Google hat uns mit Streetview schon an alle denkbaren Orte auf der Erde mitgenommen und zeigt längst deutlich mehr als nur Straßenansichten. Jetzt haben die Fotografen erstmals die Erde verlassen und zeigen Bilder aus der Internationalen Raumstation ISS. Wie gewohnt kann man sich auf der Raumstation frei bewegen, den Blick in alle Richtungen schwenken und sich Details näher heranzoomen.
Viele Nutzer, die in der Lage sind eine Digitalkamera oder ihr Smartphone gerade zu halten und einen Knopf zu drücken, halten sich heutzutage für professionelle Fotografen und verstopfen die Social Networks mit ihren Fotos. In Zukunft könnte dies auch tatsächlich der Fall sein, denn Google arbeitet an einem neuen System das aus jedem Foto das Maximum herausholt. Die ersten Ergebnisse auf Grundlage der Streetview-Fotos zeigen beeindruckende Ergebnisse.
Als Europäer sind wir es gewohnt, Produkte aus dem Hause Google etwas später zu bekommen als die Amerikaner und können froh sein, wenn einige Dinge überhaupt den Weg über den großen Teich finden. Noch schlimmer ist es, wenn man in Österreich wohnt, und noch länger warten muss als die Deutschen. In einem besonderen Fall hat es nun über 10 Jahre gedauert, aber was lange währt, wird endlich gut: Google Streetview kommt endlich nach Österreich.
Wer an populäre und weit verbreitete Google-Apps denkt, dem fallen wohl zuerst Beispiele wie die Websuche, GMail, die Maps oder auch YouTube ein - aber es gibt auch Apps aus der zweiten Reihe, die durchaus ihre Fans und ihre Daseinsberechtigung haben. Eines dieser Beispiele ist die Streetview-App für Android, mit der die bekannten 360 Grad-Ansichten noch schneller aufgerufen werden können. Jetzt hat auch diese App die Marke von 1 Milliarden Installationen durchbrochen.
In der mittlerweile 10-jährigen Geschichte von Streetview waren Googles Fotografen schon an vielen besonderen Orten dieser Welt und haben oft auch abseits der Straßen fotografiert. In den vergangenen Wochen und Monaten war das Team im australischen Outback unterwegs und hat dort den Uluru-Kata Tjuta National Park besucht und für die virtuell Begehung abgelichtet. Besser bekannt ist der Park vor allem durch sein populärstes Objekt: Den Ayers Rock.
Mit Google Arts & Culture hat Google im Rahmen des Cultural Institure in den letzten Jahren eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken aller Art rund um den Globus aufgebaut, und stellt diese vollkommen kostenlos und extrem hochauflösend zur Verfügung. Da diese Sammlung aber wohl nur den wenigsten bekannt ist, wird sie jetzt gleich in zwei populäre Angebote integriert: Sowohl die Websuche als auch Google Streetview kann jetzt die Kunstwerke aus dem Portal anzeigen.
Wie die Zeit vergeht: Heute vor genau 10 Jahren hat Google Streetview gestartet und die Maps so erstmals mit interaktiven Fotos aus einer anderen Perspektive versorgt. Anlässlich dieses runden Jubiläums blickt das Streetview-Team heute noch einmal zurück und nennt einige interessante Statistiken und Informationen rund um das vieldiskutierte Angebot, das hierzulande leider nur sehr lückenhaft genutzt werden kann und mit veraltetem Bildmaterial zu kämpfen hat.
Seit mittlerweile fast 9 Jahren sammelt Google per Streetview nun schon Bilder von den Straßen dieser Welt und fotografiert komplette Straßenzüge ab, die dann virtuell am Computer oder Smartphone begangen werden können. Trotz dem großen Aufwand den man betreibt um diese Bilder zu bekommen, werden diese an erstaunlich wenigen Stellen verwendet. Ab sofort haben sie nun auch ihren festen Platz in der Navigation der Google Maps-App gefunden.
Hunderte Millionen Menschen laden täglich ihre Fotos zu den diversen Sozialen Netzwerken hoch und teilen diese mit ihren Freunden, Followern und dem Rest der Welt. Seit einiger Zeit arbeitet auch das Team der Google Maps daran, möglichst viele Aufnahmen für die eigene Plattform zu bekommen um immer mehr Fotos von allen Orten dieser Welt zu haben. Ein neues Zertifizierungsprogramm soll nun dafür sorgen dass auch vermehrt 360 Grad-Aufnahmen mit dabei sind.
Die Straßen dieser Welt verändern sich ständig, und das ist natürlich auch eine Herausforderung für die Google Maps - denn die App bzw. das dahinter liegende Datenmaterial muss Schritt halten und ständig aktualisiert werden. Das geschieht einmal durch die Hilfe der Nutzer und kann zum anderen auch automatisiert erfolgen. Dazu setzt Google auf die Fotos der Streetview-Fahrzeuge, mit denen sich Straßenschilder und Namen von Geschäften vollautomatisch korrigieren lassen.