Gestern Abend hat Samsung unter großem Aufsehen eine Reihe neuer Smartphones vorgestellt: Ein wenig überraschend war das Galaxy Fold für 2000 Euro, aber der gesamte Abend drehte sich natürlich hauptsächlich um die neuen Flaggschiffe Galaxy S10, Galaxy S10+ und Galaxy S10e. Letzte haben auch in diesem Jahr wieder einen Bixby-Button an der Board, der sich nun erstmals ohne zusätzliche Hilfsmittel auf eine beliebige App umbelegen lässt.
Heute Abend richtet sich die Aufmerksamkeit in der Tech-Welt wieder Richtung San Francisco, wo Samsung das neue Flaggschiff Galaxy S10 vorstellen wird (Hier geht es zum Livestream), aber auch sonst kann man heute von einem echten Samsung-Tag sprechen - vor allem in Deutschland. Seit wenigen Stunden werden Galaxy S8 und S8+ mit Android Pie versorgt und jetzt sprich auch noch der Sprachassistent Bixby endlich offiziell Deutsch.
Besitzern eines Smart Home wird immer wieder nachgesagt, dass sie sich Wanzen in das Wohnzimmer stellen, die sie rund um die Uhr ausspionieren. Dazu kann man stehen wie man will, aber die Hersteller sind gefordert, sich das Vertrauen der Nutzer zu verdienen und erhalten - und negative Schlagzeilen tragen nicht unbedingt dazu bei. Doch jetzt musste Google eingestehen, dass man den eigenen Kunden ein Mikrofon in einem Nest-Produkt "verheimlicht" hat.
Der Google Assistant ist auf dem Android-Smartphone schon in einigen Apps vertreten und bietet seine Dienste auch außerhalb der eigenen Umgebung an, so wie etwa in Google Maps. Aber auch in einer App, die auf den ersten Blick nur wenig damit zu tun hat, steht er nun zur Verfügung: Die deutsche Version der Uhr-App ermöglicht es nun, Assistant-Routinen im Zuge des Wecker-Alarms auszulösen.
Mit dem Google Assistant lassen sich bereit sehr viele Dinge erledigen, automatisieren oder auch simple Fragen beantworten. Noch eine Stufe interessanter wird es dann mit den Actions on Google, die es externen Entwicklern ermöglichen, ihre eigenen Funktionen in den Assistant zu bringen. Auch die Sparkasse hat davon Gebrauch gemacht und sogar Überweisungen per Sprachanweisung ermöglicht. Doch schon kurz darauf hat Google den Stecker gezogen und diese Erweiterung verboten.
Der Google Assistant steht mittlerweile auf etwa 1 Milliarde Geräten zur Verfügung und beantwortet den Nutzern fleißig ihre Fragen bzw. führt die Aufgabe aus. Dass ein solches Produkt eine teure Infrastruktur benötigt, kann sich wohl jeder selbst ausmalen. Schon seit längerer Zeit gibt deswegen Spekulationen darüber, wie der Assistant monetarisiert werden könnte. Bei einem Nutzer ist nun tatsächlich eine klassische Werbeanzeige im Stream aufgetaucht.
Eineinhalb Wochen nach dem Rollout von Chrome 72 für den Desktop und für die Smartphones ist nun auch Chrome OS an der Reihe. Im Gegensatz zu den anderen großen Plattformen gibt es in dieser Version einige große Änderungen im Betriebssystem und an der Oberfläche. Mit Chrome OS 72 findet Android Pie den Weg auf viele weitere Chromebooks, aber auch der Google Assistant ist nun standardmäßig mit an Bord.
Gleich zu Beginn des Jahres hat es ein kleines Google Assistant-Feuerwerk mit vielen Neuerungen gegeben, die häufig nicht direkt verfügbar waren oder sich auf bestimmte Regionen beschränkten. Dazu gehörte auch die Dolmetscher-Funktion auf den Smart Speakern, die nun aber sehr schnell den Weg nach Deutschland gefunden hat. Ab sofort können auch die deutschen Google Home-Geräte Unterhaltungen übersetzen.
Für viele Menschen gehört Kevin allein zu Haus so Weihnachten wie ein Weihnachtsbaum oder die Geschenke - das ist auch in den USA nicht anders. Google hatte diese Tradition vergangene Weihnachten aufgegriffen und hat einen kultigen Assistant-Werbespot mit Macaulay Culkin gedreht, in dem bekannte Szenen des Films nachgespielt werden. Jetzt wurde gewissermaßen Teil 2 veröffentlicht: Ein Reaction-Video mit Joe Pesci.