Android ist mit großem Abstand das weltweit meistgenutzte Betriebssystem und der Google Play Store ist nach vielen Maßstäben der weltweit größte App Store. Gerade aufgrund dieser enormen Bedeutung für eine ganze Industrie ist es schon sehr verwunderlich, wie Googles Technologien bei diesem Produkt schwächeln und nicht dazu in der Lage sind, eine vernünftige Suchfunktion oder Empfehlungen anzubieten. Mittlerweile muss man sich sogar schon externe Hilfe holen.
Künstliche Intelligenz spielt bei Google eine sehr große Rolle und kommt in nahezu jedem modernen Produkt in irgendeiner Form zum Einsatz - auch im Google Play Store. Die App-Empfehlungen, über die viele Nutzer nicht ganz so glücklich sind, basieren auf einer Künstlichen Intelligenz der Google-Schwester Deepmind, die den gesamten Prozess steuert und den Nutzern mit einem aufwendigen Verfahren neue Apps vorschlägt.
Mit Fitbit steigt Google nicht nur in den Smartwatch- und Wearable-Markt ein, sondern hat auch einen Fuß im Fitness- und Gesundheitsbereich, der dem Unternehmen ohnehin schon seit langer Zeit nicht wirklich fern ist. Jetzt wurde bekannt, dass Google in den USA mit einer sehr großen Organisation zusammenarbeitet, die dem Unternehmen Zugriff auf Dutzende Millionen Patientendaten gibt, die von der Künstlichen Intelligenz analysiert und organisiert werden.
Google forscht seit vielen Jahren an der Künstlichen Intelligenz und hat diese mit vielen kleinen Schritten bereits in den Alltag vieler Menschen gebracht, ohne dass sie es überhaupt bemerken. Die Künstliche Intelligenz benötigt vor allem sehr viel Rechenpower und am besten endlose Ressourcen, um bestmögliche Ergebnisse abzuliefern. Würde das bedeuten, dass KIs durch Innovationen wie Googles Quantencomputer in Zukunft deutlich besser werden?
Die wichtigsten menschlichen Sinne und Fähigkeiten sind schon seit langer Zeit durch Technologien nachgebaut worden, aber zwei wichtige Sinne fehlen noch, die sehr stark zusammenhängen: Riechen und Schmecken. Forscher von Google Brain arbeiten nun daran, Gerüche zu erfassen und mit Auswertungen auf Molekül-Ebene sowie mit Künstlicher Intelligenz zu bewerten. Dabei hat man allerdings noch einen weiten Weg vor sich und steht ganz am Anfang.
Die Google-Schwester DeepMind macht schon seit einigen Jahren immer wieder von sich Reden, weil die Künstliche Intelligenz immer wieder einige Meilensteine nimmt und sich vor allem im Spielebereich fast schon als feste Größe etabliert hat. Anfang 2019 ist es der KI erstmals gelungen, StarCraft II zu gewinnen und im Laufe des Jahres hat die KI stark dazu gelernt, sodass mittlerweile 99,8 Prozent aller Spiele erfolgreich gewonnen werden können. Allerdings wird Google selbst davon nicht viel haben, denn DeepMind wird große Teile der KI aus Sicherheitsgründen nicht an Google weitergeben.
In ziemlich genau einem Monat wird Googles neue Spieleplattform Stadia die Türen für die ersten Spieler öffnen und muss sich mit der ersten Massen Nutzern beweisen und die großen Versprechen halten. Doch Google denkt bekanntlich immer zwei Schritte weiter und hat nun schon Pläne, wie die Spiele in der Cloud eine bessere Performance liefern sollen als auf dem Computer oder der Spielekonsole.
Für die Bearbeitung von Fotos und Videos ist heute keine teure Software mehr notwendig, sondern je nach Kategorie können auch Web-Apps oder Smartphone-Apps ansprechende Ergebnisse liefern. Was für die Nutzer beeindruckend und spaßig ist, kann in manchen Fällen auch zu Problemen führen - Stichwort Deepfakes. Google nimmt sich diesem Problem, das immer mehr an Relevanz gewinnt, nun an und möchte Forschern dabei helfen, diese zu erkennen.
Google hat die Hausaufgaben-App Socratic übernommen und wird der Android-App in den nächsten Monaten ein großes Update mit vielen neuen Funktionen verpassen. Wer es bis dahin nicht abwarten kann, kann sich immerhin im Bereich Mathematik mit einer anderen populären App helfen, die wir an dieser Stelle noch einmal vorstellen möchten: Photomath löst abfotografierte Aufgaben und erklärt den Rechenweg sowie das Ergebnis sehr ausführlich.
Die Google Websuche ist für viele Menschen die erste Anlaufstelle auf der Suche nach Informationen oder der Beantwortung von konkreten Fragen. In Kombination mit Wikipedia dürfte die Websuche wohl auch zur Lösung von unzähligen Hausaufgaben zum Einsatz gekommen sein, aber nun schafft Google eine neue Anlaufstelle für alle Schüler und Studenten. Mit Socratic hilft Googles Künstliche Intelligenz dabei, Aufgaben aus vielen Bereichen zu lösen.