Mozilla möchte mit dem Firefox Quantum verlorene Nutzer zurückgewinnen und Googles Browser Chrome wieder Marktanteile abnehmen. Gleichzeitig stärkt man mit der neuen Version aber wieder ein anderes Produkt von Google - nämlich die Websuche. Relativ überraschend hatte Mozilla Yahoo! von Bord geworfen und setzt nun global wieder auf Google. Das möchte Yahoo! bzw. der Mutterkonzern Oath nicht hinnehmen und hat Klage gegen Mozilla eingereicht, die nun mit einer Gegenklage beantwortet wird.
Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und es steht bereits 2018 vor der Tür. Dennoch veröffentlicht der Browser-Entwickler Mozilla erst jetzt seine Geschäftszahlen für das Jahr 2016 und zeigt bei diesen ein beeindruckendes Wachstum. Insgesamt konnte das Projekt im vergangenen Jahr 520 Millionen Dollar einnehmen und damit mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigen. Auch wenn es nicht im Detail erwähnt wird, stammt der Löwenanteil dieses Geldes aus dem Hause Google.
Vor zwei Tagen hat Mozilla die Version 57 des Firefox veröffentlicht, und hat dieser den Beinamen "Quantum" verpasst, da man mit dieser Version nach eigenen Angaben das "Größte Update aller Zeiten" ausliefert und den eigenen Browser wieder relevant machen möchte. In einem kurzen Test zeigt sich nun aber, dass man zwar zu Chrome aufgeschlossen, Googles Browser aber noch längst nicht überholt hat.
Gestern hat Mozilla mit dem Firefox Quantum das "Größte Update aller Zeiten" für den hauseigenen Browser ausgerollt und möchte mit diesem wieder Jagd auf Googles Chrome-Browser machen. In den Berichten rund um den Browser ist allerdings ein kleines aber sehr wichtiges Detail untergegangen: Google ist ab sofort wieder die Standard-Suchmaschine in dem Mozilla-Browser, der sich damit vorzeitig aus dem Yahoo!-Vertrag aus dem Jahr 2014 herauslöst.
Googles Chrome-Browser ist schon seit einiger Zeit der weltweit am meisten verwendete Browser und hat seine Marktführerschaft in den vergangenen Monaten extrem gefestigt und kommt längst auf Werte jenseits der 60 Prozent Anteil. Diese riesigen Anteile hat man nicht nur dem Internet Explorer, sondern auch dem Firefox abgenommen. Laut einer Analyse eines ehemaligen Mozilla-Mitarbeiters könnte das bei diesem Tempo schon sehr bald das Ende für Firefox bedeuten.
Während sich Browser früher vor allem in punkto Kompatibilität und auch der Performance messen lassen mussten, steht mittlerweile bei vielen Herstellern und auch den großen Testreihen die Akku-Laufzeit im Mittelpunkt. Alle großen Hersteller haben in der Vergangenheit eigene Tests veröffentlicht, und wenig überraschend ging das Ergebnis immer zugunsten des Entwicklers aus. Ein unabhängiger Test soll nun endlich Klarheit bringen.
Werbebanner, Teilen-Buttons und im Hintergrund arbeitende Besucherzähler gibt es im Internet schon gefühlt ewig, doch gerade in den letzten Jahren haben all diese Tracker immer mehr Überhand genommen und es nicht selten dass man beim Aufruf einer einzigen Seite von mehreren Dutzend Trackern erfasst und ausgewertet wird. Mozilla will dem nun etwas entgegen setzen und hat einen neuen Browser für Android veröffentlicht, der all dies und viel mehr automatisch blockiert: Firefox Klar.
Der Mozilla Firefox war noch vor einigen Jahren ein sehr weit verbreiteter und beliebter Browser mit einem sehr guten Ruf - doch diesen hat sich das Projekt in den vergangenen Jahren durch veraltete Technologien und viele unpopuläre Entscheidungen verspielt. Mit der Version 54 will man nun einen Neustart einläuten und den Browser zum "besten Firefox aller Zeiten" machen. Damit dürfte man vor allem gegen die Übermacht von Chrome ankämpfen, und setzt dabei vor allem auch auf Innovationen unter der Haube.
In regelmäßigen Abständen werfen wir einen Blick auf die aktuellen Marktanteile der Webbrowser, und in den meisten Fällen gibt es dabei keine großen Überraschungen und die bisherigen Tendenzen setzen sich weiterhin fort. NetMarketShare hat nun wieder neue Zahlen veröffentlicht, die vor allem bei Google für Jubel sorgen dürften und bei Microsoft in Redmond tiefe Sorgenfalten auf die Stirn der Verantwortlichen werfen dürfte.
Seit genau einem Jahr ist Google nicht mehr die Standardsuchmaschine im Firefox und wurde von Yahoo! abgelöst, was Google einige Nutzer gekostet hat, aber bei weitem keine katastrophalen Auswirkungen hatte. Mozilla ging damit damals ein sehr großes Risiko ein, da Google über Jahre hinweg der mit Abstand größte und wichtigste Geldgeber des gesamten Projekts gewesen ist. Mittlerweile ist die Beziehung aber soweit abgekühlt, dass man einfach nur kommentiert, dass aktuell "keine Geschäftsbeziehung" besteht.