Vor einigen Monaten hat Google die Übernahme von Fitbit bekannt gegeben, die man sich 2,1 Milliarden Dollar kosten lassen wird und die Bereiche Wearable und Fitness endlich voranbringen soll. Auch wenn zwischen den beiden Unternehmen längst alles in trockenen Tüchern ist, ist die Übernahme bisher noch nicht abgeschlossen - die EU bremst. Jetzt hat die Europäische Datenschutzbehörde ernste Bedenken angemeldet, die die Übernahme noch einmal ins Wanken bringen könnte.
Der leicht verfrühte Frühling steht vor der Tür und damit wird es wieder Zeit für Googles jährliches Update der Google Fit-App. Das fällt gefühlt jedes Jahr etwas kleiner aus und ist in diesem Jahr besonders bescheiden: Ab sofort sind die Statistiken auf allen Plattformen leichter als bisher zugänglich und sollen die Nutzer wohl wieder zu mehr Sport animieren. Sowohl Android als auch iOS und Wear OS profitieren.
Der Google Assistant steht auf vielen Plattformen zur Verfügung und lässt sich natürlich auch auf den Wear OS-Smartwatches als praktisches Hilfsmittel verwenden. Das gilt allerdings nicht für die Nutzer der neuesten Beta-Version der Google-App, denn diese scheint etwas sehr Grundlegendes beim Assistenten zu verändern, sodass dieser aktuell nicht mehr genutzt werden kann. Abhilfe gibt es nur mit der Brechstange.
In der Tech-Branche scheint wieder die Saison der Patentklagen anzubrechen: Erst vor wenigen Tagen hat Sonos Google verklagt und nun sieht sich eine weitere (halbe) Google-Tochter dem Vorwurf der Patentverletzung ausgesetzt. Fitbit und viele andere Wearable-Hersteller sollen Patente von Philips verletzen. Nach einer Beschwerde des Elektronikherstellers laufen nun erste Untersuchungen.
Der Smartwatch-Markt ist nicht mehr ganz taufrisch, weist aber dennoch nach wie vor ein sehr hohes Wachstum auf, das vor allem durch die Apple Watch angetrieben wird. Während die Nutzer der Apple-Plattform nicht lange nach dem passenden Modell suchen müssen, haben Android-Nutzer eine riesige Auswahl. Stiftung Warentest hat nun insgesamt 13 Smartwatches unter die Lupe genommen und kommt zu einem sehr ernüchterndem Ergebnis.
Vor wenigen Wochen hat Google die Übernahme von Fitbit angekündigt, mit der das Unternehmen endlich auf dem Wearable-Markt vorankommen und natürlich auch das eigene Betriebssystem Wear OS pushen möchte. Nun wurden einige interessante Details rund um diese Übernahme und die Vorgeschichte bekannt, die zeigen, dass die beiden Unternehmen möglicherweise einen sehr weiten Weg zu gehen haben, um wieder auf die Erfolgsspur zu gelangen.
Google steigt spätestens mit der Übernahme von Fitbit endlich ganz groß in den Smartwatch-Markt ein und dürfte nun alle Puzzle-Teile zusammen haben, um sowohl Wear OS als auch die kommenden eigenen Smartwatch-Produkte zu pushen. Jetzt gibt es erst einmal ein vergleichsweise großes Update für den Play Store, das die Oberfläche an vielen Punkten überarbeitet und die Nutzung auf den kleinen Displays somit erleichtert.
Für Google haben Wearables plötzlich wieder eine große Bedeutung und spätestens mit der Übernahme von Fitbit hat das Unternehmen deutlich gemacht, dass sehr große Pläne in den Schubladen liegen und nun darauf warten, auch umgesetzt zu werden. Die Branche hat bisher vor allem daran gelitten, dass Wear OS nicht sehr flexibel ist und es in der gesamten Smartwatch-Welt abseits von Apple kaum echte Neuigkeiten oder Innovationen gibt. Vielleicht ist folgende App ja ein Anstoß: Ein Google-Entwickler hat eine interessante App entwickelt, mit der sich die Wear OS-Smartwatch in eine Maus bzw. auch in eine Tastatur verwandeln lässt.
Google hatte schon mehrfach Anlauf auf den Smartwatch-Markt genommen und dabei große Versprechen getätigt, die schlussendlich aber nicht zu halten waren. Es wäre übertrieben zu sagen, dass das Unternehmen in der Smartwatch-Branche gescheitert ist, aber mit ziemlicher Sicherheit lässt sich sagen, dass die selbstgesteckten Ziele wohl nicht erreicht worden sind. Umso mehr dürfen sich alle interessierten Nutzer nun freuen, dass Google die wichtigen Bereiche Smartwatch, Fitness und Wearables endlich ernsthaft bearbeiten wird.
Gestern Nachmittag wurde die neue Xiaomi Mi Watch vorgestellt und die Messlatte für Smartwatches aus dem Android-Lager von Xiaomi deutlich nach oben gelegt. Das liegt aber nicht nur am Design, das mehr als eindeutig von der Apple Watch inspiriert wurde, sondern auch an der neuen Oberfläche MIUI for Watches, die Xiaomi auf Googles Wear OS aufsetzt. Allerdings setzt sich der Hersteller damit vollkommen über Googles aktuelle Vorgaben hinweg.