Mittlerweile sind viele Menschen so abgestumpft, dass es kaum noch eine große Aufregung verursacht wenn es mal wieder neue Enthüllungen über die Überwachung durch die CIA gibt. Der letzte Leak beschreibt die Überwachung von Privatnutzern mit Hilfe der Geräte des Alltags vom Laptop über das Smartphone bis hin zum Fernseher. Google hat nun in einer ersten Stellungnahme bekannt gegeben, dass die meisten veröffentlichten Lücken bereits seit längerer Zeit gestopft sind.
In den letzten zwei Jahren hat Google alle Android-Entwickler dazu gezwungen genötigt aufgefordert die ihre Apps mit zusätzlichen Informationen für den Play Store zu versehen, damit diese besser Nach Alter gefiltert und zielgerichteter vorgeschlagen werden können. Jetzt fordert man App-Entwickler relativ kurzfristig dazu auf eine Datenschutzerklärung hinzuzufügen und bis zum 15. März einzustellen.
Nicht nur in Deutschland ist das Internet Neuland und stellt die Politik vor große Probleme, sondern offenbar auch in den USA: US-Gerichte können sich offenbar nicht darauf einigen, ob der Zugriff auf Daten im Ausland eine Datenschutzverletzung darstellt oder nicht. Ein neues Urteil besagt nun, dass Google auch Daten aus dem Ausland an das FBI herausgeben muss.
Das Ausfüllen von Formularen im Browser ist seit eh und je für viele Nutzer eine lästige Angelegenheit und kann irgendwann sehr nervig werden. Nicht umsonst bieten alle große Browser das automatische Ausfüllen von Standard-Formularen an und haben für viele bereits vorgegebene Vorschläge, die in den meisten Fällen auch korrekt sind. In Googles Chrome-Browser kann diese Funktion aber auch zu einem großen Datenschutz-Problem werden.
Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten um Nutzer bzw. einzelne Geräte zu tracken und diese durch bestimmte Algorithmen wieder zu identifizieren. Normalerweise hat der Nutzer allerdings einen Einfluss darauf und kann Gegenmaßnahmen treffen um diese Art des Trackings zu verhindern oder zu erschweren. Durch einen Privacy-Bug in Googles Pixel-Smartphones ist es derzeit allerdings noch möglich, einen Pixel-Nutzer eindeutig anhand der Frontkamera zu identifizieren.
Mit den umfangreichen Transparenzberichten und regelmäßig veröffentlichten Statistiken und Fakten informiert Google schon seit vielen Jahren über Anfragen von Unternehmen, Dienstleistern, Behörden und auch ganzen Regierungen. Seit einiger Zeit werden Nutzer aber auch persönlich vor einem vermeintlichen Zugriff von Regierungen auf ihren Account gewarnt. In den letzten Tagen häufen sich diese Meldungen nun wieder.
Vor einigen Wochen hat Google damit begonnen, die Nutzer um Erlaubnis zur Zusammenführung der verschiedenen gespeicherten Daten gefragt: Durch die Zusammenführung soll das Profil des Nutzers noch umfangreicher und die eingeblendete Werbung noch personalisierter werden. Jetzt werden erste Nutzer darüber informiert, dass dies auch für die im Chrome-Browser gespeicherten Daten gilt, und diese in Zukunft ebenfalls zur Personalisierung verwendet werden.
Seit zwei Tagen kursiert der Bericht im Internet, dass Google Anruf- und SMS-Daten von Android-Nutzern speichert und sich dieses Vorgehen auch in den eigenen Datenschutzbestimmungen von allen Nutzern absegnen lässt. Während das Unternehmen anfangs zu dem Vorwurf geschwiegen hat, hat sich am Samstag doch noch ein Sprecher von Google Deutschland geäußert. Doch wirklich entkräften konnte er den Vorwurf nicht.
Google geht sehr transparent mit der Tatsache um dass man jeden Klick und jede Aktion des Nutzers protokolliert um Daten zu sammeln, Profile zu erstellen und damit noch zielgerichtetere Werbung einzublenden. Laut einem neuen Bericht von Mobilsicher.de soll Google angeblich aber auch in Android umfangreichere Daten sammeln als bisher bekannt: So sollen alle Anrufe und SMS protokolliert und die Metadaten dauerhaft gespeichert werden.