Die mit Google Chrome betrauten Designer arbeiten schon seit einiger Zeit an einer neuen Oberfläche des Browsers, die viele Änderungen im Detail mitbringen wird. Jetzt ist wieder eine neue Version aufgetaucht, die vor allem bei den Tabs eine relativ große Veränderung mitbringt, die die seit knapp 10 Jahren verwendete Form über den Haufen wirft. Per Flag lässt sich das ganze schon jetzt aktivieren.
Vor wenigen Stunden hat Google mit dem Rollout der Version 66 des Chrome-Browsers für Windows, Mac, Linux und auch Android begonnen. Die neue Version bringt einige aus der Vergangenheit bereits bekannte Funktionen mit und aktiviert sie standardmäßig bzw. lässt sie auch in der stabilen Version ausprobieren. Mit dabei ist nun der Export von Passwörtern, die neuen Autoplay-Richtlinien sowie die neuen Design-Möglichkeiten für die Android-Version.
Die Google-Suchbox zeigt schon seit vielen Jahren Suchvorschläge an, die auf ganz verschiedenen Parametern basieren und auch eine automatische Vervollständigung anbieten. Einige Chrome-Nutzer sehen nun eine Erweiterung dieses Features, das die Suchvorschläge nicht IN sondern UNTER der Box anzeigt. Außerdem basieren sie auf den bisherigen Suchanfragen und sollen bei der weiteren Recherche behilflich sein.
Die Oberfläche von Googles Chrome-Browser wurde im Laufe der Jahre immer wieder mal leicht verbessert, hat sich grundlegend aber seit dem ersten Release im Jahr 2008 kaum geändert. Zum bevorstehenden 10. Geburtstag des Browsers könnte man ihm nun ein komplett neues Design spendieren - soweit das bei einer solch minimalen Oberfläche mit festen Elementen möglich ist. Jetzt gibt es wieder neue Hinweise auf dieses Redesign.
Was wäre die moderne Kommunikation oder das gesamte Web ohne Emojis? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten und wird wohl auch zu ganz verschiedenen Ansichten führen. Dennoch dürften sich die meisten darüber einig sein, dass sich Emojis auf dem Desktop nur sehr schwer eintippen lassen, obwohl es native Lösungen dafür gibt. Google probiert nun im Chrome-Browser ebenfalls einen neuen Weg aus, um die kleinen Bildchen zugänglicher zu machen.
Bei Google stehen die Themen Datenschutz und Sicherheit sehr häufig im Mittelpunkt und werden mit zahlreichen Produkten und Funktionen angeboten. Insbesondere die großen Plattformen wie der Chrome-Browser stehen dabei im Fokus und sind wahre Festungen - allerdings kann es bei der Umsetzung manchmal Überschneidungen zwischen der Sicherheit und dem Datenschutz geben. Aktuell sorgt das im Chrome-Browser integrierte Cleanup Tool für Diskussionen.
Durch den starken Einfluss von Googles Chrome-Browser in den vergangenen Jahren, sehen die Oberflächen vieler Browser mittlerweile relativ gleich aus: Eine lange Adressleiste, daneben drei bis vier Buttons und auf der anderen Seite die Browser-spezifischen Features. Im Chrome für Android sieht das etwas anders aus, denn dort ist kein Platz für zusätzliche Buttons. Schon bald dürfte aber zumindest der HOME-Button wieder ein fester Bestandteil werden.
Google hat die Daumenschrauben für Webmaster in den letzen Monaten ordentlich angezogen und möchte mit dem Chrome-Browser dafür sorgen, dass das gesamte Web etwas weniger nervig ist. Erst vor kurzem wurde der Werbeblocker eingeführt und der Nutzer kann ganze Webseiten Stumm schalten und mit der kommenden Chrome-Version wird es nun wieder eine Verschärfung geben: Der Browser wird automatisch spielende Videos mit Ton blockieren.
So wie jeder andere moderne Browser, hat Google Chrome einen integrierten Videoplayer zur Wiedergabe von auf Webseiten eingebettete Medien. Am Design wurde in der Vergangenheit immer wieder mal gebastelt, aber grundsätzlich hat sich nicht viel geändert. Jetzt steht ein neuer Videoplayer zum testen zur Verfügung, der in einer verhältnismäßig stark veränderten Oberfläche erstrahlt. Per Flag lässt sich der Player in der Dev-Version des Browsers schon jetzt aktivieren.
Google Chrome hat eine sehr flotte Passwort-Synchronisierung, die dafür sorgt, dass alle Zugangsdaten und Passwörter auf allen Plattformen zur Verfügung stehen. Allerdings ist eine grundlegende Funktion zum Import und Export von Passwörtern bis heute nicht oder nur sehr lückenhaft umgesetzt worden. Doch das dürfte sich nun bald ändern, denn mit einem kleinen Trick lasen sich beide Funktionen schon jetzt freischalten und dann vollständig und ohne Probleme nutzen.