Google Chrome verfügt über einen integrierten Passwortmanager, der alle Kennwörter des Nutzers direkt im Browser speichert und über die Cloud mit allen anderen Geräten synchronisiert sowie schon sehr bald analysiert. Aus diesem Bereich oder der dazugehörigen Web-App lassen sich alle Passwörter wieder auslesen, was allerdings absichtlich mit einigem Aufwand verbunden ist. Eine praktische Windows-App kann es dem Nutzer sehr leicht machen, alle Passwörter auszulesen und zu exportieren.
Gegen den Willen der Nutzer wird Google Chrome in den nächsten Tagen damit beginnen, einige Standard-Bestandteile der URL auszublenden und sowohl das 'https' sowie das 'www' und einige andere Werte nicht mehr anzuzeigen. Wer sich damit nicht anfreunden kann, hat derzeit noch die Möglichkeit, dies über mehrere Flags zu deaktivieren und das alte Verhalten wiederherzustellen. Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, wenn das sehr viele Nutzer tun würden.
Im Chrome-Browser stehen schon wieder größere Änderungen in den nächsten Versionen an, die aber nicht nur neue Features hinzufügen, sondern teilweise auch Funktionen entfernen. Jetzt wurde bekannt, dass der Browser schon bald die Unterstützung für ein weit verbreitetes, aber längst nicht mehr populärs Format verlieren wird: Der Aufruf von FTP-Verbindungen soll in Zukunft nicht mehr möglich sein.
Viele Internetnutzer sind mittlerweile darauf sensibilisiert, überall im Web sichere und eindeutige Passwörter zu verwenden. Aber auch wenn der Nutzer selbst viel für die Sicherheit tut, kann es immer wieder vorkommen, dass durch große Hacker-Angriffe immer wieder die Passwörter von Millionen Nutzern ins Netz gelangen. Das lässt sich nicht verhindern, aber wer frühzeitig darüber informiert wird, kann schnell Maßnahmen ergreifen. Der Chrome-Browser soll die Nutzer schon bald davor warnen.
Mit der aktuellen Chrome 77 Beta lässt sich die Neuer Tab-Seite noch umfangreicher anpassen und aus drei Varianten für die Verknüpfungen unter der Suchleiste wählen. Schon bald könnte sich auch das Suchfeld selbst stark ändern, denn bisher handelt es sich dabei nur um die Fakebox, die eigentlich nur einen einzigen Zweck erfüllt und keine Suchfunktion bietet. Das möchten die Entwickler nun aus mehreren Gründen ändern.
Vor einigen Tagen ist die Beta-Version von Chrome 77 erschienen und bringt wieder einige Änderungen mit, die möglicherweise schon in der nächsten finalen Version des Browsers enthalten sein könnten. Neben dem bereits vermeldeten Zugriff auf das Telefonbuch des Nutzers wird es schon bald weitere Anpassungsmöglichkeiten für die 'Neuer Tab'-Seite geben. Außerdem wird der Assistent zur Begrüßung vollständig überarbeitet.
Der Chrome-Browser ist gerade erst in der Version 76 erschienen und hatte eine besonders umstrittene Änderung sowie viele weitere Verbesserungen im Gepäck. Mit der Version 77 wird es schon bald ein praktisches neues Feature für die Android-Smartphones geben, die es sowohl den Nutzern als auch den Web-Apps leichter macht, Kontaktdaten auszutauschen. Die Apps bekommen eine Möglichkeit, auf das Adressbuch des Nutzers zuzugreifen.
Die Synchronisierung von Daten und Apps aller Art ist heute dank der Cloud ein absoluter Standard, aber dennoch gibt es noch immer einige Bereiche und Abläufe, die bisher nur sehr schwer plattformübergreifend bewerkstelligt werden konnten. Dazu gehört die in jedem Betriebssystem zur Verfügung stehende Zwischenablage, die mithilfe des Chrome-Browsers zukünftig über alle Plattform hinweg synchronisiert und angeboten werden sollen.
Vor wenigen Tagen ist die neue Chrome-Version 76 erschienen und hatte, so wie jeder zweite Release, wieder sehr viele Neuerungen im Gepäck. Die vielleicht wichtigste Neuerung ist derzeit aber noch gar nicht sichtbar, denn sie soll erst in den kommenden Tagen per serverseitigem Update aktiviert werden: Das Ausblenden einiger URL-Bestandteile. An diesem Beispiel zeigt sich sehr gut, wie Google immer wieder Änderungen einfach durchdrückt - wenn notwendig auch gegen den Willen der Nutzer.
Gestern hat Google angekündigt, dass EU-Nutzer künftig die Standard-Suchmaschine auswählen können und das Betriebssystem ab dem kommenden Jahr einen neuen Auswahldialog anbieten wird. Doch hinter diesem unscheinbaren Dialog steckt eine große Brisanz, denn Google hat ein Auktionssystem geschaffen, für das die anderen Suchmaschinen tief in die Taschen greifen müssen. Das dürfte sich schlussendlich für Google mehr lohnen als für die Konkurrenz und das System mal wieder ad absurdem führen.