Als Google die Straßenaufnahmen von Streetview im Jahr 2010 nach Deutschland gebracht hat, war der Aufschrei von Datenschützern und der Bevölkerung riesig. Google musste daraufhin ein Formular zur Pixelung von Gebäuden anbieten und Millionen von Gebäuden praktisch von den Aufnahmen verschwinden lassen. Doch das ganze war wohl umsonst, denn direkt in den Google Maps lassen sich alle Gebäudefronten problemlos wieder anzeigen - und das sogar detaillierter als zuvor.
Mit der ursprünglich nur für den Desktop angebotenen Anwendung Google Earth erlaubt Google seit vielen Jahren einen virtuellen und immer wieder faszinierenden Blick auf unseren Planeten. Auf der Erdkugel gibt es immer wieder etwas interessantes zu entdecken, und die Reise über den Planeten wird eigentlich nie langweilig. Seit einigen Tagen gibt es allerdings etwas sehr merkwürdiges zu sehen, dass sich wohl nur als gigantischer Wolkenstreifen beschreiben lässt.
Seit gestern rollt Google wieder ein Update für die Beta-Version der Maps-App für Android aus, das unter der Haube einige interessante Neuerungen mit sich bringt. In Zukunft geben die Maps auch Auskunft darüber, wie viele Menschen sich in einem Öffentlichen Verkehrsmittel befinden werden und wie entsprechend die Sitzplatz-Situation aussehen könnte. Außerdem werden Straßensperren detaillierter, Taxi-Dienste stärker angebunden und einiges mehr.
Bei vielen eigenen Apps ist Google darum bemüht, auf allen Plattformen den gleichen Funktionsumfang anzubieten und auch die Oberflächen anzugleichen - doch manchmal dauert es auch ein wenig länger. Ab sofort wird ein Update für die Google Maps-App für iOS ausgerollt, mit der die Leiste am unteren Rand integriert wird. In dieser finden sich ab sofort die Verknüpfungen zu häufig verwendeten Funktionen.
Google hat sich innerhalb kürzester Zeit eine kleine Sammlung an Go-Apps aufgebaut, bei denen es sich um schlanke Versionen der bekannten Apps des Unternehmens handelt. Auch die Google Maps stehen seit einiger Zeit in einer Go-Version zur Verfügung und können so nicht nur mit weniger Ressourcen sondern auch komfortabler genutzt werden. Jetzt gibt es die App auch offiziell in Deutschland.
Viele Webservices bieten nutzerfreundliche URLs an, mit denen die übergebenen Parameter direkt gesehen oder auch verändert werden können. Auch die Google Maps setzen seit Anfang an auf solche URLs, mit denen sich der Zugriff auf viele Funktionen abkürzen lässt. Das ist nicht nur sehr praktisch, sondern kann vor allem auch von Webmastern oder App-Entwicklern verwendet werden, um dem Nutzer relativ leicht eine bestimmte Karte oder Navigation zur Verfügung zu stellen.
Die Google Maps-Entwickler waren wieder fleißig und rollen seit gestern die neue Version 9.7 Beta für Android aus, die sehr viele Hinweise auf kommende Features enthält. Dabei kommen nicht unbedingt viele neue Funktionen dazu, sondern es wird viel mehr an den bestehenden Features gearbeitet: Updates gibt es für die Zeitleiste, für die Navigation mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, für die Parkplatzsituation und auch für die Bewertungen.
Ende des vergangenen Jahres hat Google die "Next Billion User" für sich entdeckt und bietet einige Apps und sogar das Betriebssystem Android in einer Go-Version an, die deutlich weniger Anforderungen an die Hardware stellen. Dafür gibt es zwar auch einen begrenzten Funktionsumfang, aber viele der eingesparten Funktionen werden ohnehin nur selten genutzt. Jetzt gibt es auch die Go-Version der Google Maps zum Download.
Bewertungen auf den diversen Portalen sind eine harte Währung im Internet und können in entsprechendem Umfang ein ganzes Business ins Wanken bringen oder auch durchstarten lassen. Natürlich sind alle Unternehmen darauf bedacht, möglichst gute Bewertungen bei den großen Plattformen zu bekommen und haben an wenigen Sternen zu knabbern. In Österreich wäre ein Fall mit einer negativen Google Maps-Bewertung fast vor Gericht gelandet.
Google zapft für all die Informationen in den Google Maps sehr viele Datenquellen an, die teilweise eingekauft werden oder teilweise auch öffentlich zur Verfügung stehen. Ein immer wichtigerer Teil sind auch auch die Local Guides, also die Community rund um die Maps, die sich Google in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. In einem Blogpost fasst man nun einmal alle laut Google sieben verschiedenen Typen von Guides zusammen und nennt einige Statistiken.