Praktisch alle Internetnutzer legen ständig bewusst und unbewusst sensible Informationen bei den zahlreichen Webdiensten ab, die längst eine eigene Online-Identität formen. Um diese zu schützen, wird seit jeher auf eine Kombination aus Benutzername und Passwort gesetzt, die zwischen dem Nutzer und den Daten stehen. Um die eigene Identität zu schützen, sollte ein sicheres Passwort selbstverständlich sein. Google hilft den Nutzern mit diversen Angeboten dabei, dies zu gewährleisten.
Mit der Chrome-Extension Password Checkup hat Google ein sehr einfaches Tool eingeführt, das die Nutzer vor großen Passwort-Leaks schützen soll. Aufgrund des leider sehr großen Bedarfs soll die Funktion schon sehr bald Teil des Chrome-Browsers werden, vorab haben die Sicherheitsexperten nun einige Einblicke in die Nutzung der Erweiterung und dessen Einfluss auf die Sicherheit gegeben.
Google Chrome verfügt über einen integrierten Passwortmanager, der alle Kennwörter des Nutzers direkt im Browser speichert und über die Cloud mit allen anderen Geräten synchronisiert sowie schon sehr bald analysiert. Aus diesem Bereich oder der dazugehörigen Web-App lassen sich alle Passwörter wieder auslesen, was allerdings absichtlich mit einigem Aufwand verbunden ist. Eine praktische Windows-App kann es dem Nutzer sehr leicht machen, alle Passwörter auszulesen und zu exportieren.
Viele Internetnutzer sind mittlerweile darauf sensibilisiert, überall im Web sichere und eindeutige Passwörter zu verwenden. Aber auch wenn der Nutzer selbst viel für die Sicherheit tut, kann es immer wieder vorkommen, dass durch große Hacker-Angriffe immer wieder die Passwörter von Millionen Nutzern ins Netz gelangen. Das lässt sich nicht verhindern, aber wer frühzeitig darüber informiert wird, kann schnell Maßnahmen ergreifen. Der Chrome-Browser soll die Nutzer schon bald davor warnen.
Google Chrome speichert auf Wunsch alle Passwörter des angemeldeten Nutzers in der lokalen Datenbank auf dem Computer oder dem Smartphone und kann so die meisten Loginfelder automatisch ausfüllen. Standardmäßig werden die Passwörter aber auch ständig mit Googles Servern synchronisiert und stehen auf allen Plattformen zur Verfügung. Diese Passwortlisten lassen sich aber nicht nur über den Chrome-Browser abrufen, sondern stehen auch in einem eigenen Google-Portal zur Verfügung, das sehr praktisch sein kann.
Google Chrome speichert auf Wunsch, so wie jeder andere Browser auch, alle Passwörter des Nutzers in einer lokalen Datenbank und kann Passwort- und Login-Felder automatisch ausfüllen. Das ist eine Grundfunktion des Browsers und funktioniert seit vielen Jahren problemlos - jetzt könnte es bald eine interessante und vielleicht auch umstrittene Verbesserung geben. Die Entwickler arbeiten an einer Möglichkeit, das ausgefüllte Passwort direkt im Klartext anzuzeigen.
Es sind schon wieder sechs Wochen seit dem Release der letzten Chrome-Version 74 vergangen und nun steht schon wieder der Nachfolger vor der Tür: Vor wenigen Stunden hat Google mit dem Rollout von Chrome 75 für den Desktop und die Android-Smartphones begonnen. Diese Version bringt einen stärker integrierten Passwortmanager auf das Smartphone und unterstützt das plattformübergreifende Scroll Snap Stop.
Gefühlt kam in der jüngeren Vergangenheit häufiger vor, dass große Unternehmen plötzlich Probleme jeglicher Art mit Nutzer-Passwörtern vermelden müssen. Auch Google reiht sich nun in diese Riege ein und hat nun mitgeteilt, dass in dem Unternehmensangebot G Suite einige Passwörter seit 14 Jahren im Klartext gespeichert wurden und dies auch noch Anfang 2019 passiert ist. Jetzt müssen alle betroffenen Nutzer aus Sicherheitsgründen ihr Passwort ändern.