Das automatische Zerstören von Fotos und anderen Inhalten ist spätestens seit dem Erfolg von SnapChat ein großes Thema, aber technisch natürlich nicht ganz so leicht auf andere Bereiche umzusetzen. Ein neues Angebot namens Dmail macht es nun möglich, dass sich Mails innerhalb von GMail auch Stunden nach dem Absenden wieder zurückholen lassen und selbst nach einem beliebigen Zeitraum noch zerstört werden können. Alles was man dafür benötigt ist ein einfaches PlugIn für den Chrome-Browser.
Vor wenigen Tagen hat Google im Rahmen der Ankündigung der Postmaster Tools auch einen verbesserten Spamfilter für GMail in Aussicht gestellt, der nun noch zuverlässiger als bisher funktionieren und dank neuraler Netze äußerst lernfähig sein soll. Doch möglicherweise hat man dabei eher einen Schritt zurück statt vorwärts gemacht, denn nun beschweren sich dutzende Nutzer über eine deutliche Verschlechterung des Spamfilters - allen voran Linux-Erfinder Linus Torvalds.
Der Spamfilter von GMail gilt seit jeher als einer der besten am Markt und kann, wie wohl viele Nutzer bestätigen können, sehr gut und zuverlässig den Spam aussortieren ohne dabei viele False Positives zu generieren. Doch natürlich kommt es auch immer wieder mal vor, dass Mails irrtümlich als Spam eingestuft werden, die es eigentlich gar nicht sind. Das ist nicht nur für die Nutzer ein großes Problem, sondern auch für die Absender - und genau an diese wendet man sich nun mit einem neuen Angebot: Die Google Postmaster Tools.
Obwohl Google seine gigantischen Nutzungszahlen kaum verstecken müsste, hält man sich in diesem Punkt stets bedeckt und gibt nur äußerst selten einen Einblick in die Zahlen & Statistiken der verschiedensten Angebote. Doch während der zweitägigen Google I/O wurden diesmal sogar ungewöhnlich viele Einblicke gegeben, die teilweise auch sehr überraschend gewesen sind. Nur selten hat Google so umfangreich über die Zahlen berichtet.
Vor einigen Tagen hat Google eine neue Oberfläche für den Login in das GMail-Postfach ausgerollt, mit dem die Nutzer nicht gerade glücklich sind: Statt wie bisher auf der gleichen Seite die Mail-Adresse und das Passwort einzugeben, wurden diese beiden Eingaben nun in zwei Extra-Schritte aufgeteteilt. Aber natürlich steckt hinter solch einer eigenwilligen Änderung mehr als nur die Laune eines Designers: Es ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass Google nun schon bald bereit ist das Passwort abzuschaffen.
Seit gestern rollt Google ein Update für die GMail-App für Android aus, die einige Verbesserungen mit sich bringt: In der jetzt verteilten Version 5.2 gibt es erstmals auch die vom Desktop bereits bekannten Kontaktkarten, mit denen man sich schneller einen Überblick über einen bestimmten Sender oder Empfänger schaffen kann. Außerdem gibt es Hinweise darauf dass die App schon bald auch einen Vacation Responder für Exchange-Server unterstützen wird.