Googles Chrome-Browser ist der mit Abstand meistgenutzte Browser und die zugrundeliegende Engine Chromium, die vor allem von Google vorangetrieben wird, dominiert das Web. Der von Mozilla entwickelte Firefox ist in der Masse der einzige Browser, der noch auf eine eigene Engine setzt. Das ist einem Microsoft-Entwickler ein Dorn im Auge, der den Mozilla-Entwicklern einen Wechsel zu Chromium nahelegt.
Vor eineinhalb Jahren hat Mozilla den Inkognito-Browser Firefox Klar gestartet, bei dem sich alles um die Privatsphäre des Nutzers dreht und das Tracking soweit wie möglich auf allen Webseiten verhindert werden soll. Jetzt hat die App ein interessantes Update bekommen, das gleich zwei Google-Dienste in den Browser integriert und sich damit zumindest ein kleines Stück von der eigentlichen Mission verabschiedet.
Ein Blick auf die aktuellen Marktanteile der Browser zeigt, dass Microsofts Edge-Browser trotz Vorinstallation und großen Werbekampagnen noch immer unter der Wahrnehmungsgrenze rangiert. Microsofts Mittel der Wahl um das zu ändern ist seit langer Zeit das Niedermachen der Konkurrenz - und jetzt geht man noch einmal einen Schritt weiter. Tatsächlich warnt Windows die Nutzer nun vor der Installation des Chrome-Browsers.
Nicht nur Google feiert in diesem Monat den 20er, sondern auch der Chrome-Browser feiert einen runden Geburtstag: Am Wochenende wurde der Browser offiziell 10 Jahre alt, aber Google wird laut eigener Ankündigung erst am morgigen 4. September feiern. Als Präsent für die Entwickler gibt es eine neue Browser-Statistik, die zeigt, wie sehr Chrome aktuell den Markt dominiert und die Konkurrenz nach unten drückt.
Wenn es um die Themen Sicherheit, Zuverlässigkeit oder auch Geschwindigkeit geht, gilt Google als einer der Vorreiter im Web, der immer wieder das technisch machbare ausreizt. Doch offenbar gilt das nur dann, wenn auf der gesamten Strecke nur die Google-eigenen Produkte zum Einsatz kommen. Ein Mozilla-Manager wirft Google vor, die Videoplattform YouTube auf den Konkurrenz-Browsern absichtlich auszubremsen.
Es ist wieder etwas Bewegung in den Browser-Markt gekommen, der trotz vieler neue Technologien und Entwicklungen ziemlich festgefahren ist. Wie ein Blick auf die Statistiken der letzten 12 Monate nun zeigt, hat sich die Situation am Markt aber nicht unbedingt gebessert, sondern alle Browser setzen ihren Trend weiter fort - und Googles Chrome festigt die Dominanz immer weiter. Ein kleiner Überblick.
Nachdem der Browser-Markt einige Jahre festgefahren schien, gibt es in den letzten Monaten wieder spürbar mehr Wettbewerb - der bei den Browser-Herstellern gerne auf dem Rücken der Konkurrenz in Form von Vergleichstests ausgetragen wird. Jetzt hat Microsoft erneut den populären Akkufresser-Test durchgeführt und kommt wenig überraschend zu dem Ergebnis, dass der Edge-Browser am längsten mit einer Akkuladung auskommt.
Derzeit sieht es ganz danach aus, dass YouTube in weniger als zwei Wochen von den Amazon-Geräten verschwindet und Googles Videoplattform somit nicht mehr auf dem Fire TV Stick und auch dem Echo Show nutzbar ist. Sollte es tatsächlich dazu kommen, kann man sich aber zumindest als Besitzer des Fire TV mit einer Notlösung behelfen, die Amazon erst vor wenigen Tagen möglich gemacht hat - wohlwissend dass damit ein Workaround möglich ist.
Mozilla möchte mit dem Firefox Quantum verlorene Nutzer zurückgewinnen und Googles Browser Chrome wieder Marktanteile abnehmen. Gleichzeitig stärkt man mit der neuen Version aber wieder ein anderes Produkt von Google - nämlich die Websuche. Relativ überraschend hatte Mozilla Yahoo! von Bord geworfen und setzt nun global wieder auf Google. Das möchte Yahoo! bzw. der Mutterkonzern Oath nicht hinnehmen und hat Klage gegen Mozilla eingereicht, die nun mit einer Gegenklage beantwortet wird.
Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und es steht bereits 2018 vor der Tür. Dennoch veröffentlicht der Browser-Entwickler Mozilla erst jetzt seine Geschäftszahlen für das Jahr 2016 und zeigt bei diesen ein beeindruckendes Wachstum. Insgesamt konnte das Projekt im vergangenen Jahr 520 Millionen Dollar einnehmen und damit mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigen. Auch wenn es nicht im Detail erwähnt wird, stammt der Löwenanteil dieses Geldes aus dem Hause Google.