Die vergangenen Wochen waren geprägt von Leaks rund um die Pixel 4-Smartphones, aber auch im Jahr 2019 wird Googles großes Hardware-Event nicht nur Smartphones, sondern auch viele andere Geräte im petto haben. Langsam aber sicher gelangen wir in das Zeitfenster, in dem viele Leaks und erste Details erwartet werden - Zeit also, um eine Übersicht über die jetzt schon bekannten Informationen und Gerüchte zu schaffen.
Die große Herbstwelle neuer Hardware mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft steht in den Startlöchern und die Händler versuchen nun, ihre Lager zu leeren und locken immer wieder mit attraktiven Aktionen. Derzeit hat der Elektronikhändler Saturn wieder eine sehr interessant Aktion und verkauft im Rahmen des großen Sommer Sale den Google Home Smart Speaker für nur 77 Euro.
Die Google Home Smart Speaker können nicht nur viele Fragen des Nutzers beantworten oder Aufgaben ausführen, sondern stehen auch im Zentrum des Smart Homes und steuern die dort untergebrachten Geräte. Viele Nutzer stören sich aber offenbar daran, dass der integrierte Assistant nicht nur die Geräte steuert, sondern dies auch jedes Mal lautstark per Sprachausgabe bestätigt. Jetzt wird diese Bestätigung durch einen einfachen Signalton ersetzt.
In diesen Tagen gibt es viele Informationen rund um die kommenden Pixel-Smartphones und ihre neuen Kontrollmöglichkeiten, aber auch eine ganz andere Geräteklasse könnte im Herbst eine große Rolle spielen: Die Smart Displays. In der Google Home-App für Android gibt es nun sowohl eine visuell leicht angepasste Oberfläche als auch Hinweise auf ein neues Reactive UI, das möglicherweise mit der Radar-Funktion des Pixel 4 verwandt sein könnte.
In vielen Millionen Haushalten stehen Smart Speaker, die ständig auf die Stimme der Bewohner hören und auf Befehle reagieren bzw. Fragen beantworten. Vor wenigen Tagen wurde allerdings bekannt, dass Google-Mitarbeiter Millionen Sprachbefehle anhören und analysieren und die Privatsphäre der Nutzer somit nicht mehr vollständig gegeben ist. Dem Einen oder Anderen dürfte dieses ständige Lauschen vermutlich sehr unangenehm sein. Ein interessantes Projekt hat sich diesem Problem angenommen und löst es auf genauso kuriose wie praktische Weise: Es wird einfach ein weiteres Gadget darüber gestülpt.
Gestern musste Google nicht ganz freiwillig zugeben, dass viele Google Assistant-Sprachbefehle abgehört werden und auf den Schreibtischen von gut 1000 Mitarbeitern landen. Völlig überrascht war von diesem Eingeständnis wohl niemand, der sich ein bisschen in der Tech-Welt auskennt - enttäuscht aber vielleicht dennoch. Googles Erklärung erfolgte sehr schnell und war die einzig richtige Reaktion, aber es kam - wieder einmal - viel zu spät.
Da wurde der mediale Druck wohl sehr schnell zu groß: Google hat ungewohnt schnell auf den Bericht reagiert, dass über 1000 Mitarbeiter die Sprachbefehle an den Google Assistant anhören und auswerten. In dem Statement werden die Vorwürfe aber nicht entkräftet, sondern indirekt sogar bestätigt - dafür aber auch die Notwendigkeit erklärt. Gegen den Leaker dieser sensiblen Informationen möchte man nun vorgehen.
Viele Millionen Menschen verwenden Tag für Tag den Google Assistant auf dem Smartphone oder auch den Smart Speakern, um Fragen beantwortet zu bekommen oder Aktionen durchzuführen. Allerdings sind all diese Sprachbefehle längst nicht so vertraulich, wie man bisher vielleicht gedacht hat: Ähnlich wie bei Amazon hören mehrere Tausend Mitarbeiter im Auftrag von Google die Sprachbefehle ab und können dabei - anders als angegeben - auch Rückschlüsse auf die Identität der Nutzer ziehen.
Gestern Nachmittag wurde die große Friedenspfeife ausgepackt und verkündet, dass Google und Amazon nun wieder die Konkurrenz-Plattformen unterstützen. Diese Unterstützung gilt in beide Richtungen und beinhaltet auch, dass die Prime Video-App von Amazon Inhalte auf den Google Chromecast streamen kann. Jetzt hat Google bestätigt, dass sich die Amazon-App auch mit den Google Home-Sprachbefehlen steuern lassen wird.
Vor einigen Monaten hat Google die Zusammenlegung der Marken Nest und Google Home angekündigt, die nicht nur viele Änderungen im Hintergrund mit sich bringt, sondern auch einigen Geräten eine neue Bezeichnung verpasst. Allerdings hat man dabei Google-typisch eine sehr undurchsichtige Strategie und merkwürdige Namen für die Produkte gewählt. Das zeigt sich nun daran, dass selbst das Social Media-Team nicht mehr weiß, wie die Produkte eigentlich heißen.