Die Google Maps-Entwickler haben sich mal wieder ordentlich ins Zeug gelegt: Seit wenigen Tagen können alle Nutzer die Augmented Reality-Navigation nutzen und auch Urlauber bekommen nun neue Möglichkeiten, die Kartenplattform zu verwenden. Nach der vor wenigen Tagen exekutierten endgültigen Einstellung von Google Trips gibt es nun eine neue Auflistung aller Reservierungen, einen verbesserten Standortverlauf und einiges mehr.
Vor einigen Monaten wurde die Augmented Reality-Navigation in Google Maps offiziell für alle Pixel-Nutzer gestartet, die zusätzlich zu den Local Guides die visuellen Navigationshilfe nutzen konnten. Jetzt ist diese Phase der Exklusivität vorbei, denn noch in dieser Woche sollen alle Android- und iOS-Nutzer diese neue Form der Navigation verwenden können und die Navigation noch einfacher gestaltet werden.
Das Bildmaterial für Google Maps und Google Earth wird ständig aktualisiert und in unregelmäßigen Abständen für jede Region erneuert. Da es keine festen Zeiträume für diese Aktualisierungen gibt, wurde vor vielen Jahren ein Tool geschaffen, mit dem der Nutzer einzelne Regionen auf der Karte abonnieren und sich über Änderungen informieren lassen konnte. Jetzt wurde das Aus für Follow Your World verkündet, das tatsächlich bereits extremen Staub angesetzt hat.
Viele Menschen sind in diesen Tagen verreist oder stehen kurz vor dem Urlaubsantritt - das erfordert einiges an Organisation. Die Google Trips-App hat es den Nutzern stets sehr leicht gemacht, viele wichtige Eckdaten, Dokumente und Informationen zu einer Reise an einem Ort gebündelt zu finden - doch nun hat Google mitten in der Hauptsaison den Stecker gezogen. Die App ist seit heute nicht mehr nutzbar und die potenziellen Nachfolger bieten leider noch nicht den vollen Funktionsumfang.
Google Maps bietet den Nutzern sehr viele Möglichkeiten an, um mit der Kartenplattform zu interagieren und eigene Inhalte hinzuzufügen. Nur die Wenigsten dürften wissen, dass es noch eine separate App gibt, mit der sich eigene Karten erstellen lassen, die mit anderen Nutzern geteilt werden können. Jetzt hat die App Google My Maps nach langer Zeit mal wieder ein Update erhalten, das eine neue Funktion im Gepäck hat, die es in der Form im Browser noch nicht gibt.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Google Maps und Google Earth? Wer sich mit beiden Plattformen nur wenig beschäftigt, wird wohl sagen, dass es die Darstellung unseres Planeten im Browser ist. Das ist aber schon seit längerer Zeit nicht mehr korrekt, denn seit dem vergangenen Jahr wird die Erde nicht mehr als Scheibe, sondern in Kugelform dargestellt. Das bringt einige Vorteile mit sich und ermöglicht die Darstellung zusätzlicher Informationen.
Google Maps Streetview und das kommende Apple Maps Look Around sind eine feine Sache, denn sie ermöglichen es jedem Nutzer, direkt vom Smartphone oder Computer virtuell durch die Straßen und Städte dieser Welt zu reisen - doch es gibt Barrieren. Weder Google noch Apple werden neue Aufnahmen aus Deutschland veröffentlichen, sodass man sich für solche Aufnahmen alternativen Anbietern zuwenden muss. Der wohl größte ist Mapillary, das den großen Plattformen in puncto Abdeckung schon heute überlegen ist.
Google Maps unterhält eine riesige Datenbank über nahezu alle Orte und jegliche Einrichtungen dieser Erde und kann sehr viele dazugehörige Details liefern. Diese Datenbank will natürlich auch aktuell gehalten werden, sodass man auf die Hilfe der großen Community setzen muss, um Änderungen zeitnah zu erfassen. Jetzt haben sich einige Nutzer erneut einen Scherz erlaubt und bringen die österreichische "Schredder-Affäre" zu Google Maps.
Ab heute fahren die Apple Maps-Autos durch Deutschland und werden in den kommenden sechs Wochen jede größere Stadt und viele Regionen befahren, um Daten für den eigenen Kartendienst zu gewinnen. Allerdings lohnen sich wilde Posen oder auch Versteckspiele vor den Kameras wohl nicht, denn Apple soll gegenüber Datenschützern versichert haben, die Bilder nicht zu veröffentlichen und Look Around in Deutschland somit nicht anzubieten.
Google Maps bietet dem Nutzer sehr viele Möglichkeiten, mit den Einträgen auf der Karte umzugehen bzw. zu interagieren. Schon seit längerer Zeit lassen sich einzelne Einträge in Listen ablegen, mit denen beliebig viele Sammlungen von Orten, Geschäften oder auch Sehenswürdigkeiten angelegt werden können. Jetzt wurde dieser Bereich überarbeitet und hat einige Neuerungen bekommen, die den Umgang erleichtern und mehr Personalisierung ermöglichen.