Google hat mit den Pixel 4-Smartphones die starke Gesichtserkennung in der eigenen Smartphone-Linie eingeführt, die allerdings nur von wenigen Apps unterstützt wird und möglicherweise mit der nächsten Pixel-Generation schon wieder zurückgefahren wird. Nun erhält Google in diesem Punkt Unterstützung von Microsoft, das die Freischaltung per Gesicht ab sofort in der OneDrive-App unterstützt.
Googles Smartphone-Betriebssystem Android hat innerhalb weniger Jahre die Marktführerschaft übernommen und ist seit langer Zeit die dominierende Plattform. Es hätte wohl niemand damit gerechnet, dass Android den Markt so schnell übernehmen kann - auch Google nicht. Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt hat in einem Interview verraten, dass sein Unternehmen das Betriebssystem eher zum Schutz übernommen hat und eine mögliche Microsoft-Dominanz verhindern wollte. Das ist gelungen.
Die Situation rund um das Coronavirus ändert sich nahezu stündlich und in vielen Fällen ist es sehr schwer, zwischen Sensationsmeldungen und fundierten Berichten zu unterscheiden. Ein typisches Problem unserer Zeit, das in diesen Krisen-Wochen eine sehr viel größere Bedeutung hat - dem sind sich auch die großen Internetplattformen bewusst. Google, Facebook, Microsoft, YouTube und weitere Unternehmen haben nun angekündigt, gemeinsam dagegen vorzugehen.
Microsoft hat vor wenigen Wochen den ersten auf Chromium basierenden Edge-Browser veröffentlicht und scheint damit in vielerlei Hinsicht genau ins Schwarze getroffen zu haben. Viele Nutzer zeigen sich vom neuen Browser begeistert und offenbar ist die Anzahl derer, die nun den Browser wechseln, nicht gerade klein. Anders ist es nicht zu erklären, dass Google aktuell aus vielen Rohren feuert und Edge-Nutzer zur Installation von Google Chrome auffordert.
Es gab Zeiten, in denen Computer ohne mindestens eine Anti-Viren-Software für viele Nutzer kaum vorstellbar waren. Das ist auch unter Windows längst Vergangenheit, denn spätestens mit der Einführung des Windows Defender hat Microsoft einen sehr wirksamen Schutz in das Betriebssystem gebracht. Jetzt hat Microsoft angekündigt, den Defender im Laufe dieses Jahres auch zu Android und iOS bringen zu wollen.
Vor wenigen Wochen hat Microsoft den auf Chromium basierten neuen Edge-Browser veröffentlicht, der von Google zwar nach eigenen Aussagen freundschaftlich aufgenommen wurde, aber dennoch eine große Konkurrenz zum Chrome-Browser darstellt. Offenbar nimmt Google diese neue Bedrohung sehr ernst, denn seit wenigen Tagen greift man wieder zu sehr aggressiven Mitteln, um die Marktmacht des Chrome-Browsers nicht zu gefährden.
Google hat schon vor längerer Zeit angekündigt, die Nummer 1 im Cloud-Business werden zu wollen, noch vor Amazon und Microsoft. Das soll allerdings nicht irgendwann passieren, sondern innerhalb der nächsten vier Jahre - ansonsten würde man aus dem Geschäft aussteigen. Um dieses sehr ehrgeizige Ziel zu erreichen werden nun interne Umstrukturierungen durchgeführt sowie der Fokus auf fünf neue Kernmärkte gelegt.
Microsoft konzentriert sich schon seit langer Zeit auf Googles Betriebssystem Android und hat bereits Dutzende Apps für die mobile Plattform veröffentlicht - darunter auch die seit Jahrzehnten etablierten Produkte Word, Excel, Powerpoint & Co. Jetzt geht das Unternehmen den nächsten Schritt und bringt Microsoft Office für Android. Ein vollständiges Büropaket, das kostenlos und natürlich mit In-App-Käufen im Play Store zur Verfügung steht.
Microsoft dringt seit einiger Zeit immer weiter in die Google-Gefilde ein und ist nun sowohl unter Android als auch im Chromium-Projekt sehr stark vertreten - auf den Erfolg der eigenen Suchmaschine Bing hatte das bisher aber keinen nennenswerten Einfluss. Vor einigen Tagen hatte Microsoft angekündigt, Bing zur Standardsuchmaschine in Google Chrome zu machen - ohne die Nutzer vorher zu fragen. Jetzt hat man diese Entscheidung revidiert und den Eingriff in den Chrome-Browser komplett fallen gelassen.
Laut vielen Beobachtern ist Googles Spieleplattform Stadia längst dem Untergang geweiht und wird keine große Zukunft mehr vor sich haben. Ausgerechnet Microsoft sieht das ein wenig anders, denn in einem Interview hat Xbox-Chef Phil Spencer nun durchblicken lassen, dass Stadia längst als Hauptkonkurrent betrachtet wird. Die bisherigen Konkurrenten Sony und Nintendo hingegen hätten ihre besten Tage wohl hinter sich.