Der Smartwatch-Markt ist nicht mehr ganz taufrisch, weist aber dennoch nach wie vor ein sehr hohes Wachstum auf, das vor allem durch die Apple Watch angetrieben wird. Während die Nutzer der Apple-Plattform nicht lange nach dem passenden Modell suchen müssen, haben Android-Nutzer eine riesige Auswahl. Stiftung Warentest hat nun insgesamt 13 Smartwatches unter die Lupe genommen und kommt zu einem sehr ernüchterndem Ergebnis.
Vor wenigen Wochen hat Google die Übernahme von Fitbit angekündigt, mit der das Unternehmen endlich auf dem Wearable-Markt vorankommen und natürlich auch das eigene Betriebssystem Wear OS pushen möchte. Nun wurden einige interessante Details rund um diese Übernahme und die Vorgeschichte bekannt, die zeigen, dass die beiden Unternehmen möglicherweise einen sehr weiten Weg zu gehen haben, um wieder auf die Erfolgsspur zu gelangen.
Google steigt spätestens mit der Übernahme von Fitbit endlich ganz groß in den Smartwatch-Markt ein und dürfte nun alle Puzzle-Teile zusammen haben, um sowohl Wear OS als auch die kommenden eigenen Smartwatch-Produkte zu pushen. Jetzt gibt es erst einmal ein vergleichsweise großes Update für den Play Store, das die Oberfläche an vielen Punkten überarbeitet und die Nutzung auf den kleinen Displays somit erleichtert.
Für Google haben Wearables plötzlich wieder eine große Bedeutung und spätestens mit der Übernahme von Fitbit hat das Unternehmen deutlich gemacht, dass sehr große Pläne in den Schubladen liegen und nun darauf warten, auch umgesetzt zu werden. Die Branche hat bisher vor allem daran gelitten, dass Wear OS nicht sehr flexibel ist und es in der gesamten Smartwatch-Welt abseits von Apple kaum echte Neuigkeiten oder Innovationen gibt. Vielleicht ist folgende App ja ein Anstoß: Ein Google-Entwickler hat eine interessante App entwickelt, mit der sich die Wear OS-Smartwatch in eine Maus bzw. auch in eine Tastatur verwandeln lässt.
Google hatte schon mehrfach Anlauf auf den Smartwatch-Markt genommen und dabei große Versprechen getätigt, die schlussendlich aber nicht zu halten waren. Es wäre übertrieben zu sagen, dass das Unternehmen in der Smartwatch-Branche gescheitert ist, aber mit ziemlicher Sicherheit lässt sich sagen, dass die selbstgesteckten Ziele wohl nicht erreicht worden sind. Umso mehr dürfen sich alle interessierten Nutzer nun freuen, dass Google die wichtigen Bereiche Smartwatch, Fitness und Wearables endlich ernsthaft bearbeiten wird.
Gestern Nachmittag wurde die neue Xiaomi Mi Watch vorgestellt und die Messlatte für Smartwatches aus dem Android-Lager von Xiaomi deutlich nach oben gelegt. Das liegt aber nicht nur am Design, das mehr als eindeutig von der Apple Watch inspiriert wurde, sondern auch an der neuen Oberfläche MIUI for Watches, die Xiaomi auf Googles Wear OS aufsetzt. Allerdings setzt sich der Hersteller damit vollkommen über Googles aktuelle Vorgaben hinweg.
Schon seit Wochen geistern Gerüchte über die Xiaomi Mi Watch durch das Web, die von Xiaomi selbst immer wieder mit neuen Teasern und Informationen befeuert wurden - und jetzt hat man die neue Smartwatch endlich offiziell vorgestellt. Alle Informationen haben sich bewahrheitet und tatsächlich nutzt Xiaomi eine stark angepasste Version von Googles Betriebssystem Wear OS für das neue Gadget im Design der Apple Watch.
Am Freitag hat Google mit der Übernahme von Fitbit die Rakete gezündet, die das Smartwatch-Betriebssystem Wear OS endlich zum Erfolg führen soll - denn Google hat direkt nach der Verkündung der Übernahme einen Einblick in die großen Smartwatch-Pläne gegeben. Bis dahin sollten die Entwickler aber ihre Hausaufgaben machen, denn nun berichten zahlreiche Nutzer davon, dass die Uhren bei ihrer Kernaufgabe versagen: Dem Anzeigen der aktuellen Uhrzeit aufgrund der Zeitumstellung.
Morgen soll es soweit sein: Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi wird die Xiaomi Mi Watch vorstellen und die letzten Geheimnisse rund um die Smartwatch lüften, die sich seit Tagen in den Medien hält - und das wohl zurecht. Als erster Smartwatch-Hersteller traut sich Xiaomi, das Design der Apple Watch praktisch vollständig abzukupfern. Einen Tag vor der Präsentation gibt es wieder neue Bilder und Informationen.
Google ist schon seit vielen Jahren im Smartwatch-Markt aktiv und hat nicht nur ein eigenes Betriebssystem auf dem Markt, sondern war in der Vergangenheit auch an der Entwicklung der einen oder anderen smarten Uhr beteiligt - bisher allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. Bis vor wenigen Wochen konnte man das Gefühl bekommen, dass Google diesen Markt praktisch aufgegeben hat - aber das war nur die Ruhe vor dem Sturm: Durch die Übernahme von Fitbit macht das Unternehmen mit einem Schlag sehr deutlich, dass man schon bald ein großes Wörtchen mitreden möchte.