Seit dem vergangenen Jahr ist der geborene Österreicher Gerhard Eschelbeck der oberste Sicherheitschef von Google und ist damit für den Schutz der Daten von Millionen von Nutzern zuständig. In einem Interview hat er nun über die großen Herausforderungen dieses Jobs gesprochen und sehr viele interessante Einblicke gegeben. Dabei nennt er nicht nur Zahlen zu den täglichen Angriffen auf die Google-Server, sondern unterstreicht auch noch einmal die Aussage, dass die NSA und andere Geheimdienste absolut keinen Zugriff auf die Daten haben.
Googles ATAP-Abteilung (Advanced Technology And Projects) hat in den vergangenen Tagen eine Reihe von Projekten vorgestellt an denen man aktuell arbeitet: Neben dem Project Soli zur Gestensteuerung und dem Project Jacquard für intelligente Kleidung hat man auch das Project Abacus vorgestellt. Mit diesem Projekt sagt Google dem klassischen Passwort ein weiteres mal den Kampf an, in dem man den Nutzer durch ständige Verhaltens-Auswertung erkennen möchte.
Wer sein Android-Smartphone einmal komplett bereinigen und auf den jungfräulichen Zustand zurück setzen oder es verkaufen möchte, der setzt dieses einfach in wenigen Schritten auf die Werkseinstellungen zurück und wiegt sich dann in Sicherheit dass alle Daten im Nirvana sind. Aber diese Sicherheit trügt, wie nun Forscher der Universität Cambridge herausgefunden haben. Denn selbst auf einem zurückgesetzten Smartphone ließen sich viele Daten nahezu problemlos wiederherstellen.
Vor einigen Tagen hat Google eine neue Oberfläche für den Login in das GMail-Postfach ausgerollt, mit dem die Nutzer nicht gerade glücklich sind: Statt wie bisher auf der gleichen Seite die Mail-Adresse und das Passwort einzugeben, wurden diese beiden Eingaben nun in zwei Extra-Schritte aufgeteteilt. Aber natürlich steckt hinter solch einer eigenwilligen Änderung mehr als nur die Laune eines Designers: Es ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass Google nun schon bald bereit ist das Passwort abzuschaffen.
Mit Android Lollipop hat Google die Smart Lock-Funktionen eingeführt mit denen das Smartphone gesperrt bzw. entsperrt werden kann. Statt auf die klassischen Methoden per PIN, Passwort oder Wischgeste sind diese allerdings zumeist noch experimentell und bieten bei weitem nicht die Sicherheit der normalen Methoden. Derzeit wird nun wieder eine neue Entsperrmethode getestet, bei der der Nutzer das Gerät einfach per Stimme entsperren kann.