Um die Möglichkeiten der hauseigenen Künstlichen Intelligenz zu zeigen, veröffentlichen Googles Entwickler immer wieder kleine Experimente und Apps, die sowohl kurzweilig als auch unterhaltsam sind. Erst kürzlich haben wir den künstlerischen Spiegel Move Mirror vorgestellt und heute zeigen wir ein weiteres Beispiel, das ganze ohne große Medien auskommt und zum Großteil in Textform gespielt wird. Bei Semantris geht es darum, möglichst schnell Wörter abzuräumen.
Um die Möglichkeiten der hauseigenen Künstlichen Intelligenz zu zeigen, veröffentlichen Googles Entwickler immer wieder kleine Experimente und Apps, die sowohl kurzweilig als auch unterhaltsam sind. Schon vor einiger Zeit wurde das Experiment Move Mirror gestartet, das den Nutzer dazu animieren soll, sich vor der Kamera zu bewegen und ganz verschiedene Haltungen einzunehmen. Diese Bewegungen werden dann von der KI analysiert, in ähnliche Bilder umgewandelt und können als GIF-Animation heruntergeladen werden.
Sportlich dreht sich in den nächsten Wochen vieles um die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich und auch Google hat die populärste Sportart der Welt längst für sich entdeckt. Schon seit langer Zeit können die Websuche, Assistant & YouTube viele Informationen bieten, aber auch das KI-Team nimmt sich nun dem Fußball an. Mit Google Research Football entsteht nun eine große Datenbank, die vielleicht in Zukunft großen Einfluss haben könnte.
Der Google Übersetzer bietet bereits seit längerer Zeit einen Unterhaltungs-Modus, mit dem gesprochene Wörter und Sätze direkt in die jeweils andere Sprache übersetzt werden. Das funktioniert den Erwartungen entsprechend recht gut, ist aber wenig natürlich. Jetzt haben Google-Forscher eine neue Methode präsentiert, die tatsächlich an eine Live-Übersetzung herankommt und auch noch die Stimme der sprechenden Person simulieren kann.
Google Photos ist nicht nur eine sehr praktische Plattform zur Sicherung und Synchronisierung von Fotos und Videos aller Art, sondern erstellt mit dem integrierten Assistenten auch noch sehenswerte Videos und Animationen für den Nutzer. Das kann manuell angestoßen werden, geschieht aber auch vollautomatisch ohne Zutun des Nutzers im Hintergrund. Jetzt hat das KI-Team einen interessanten Einblick darin gegeben, wie die besten Szenen aus Videos ausgewählt und zu Animationen verarbeitet werden.
Künstliche Intelligenz spielt bei Google eine sehr große Rolle und ist in immer mehr Produkten zu finden. Viele Abteilungen innerhalb des Unternehmens beschäftigen sich mit der Weiterentwicklung der KIs und dürften dabei auch eng zusammen arbeiten. Doch ausgerechnet die Alphabet-Tochter Deepmind, die in diesem Bereich sehr weit fortgeschritten ist, spielt dabei nicht mit und verwehrt der Schwester Google den vollen Zugriff auf diese Technologien.
Heute hätte der Komponist Johann Sebastian Bach bereits seinen 334. Geburtstag gefeiert und wird zu dieser nicht ganz runden Zahl von Google mit einem ganz besonderen Doodle geehrt, mit dem die Nutzer weltweit viel Spaß haben können. Mit dem ersten interaktiven KI-Doodle wird jeder Nutzer zum Meisterkomponisten und kann das selbst zusammengestellte Werk in einem von Johann Sebastian Bach inspirierten Musikstück anhören, teilen und auch herunterladen.
In loser Serie stellt Google immer wieder die Einsatzmöglichkeiten der hauseigenen Künstlichen Intelligenz vor und zeigt dabei nicht nur theoretischen Möglichkeiten, sondern berichtet auch von den praktischen Einsätzen der KIS. Google selbst setzt die Künstliche Intelligenz des Schwesterunternehmens Deepmind nun dafür ein, den zu erwartenden Output von Windkraftanlagen zu prognostizieren - und das mit großem Erfolg.
Künstliche Intelligenz spielt bei Google eine sehr große Rolle und hat spätestens seit Mai 2018 die Top-Priorität AI First. Dementsprechend kommen die smarten Algorithmen in vielen Produkten zum Einsatz, längst auch im Kerngeschäft. Das birgt aber nicht nur Chancen, sondern auch Gefahren, wie Google nun in einer Art offiziellem Disclaimer eingestehen musste. Aber auch bei Microsoft sieht man das ähnlich.
Bei GMail geht aktuell richtig was voran und sowohl die Weboberfläche als auch die Android-App werden mit neuen Features ausgestattet. Aber auch unter der Haube geht die Entwicklung natürlich weiter und so konnte nun verkündet werden, dass der Spamfilter wieder ein ganzes Stück optimiert werden konnte. Dank Künstlicher Intelligenz werden nun etwa 100 Millionen weitere Spam-Mails erkannt - pro Tag!