Google hat vor einigen Wochen den Map Maker für einige Länder wieder eröffnen, nachdem dieser nach mehreren Fällen von Missbrauch geschlossen wurde. Jetzt hat Google den Service für weitere Länder wieder eröffnet. Interessierte Nutzer können sich als Regional Lead bewerben. Ein Feature lässt Google vorerst deaktiviert.
Mit Tablescape hatte Google Anfang diesen Jahres ein eigenes experimentelles Social Network für Essensfotos auf der Basis von Google+ gestartet, doch schon nach vier Monaten hatte man dieses ohne weitere Angaben von Gründen wieder geschlossen. Damals hatte man aber versprochen, dass das Thema damit noch längst nicht gegessen ist und man solche Funktionen in Zukunft möglicherweise in anderen Produkten vorfinden wird. Jetzt ist in den Google Maps eine neue Funktion aufgetaucht, die den Nutzer ebenfalls um das Hochladen von Essensfotos bittet, die dann mit allen anderen Nutzern geteilt werden.
Das Aufrufen des StreetView-Modus in den Google Maps auf dem Desktop funktioniert durch einfaches Drag & Drop des bekannten Symbols sehr einfach, doch auf dem Smartphone ist das ganze insbesondere in der neuen Maps-Oberfläche nicht mehr ganz so leicht: Hier muss erst ein Ort durch einen langen Touch markiert werden, und dann gehofft werden dass in der dazugehörigen Information auch der StreetView-Modus vorkommt. Das mag für versierte Nutzer ausreichen, für Nutzer die StreetView aber vielleicht gar nicht kennen, ist es dann wohl doch zu gut versteckt. Jetzt hat Google dies vereinfacht.
Mitte Juli hatte Google angekündigt, dass man den Map Maker ab Anfang August wieder öffnen wird und hat dieses Versprechen nun vor wenigen Stunden in die Tat umgesetzt. Ab sofort steht das Tool zum verbessern der Maps in sechs Ländern wieder zur Verfügung, darunter allerdings nur ein einziges europäische Land. Außerdem wurde nun auch ein verbessertes Kontrollsystem eingeführt und den Nutzern einige Möglichkeiten zur Bearbeitung genommen.
Ende des vergangenen Jahres hatte Google angekündigt, dass man im Jahr 2015 eine Reihe von Produkten für Kinder herausbringen bzw. die Bestehenden in speziellen Versionen für die Kleinsten anpassen möchte. Bisher ist von den großen Ankündigungen allerdings noch nicht all zu viel umgesetzt worden - lediglich YouTube for Kids und der familienfreundliche Play Store sind in diesem Jahr online gegangen. Ein neues Job-Listing von Google verrät nun, dass man auch kinderfreundliche Versionen von Maps und Earth in Planung hat.
Viele nutzen die Google Maps-App auf ihrem Smartphone als Navigation - und das natürlich nicht nur am Tage sondern auch in der Nacht. Doch im Stockdunkeln ist es natürlich sehr unvorteilhaft wenn das Smartphone dem Nutzer direkt ins Gesicht strahlt. Zwar lässt sich das Display dunkel schalten, aber wenn der eigentliche Inhalt helle Flächen darstellt, dann hilft das im Dunkeln auch nicht viel weiter. Jetzt haben die Google-Entwickler auch auf dem iPhone darauf reagiert und spendieren der Maps-Apps für iOS einen Nachtmodus.
Die Google Maps verfügen für sehr viele Einträge über Öffnungszeiten von Geschäften, Büros und anderen Einrichtungen. Dadurch kann der Nutzer zwar jederzeit sehen wann er sich auf den Weg dort hin machen kann und wann nicht, aber wann dort am meisten los ist kann er nur selbst erahnen. Die Google Maps wollen diese Lücke nun schließen und können jetzt für viele Orte auch anzeigen, wann dort am meisten los ist und wann man mit möglichst kurzen Wartezeiten rechnen kann.
Googles Produkte sind regelrecht vollgestopft mit Eastereggs und in der neusten Version der Google Maps-App gibt es nun wieder ein neues: Auch während man sich im Navigationsmodus befindet, lassen sich die Maps per Sprache steuern und die Route beeinflussen oder bestimmte Dinge wiederholen. Doch man kann die Maps auch fragen, wie weit man noch vom Ziel entfernt ist. Wenn man das aber übertreibt, dann zeigen sich die Maps genervt und drohen dem Nutzer sogar mit Eiscreme-Entzug!
Schon seit Jahren erfasst Google den Standort von Android-Nutzern und zeichnet diese Daten, wenn es denn die Location-Einstellungen erlauben, auf. In der Vergangenheit gab es dann Angebote wie etwa Google Latitude, mit dem man den Standort auch teilen und den eigenen Verlauf zurück verfolgen konnte - doch das Angebot wurde irgendwann eingestellt. Die Daten wurden aber (natürlich) weiter aufgezeichnet und werden nun ab sofort endlich auch dort angeboten wo sie am meisten Sinn machen: In den Google Maps.
Wenn es derzeit ein Thema neben Griechenland gibt das die Gemüter der Menschen hochkochen lässt, dann sind es Flüchtlinge und deren vorübergehende Unterkünfte in Deutschland. Das musste auch Google in den vergangenen Tagen spüren und musste eine Entscheidung treffen, die ebenfalls nicht gerade zur Glättung der Wogen beigetragen hat. Eine öffentliche My Maps-Karte hatte alle Flüchtlingsheime in Deutschland aufgelistet und mit einer rassistischen Überschrift versehen. Doch nach dem Löschen taucht die Karte immer wieder auf.