Nicht nur Google kann die Daumenschrauben für Entwickler immer weiter anziehen, sondern auch bei Apple ist man besonders gut darin: Seit Anfang Dezember des letzten Jahres müssen App-Entwickler ihre Apps und Spiele mit Datenschublabeln versehen, die Auskunft darüber geben sollen, welche Daten gesammelt und wie sie verwendet werden. Das scheint Google vor größere Probleme zu stellen, denn seitdem wurden alle iOS-Apps nicht mehr aktualisiert.
Ein großer Teil des privat genutzten Internets wird von nur sehr wenigen Unternehmen dominiert, die mit ihren Produkten die Massen anlocken - aber kein Unternehmen kontrolliert die Trafficströme so sehr wie Google. Viele Menschen kennen es gar nicht anders, doch für Webmaster ist Googles Dominanz ein großes Problem. Wenn Google etwas durchdrücken möchte, ist Widerstand eigentlich zwecklos und es zeigt sich, dass Inhalte in der Websuche nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.
Bei Google regnet es Klagen, denn in den letzten Tagen wurden gleich zwei neue Verfahren gegen Google in den USA eröffnet, die die Marktmacht des Unternehmens unter die Lupe nehmen und vom ohnehin bevorstehenden Kartellverfahren unabhängig sind. Eine aktuelle Klageschrift enthält nun schwere Vorwürfe, die unter anderem davon sprechen, dass Google die WhatsApp-Nachrichten der Nutzer mitlesen könnte.
Seit mehr als 13 Jahren sind die Streetview-Fahrzeuge von Google Maps rund um die Welt unterwegs und fotografieren Straßenzüge, Landschaften und viele weitere Bereiche in zahlreichen Ländern, die von den Nutzern per Mausklick virtuell besucht werden können. Jetzt macht man den nächsten Schritt und öffnet das Ökosystem für alle Nutzer, die nun sehr einfach mit dem Smartphone eigene Aufnahmen anfertigen und hochladen können.
Gerade erst hat Google den neuen Chrome-Browser veröffentlicht, da kündigt man schon Änderungen für das Ökosystem an - konkret geht es mal wieder um die Chrome-Erweiterungen. In den letzten zwei Jahren wurden die Daumenschrauben für die Entwickler immer fester angezogen und nun gibt es den nächsten Schritt: Innerhalb der nächsten zwei Monate müssen alle Entwickler genauestens angeben, welche Daten sie sammeln und wofür diese benötigt werden.
Einige Google-Apps bieten unter Android einen Inkognito Modus, dessen Hauptzweck darin besteht, die in diesem Modus durchgeführten Aktionen nicht lokal auf dem Smartphone zu speichern. Das schließt im Chrome-Browser auch die Möglichkeit zur Aufnahme eines Screenshots ein - zumindest bisher. Nun hat das Chrome-Team verkündet, dies schon bald ändern zu wollen und die Aufnahme von Screenshots wieder zu erlauben.
Google hat vor wenigen Tagen den Start eines VPN-Dienstes angekündigt, der im Rahmen des Google One-Abos kostenlos angeboten werden soll. Die Reaktionen auf diese Ankündigung fielen sehr gemischt aus und reichten von Begeisterung bis Misstrauen - was nicht wirklich überraschend ist. Auch der größte VPN-Dienstleister auf dem Markt ist sich nicht sicher, ob das Google-Angebot angenommen werden wird.
Auf der Kartenplattform Google Maps werden nicht nur Informationen aus zahlreichen Quellen zusammengetragen und aufbereitet, sondern die App selbst sammelt ebenfalls Daten über alle Nutzer. Um dieses Verhalten abzustellen und die Datensammlung stark einzuschränken, wurde im vergangenen Jahr der Inkognitomodus eingeführt, der alle Verläufe sowie die Personalisierung aus der App entfernen kann. Anlässlich des kommenden Google Assistant Inkognitomodus zeigen wir euch, wie sich diesr Modus bei Google Maps aktivieren und nutzen lässt.
Google hat im Laufe der Jahre ein umfangreiches Paket an Sicherheitsfunktionen eingeführt, die alle Nutzer schützen und vor jeglichen erkennbaren Gefahren warnen sollen. Normalerweise erhält man diese Warnungen im Rahmen eines Sicherheitschecks oder auch per E-Mail, aber das ist im Ernstfall vielleicht zu langsam. Künftig sollen die Warnungen nun in jeder Google-App direkt als Popup erscheinen und den Nutzer somit unmittelbar erreichen.