Wir haben uns hier im Blog in den letzten Tagen recht intensiv mit Googles Chrome OS auseinandergesetzt und wie auf Zuruf hat Google eine Reihe von Verbesserungen für die Chromebooks angekündigt. Diese sollen nun nämlich noch länger aktualisiert werden und erhalten acht Jahre lang Software-Updates. Ist das Googles Bekenntnis zu Chrome OS oder nur zu den Chromebooks? Niemand hat gesagt, dass die beiden Produkte untrennbar miteinander verknüpft sind.
Die Digital Wellbeing-Plattform spielt für Google derzeit eine große Rolle, denn mit der App und einigen Ablegern will man die Smartphone-Sucht in allen Phasen und Stufen bekämpfen. Mit einer einzelnen App ist das allerdings nicht getan, sodass Googles Entwickler sechs experimentelle Apps gestartet haben, die nun um drei weitere Neuzugänge erweitert werden. Auch die drei neuen Apps nehmen sich selbst nicht zu ernst und sollen eher das Problem verdeutlichen als beheben.
Die Beziehungen zwischen den USA und China sind zwar derzeit nicht mehr auf dem Siedepunkt, aber am US-Boykott gegen Huawei hat sich bisher nichts geändert - viel mehr sieht es aktuell danach aus, dass sich die Situation weiter verschärfen wird. Huawei arbeitet nun verstärkt an der Unabhängigkeit von US-Unternehmen und hat dabei schon sehr große Schritte getan. Doch beim Google-Ersatz tut man sich sehr schwer und dürfte auch in den kommenden Jahren keine perfekte Antwort darauf finden.
Die auf dem Smartphone anfallenden Datenmengen werden immer größer und irgendwann kommt bei vielen Nutzern der Punkt, dass der Speicherplatz langsam aber sicher zur Neige geht - worüber Android den Nutzer normalerweise frühzeitig informiert. Es gibt zahlreiche Apps zur Freigabe von Speicherplatz, doch viele sind mit Vorsicht zu genießen. Google hat schon seit längerer Zeit einen Dateimanager im Portfolio, der euch beim Löschen überflüssiger Dateien behilflich ist.
Es kommt weiter Bewegung in den Markt der schnellen Datenübertragung zwischen zwei Smartphones. Google hat die eigene, über viele Jahre verwendete aber dennoch kaum bekannte, Lösung Android Beam eingestellt und steht kurz davor, den Nachfolger Nearby Sharing zu starten. Nachdem schon vor einigen Tagen erste Informationen bekannt geworden sind, konnte das Tool nun aktiviert werden und zeigt sich in einem ausführlichen Video.
Die Datenübertragung zwischen zwei Smartphones ist aktuell ein heißes Thema, denn was Apple schon seit Jahren mit AirDrop anbietet möchten nun auch Google mit Nearby Sharing und Samsung mit Quick Share anbieten: Der schnelle Austausch ohne Internetverbindung. Samsung wird offenbar nicht auf Googles Technologie setzen, sondern in wenigen Tagen eine eigene Plattform vorstellen, die auch Daten auf Smart Home-Geräte übertragen soll.
Bei Googles Spieleplattform Stadia werden alle Spiele nicht gekauft, sondern vollständig gestreamt - das ist soweit bekannt. Was vielen Nutzer aber vielleicht nicht bekannt ist, ist der enorme Traffic, der beim Zocken entstehen kann. Google hatte zwar schon frühzeitig vor den Datenmengen gewarnt, macht das nun aber nach einem Update der Stadia-App für Android noch einmal sehr viel deutlicher. Die Netze Glühen.
Google bietet schon seit langer Zeit die Mein Gerät finden-Plattform an, mit der sich ein verlorenes oder verlegtes Smartphone wieder aufspüren lassen soll - wenn die äußeren Umstände passen. Vermutlich hat die App schon das eine oder andere Smartphone gerettet und soll nun auch auf weitere Geräte erweitert werden. Die aktuelle Version der App enthält eindeutige Hinweise auf eine ohnehin schon vor langer Zeit angekündigte Funktion: Verbundene Bluetooth-Geräte finden.
In wenigen Monaten wird Google aller Voraussicht nach die erste Beta-Version von Android 11 veröffentlichen und wieder viele Neuerungen in das Betriebssystem bringen. In den letzten Wochen sind schon viele Neuerungen bekannt geworden, die sowohl den Endnutzer als auch die App-Entwickler betreffen. Vor allem für App-Entwickler ist eine neue Version stets ein zweischneidiges Schwert, das Google ab Android 11 mit einem neuen Tool entschärfen möchte.
Google möchte den Nutzern dabei helfen, die Smartphone-Nutzung einzuschränken bzw. die Zeit am mobilen Gerät sinnvoller zu nutzen. Dafür wurde schon vor längerer Zeit die Digital Wellbeing-Plattform geschaffen, mit der die Smartphone-Nutzung nicht nur kontrolliert, sondern auch eingeschränkt werden kann. Nun hat die App in der Beta-Version ein interessantes Update erhalten, das vor allem für die kleinen Aufgaben zwischendurch sehr praktisch sein kann.