Vor knapp zwei Jahren hat der Stagefright-Bug die Smartphone-Welt in Atem gehalten und hatte potenziell Hunderte Millionen Android-Geräte betroffen. Aus diesem Debakel haben Google und die Hersteller versucht zu lernen, doch wirklich gefruchtet haben die Bemühungen der Vergangenheit nicht wirklich - wie der Jahresrückblick der Google Security nun zeigt. Das Unternehmen tut zwar alles in seiner Macht stehende, kann den Herstellern aber nichts vorschreiben.
Das ganze Jahr über arbeiten Hundertschaften von Sicherheitsforschern der großen IT-Konzerne an der Sicherheit ihrer Produkte und versuchen jede Lücke bereits zu stopfe, bevor diese überhaupt bekannt wird. Der Tag der Wahrheit ist dann immer während des Pwn2Own-Hacker-Contests, bei dem sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die großen Browser richtet. In diesem Jahr konnten Googles Entwickler in Jubel-Stimmung davon ziehen, während Microsoft im Tal der Tränen ist.
Mittlerweile sind viele Menschen so abgestumpft, dass es kaum noch eine große Aufregung verursacht wenn es mal wieder neue Enthüllungen über die Überwachung durch die CIA gibt. Der letzte Leak beschreibt die Überwachung von Privatnutzern mit Hilfe der Geräte des Alltags vom Laptop über das Smartphone bis hin zum Fernseher. Google hat nun in einer ersten Stellungnahme bekannt gegeben, dass die meisten veröffentlichten Lücken bereits seit längerer Zeit gestopft sind.
Google des Tages: Safer Internet Day (3.100.000)
Am heutigen 7. Februar findet zum mittlerweile zwölften mal der Safer Internet Day statt, der zu einem sicheren und bewussteren Umgang mit dem Internet aufrufen bzw. daran erinnern soll. Während jedes Land seinen eigenen Schwerpunkt setzen kann, nimmt sich Google in jedem Jahr den gleichen Schwerpunkt und möchte die Sicherheit der eigenen Nutzer gewährleisten - möglicherweise wieder mit einem Speicherplatz-Geschenk für das Drive?
Um das eigene Smartphone frei von schadhaften Apps zu halten, empfiehlt es sich, nur den Play Store von Google zum Download von Apps zu verwenden. Android bietet aber natürlich auch die Möglichkeit an, Apps aus anderen Quellen zu beziehen und APK-Dateien direkt zu installieren. Schon seit einigen Jahren greift auch dabei ein Schutz von Google, mit dem diese vor der Installation geprüft werden. Jetzt wird ein Detail dieses Tests etwas näher beschrieben.