Google hat das Betriebssystem Wear OS lange Zeit schleifen lassen, was aber auch ein Zeichen dafür sein kann, dass Google der Plattform schon bald einen großen Neustart spendieren wird. Die Hardware-Voraussetzungen wurden nun geschaffen, denn neben der Übernahme des Smart Glass-Startups North legt nun auch Partner Qualcomm nach und hat den neuen Snapdragon Wear 4100+ vorgestellt, der die Leistung deutlich erhöhen soll.
Gestern noch ein Gerücht, heute schon ein Fakt: Google hat die Übernahme von North angekündigt und holt sich damit ein Unternehmen unter das eigene Dach, das seit acht Jahren an smarten Brillen arbeitet und bereits ein Produkt auf dem Markt hatte. Das Unternehmen wird ein Teil von Googles Hardware-Abteilung und dürfte dem seit langer Zeit erwarteten Comeback von Google Glass neuen Schwung geben.
Mit Wearables hat Google bisher kein großes Glück gehabt, obwohl dem Unternehmen die große Bedeutung des Marktes laut mehreren Ankündigungen durchaus bewusst ist. Weil sich das Unternehmen demnächst bei den Smartwatches neu aufstellt, könnte auch ein neuer Anlauf bei den smarten Brillen bevorstehen. Laut einem Bericht soll Google wohl kurz davor stehen, North für einen Betrag von etwa 180 Millionen Dollar zu übernehmen. North produziert smarte Brillen ala Google Glass.
Googles Smartwatch-Betriebssystem Wear OS bietet allen Nutzern die Möglichkeit, die Darstellung der Uhrzeit mit den Watch Faces sehr umfangreich anzupassen oder vollständig auszutauschen. Während die meisten Nutzer wohl auf die leicht lesbare Standardansicht setzen dürften, mögen es andere wiederum etwas auffälliger - und dann muss es schon ein echter Hingucker sein. Heute stellen wir euch ein Watch Face vor, das viele Menschen ratlos zurücklassen dürfte.
Googles Wear OS gehört nicht unbedingt zu den beliebtesten Smartwatch-Plattformen - sowohl bei Herstellern als auch bei Nutzern. Das nächste große Update wird aber wohl noch etwas auf sich warten lassen, sodass Google nun erst einmal wieder im Kleinen nachlegt und Entwicklern von Watch Faces mehr Möglichkeiten gibt: Ab sofort können sie die Hardwarebeschleunigung verwenden und somit flüssigere Animationen anbieten.
Google ist trotz Wear OS auf dem Wearable-Markt nie richtig in Schwung gekommen und bisher erweist sich auch die im vergangenen Jahr angestoßene Milliarden-Übernahme von Fitbit nicht unbedingt als Glücksgriff. Die aktuellen Zahlen der Marktforscher von IDC nun zeigen, geht es mit den ohnehin geringen Marktanteilen von Fitbit weiter abwärts und auch das Betriebssystem Wear OS ist nirgendwo in den Statistiken zu finden.
Smartwatches mit Googles Betriebssystem Wear OS bieten dank der großen App-Auswahl zahlreiche Möglichkeiten und Zusatzfunktionen, haben aber nach wie vor nur eine klassische Hauptaufgabe: Die Anzeige der aktuellen Uhrzeit. Mit Wear OS hat jeder Nutzer dank der Watch Faces die Möglichkeit, die Darstellung der Uhrzeit anzupassen oder vollständig auszutauschen. Heute stellen wir euch einen echten Hingucker vor, der auf eine alternative Darstellung mit Zahlworten setzt.
Google hat den Wearable-Hersteller Fitbit vor einigen Monaten übernommen und möchte die beiden strauchelnden Geschäftsgebiete mit gemeinsamer Kraft endlich zum Erfolg führen. Bisher hat Fitbit noch ohne Googles Einfluss agiert, aber nun steht schon bald das erste Update an, das die Handschrift des neuen Eigentümers trägt: Die Fitbit Smartwatches werden wenig überraschend Unterstützung für den Google Assistant erhalten und sich wohl mittelfristig von Amazons Alexa verabschieden.
Googles Smartwatch-Betriebssystem Wear OS unterstützt seit Beginn an die sogenannten Watch Faces, mit denen sich die Darstellung der Uhrzeit auf dem Hauptdisplay nicht nur anpassen, sondern vollständig austauschen lässt. Die meisten Nutzer dürften auf die klassische Darstellung setzen, manche haben es aber vielleicht gerne etwas ausgefallener. Wer seine tägliche Herausforderung braucht, kann sich die Uhrzeit auch im Binärformat darstellen lassen.
Mit der Übernahme von Fitbit möchte Google eigentlich das strauchelnde Wearable-Geschäft in Schwung bringen und hätte mit dem Hersteller und dem Betriebssystem Wear OS eine sehr gute Ausgangsposition. In den Verkaufszahlen schlägt sich das allerdings nicht nieder, denn trotz eines stark wachsenden Marktes verliert Fitbit enorm Marktanteile gegenüber der großen Konkurrenz. Schon jetzt ist Fitbit der Zwerg unter den Riesen und könnte bald aus der Statistik fallen.