Google hat gestern viele neue 'Made by Google'-Produkte vorgestellt, die teilweise unter neuem Namen in die nächste Generation gebracht werden, so wie etwa der Google Nest Mini Smart Speaker und das nun im Doppelpack verkaufte Paket des Google Nest Wifi Router. Aber es gab auch andere Neuerungen bei Nest, nämlich eine komplett neue Preisstruktur für das Nest Aware-Paket. Wer mehrere Geräte besitzt, kann damit nun ordentlich sparen.
Nach mehreren Anläufen und Gehversuchen ist Google mittlerweile ernsthaft in das Hardware-Geschäft eingestiegen und bietet in immer mehr Bereichen des digitalen Lebens eigene Produkte an. Auch beim Thema Smart Home ist Google natürlich aktiv und spielt mit den diversen Geräten und dem Google Assistant ganz vorne mit. Doch jetzt und in naher Zukunft sorgt die interne Fusion von Google und Nest für Verwirrungen, die man sich sehr gut hätte sparen können.
Die Überwachungskameras von Google Nest gehören nicht gerade zu den günstigsten Lösungen, bieten aber dank Künstlicher Intelligenz im Zusammenspiel mit dem Nest Aware-Abo eine Reihe von Vorteilen. Der Google-Blog hat nun sechs Tipps für Hundehalter veröffentlicht, wie sie im Zusammenspiel mit den Nest-Kameras ihren Vierbeiner überwachen und sich über wichtige Ereignisse informieren lassen und sogar aus der Ferne eingreifen können.
Google führt die bisher getrennten Marken Google Home und Nest aktuell zusammen, was sich schon bald auf den ersten neuen Geräten auswirken wird. Auch in der Android-Version der Google Home-App kommt das nun zum Tragen, denn es gibt sehr viele Hinweise auf neue Nest-Geräte sowie auf die Einrichtung aller neuen Nest-Geräte. Selbst der bereits geleakte Nest Mini Smart Speaker ist wieder zu finden.
Der Google Home Mini wurde 2017 als schlanke Version des Google Home Smart Speakers veröffentlicht und erfreute sich von Beginn an enormer Beliebtheit - dass es einen Nachfolger geben wird, sollte also niemanden überraschen. Nun wurden viele Informationen zur neuen Generation geleakt, die unter der Bezeichnung Nest Mini vermarktet wird und somit das Google Nest-Chaos fortsetzen wird.
Anfang des Jahres hatte die Google-Tochter Nest damit zu kämpfen, ein verheimlichtes Mikrofon im Alarmsystem zu erklären und hat sich wenig später eine strengere Umsetzung der Privatsphäre auferlegt. Im Zuge dessen hat es nun ein Update für alle Kamera-Systeme gegeben, das vielen Nutzern sehr negativ aufstößt. Die LED zur Visualisierung der Aufnahme lässt sich nicht mehr abschalten und wird nun dauerhaft leuchten oder gar blinken.
Im Bereich Smart Home macht Google aktuell einige Schritte vorwärts, aber auch immer wieder Schritte zurück: Während die neue Einigkeit zwischen Google & Amazon und die auch damit verbundene Steuerung von Amazon Prime Video zu den positiven Entwicklungen gezählt werden kann, geht es nun mal wieder abwärts: Ohne große Ankündigung wurde die Nest-App für Wear OS und Apples WatchOS eingestellt - die Nutzer können die App ab sofort nicht mehr nutzen.
Vor einigen Monaten hat Google die Zusammenlegung der Marken Nest und Google Home angekündigt, die nicht nur viele Änderungen im Hintergrund mit sich bringt, sondern auch einigen Geräten eine neue Bezeichnung verpasst. Allerdings hat man dabei Google-typisch eine sehr undurchsichtige Strategie und merkwürdige Namen für die Produkte gewählt. Das zeigt sich nun daran, dass selbst das Social Media-Team nicht mehr weiß, wie die Produkte eigentlich heißen.