Nach einer längeren Testphase ist Google Fotos in dieser Woche noch tiefer in den KI-Bereich aufgetaucht, denn es wurde die Anbindung an den aufstrebenden KI-Agenten Gemini Spark freigeschaltet. Vor dem erwarteten Start dieser Funktion in Europa zeigen wir euch, was diese schon jetzt leisten kann. Der umfangreiche Zugriff auf alle Medien gibt dem KI-Agenten viele Möglichkeiten.
Google setzt zukünftig stark auf den KI-Agenten Gemini Spark, der durch eine enge Anbindung an die wichtigsten Produkte viele Aufgaben für die Nutzer übernehmen soll. Jetzt geht diese Funktion für viele US-Nutzer von Google Fotos in den Rollout und bringt eine ganze Reihe von neuen Möglichkeiten, um Fotos zu suchen, auszuwählen, zu bearbeiten oder auch zu organisieren.
Bei der Fotoplattform Google Fotos gibt es in diesen Tagen wieder größere Updates, die jetzt tröpfchenweise bei den Nutzern eintreffen. Jetzt will man die Aufnahme von neuen Fotos für die KI-Bearbeitung erleichtern und startet eine neue interne Kamera-App, die sich direkt aus Google Fotos heraus aufrufen lässt. Das könnte mittelfristig viele neue Möglichkeiten bringen.
Die Fotoplattform Google Fotos bietet den Nutzern viele Möglichkeiten, mit den abgelegten Bildern und Videos zu interagieren - von der Organisation über die Analyse bis zur Bearbeitung. Um da so einfach wie möglich zu machen, wurde vor längerer Zeit der "Shimmer" eingeführt. Jetzt gibt man den Nutzern endlich die Möglichkeit, diese visuelle Markierung auf den Fotos auszublenden.
Seit jeher ist eine der Kernfunktionen von Google Fotos die automatische Kategorisierung von Bildern und Videos - gestützt auf den Bildinhalt. Dazu gehört die Gesichtserkennung, die von den Nutzern nur eingeschränkt korrigiert und nicht vollständig selbst gesteuert werden kann. Jetzt macht man es den Nutzern leichter, neue Gesichter hinzuzufügen, Markierungen aus Bildern zu entfernen oder diese zu bearbeiten.
Die Fotoplattform Google Fotos hat die Suchfunktion in den letzten Monaten massiv aufgerüstet - sowohl in der klassischen Variante als auch mit dem neu eingeführten "Ask Fotos". Jetzt werden die beiden Suchtypen für viele Nutzer zusammengeführt und können sehr einfach mit einem Schalter gewechselt werden. In diesen Tagen zeigt sich der Schalter bei immer mehr Nutzern und scheint im Rollout zu sein.
Die Fotoplattform Google Fotos bietet schon seit Jahren starke Möglichkeiten zur Bildbearbeitung. Dank KI ist man zuletzt immer stärker in die Videobearbeitung vorgedrungen - jetzt geht man den nächsten Schritt. In diesen Tagen wird das neue Video Remix mit Gemini Omni ausgerollt, das umfangreiche Videobearbeitungsmöglichkeiten direkt in die Android-App bringt.
Die Fotoplattform Google Fotos hat sich in puncto Design zuletzt sehr konsistent gezeigt und auch die Struktur der Navigation und integrierter Tools kaum geändert. Jetzt wird eine Änderung ausgerollt, die in den letzten Monaten immer wieder bei einzelnen Nutzern aufgetaucht ist und nun breit verfügbar ist: Die Navigationsleiste ist nicht mehr am unteren Rand fixiert, sondern wird in schwebender Form umgesetzt. Das hat einen großen Nachteil, der wohl nicht allen Nutzern gefallen dürfte.
Die Fotoplattform Google Fotos gibt den Nutzern sehr viele Möglichkeiten, um Bilder zu bearbeiten, nachträglich mit Filtern zu versehen oder in sonstiger Weise zu verändern - und schon bald kommen neue dazu. Jetzt zeigen sich im Rahmen eines Teardowns die Google Fotos Moods, dabei handelt es sich um vordefinierte Filter, die anhand einer KI-Analyse angewandt werden.
Die automatische Kategorisierung aller Medien in Google Fotos wird mit einer neuen Funktion aufgewertet, die kürzlich erstmals angekündigt wurde und jetzt in den Rollout geht: Mit dem neuen Bereich Google Fotos Wardrobe werden jetzt die Kleidungsstücke der Nutzer erkannt, extrahiert und organisiert. Nach diesen lässt sich filtern, kombinieren und ein eigenes Outfit visuell anprobieren.
Für viele Nutzer dürfte die Fotoplattform Google Fotos nicht nur ein Tool zur Organisation von Bildern und Videos sein, sondern auch eine gefühlt sichere Backup-Lösung. Wer diese mit einer weiteren lokalen Kopie aller Medien absichern will, kann das seit langer Zeit mit Google Takeout tun, das den Download des gesamten Archivs ermöglicht. Jetzt gibt es einen neuen Modus.
Nach vielen Jahren ohne jegliche Verbesserungen hat Google in dieser Woche der kostenlosen Bildbearbeitung Snapseed ein sehr großes Update spendiert, das mit einem Neustart der App gleichzusetzen wäre. Das freut viele treue und zukünftige Nutzer, wirft aber die Frage nach der Strategie in diesem Bereich auf, denn eigentlich ist man mit der Google Fotos KI-Bildbearbeitung sehr gut aufgestellt. Doch es gibt entscheidende Unterschiede.
Viele Nutzer von Google Fotos dürften das automatische Backup zu schätzen wissen, das zuverlässig alle Bilder und Videos in der Cloud sichert und auf allen Geräten verfügbar macht. Jetzt gibt es große Änderungen für Desktopnutzer, denn das bisher angebotene Backup über den Client von Google Drive wird schon in wenigen Wochen eingestellt. Die Alternative ist deutlich schwächer.