Google Maps gehört heute zu den populärsten Google-Produkten überhaupt und wird von Hunderten Millionen Nutzern regelmäßig verwendet. Natürlich war Google Maps auch während der Google I/O Keynote ein großes Thema und es wurden eine ganze Reihe von Verbesserungen für die Android-App vorgestellt. Auf die vermutlich größte Neuerung müssen wir aber noch etwas länger warten - und in Deutschland vermutlich auch ewig. Die Navigation per Augmented Reality.
Seit wenigen Tagen sind wieder Streetview-Fahrzeuge in Deutschland unterwegs, die allerdings nur Aufnahmen für interne Zwecke anfertigen und nicht veröffentlicht werden sollen. Doch auch wenn Deutschland in Streetview ein digitaler Flickenteppich ist, muss man nicht auf die Straßenaufnahmen verzichten. Ein relativ unbekanntes Projekt sammelt schon seit Jahren Straßenaufnahmen von Freiwilligen und hat sich eine bessere Datenbank aufgebaut, als Googles Angebot.
Vor mittlerweile gut neun Jahren hat Google damit begonnen, hunderte Kamera-Fahrzeuge auf die Straßen vieler Großstädte in dutzenden Ländern zu stellen und ein gigantisches Datenmaterial an Fotos zu sammeln. Während die Fahrzeuge in vielen Ländern bis Heute unterwegs sind um neue Bilder zu sammeln oder das vorhandene Material zu aktualisieren, sind die Kamera-Autos schon seit einigen Jahren von den deutschen Straßen verschwunden - zumindest im Normalbetrieb. Ab heute sind die Kamera-Fahrzeuge wieder unterwegs, allerdings dieses mal zu einem anderen Zweck.
Bei Google Maps gibt es immer etwas zu entdecken und es wird wohl niemals langweilig werden, nach neuen Kuriositäten oder Besonderheiten Ausschau zu halten. In dieser Woche ist ein Hund in den Medien und den Sozialen Netzwerken zu einem kleinen Star geworden, da er vom Streetview-Fahrzeug so fasziniert war, dass er es verfolgt und sich auf Hunderten Fotos selbst verewigt hat.
Die Navigation gehört zu den wichtigsten Funktionen in Google Maps, ist gleichzeitig aus Sicht vieler Nutzer aber auch die größte Baustelle der App. Jetzt wird mit einigen US-Nutzern wohl eine kleine Verbesserung bei der Routenführung getestet, die nicht nur unbedingt an Straßennamen gebunden ist, sondern auch markante Punkte beschreibt, um die Orientierung zu verbessern. Aber das kann natürlich nicht überall funktionieren.
Wer mit Google Maps auf virtuelle Reisen geht, kann immer wieder etwas Neues entdecken und begibt sich in eine unendliche Ansammlung von Satellitenfotos, Luftaufnahmen und 360 Grad-Panoramas. Bei dieser Flut von Aufnahmen gibt es immer wieder interessante Dinge zu entdecken, die man sich nicht erklären kann. Aktuell kursiert eine Aufnahme von einem vermeintlichen UFO im Web, das sich aber als etwas sehr viel simpleres herausstellt.
Es ist wieder einmal die Zeit für die Urlaubsplanung gekommen, die beim einen oder anderen vielleicht auch in die diversen Disney-Parks führen könnte. Jetzt hat sich auch das Team von Google Maps Streetview auf dem Weg in die Disney World gemacht und ermöglicht nun einen virtuellen Rundgang durch 11 neue Parks. Mit dabei ist sowohl die Disney World in Florida als auch das Disneyland Resort in Kalifornien. Auch das Disneyland Paris ist seit Jahren virtuell begehbar.
Für das Streetview-Angebot lässt sich das Team der Google Maps immer wieder neue Ideen einfallen, um das Angebot interessanter zu gestalten. Dabei werden nicht nur interessante Orte rund um die Welt abgelichtet, sondern es kommen auch ganz unterschiedliche Methoden für die Aufnahmen zum Einsatz. Jetzt hat es das Streetview-Team nach Japan verschlagen, wo man auf die Hilfe von Vierbeinern setzt.
Streetview in den Google Maps erfreut sich weltweit großer Beliebtheit und ist für viele Menschen längst nicht mehr wegzudenken. Mit keinem anderen Tool kann man sich so schnell ein Bild von einer fremden Umgebung machen, Ausflüge planen oder einfach Routen schon einmal virtuell abgehen. Doch ausgerechnet in Deutschland veralten die Daten langsam aber sicher - und das dürfte sich in nächster Zeit noch zu einem großen Problem entwickeln.
Als Google die Straßenaufnahmen von Streetview im Jahr 2010 nach Deutschland gebracht hat, war der Aufschrei von Datenschützern und der Bevölkerung riesig. Google musste daraufhin ein Formular zur Pixelung von Gebäuden anbieten und Millionen von Gebäuden praktisch von den Aufnahmen verschwinden lassen. Doch das ganze war wohl umsonst, denn direkt in den Google Maps lassen sich alle Gebäudefronten problemlos wieder anzeigen - und das sogar detaillierter als zuvor.