Überwachungskameras sind längst nicht mehr nur für Hausbesitzer ein Thema, sondern finden sich auch in immer mehr Wohnungen und Innenräumen wieder und sorgen so zumindest subjektiv für ein erhöhtes Sicherheitsgefühl bei den Bewohnern. Die Google-Schwester Nest hat vor wenigen Wochen die neue Nest Cam IQ vorgestellt, mit der die Überwachung auf eine völlig neue Stufe gehoben werden soll. Ab heute ist die Kamera weltweit verfügbar.
Das Thema Heim-Automatisierung kommt gerade erst so richtig ins rollen und mit der zunehmenden Verbreitung der smarten Sprachassistenten im Wohnzimmer der Menschen nimmt die noch junge Branche immer mehr an Fahrt auf. Schon jetzt ist aber auch klar dass es auch in dieser Branche unterschiedliche Ökosysteme und Plattformen geben wird, für die man sich am Ende entscheiden muss. Die Google-Schwester nest könnte nun aber schon bald einen Schritt auf Apple zugehen.
Die Google-Schwester Nest ist vor allem für die smarten Thermostate und Rauchmelder bekannt, aber hat längst auch Überwachungskameras im Programme, mit denen sich sowohl der Innen- als auch der Außenbereich überwachen lässt. Heute wurde nun ein neues Produkt vorgestellt, dass das Sortiment abrundet und um eine Kamera mit einer deutlich verbesserten Bildqualität erweitert. Die Nest Cam IQ.
Zum Hardware-Lineup der Google-Schwester Nest gehören nicht nur die smarten Thermostate und Rauchmelder sondern auch die Überwachungskameras für den Innen- und Außenbereich. Beide erfreuen sich großer Beliebtheit und sollen nun laut Informationen von AndroidPolice noch in diesem Monat einen Nachfolger bekommen. In der kommenden Woche soll Nest eine neue Kamera mit 4K-Auflösung ankündigen, der keine Bewegung mehr entgeht.
Mit der steigenden Menge an Informationen in den diversen Cloud-Diensten achten immer mehr Nutzer verstärkt auf die Sicherheit ihrer Daten und setzen auf sichere Passwörter oder zusätzliche Sicherheitsbarrieren wie einer Zwei-Faktor-Authentifizierung. Jetzt hat die Google-Schwester Nest angekündigt, dass auch der Account zur Steuerung der diversen Geräte ebenfalls mit einer zweiten Stufe abgesichert werden kann.
Vor genau einem Monat hat die Alphabet-Tochter Nest angekündigt, dass einige Produkte aus dem Sortiment schon bald auch in Deutschland auf den Markt kommen soll - und heute war es nun soweit. Seit dem heutigen 15. Februar stehen, wie versprochen, nun drei der vier bekanntesten Produkte auch in Deutschland und Österreich. Damit macht Alphabet/Google hierzulande den ersten Schritt in Richtung Heimautomatisierung.
Über einige Jahre hat die ehemalige Google-Tochter Nest die smarten Produkte zur Heim-Automatisierung nur in den USA verkauft. Mittlerweile gehört das Unternehmen zur Google-Mutter Alphabet und ist nach einigen Schwierigkeiten im vergangenen Jahr nun auf Expansionskurs. Ab heute können drei der vier populären Produkte auch in Deutschland und Österreich vorbestellt werden und werden schon in wenigen Wochen auf den Markt kommen.
Anfang des Jahres kam die Alphabet-Tochter Nest nicht mehr aus den negativen Schlagzeilen und stand mit dem Rücken zur Wand. Trotz einiger Maßnahmen scheinen sich die Perspektiven für das Unternehmen aber nicht wirklich verbessert zu haben, denn jetzt scheint eine Filetierung anzustehen: Laut einem Bericht des US-Magazins Fortune werden viele Entwickler und Ingenieure des Unternehmens zu Google versetz und sollen dort endlich die Plattform aufbauen, an der Nest in den letzten Jahren gescheitert ist.
Immer wieder reicht Google interessante und teilweise auch merkwürdige Patentanträge ein, die in einigen Fällen verraten woran das Unternehmen gerade forscht oder arbeitet. Der jetzt aufgetauchte und zugesprochene Patentantrag bezieht sich auf die Noch-Tochter Nest und bezieht sich im weitesten Sinne auf die Heim-Automatisierung. Patentiert wurde ein smartes Gitterbett für Kleinkinder.
Nach dem Weggang von Tony Fadell schien die Zukunft von Nest unklarer sein als jemals zuvor, doch der neue CEO hat jetzt klar gestellt, dass er nicht zur Demontage oder zum Verkauf des Unternehmens eingesetzt worden ist. Stattdessen blickt er in eine große Zukunft für die Alphabet-Tochter und kündigt zugleich "große Produkte" für das kommende Jahr an. Vorerst wird es sich dabei aber wieder einmal nur um Kameras und Thermostate handeln.