Doch so viele Möglichkeiten die digitalen Ökosysteme auch bieten, so sehr sind sie untereinander inkompatibel. Das soll sich nun mit dem Data Transfer Project von Google, Facebook, Microsoft und Twitter ändern.
Vor wenigen Jahren hat Microsoft große Angriffe auf den Smartphone-Markt gefahren und versucht, das Duopol aus Android und iOS aufzubrechen - allerdings mit sehr begrenztem Erfolg. Mittlerweile hat Microsoft diesen Angriff bekanntlich aufgegeben, kann aber den wichtigen mobilen Markt nicht außer Acht lassen. Schon bald könnte es eine Neuauflage geben - dann allerdings mit veränderten Vorzeichen, denn Microsoft soll an eigenen Android-Smartphones arbeiten.
Der Markt der Videospiele wird von einigen großen Unternehmen beherrscht: Die großen Publisher haben viele populäre Titel im Angebot, die wiederum häufig auf den Konsolen von Sony, Microsoft und teilweise auch Nintendo gedaddelt werden. Nun häufen sich die Anzeichen, dass Google ganz groß in diesen Markt einsteigen und vermutlich einiges durcheinander bringen wird. Die Chancen stehen recht gut, dass das auch tatsächlich funktionieren könnte.
Google und Facebook beherrschen große Teile des Internets und gehören gemeinsam mit Apple, Amazon und Microsoft nicht nur zu den größten Unternehmen der Welt, sondern stehen auch ständig im Zielkreuz der Behörden rund um die Welt. Vor allem Google und Facebook mussten das in der letzten Zeit spüren und bekommen nun verbale Schützenhilfe von jemandem, der das über Jahre selbst durchgemacht hat: Microsoft-Veteran Steve Ballmer.