Der kometenhafte Erfolg der Smartphones hat die Technologie-Welt vor einigen Jahren schlagartig verändert, denn plötzlich musste und sollte alles mobil sein und überall zur Verfügung stehen. Kein Wunder, dass als nächstes großes Ding sehr schnell die Wearables ausgemacht worden sind - doch bis heute ist davon nicht viel übrig geblieben. Auch Google scheint eher planlos zu sein und auf einen Glückstreffer zu hoffen, der aber mit nur sehr wenigen Schüssen erzielt werden müsste.
Googles große Android-Ableger machen aktuell einige Fortschritte, doch das namentlich nicht mehr verwandte Wear OS tritt auf der Stelle und kommt schon seit längerer Zeit nicht mehr voran. Mit einer neuen Hardware-Offensive kann sich das aber ändern, denn nun entwickelt offenbar auch Xiaomi eine neue Smartwatch mit Googles Betriebssystem. Es wäre ein wichtiger Schritt, um die Plattform wieder mehr in das Gespräch und auf die Handgelenke der Nutzer zu bekommen.
Auch nach mindestens über vier Jahren Arbeit hat es Google noch immer nicht geschafft, die Pixel Watch auf den Markt zu bringen - aus den verschiedensten Gründen. Nun scheint sich eine interessante Option aufzutun, die die Wearables-Abteilung mit einem Schlag nach vorne katapultieren könnte: Der bekannte Wearable-Hersteller Fitbit ist in Schieflage geraten und das Unternehmen soll nun in der Folge verkauft werden. Google gilt als möglicher Interessent.
Im Bereich Smart Home macht Google aktuell einige Schritte vorwärts, aber auch immer wieder Schritte zurück: Während die neue Einigkeit zwischen Google & Amazon und die auch damit verbundene Steuerung von Amazon Prime Video zu den positiven Entwicklungen gezählt werden kann, geht es nun mal wieder abwärts: Ohne große Ankündigung wurde die Nest-App für Wear OS und Apples WatchOS eingestellt - die Nutzer können die App ab sofort nicht mehr nutzen.
Vor wenigen Wochen wurden bei Googles Smartwatch-Betriebssystem Wear OS die Tiles eingeführt, mit denen die Oberfläche der Uhren um weitere Homescreens erweitert werden können. Allerdings ist es App-Entwicklern derzeit nicht möglich, eigene Tiles zu erstellen und somit stets nur einen Swipe vom Watch Face des Nutzers entfernt zu sein. Ein nicht ganz unbekannter Entwickler bietet nun eine inoffizielle API an, mit der viele weitere Apps dort platziert werden können.
Vor wenigen Wochen wurden in Googles Smartwatch-Betriebssystem Wear OS die Tiles eingeführt, mit denen die Oberfläche der Uhren um weitere Homescreens ergänzt werden können. Das Hinzufügen und Verwalten dieser Tiles ist mit wenigen Taps am Handgelenk möglich, aber dennoch hat Google nun die Companion App erweitert und bietet auch dort entsprechende Features an. Bequemer dürfte das allemal sein.
Auf dem Smartphone hat Googles Betriebssystem Android seit Jahren eine fast unschlagbare Dominanz und kommt je nach Region auf Marktanteile von über 90 Prozent - doch bisher ließ sich dieser Erfolg nicht auf Smartwatches übertragen. Neue Daten der Marktforscher zeigen nun, dass Wear OS weiterhin an Boden verliert und gegen die Konkurrenz nahezu chancenlos ist. Die beiden Marktführer Apple und Samsung teilen sich fast die Hälfte des Marktes.
Die Google Maps Navigation bringt die Nutzer in den meisten Fällen auf direktem Wege zu ihrem Ziel und ist dadurch für viele zum unverzichtbaren Hilfsmittel geworden - und das auf allen Plattformen. Zumindest die Nutzer von Googles Smartwatch-Betriebssystem Wear OS müssen nun aber erst einmal darauf verzichten, denn seit einigen Stunden kann die Kartenplattform nicht genutzt werden und zeigt lediglich ein komplett leeres Display.
In den nächsten Wochen wird sich Google vieler Altlasten entledigen und Angebote einstellen, die zwar viele Fans und ein großes Potenzial hatten, aber nicht mehr in die Strategie passen. Der Messenger Hangouts wird zwar in naher Zukunft verschont werden, ist aber auch schon längst angezählt und wird in kleinen Schritten immer weiter zurückgefahren. Jetzt hat es die Wear OS-App erwischt, die ab sofort nicht mehr verfügbar ist.
Es gibt zahlreiche Watch Faces für Wear OS-Smartwatches, die einfach über den Play Store heruntergeladen werden und dann das komplette Erscheinungsbild der Smartwatch verändern können. Durch die große Auswahl sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Jetzt gibt es ein neues Watch Face, das wohl keinen Design-Preis gewinnt, aber dennoch ein Hingucker ist und sich an eine ganz spezielle Zielgruppe richtet.