Googles Übersetzungsplattform Translate gehört zu den ältesten Produkten des Unternehmens und hat für viele Nutzer, trotz großer Konkurrenz, längst die Rolle als Standard-App eingenommen. Schon seit längerer Zeit ist es möglich, ganze Sprachen herunterzuladen und so auch ganz ohne eine Internetverbindung Übersetzungen zu bekommen. Jetzt kann man auch dabei einen großen Qualitätssprung vermelden und bringt die Künstliche Intelligenz direkt auf das Smartphone der Nutzer.
Google setzt die Künstliche Intelligenz heute in sehr vielen Bereichen ein und bringt den eigenen Produkten somit Funktionen bei, die ohne die schnelle Weiterentwicklung der KIs nicht möglich wäre. Beispiele dafür findet ihr in diesem Artikel. Aber es gibt auch noch ganz andere Einsatzgebiete, bei denen die Künstliche Intelligenz helfen kann. Darunter sind nun sogar Systeme, die Waldbrände frühzeitig bemerken oder sogar deren Wahrscheinlichkeit prognostizieren können.
Die Künstliche Intelligenz hat sich in den letzten Jahren enorm weiter entwickelt und steht mittlerweile an einem sehr entscheidenden Punkt, bei dem nicht mehr unbedingt die Weiterentwicklung, sondern die Verantwortung der Entwickler im Mittelpunkt steht. Vor einigen Tagen hatte Google die Veröffentlichung von Grundlagen zur Entwicklung der KIs in Aussicht gestellt. Jetzt wurden sie veröffentlicht und sollen feste Grundsätze im Unternehmen werden.
Das gemeinsam mit dem US-Militär geplante Project Maven sorgt seit vielen Wochen sowohl Google-intern als auch von Außerhalb für große Spannungen und hat mittlerweile eine Dimension erreicht, die das Image des Unternehmens gefährlich ankratzt. Das kam nun endlich auch in der Führungsetage an, denn nun hat man sich dazu entschlossen, das Projekt zum nächstmöglichen Zeitpunkt einzustellen und den Vertrag nicht zu verlängern.
Das gemeinsam mit dem US-Militär geplante Project Maven sorgt seit Wochen oder gar Monaten Google-intern für Spannungen und hat mittlerweile auch eine Dimension erreicht, die das Image des Unternehmens ankratzt. Dennoch wird Google auch weiterhin an diesem Projekt festhalten und ethische Richtlinien aufstellen, mit denen den größten Befürchtungen begegnet werden soll. Jetzt sind erste Details dazu bekannt geworden.
Die Künstliche Intelligenz sorgt seit Jahren für große Diskussionen, wird aber mit fortschreitender Entwicklung immer größer. Als einer der größten, wenn nicht sogar der größte, Antreiber von Künstlicher Intelligenz hält sich Google/Alphabet allerdings auffallend aus den öffentlichen Diskussionen zurück. Jetzt hat sich der langjährige Google-CEO und Alphabet-Berater Eric Schmidt zu Wort gemeldet und kritisiert vor allem Tesla-Chef Elon Musk.
In der letzten Zeit bekommt man das Gefühl, dass sich bei Google alles rund um die Künstliche Intelligenz dreht, ohne die kaum noch eine Neuerung möglich zu sein scheint. Die Künstliche Intelligenz wirft schon seit langer Zeit ethische Fragen und Ängste der Menschen auf, doch wie so oft kommt das enorme Tempo von Google vielen Diskussionen und Lösungen zuvor. Und langsam muss man sich fragen, wo das alles hinführen soll.
In der vergangenen Woche hat Google die Smart Compose-Funktion von GMail angekündigt, die den Nutzer mit Künstlicher Intelligenz beim Verfassen von E-Mails unterstützen soll. Das ganze funktioniert ähnliche wie eine automatische Vervollständigung, erfordert im Hintergrund aber sehr viel mehr Aufwand. Jetzt gibt Googles AI-Team einen kleinen Einblick in die Anforderungen und die Funktionsweise dieses Features.
Über die Jahre ist es Google gelungen, unzählige Produkte im Alltag der Menschen zu etablieren und mit diesen natürlich auch jede Menge Daten über alle Nutzer zu sammeln - das ist Teil des Geschäftsmodells. Durch die Künstliche Intelligenz könnten diese Daten in Zukunft noch wertvoller werden und ihren Teil dazu beitragen, die kleinen Probleme des Nutzers und die großen Probleme der Menschheit zu lösen. Ein Google-internes Video gibt einen kleinen Ausblick darauf, wie das aussehen könnte.
Das Militär-Projekt Maven wird für Google immer mehr zum PR-Desaster: Nicht nur intern regt sich großer Widerstand gegen die geplante Zusammenarbeit mit dem US-Militär, sondern auch von außen wird nun Druck aufgebaut. In einem weiteren offenen Brief haben sich nun über 800 Akademiker und Ethiker an Google und auch die Mutter Alphabet gewendet und fordern die sofortige Einstellung des Projekts. Allerdings auch aus anderen Gründen.