Google hat den Tablet-Markt schon vor einigen Jahren aufgegeben und genau genommen niemals ernsthaft bearbeitet - weder mit Android noch mit Chrome OS. Das scheint man nun bemerkt zu haben und hat tatsächlich eine Neuerung angekündigt, die nur auf Tablets ankommen wird: Der neue Entertainment Space soll Spiele, Filme und Bücher übersichtlich zusammenfassen. Dafür opfert man sogar den Discover Feed.
Google befindet sich seit einiger Zeit im Prozess, das Nutzer-Tracking völlig umzubauen und diese vermeintlich deutlich weniger als bisher tracken zu wollen - was allerdings eine glatte Lüge ist. Ärger gibt es aber auch an anderer Front, denn der vor allem durch die Facebook-Klage bekannte Aktivist Max Schrems hat nun Klage gegen Googles tief in Android integriertes Tracking eingereicht und legt auch bei Google Analytics und die Übertragung der Daten in die USA nach.
Neuer Monat, neues Glück: Pünktlich zum ersten Montag im Mai hat Google mit dem Rollout des Android-Sicherheitsupdates begonnen. Vor wenigen Minuten hat Google den Startschuss für das Sicherheitsupdate für den Monat Mai 2021 gegeben und stopft wie üblich auch dieses Mal eine Reihe von Sicherheitslücken in den diversen Komponenten. Pixel-Nutzer dürfen sich auch in diesem Monat wieder über ein separates Update freuen.
Wer viele Android-Apps auf dem Smartphone hat, dürfte wohl nahezu täglich Aktualisierungen erhalten, die über den Google Play Store heruntergeladen und automatisch installiert werden. Der Play Store hat viele Jahre lang über die verfügbaren Updates informiert, doch seit einiger Zeit ist der Wurm drin - und nun wissen wir auch warum: Google will die Updates wohl unsichtbar machen und versteckt sie nun sogar schon im Play Store.
Google hat in vielen Bereichen eine sehr große Reichweite, die dem Unternehmen unglaublich viele Möglichkeiten zum Sammeln von Daten zu unterschiedlichsten Zwecken verschafft. Kürzlich hat man ein Projekt vorgestellt, das durch eine solche Datensammlung Menschenleben retten könnte, in dem diese frühzeitig vor Gefahren gewarnt werden. Die sensiblen Smartphone-Sensoren sollen Erdbeben erkennen und andere Menschen warnen können. Google erklärt nun, wie das funktionieren soll.
Google räumt im Play Store auf und zieht die Daumenschrauben für App-Entwickler weiter an: Nachdem in den vergangenen Jahren viele Zugriffsrechte eingeschränkt und Möglichkeiten untersagt wurden, setzt man nun auch beim App-Listing an. Schon in wenigen Wochen gelten strenge, aber nachvollziehbare, Regeln für App-Bezeichnungen sowie das App-Icon. Da dürften manche Entwickler ins Rotieren kommen.
Die beiden Smartphone-Betriebssystem Android und iOS dominieren den Markt seit Jahren und haben relativ stabile Marktanteile. Apple wird immer wieder vorgeworfen, die Nutzer durch das geschlossene Ökosystem zu binden und zumindest in einem Punkt hat man das nun auch mehr oder weniger offiziell bestätigt: Die Kommunikationsplattform iMessage wird nicht für Android angeboten, um sich selbst nicht zu schaden. Ein neues Statement zeigt, dass Apple aber auch Sorgen vor einer Google-Dominanz hatte.
Google und Apple haben vor knapp einem Jahr eiligst eine Infrastruktur geschaffen, um das Contact Tracing per Smartphone zu ermöglichen und haben die entsprechende Funktionalität in die Betriebssysteme Android und iOS integriert. Auf technischer Seite hat das von Beginn an nahezu problemlos funktioniert, doch nun wurde eine Sicherheitslücke bekannt, die Google zu Beginn wohl gar nicht beheben wollte: Vorinstallierte Apps konnten die gesammelten Daten auslesen.
Die intelligente Bilderkennung Google Lens wird immer weiter ausgebaut, kann viele Millionen Objekte und Produkte erkennen und hat erst kürzlich eine ganz neue Galerie-Ansicht erhalten. Doch offenbar wird Lens trotz aller Möglichkeiten von vielen Nutzern vergessen, sodass Google nun an der Reichweite schraubt. Lens wird noch tiefer in Google Fotos integriert und taucht auch in den Suchleisten der Nutzer des Pixel Launchers auf.
Im vergangenen Monat litten viele Millionen Android-Nutzer unter plötzlich abstürzenden Apps, die dafür sorgten, dass das Smartphone je nach Anwendungsfall kaum sinnvoll genutzt werden konnte. Google hat schnell reagiert, aber das Problem hat auch eine große Baustelle in der Android-Architektur aufgezeigt, die man nun angehen möchte. Es wird einige Änderungen geben.