Der Google Assistant ist auf vielen Android-Smartphones bereits sehr stark präsent und nur einen Knopfdruck oder Sprachbefehl entfernt. Jetzt soll der virtuelle Assistant nach und nach aber auch viele weitere Bereiche übernehmen und noch näher an den Nutzer heranrücken, wofür es anderen Produkten an den Kragen geht. In den vergangenen Stunden wurde offenbar damit begonnen, die Sprachsuche der Websuche vollständig durch den Google Assistant zu ersetzen.
Auf nahezu jedem Android-Homescreen befindet sich das Google-Widget mit der Suchleiste für die Websuche. Diese kann in ganz verschiedenen Formen eingebunden sein und dem Nutzer teilweise auch die Möglichkeit geben, visuelle Anpassungen vorzunehmen. Nun scheint auch Google selbst wieder Änderungen vornehmen zu wollen, denn bei einigen Nutzern ist plötzlich das Mikrofon-Symbol verschwunden und wurde durch Verknüpfungen zu Lens und dem Discover Feed ersetzt.
Nach einer etwas längeren Ruhepause hat Google die Go-Apps wieder für sich entdeckt und hat gestern mit dem Neustart von Gallery Go bei vielen Nutzern für Begeisterung gesorgt. Aber auch andere Go-Apps sind in vielen Ländern populär und so ist gerade die Google Go-App häufig auf Smartphones zu finden. Nun wird die App modernisiert und bekommt eine tiefere Anbindung der populären Apps Assistant, Lens und auch Discover.
Wer sein Smartphone direkt beim Mobilfunkanbieter kauft, bekommt häufig eine gebrandete Version, die zusätzliche Apps des Providers oder seiner Partner enthält. Vorinstallierte Apps des Herstellers oder von Google werden normalerweise nicht angerührt, aber genau das scheint nun bei T-Mobile USA passiert zu sein. Der Nutzer gewinnt den Eindruck, dass der wohlbekannte und beliebte Google Discover Feed verändert und mit T-Mobile Branding versehen wurde. Das ist aber nur die halbe Wahrheit.
Der Google Discover Feed hat innerhalb kürzester Zeit eine sehr große Bedeutung erlangt, die bei einigen Webseiten sogar die Google Websuche als Trafficquelle überflügeln kann. Die meisten Nutzer dürften an dem Feed schätzen, dass sie ständig neue Themen und Stories geliefert bekommen, die in vielen Fällen den eigenen Interessen entsprechen. Es gibt aber auch immer wieder Beispiele, in denen Nutzer sogar auf Piraterie-Webseiten gelotst werden.
Der Google Feed ist trotz des großen Erfolges offenbar noch immer auf der Suche nach seiner Identität: Mittlerweile wurde die Plattform in Discover umbenannt und hat eine Themenübersicht bekommen. Diese ist nun schon wieder obsolet, denn aktuell wird eine neue Oberfläche ohne Themenübersicht und wieder mit stärkerem Fokus auf die einzelnen Schlagzeilen ausgerollt. Das dürfte auch der bald einziehenden Werbung zugutekommen.
Trotz unzähliger Projekte und einer riesigen Produktpalette lebt das gesamte Unternehmen Google - und damit auch die Alphabet Holding - zu einem großen Teil von Werbung. Weil das Wachstum mit den bestehenden Produkten aber irgendwann auch einmal endlich ist, soll die Reichweite der Werbeanzeigen durch neue Formen weiter ausgebaut werden und in zusätzliche Produkte kommen, die bisher werbefrei waren. Die angekündigte Werbung im Discover Feed ist da nur ein erster Schritt.
Der Google Feed bzw. Discover hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer Traffic-Rakete für viele Webseiten entwickelt und kann in einigen Fällen sogar mit der Google Websuche mithalten. Diese enorme Reichweite macht es zu einem attraktiven Werbeplatz - und diesen wird Google in Zukunft auch nutzen. Jetzt wurde offiziell angekündigt, dass schon bald Werbeanzeigen zwischen den einzelnen Einträgen im Feed zu finden sein werden.
Google Discover, früher passender Google Feed, hat sich in der jüngsten Vergangenheit als wahre Traffic-Rakete erwiesen und dürfte von sehr vielen Nutzern als zusätzlicher News-Stream genutzt werden. Doch obwohl das Produkt viele Nutzer anzieht, wurde es in der Vergangenheit nur sehr langsam weiterentwickelt. Jetzt ist wieder eine neue Oberfläche aufgetaucht, die mit der Themenübersicht aufräumt und diese schon wieder vollständig entfernt.
Die Google Search Console ist die erste Anlaufstelle für Webmaster, um die Präsenz des eigenen Webauftritts in der Google Websuche zu überprüfen, zu konfigurieren oder auch um etwaige Fehler und Probleme festzustellen. Für größere Webpräsenzen ist die Verwendung und die ständige Beobachtung der Werte fast schon Pflicht, denn bei sehr vielen Webseiten ist Google die Traffic-Quelle Nummer #1. Aber nicht nur die Websuche, sondern auch der Google Discover Feed kann den Traffic explodieren lassen. Jetzt bekommt dieser eine eigene Kategorie.