Einigermaßen überraschend hat Google vor wenigen Stunden bekannt gegeben, dass Android-Versionen nicht mehr nach Süßspeisen benannt werden und stattdessen normale Versionsnummern erhalten wird. Android Q wird also in wenigen Tagen oder Wochen als Android 10 vermarktet - das hatte sich schon vor einigen Tagen abgezeichnet. Nun hat Google verraten, wie Android Q hätte heißen können, wenn man beim alten Schema geblieben wäre.
Der Play Store ist die zentrale Anlaufstelle für Android-Apps und hat im Laufe der Jahre immer wieder mal neue bzw. überarbeitete Oberflächen bekommen. Im Zuge des bevorstehenden Release von Android Q gibt es nun das nächste große Redesign, das ab sofort für alle Smartphones ausgerollt wird und neben dem Material Design auch eine neue Navigation im Gepäck hat.
Vor zwei Jahren hat Google die Go-Apps geschaffen, bei denen es sich um schlanke und um viele Zusatzfunktionen bereinigte Versionen der großen Google-Apps handelt. Eine davon ist Google Go, die erst kürzlich ein großes Update bekommen hat und nun bereit für die große Bühne ist. Ab sofort steht die App weltweit allen Nutzern über den Play Store zur Verfügung und könnte eine sehr interessante Alternative sein.
Google sammelt Unmengen an Daten über alle Nutzer und kann vor allem durch die globale Verbreitung der Android-Smartphones auf sehr viele Daten zugreifen, die in der anonymen Masse sehr wertvoll sein können. Wie nun bekannt wurde, hatte Google etwa zwei Jahre lang weltweit sehr viele Netzbetreiber mit Daten zur Netzabdeckung versorgt und ihnen so wichtige Anhaltspunkte zum eigenen Netz und dem weiteren Ausbau geliefert.
Eigentlich sollte der gegen Huawei auferlegte US-Bann bereits beendet sein, doch tatsächlich ist bisher nichts handfestes in diese Richtung passiert - und dennoch sind vorerst weiterhin keine Auswirkungen auf die Nutzer zu befürchten. Die zuvor erteilte Ausnahmegenehmigung zur Abwicklung von Geschäften mit US-Unternehmen wäre heute ausgelaufen und wurde nun um weitere 90 Tage verlängert. Das sollte bis zur endgültigen Klärung ausreichen.
Im Laufe der nächsten Tage wird Android Q erscheinen und die ersten Hersteller haben bereits verkündet, welche Smartphones das Update erhalten werden. Aber nicht nur die Versions-Updates sorgen immer wieder für Ärger, sondern auch die zugesagten Sicherheitsupdates sind nicht immer zuverlässig. Nokia geht nun mit gutem Beispiel voran und hat verkündet, einige Smartphones trotz Ablauf des zugesicherten Zeitraums noch ein weiteres Jahr zu versorgen.
Der globale Smartphone-Markt ist bereits seit einigen Quartalen ins Stocken geraten und verspricht derzeit keine großen Wachstumsraten. Jetzt haben die Marktforscher von Canalys aktuelle Zahlen des zweiten Quartals 2019 veröffentlicht und zeigen, dass der Markt zumindest in Europa nicht zurückgegangen ist. Der große Verlierer ist wenig überraschend Huawei, das einen sehr heftigen Dämpfer hinnehmen und Kunden an Samsung und Xiaomi abgeben musste.
Jeden Monat verteilt Google das Android-Sicherheitsupdate, aber auch auf anderer Ebene gibt es regelmäßige Aktualisierungen für viele Millionen Smartphones. Die brandaktuelle Version der Google Play Services sorgt aktuell bei sehr vielen Nutzern für Probleme und saugt so stark am Akku, dass das Smartphone nicht einmal über den Tag kommt. Google hat sich bisher nicht geäußert, wird das Problem aber hoffentlich schnell beheben.
In den vergangenen drei Monaten wurde ausgiebig über ein mögliches neues Betriebssystem von Huawei spekuliert, über das es sehr widersprüchliche Angaben gegeben hat und vielleicht - oder vielleicht auch nicht - Android ersetzen kann. Vor wenigen Tagen hat Huawei Harmony OS offiziell vorgestellt und tatsächlich Fakten geschaffen, an die eigentlich keiner so recht geglaubt hat. Trotz Huaweis Bekenntnis zu Android, sollten bei Google die Alarmglocken läuten.