Vor wenigen Tagen hat Google eine große Veränderung für AMP angekündigt und damit für einige Diskussionen gesorgt. In der Adressleiste des Browsers soll dabei nicht unbedingt die URL stehen, die tatsächlich im Browser angezeigt wird. Auch im Vorfeld sorgte dieses Feature unter den Browserherstellern für Diskussionen und wurde sowohl von Mozilla als auch von Apple abgelehnt. Dennoch wird es Google es umsetzen.
Der Browsermarkt ist aktuell erneut stark in Bewegung und bekommt einige interessante neue Mitspieler - zu denen auch der neue Microsoft Chromium Edge gehört. Dominiert wird der Markt aber schon seit einigen Jahren vom Google Chrome-Browser, der zuvor einen beispiellosen Aufstieg hingelegt hatte. Jetzt erhebt ein ehemaliger Mozilla-Manager schwere Vorwürfe gegen Google und behauptet, dass der Browser mit unlauteren Mitteln in diese Position gebracht wurde.
Googles Chrome-Browser ist der mit Abstand meistgenutzte Browser und die zugrundeliegende Engine Chromium, die vor allem von Google vorangetrieben wird, dominiert das Web. Der von Mozilla entwickelte Firefox ist in der Masse der einzige Browser, der noch auf eine eigene Engine setzt. Das ist einem Microsoft-Entwickler ein Dorn im Auge, der den Mozilla-Entwicklern einen Wechsel zu Chromium nahelegt.
Vor eineinhalb Jahren hat Mozilla den Inkognito-Browser Firefox Klar gestartet, bei dem sich alles um die Privatsphäre des Nutzers dreht und das Tracking soweit wie möglich auf allen Webseiten verhindert werden soll. Jetzt hat die App ein interessantes Update bekommen, das gleich zwei Google-Dienste in den Browser integriert und sich damit zumindest ein kleines Stück von der eigentlichen Mission verabschiedet.
Derzeit sieht es ganz danach aus, dass YouTube in weniger als zwei Wochen von den Amazon-Geräten verschwindet und Googles Videoplattform somit nicht mehr auf dem Fire TV Stick und auch dem Echo Show nutzbar ist. Sollte es tatsächlich dazu kommen, kann man sich aber zumindest als Besitzer des Fire TV mit einer Notlösung behelfen, die Amazon erst vor wenigen Tagen möglich gemacht hat - wohlwissend dass damit ein Workaround möglich ist.
Mozilla möchte mit dem Firefox Quantum verlorene Nutzer zurückgewinnen und Googles Browser Chrome wieder Marktanteile abnehmen. Gleichzeitig stärkt man mit der neuen Version aber wieder ein anderes Produkt von Google - nämlich die Websuche. Relativ überraschend hatte Mozilla Yahoo! von Bord geworfen und setzt nun global wieder auf Google. Das möchte Yahoo! bzw. der Mutterkonzern Oath nicht hinnehmen und hat Klage gegen Mozilla eingereicht, die nun mit einer Gegenklage beantwortet wird.
Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und es steht bereits 2018 vor der Tür. Dennoch veröffentlicht der Browser-Entwickler Mozilla erst jetzt seine Geschäftszahlen für das Jahr 2016 und zeigt bei diesen ein beeindruckendes Wachstum. Insgesamt konnte das Projekt im vergangenen Jahr 520 Millionen Dollar einnehmen und damit mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigen. Auch wenn es nicht im Detail erwähnt wird, stammt der Löwenanteil dieses Geldes aus dem Hause Google.
Vor zwei Tagen hat Mozilla die Version 57 des Firefox veröffentlicht, und hat dieser den Beinamen "Quantum" verpasst, da man mit dieser Version nach eigenen Angaben das "Größte Update aller Zeiten" ausliefert und den eigenen Browser wieder relevant machen möchte. In einem kurzen Test zeigt sich nun aber, dass man zwar zu Chrome aufgeschlossen, Googles Browser aber noch längst nicht überholt hat.
Gestern hat Mozilla mit dem Firefox Quantum das "Größte Update aller Zeiten" für den hauseigenen Browser ausgerollt und möchte mit diesem wieder Jagd auf Googles Chrome-Browser machen. In den Berichten rund um den Browser ist allerdings ein kleines aber sehr wichtiges Detail untergegangen: Google ist ab sofort wieder die Standard-Suchmaschine in dem Mozilla-Browser, der sich damit vorzeitig aus dem Yahoo!-Vertrag aus dem Jahr 2014 herauslöst.
Googles Chrome-Browser ist schon seit einiger Zeit der weltweit am meisten verwendete Browser und hat seine Marktführerschaft in den vergangenen Monaten extrem gefestigt und kommt längst auf Werte jenseits der 60 Prozent Anteil. Diese riesigen Anteile hat man nicht nur dem Internet Explorer, sondern auch dem Firefox abgenommen. Laut einer Analyse eines ehemaligen Mozilla-Mitarbeiters könnte das bei diesem Tempo schon sehr bald das Ende für Firefox bedeuten.