In der vergangenen Woche haben wir euch gezeigt, wie sich GMail-Dateianhänge trotz Blockade herunterladen lassen - was auf mindestens vier Wegen möglich ist. Heute schauen wir uns die andere Richtung an, denn vielleicht möchte man auch einmal eine der ausführbaren Dateien versenden. Dafür gibt es mindestens sechs verschiedene Möglichkeiten, die man nutzen kann, wenn es auf irgendeinem Grund nicht anders geht.
Aus Sicherheitsgründen blockiert GMail schon seit vielen Jahren den Versand bzw. Empfang von bestimmten Dateitypen und stellt die Nutzer damit vor einige Probleme. Mittlerweile gehören selbst JavaScript-Dateien dazu und lassen sich über Googles Plattform nicht mehr versenden. Doch was, wenn man eine solche Datei von einem anderen Nutzer zugesendet bekommen hat? Es gibt vier Möglichkeiten, dennoch an die Datei(en) zu kommen.
In dieser Woche hat Google den 20. Geburtstag gefeiert und anlässlich dessen nicht nur viele Einblicke in die Vergangenheit gegeben, sondern hat auch Tipps & Tricks rund um die bestehenden Produkte veröffentlicht. Die Produktmanager der populärsten Produkte haben nun im Google-Blog jeweils die aus ihrer Sicht drei nützlichsten und vielleicht auch unbekanntesten Tricks gesammelt und veröffentlicht.
Vor einigen Monaten hat Google das neue GMail eingeführt, auf das spätestens in zwei Wochen alle Nutzer umstellen müssen. Wer noch immer nicht mit der neuen Oberfläche warm wird oder in Zukunft aufgrund der Inbox-Einstellung zurückwechseln muss, kann die Oberfläche aber auch relativ leicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen - und das bis auf den finalen Touch auch ganz ohne Chrome-Extension.
Das neue GMail führt nicht nur dazu, dass Inbox eingestellt wird, sondern auch zu einer immer stärkeren Automatisierung beim Verfassen und Versenden von E-Mails. Das geht mittlerweile so weit, dass GMail automatische Antworten vorschlägt oder sogar große Teile einer E-Mail selbst verfassen kann. Erstes kommt allerdings nicht bei allen Nutzern gut an und wird aus diesem Grund schon bald optional deaktivierbar sein.
Seit einigen Monaten räumen Googles Designer ordentlich auf und verpassen allen Apps nach und nach modernisierte bzw. runderneuerte Oberflächen. Auch GMail gehörte, diesmal als eines der ersten Web-Apps, dazu und hat eine aufgeräumtere Oberfläche bekommen. Doch offenbar haben die Designer einen Bereich vergessen, der seit über 14 Jahren (!) nahezu unverändert ist und schon lange ein Redesign vertragen kann: Die GMail-Einstellungen.
Man kann nicht sagen, dass die Ankündigung überraschend kam, aber dennoch hatten zum jetzigen Zeitpunkt nur die wenigsten damit gerechnet: Google Inbox wird eingestellt und schon ab März 2019 nicht mehr zur Verfügung stehen. Viele Features des experimentellen Posteingangs befinden sich mittlerweile in GMail, aber dennoch sind sehr viele Nutzer nun enttäuscht. Doch diesen strategischen Fehler musste Google irgendwann beheben.
Nach gefühlten Jahren des Stillstands räumt Googles E-Mail-Team nun etwas auf und wirft die aus eigener Sicht überflüssigen Dienste über Bord. Durch den Start des neuen GMail sind viele Funktionen in die Web-App gekommen, die bisher in der Form nicht möglich waren - wie etwa auch die komplette Offline-Nutzung der App. Im Zuge des Aufräumens wird nun auch die Chrome-Extension zur Offline-Nutzung von GMail eingestellt. Das dürfte aber kaum jemanden stören.
Googles experimenteller Posteingang Inbox wurde vor einigen Jahren mit großem Aufwand entwickelt und sollte die Darstellung und auch die Interaktion des Nutzers mit seinen E-Mails verbessern. Das ist der App ohne Frage auch gelungen, aber dennoch schwebte seit dem Start des neuen GMail ein Damokles-Schwert über dem Produkt - und jetzt hat es zugeschlagen. In einem halben Jahr wird Inbox eingestellt.
Mit dem großen GMail-Redesign hat Google eines der ältesten Produkte des Unternehmens nicht nur einen neuen Anstrich gegeben, sondern auch viele neue Features eingeführt, die teilweise die Künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt der Nutzerinteraktion stellen. Gar nicht intelligent hingegen ist die neue Seitenleiste, die viele Nutzer nicht benötigen. Jetzt lässt sie sich ausblenden.