Google Now ist schon eine tolle Sache: Die App hat sich als persönlicher Assistent für den Nutzer platziert, und kann diesem Informationen anzeigen, die er genau in diesem Moment oder an diesem Ort benötigt - wie etwa aus GMail extrahierte Flugtickets am Flughafen. Hinter dieser Idee steckt noch sehr viel mehr Potenzial, doch in den letzten Monaten scheint die Entwicklung etwas eingeschlafen zu sein und neue Funktionen kommen praktisch gar nicht mehr dazu. Ein Bericht offenbart nun woran das liegt: Praktisch alle Entwickler und mit dem Projekt verbundene Personen haben das Unternehmen verlassen.
Auch wenn Google die Sprachsteuerung von Now und der Websuche immer wieder promotet und selbst im Fernsehen exzessiv bewirbt, ist es für viele Nutzer noch immer sehr befremdlich wenn sie sich mit ihrem Smartphone unterhalten bzw. diesem Fragen stellen. Doch für die Jüngsten unter uns, die mit dieser Technologie als Selbstverständlichkeit aufwachsen, sieht das natürlich ganz anders aus. Und so kommt es, dass sich die Huffington Post nun dazu hat hinreißen lassen, Google mit Gott gleich zu setzen - zumindest aus der Sicht eines Kindes. Und vielleicht hat sie damit gar nicht ganz so unrecht...
Schon seit langer Zeit lassen sich über Google Now per Sprachbefehl diktierte Nachrichten an Kontakte senden - doch bisher wurde dabei nur die standardmäßige SMS-App und Google Hangouts unterstützt. Vor wenigen Stunden hat Google nun verkündet, dass man ab sofort auch einige weitere populäre Messaging-Apps wie WhatsApp per Sprache steuern bzw. über diese eine Nachricht versenden kann. Aktuell funktioniert das ganze allerdings nur in englischer Sprache.
Vor etwa zwei Monaten hatte Microsoft offiziell angekündigt, dass die sich in Entwicklung befindliche Sprachassistentin Cortana auch für Android erscheinen wird - hat dabei aber keinen genauen Zeitplan für einen Release genannt. Jetzt wurde eine funktionsfähige Beta-Version der App und eine ganze Reihe von Screenshots geleakt, auf denen sehr gut zu erkennen ist wie das Tool in Zukunft aussehen wird. Dabei hält sich Microsoft zu großen Teilen an die bereits bekannte Cortana-Optik von Windows Phone.
Die Google-App unter Android kann mittlerweile sehr viele Fragen beantworten, Fakten ausliefern und auch viele verschiedene Funktionen und Apps des Smartphones fernsteuern. Erst vor zwei Tagen haben wir euch gezeigt, wie man sich eine Liste der möglichen Befehle anzeigen lassen kann, doch jetzt macht Google auch dies überflüssig. Seit einigen Wochen berichten viele Nutzer davon, dass ihnen mögliche Suchanfragen schon direkt im Widget des Homescreens angezeigt werden.
Googles Assistent und Antwortmaschine Now versteht mittlerweile eine ganze Reihe von Sprachkommandos, doch kaum ein Nutzer dürfte alle nutzen bzw. überhaupt kennen. Jetzt hat ein Nutzer ein Sprachkommando entdeckt, mit dem sich die wichtigsten Befehle und Möglichkeiten auflisten lassen. Zwar gibt es solche Listen auch zuhauf im Internet, aber direkt an Ort und Stelle am Smartphone macht es natürlich noch mehr Sinn.
In dieser Woche hat Google wieder eine Reihe von Updates für die eigenen Android-Apps ausgerollt, die aber nur wenig neues oder teilweise gar keine Änderungen mit sich gebracht haben. Doch in diesem Fall lohnt sich oft ein Blick unter die Haube, denn dort lassen sich sehr oft Hinweise auf zukünftige Funktionen finden. In der Google-App, die diese Woche ebenfalls aktualisiert wurde, finden sich nun gleich eine ganze Reihe an Hinweisen: Unter anderem dürfte es bald auch eine Offline-Unterstützung für "OK, Google" geben.
Schon seit langer Zeit kann die Google Websuche Informationen aus dem Kalender und dem GMail-Accounts des Nutzers extrahieren und diese mit einfachen Anfragen wie My Flights oder My Reservations gebündelt anzeigen. Später konnte auch Google Now auf diese Informationen zugreifen und diese sowohl anzeigen als auch den Nutzer daran erinnern. Mit dem letzten Update der Maps-App für Android wurde nun auch dieser App (endlich beigebracht) auf diese Daten zuzugreifen.
Mit der Öffnung von Google Now für viele weitere Apps und Entwickler dürfte die Anzahl der angezeigten Karten und Informationen in Zukunft weiter steigen. Doch die wohl beste Datenquelle ist immer noch Googles eigene Websuche und die dort angeschlossenen Dienste. Eine vor wenigen Tagen erstmals aufgetauchte Karte kann den Nutzer nun auch darüber informieren, wenn bestimmte Produkte im Preis gesenkt worden sind.