Google hat mit dem Chrome-Browser den Inkognito-Modus eingeführt, der in derselben oder leicht abgewandelten Form in allen großen Browsern zur Verfügung steht. Mittlerweile ist dieser Modus dem Browser entwachsen und wird auch den Weg zu einigen weiteren Google-Produkten wie Maps oder Keep finden. Während die technisch versierten Nutzer sehr genau wissen, was dieser Modus eigentlich bewirkt, sieht das beim Durchschnittsnutzer allerdings ganz anders aus. Viele Nutzer glauben tatsächlich, dass sie mit diesem Modus vollständig anonym unterwegs sind.
Im vergangenen Jahr hat die Oberfläche des Chrome-Browsers pünktlich zum 10. Geburtstag eine Frischekur erhalten und es wurde an vielen Stellen - allen voran den Tabs - gebastelt. Nun scheint es vor allem darum zu gehen, dass die Nutzer die Oberfläche des Browsers stärker nach ihren Wünschen anpassen können und in den Farbtopf greifen dürfen. Es ist sehr gut möglich, dass die klassischen Themes im Zuge dessen vollständig verschwinden werden.
Google Earth wurde vor 14 Jahren erstmals als Desktop-App veröffentlicht und hat es vielen Nutzern erstmals ermöglicht, die gesamte Erde in Form des frei drehbaren und zoombaren Erdballs zu erkunden - damals wie heute eine faszinierende Plattform. Vor über zwei Jahren wurde Google Earth in den Browser gebracht, konnte seitdem aber nur mit Google Chrome genutzt werden - was den Entwicklern einiges an Kritik einbrachte. Diese Einschränkung wurde nun aufgehoben und Earth kann erstmals auch in allen anderen populären Browsern verwendet werden.
Seit über 10 Jahren schützt Googles Safebrowsing-Plattform nahezu alle Nutzer im Internet und warnt sie vor dem Besuch von potenziell gefährlichen Webseiten aus Bereichen wie Malware, Phishing oder auch gefährlichen Downloads. Das funktioniert in den meisten Fällen sehr gut, aber dennoch möchte Google nun zugleich etwas Hilfe und die Nutzer noch besser über Details informieren. Dazu wurde eine neue Chrome-Extension veröffentlicht.
Die Oberfläche des Chrome-Browsers lässt sich schon seit vielen Jahren durch Themes anpassen, die über den Chrome Web Store heruntergeladen werden können. Seit kurzer Zeit greifen aber auch Googles Designer selbst in die Gestaltung ein und haben mit den hauseigenen Themes sowie der Einführung des Dark Mode ganz einfache neue Möglichkeiten geschaffen. In der Canary-Version des Browsers werden nun zusätzliche Themes getestet, die direkt aus der Neuer Tab-Seite heraus auf den gesamten Browser angewendet werden können.
In jüngster Vergangenheit wurden Inkognito Modi für mehrere Google-Produkte vorgestellt, den Ursprung hat ein solcher Modus aber bekanntlich im Chrome-Browser. Eigentlich soll der verdeckte Modus einige Vorteile bieten, aber tatsächlich ist es Webseiten mit einer kurzen Abfrage möglich, zu erkennen, ob der Nutzer "normal" oder Inkognito surft und entsprechende Maßnahmen setzen. Das soll sich mit der kommenden Chrome-Version 76 ändern.
Google ist bereits seit einigen Jahren Marktführer im Browsergeschäft und erreicht mit Chrome global einen Anteil von etwa 70 Prozent. Das ist ein deutlicher Abstand zur Konkurrenz, aber noch keine marktbeherrschende Stellung, so wie sie in einigen anderen Bereichen herrscht. Blickt man etwas hinter die Zahlen, ist Googles Einfluss aber tatsächlich deutlich größer als es die Statistiken zeigen. Das zeigt sich an jüngsten Entwicklungen wieder sehr deutlich.
Seit gestern Abend wird die neue Chrome Beta 76 ausgerollt und bringt viele interessante Neuerungen mit, die schon in wenigen Wochen Einzug in die stabile Version des Browsers halten werden. Auch die Canary-Version wurde nun wieder aktualisiert und steht nun bei Versionsnummer 77. Diese verbessert die Funktion zur Gruppierung von Tabs, an der schon seit längerer Zeit gearbeitet wird, die aber noch sehr weit von der Fertigstellung entfernt ist.
Seit etwa 10 Tagen wird Google Chrome 75 ausgerollt und hat vor allem Sicherheitsfeatures sowie den neuen Lesemodus im Gepäck. Jetzt folgt der Beta-Channel und erhöht auf Version 76 - die wieder deutlich mehr Neuerungen mitbringen wird. Zumindest in der Beta werden nun ziemlich viele Dinge abgearbeitet, die bereits seit längerer Zeit in der Pipeline sind und wohl auch in der finalen Version Einzug halten werden.
Google hat kürzlich die Pläne für das neue Chrome-Manifest bestätigt und verfolgt damit das Ziel, die Sicherheit der Nutzer im Browser zu erhöhen. Das hat allerdings große Auswirkungen auf Werbeblocker, wodurch die gesamte Änderung für große Diskussionen sorgt und von vielen abgelehnt wird. Google geht nun in die Charme-Offensive und erklärt die Vorteile der neuen Umgebung und betont die gesteigerte Sicherheit.