Gestern Abend hat Apple während der WWDC Keynote nicht nur neue Hardware vorgestellt und einen Ausblick auf iOS 13 sowie iPad OS gegeben, sondern hatte auch eine große Neuerung für den Kartendienst Apple Maps im Gepäck. Apple wird eine eigene Streetview-Funktion einführen, die der von Google Maps sehr ähnlich ist und natürlich in direkte Konkurrenz zu Googles Angebot sehen soll. Für Apple wäre es ein sehr wichtiger Schritt gegen den ewigen Konkurrenten auf dem iPhone.
Der Google Maps-Standortverlauf ist eine ebenso praktische wie umstrittene Funktion, der die meisten Nutzer dennoch bei der Einrichtung eines neuen Smartphones zustimmen und somit dauerhaft aktiviert haben. In den vergangenen Wochen haben wir uns bereits mit dem Finden und Deaktivieren dieser Daten beschäftigt, doch der wichtigste Punkt fehlt noch: Wozu werden diese Daten überhaupt benötigt und wer profitiert am Ende von dieser riesigen Sammlung?
Vor wenigen Tagen hat Google mit dem globalen Rollout von Geschwindigkeitsbegrenzungen und Blitzern in Google Maps begonnen - und das gleich in mehr als 40 Ländern. Auch viele europäische Länder waren mit dabei, aber Deutschland ist auch in diesem Fall mal wieder der sprichwörtliche weiße Fleck auf der Karte. Vollständig nachvollziehbar ist das nicht, aber glücklicherweise lässt sich beides relativ leicht mit zusätzlichen Apps nachrüsten.
Google Maps spielt in immer mehr Bereichen eine wichtige Rolle und breitet seine Fühler in alle Richtungen aus, die irgendwie mit einer Kartenplattform in Verbindung gebracht werden können. Auch für Restaurants ist ein gut gepflegter Eintrag in Google Maps mittlerweile kaum noch verzichtbar - und mit dem heutigen Tag wird es noch wichtiger. Ab sofort zeigt die App allen Android-Nutzern eine ausführliche Auswahl an Speisen inklusive Fotos, Bewertungen und Kommentaren der Nutzer.
Schon seit längerer Zeit experimentiert das Team von Google Maps sowohl mit der Darstellung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit sowie der Warnung vor Blitzern während der Navigation. Seit Anfang des Jahres stehen beide Funktionen vielen US-Nutzern zur Verfügung, obwohl die Daten längst auch für andere Länder zur Verfügung stehen. Jetzt scheint das Team den globalen Rollout gestartet zu haben, macht um Deutschland aber weiterhin einen großen Bogen.
Google Maps zeigt dem Nutzer auf dem Smartphone direkt nach dem Start der App nicht nur den aktuellen Standort auf der Karte, sondern unterbreitet auch direkt Vorschläge für Aktivitäten bzw. Ziele in der Nähe. Diese Entdecken-Funktion dürfte nicht allen Nutzern gefallen, wird aber dennoch schon bald weiter ausgebaut, um dem Nutzer noch mehr Suchanfragen mit nur einem Touch zu ermöglichen. Nach ersten Experimenten mit zwei Reihen werden die Icons in einem neuen Test nun stark gequetscht dargestellt.
Google hat die Riege der Pixel-Smartphones gerade erst um die neuen Pixel 3a-Smartphones erweitert und richtet nun auch die mediale Aufmerksamkeit voll und ganz auf die günstigere Smartphone-Schiene. Erst vor wenigen Tagen wurde Googles große und treffsichere Phone X-Kampagne neu gestartet und nun geht es bereits in die nächste Runde: Diesmal setzt man auf einen TV-Spot und vergleicht die neue Google Maps-AR Navigation mit Apple Maps. Wieder mal ein Volltreffer, wenn auch (erneut) nicht ganz fair.
Google Maps erfreut sich in vielen Bereichen großer Beliebtheit und wird sowohl als umfangreiche Informationsquelle, als Routenplaner aber auch als Navigationslösung verwendet. Die meisten Funktionen stehen plattformübergreifend zur Verfügung oder sind am einfachsten auf dem Smartphone zu nutzen. Tatsächlich gibt es aber auch Features, die nur auf dem Desktop angeboten werden. Dazu gehört auch die einfache Routen-Anpassung per Drag & Drop, die sehr praktisch sein kann.
Hunderte Millionen Menschen fahren täglich rund um die Welt mit dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) zur Arbeit, zum Einkaufen oder zurück nach Hause. Im Normalfall benötigen sie dafür eine physische Fahrkarte, aber Google hat sich ja mittlerweile das Ziel gesetzt, immer mehr Dokumente auf das Smartphone zu bringen - und nun wird in den ersten Städten und Ländern weltweit die Fahrkarte an der Reihe sein. Außerdem bekommen Pendler mit einer Kombination aus Google Pay, Assistant und Maps weitere neue Funktionen.