Mit dem Start von Windows 11 hat Microsoft die Android-Apps erstmals auf offiziellem Wege auf den Desktop gebracht. Nach einer etwas längeren Testphase stellt sich aber schnell Ernüchterung ein, denn sowohl an der Umsetzung als auch an der App-Auswahl muss noch heftig geschraubt werden. Auf letztes muss man aber gar nicht warten, denn mit einigen Schritten lässt sich der Google Play Store unter Windows 11 installieren und nutzen.
Microsoft hat mit dem Rollout von Windows 11 begonnen, das einige Neuerungen auf den Desktop bringt - unter anderem die Unterstützung der Android-Apps. Für Windows und möglicherweise auch für Android könnte das ein großer Schritt sein, denn erstmals kommen die Android-Apps auf offiziellem Wege auf den Windows-Desktop. Der Start ist allerdings etwas holprig und weist noch viele Einschränkungen auf.
Gemeinsam haben die IT-Giganten Google, Facebook, Amazon und Microsoft eine enorme Reichweite, die weit über ihre eigenen Angebote hinausgeht und nahezu alle Webseiten im Web betrifft. Das dürfte vielen Nutzern bekannt sein, aber in welchem Umfang die Dienste dieser vier Unternehmen eingebunden sind, lässt sich erst durch eine Visualisierung vor Augen führen. Die Chrome-Erweiterung Big Tech Detective zeigt euch die Integrationen der vier Unternehmen auf jeder besuchten Webseite.
Microsoft wird schon in wenigen Monaten das neue Windows 11 veröffentlichen, das eines der größten visuellen und funktionellen Updates der letzten Jahrzehnte mitbringt - auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so aussieht. Wir haben uns hier im Blog bereits mit den wichtigsten Themen beschäftigt und je mehr Details bekannt werden, desto mehr zeigt sich, dass einige der Neuerungen mit Google in Verbindung stehen.
Mit dem Start von Windows 11 wird Microsoft die Android-Apps auf den Desktop bringen und damit aus Nutzersicht einen der vielleicht größten Schritte in der Geschichte des Betriebssystems gehen. Doch diese Öffnung seitens Microsoft birgt nicht nur Chancen, sondern auch eine große Gefahr: Sobald sich die Android-App durchsetzen, ist Windows 11 für viele Endnutzer nahezu austauschbar.
Seit vielen Jahren versuchen sich zahlreiche Bastler und Projekte daran, die Android-Apps auf den Desktop zu bringen und setzen dabei auf ganz unterschiedliche Konzepte. Nun kommt mit Windows 11 der wohl aussichtsreichste Kandidat dazu und soll die Android-Apps nativ und ohne jeglichen Brücken auf den Windows-Desktop bringen. Das könnte sehr gut funktionieren und für Microsoft zu einem großen Erfolg werden.
Die erste Hälfte der 2010er-Jahre war noch geprägt von Streitigkeiten und Klagewellen zwischen den großen, aufstrebenden Tech-Konzernen, wobei es selten echte Gewinner gegeben hat. In den letzten Jahren ist es sehr ruhig geworden, doch das könnte sich schon bald ändern, denn nun haben Microsoft und Google einen vor Jahren geschlossenen "Nichtangriffspakt" auslaufen lassen und beide bereiten sich offenbar auf kommende Konflikte vor.
Microsoft hat das neue Windows 11 vorgestellt und öffnet damit das nächste Kapitel der Windows-Geschichte, die ja eigentlich bei Dauerversion 10 enden sollte. Die wohl größte Überraschung ist es, dass Windows 11 Android-Apps ausführen kann, doch auch an der Oberfläche haben die Designer aus Redmond heftig gewerkelt und ein neues Startmenü geschaffen, das doch sehr stark an Googles Chrome OS erinnert.
Browser-Erweiterungen sind seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit und die allermeisten Nutzer dürften wohl mehrere Extensions in Chrome, Firefox, Edge oder Safari installiert haben. Nun haben sich die Entwickler hinter diesen Browsern zusammengetan und möchten gemeinsame Standards für Browser-Erweiterungen erarbeiten: Das wird ein hartes Stück Arbeit, das Google, Mozilla, Microsoft und Apple da vor sich haben.
Wie erst vor wenigen Tagen bekannt wurde, möchte Microsoft die Android-Apps zu Windows 10 bringen und damit die finale Brücke zwischen den beiden Betriebssystemen schaffen, die in ihren jeweiligen Märkten dominieren. Doch dabei könnte es mindestens einen großen Stolperstein geben, denn Microsoft kann zwar die Android-Plattform, aber nicht die Google Play Services unter das Dach des eigenen Betriebssystems bringen.