Weit über ein Jahr lang haben Googles Entwickler an einer neuen Oberfläche für den Chrome-Browser für Android mit der Bezeichnung Chrome Home gebastelt. In der letzten Woche hat sich dann herausgestellt, dass Chrome Home gescheitert ist und ab sofort eingestellt und bei allen Nutzern wieder zurückgefahren wird. Die Nachfolge soll Chrome Duplex antreten, das sich nun in der ersten Version zeigt und bereits genutzt werden kann.
Googles Designer lieben Experimente und probieren immer wieder neue Konzepte mit einer Gruppe von Nutzern aus - um sie dann kurz darauf schon wieder über den Haufen zu werfen. Dieses Schicksal dürfte nun auch ein sehr populäres Experiment ereilen, das selbst schon Bestandteil von öffentlichen Ankündigungen gewesen ist und von vielen Nutzern verwendet wurde: Die Rede ist von der neuen Oberfläche des Chrome-Browsers - Chrome Home.
Ein Großteil aller Chrome-Nutzer dürfte Passwörter und Login-Daten wohl direkt im Browser speichern, so dass diese auf allen Plattformen zugänglich sind und nicht mehr selbst eingegeben werden müssen. Doch so leicht die Passwörter in den Browser reinkommen, so umständlich kommen sie dort auch wieder heraus. In der neuesten Dev- und Canary-Version von Chrome for Android ist nun eine neue Funktion freigeschaltet worden, mit der sich alle Passwörter exportieren lassen.
Selten wurde eine Chrome-Version so heiß erwartet wie Chrome 64, was vor allem an den vielen großen Verbesserungen und den damit verbundenen langfristigen Ankündigungen liegt. Heute morgen hat Google hat den Startschuss für die Android-Version des Browsers gegeben, der nun über einen verbesserten Popup-Blocker und Schutzfunktionen vor vielen weiteren "bösen" Funktionen im Web verfügt, die bald auch ihren Weg auf den Desktop finden werden.
Viele Webseiten verwenden zum Hosting und Einbinden von Videos eine externe Plattform wie z.B. YouTube, die meist auf ihren ganz eigenen Player setzen. Wird ein Video direkt eingebunden, kommt der Player des Browsers zum Einsatz, der nur über grundlegende Funktionen verfügt. In der Developer und Canaray-Version des Chrome für Android ist nun ein neuer Player aufgetaucht, der mit dem alten Design aufräumt und eine völlig überarbeitete Oberfläche mitbringt.
Mit Android Oreo hat Google einige praktische neue Features eingeführt, die den Nutzer bei den alltäglichen Aufgaben unterstützen und in Form von praktischen Helferlein zur Verfügung stehen. Eines dieser Features ist die smarte Textauswahl, mit der sich markierter Text direkt weiter verarbeiten lässt, ohne dass erst der Weg über die Zwischenablage gegangen werden muss. Jetzt bekommt auch der Chrome-Browser die Unterstützung für diese Funktion.
Es sind nun schon wieder sechs Wochen vergangenen seit die Version 62 von Chrome for Android ausgerollt wurde, und damit steht dann wieder die Version 63 vor der Tür. Dabei gibt es diesmal die kleine Besonderheit dass die Smartphone-Version vor der Desktop-Version ausgerollt wird, was normalerweise genau andersherum abläuft. Die Verbesserungen in dieser Version sind dafür auch eher kosmetischer Natur und bringen keine neuen Features.
Die Displays der Smartphones werden nicht nur immer größer, sondern haben auch eine immer bessere Qualität und höhere Auflösung. Android als Betriebssystem unterstützt diese Displays natürlich schon längst, aber die Apps zum Abspielen von Videos in HDR-Qualität kann man derzeit noch an einem Finger abzählen. Schon bald wird auch der Chrome-Browser HDR-Videos unterstützen und in der entsprechenden Qualität abspielen.
So wie die meisten anderen großen Browser auch, verfügt Google Chrome über eine umfangreiche Synchronisierung der Nutzerdaten und kann natürlich auch Passwörter speichern und auf allen Geräten mit dem gleichen Google-Account zur Verfügung stellen. Möglicherweise aus Sicherheitsgründen erlaubt es Chrome bisher nicht, diese gespeicherten Passwörter zu exportieren und herunterzuladen. Doch in der Android-Version des Browsers wird sich das schon bald ändern.
So wie auf dem Desktop, verfügt Chrome auch unter Android über einen Inkognito-Modus. Dieser tut zwar nicht ganz das, was man unter dem Namen vielleicht erwarten würde, sorgt aber dafür dass keine Daten während des Surfens auf dem Gerät oder im Account aufgezeichnet werden. Jetzt gibt es eine praktische Android-App, mit der dieser Modus um viele weitere Funktionen erweitert werden kann. Derzeit gibt es die App sogar kostenlos im Play Store.