Wer interessante Inhalte auf einer Webseite gefunden hat, kann die gesamte Webseite speichern oder diese auch komplett als PDF-Datei speichern. In manchen Fällen möchte man aber vielleicht auch interessante Abschnitte mit anderen Nutzern teilen, was sich trotz aller Plattformen und Technologien heute als wenig komfortabel erweist. Der Chrome-Browser soll dafür schon bald eine interessante Lösung bekommen.
Der Chrome-Browser verfügt seit der ersten Version über die Omnibox, die die Adressleiste und das Suchfeld ineinander vereint - was heute in allen Browsern zum Standard gehört. Diese Leiste ist aber nicht nur am oberen Rand des Browsers zu finden, sondern gewissermaßen auch auf der Neuer Tab-Seite des Browsers. Von dort könnt sie aber möglicherweise schon bald verschwinden, denn Google möchte nun ein Design testen, in dem diese Suchleiste nicht mehr vorhanden ist.
Das Design des Chrome-Browsers hat sich im vergangenen Jahr verhältnismäßig stark geändert, aber der größte Schritt steht erst bevor: Der Browser wird einen Dark Mode bekommen und optional eine sehr dunkle Oberfläche anzeigen - wobei aber noch nicht bekannt ist, wann dieser Modus freigegeben wird. Jetzt greift Googles Design-Team dem vor und hat 12 neue Themes für den Browser veröffentlicht, zu denen auch ein simples "Just Black" gehört.
2019 wird ein dunkles Jahr: Viele große Google-Plattformen werden einen Dark Mode bekommen oder den bestehenden weiter ausbauen. Darunter wird auch der Chrome-Browser sein, der auf allen Plattformen eine dunkle Oberfläche bekommen wird, der bereits auf vielen Screenshots zu sehen war. Jetzt hat sich auch herausgestellt, dass sich der Browser wohl an den globalen Einstellungen des Betriebssystems orientieren und dessen Einstellung verwenden wird.
Google arbeitet ständig daran, das Web immer schneller zu machen und hat dafür insbesondere mit dem Chrome-Browser eine gute Möglichkeit, neue Technologien auszuprobieren. Schon seit einigen Monaten arbeitet das Team an einem Never Slow-Modus, der dafür sorgen soll, dass der Browser niemals in die Knie geht und der Nutzer stets die volle Power und Geschwindigkeit zur Verfügung hat. Jetzt gibt es neue Informationen zu diesem Mammutprojekt.
Man mag es kaum glauben, aber es gibt auch heute noch Nutzer, die URLs von Webseiten auswendig können und diese auch tatsächlich in die Adressleiste eingeben. Dabei darf man sich natürlich keinen Tippfehler erlauben, da man in den meisten Fällen ansonsten auf einer ganz anderen Webseite landet. Der Chrome-Browser will das nun verhindern und den Nutzer zukünftig vor solchen Tippfehlern bewahren. Das neue Feature könnte aber auch ein sehr guter Phishing-Schutz sein.
In den letzten Monaten hat sich bereits abgezeichnet, dass de Chrome-Entwickler an den Browser-Tabs arbeiten und zukünftig die Möglichkeit anbieten wollen, Tabs zu gruppieren. Jetzt hat es die erste Version dieser Funktion tatsächlich in den Browser geschafft und lässt sich über den Canary-Channel bereits nutzen. Außerdem sollen diese Gruppen auch über mehrere Geräte hinweg synchronisiert werden und könnten damit ihre wirkliche Stärke zeigen.
Das ging schnell: Gestern Abend wurde der Rollout von Chrome für Android 72 gestartet und nur wenige Stunden später folgen die Desktop-Versionen für Windows, Mac und Linux: Auf diesen Plattformen sind die Veränderungen schon etwas zahlreicher als auf dem Smartphone, bestehen aber auch daraus, das eine seit Jahren verfügbare Funktion entfernt wurde: Die Einrichtung eines Chromecast über den Desktop ist nun nicht mehr möglich.
Googles Chrome-Browser ist der mit Abstand meistgenutzte Browser und die zugrundeliegende Engine Chromium, die vor allem von Google vorangetrieben wird, dominiert das Web. Der von Mozilla entwickelte Firefox ist in der Masse der einzige Browser, der noch auf eine eigene Engine setzt. Das ist einem Microsoft-Entwickler ein Dorn im Auge, der den Mozilla-Entwicklern einen Wechsel zu Chromium nahelegt.
Werbeblocker gehören für sehr viele Nutzer zu den ersten installierten Erweiterungen, wenn ein neuer Browser eingerichtet wird. Natürlich gibt es auch für Googles Chrome-Browser eine große Auswahl an Adblockern, die ihre Arbeit mal schlecht und mal gut verrichten. Doch nun könnte Google dem Ganzen einen Riegel vorschieben und durch eine gewichtige Änderung im Browser viele populäre Lösungen unbrauchbar machen. Das würde zu einem interessanten Showdown führen.