Hashtags dürfen in keinem Social Network und auch in den meisten Kommentarspalten nicht fehlen und erfreuen sich auch im restlichen Web seit Jahren großer Beliebtheit. Das hat nun auch das Team von Google Maps bemerkt und hat still und heimlich die Unterstützung von Hashtags in den Bewertungen eingeführt, allerdings derzeit nur für Android. Gleichzeitig wurde eine Art Verhaltenskodex zur Nutzung dieser Hashtags vorgeschlagen.
Im Sommer gab es große Diskussionen um Googles Standorterfassung mit dem Betriebssystem Android. Doch wer dachte, dass Googles Änderung der Formulierung dieser Datensammlung die Datenschützer zufrieden stellt, der irrt. Jetzt wagen Verbrauchschützer aus sieben EU-Ländern einen Vorstoß und wollen Beschwerde bei den Datenschutzbehörden einlegen. Das könnte Googles Anwälte in den kommenden Monaten sehr intensiv beschäftigen.
Den perfekten Smartphone-Hintergrund zu finden ist gar nicht so leicht. Das Web ist voll mit Bildern und natürlich kann man auch jedes beliebige eigene Bild als Hintergrund für den Homescreen verwenden. Eine sehr praktische und kostenlose Web-App will dieses Problem nun durch künstlerisch wertvolle Bilder lösen, die auf den ersten Blick abstrakt wirken, dem Nutzer dann aber doch vertraut vorkommen: Alvar Carto verwandelt Straßenkarten aus OpenStreetMap in Hintergrundbilder.
Google Maps hat sehr viele Rollen eingenommen und deckt mittlerweile unzählige Bereiche ab - allen voran natürlich die Navigation. Wer Google Maps auf dem Smartphone im Auto als Navi verwendet, wird einige Vorteile entdecken, aber sicher auch einige Informationen vermissen. Tatsächlich hätte Google Maps sogar das Potenzial, sehr viel mehr Informationen anzuzeigen und den Fahrer durch die Einblendung von Verkehrszeichen zu unterstützen.
Schon seit vielen Jahren bietet Google Maps nicht nur die Routenplanung per Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad an, sondern enthält auch Daten zu Öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese umfassen sowohl alle Haltepunkte der regionalen Anbieter als auch den Fahrplan, der so auf einen Blick schnell abgerufen werden kann. Nach einer sehr langen Pilotphase steht nun auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Google Maps zur Verfügung und dürfte damit viele Menschen glücklich machen.
Google Maps ist im Jahr 2005 als revolutionäre aber auch sehr einfache Plattform gestartet, die die klassischen Straßenkarten in den Browser und kurz darauf auch auf die Smartphones der Nutzer gebracht hat. Diese Funktion wird auch heute noch erfüllt, doch mittlerweile hat sich Maps zu einer riesigen Plattform mit etlichen Baustellen und Funktionen entwickelt, die kaum noch zu überblicken sind. Langsam muss man sich fragen, ob eine Aufteilung der Plattform sinnvoll wäre.
Sehr viele Unternehmen sind nicht nur passiv, sondern auch aktiv auf Google Maps vertreten und beantworten Rezensionen, laden Fotos hoch, erstellen Events oder andere Dinge. Doch trotz aller Interaktionsmöglichkeiten gab es bisher für den Kunden keine Möglichkeit, direkt mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten - doch das ändert sich jetzt. Ab sofort wird ein neuer Nachrichten-Button ausgerollt, mit dem sich ein einfacher Chat starten lässt.
Google hat in vielen Bereichen mehrere Produkte für die gleiche Aufgabe, die früher oder später zusammengelegt bzw. eines von beiden eingestellt werden. Bei den Navigationslösungen besteht Googles Zweigleisigkeit nun schon seit gut fünf Jahren, ohne ein Anzeichen darauf, dass sich das jemals ändern würde. Doch nun wildert Google Maps in den angestammten Waze-Gefilden und könnte dafür sorgen, dass auch Waze irgendwann das zeitliche segnet.
Google Maps hat sich längst von einem einfachen Kartendienst zu einer umfangreichen Plattform entwickelt, die kaum noch Wünsche offen lässt und zu jedem Ort dieser Welt zahlreiche Informationen enthält. Dieser Status soll, vor allem nach dem anstehenden Verlust von Google+ weiter ausgebaut und das Produkt noch zentraler platziert werden. Dazu bekommen viele Nutzer nun eine neue Folgen-Funktion, mit der man über die favorisierten Orte auf dem Laufenden bleiben kann. Derzeit leider noch nicht in Deutschland, aber das dürfte sehr bald folgen.
Das Team von Google Maps fokussiert sich seit Monaten darauf, die vielen Zusatzinformationen zu erweitern und etwa ein Hotelportal in die Maps-Oberfläche zu bringen. Doch nun geht es endlich auch mal wieder mit den Kernfunktionen einer Kartenplattform weiter, zumindest in einer Testphase. Die ersten Nutzer haben nun die Möglichkeit, Blitzer und Unfallstellen direkt in der Karte einzutragen.