Der Google Home Mini wurde 2017 als schlanke Version des Google Home Smart Speakers veröffentlicht und erfreute sich von Beginn an enormer Beliebtheit - dass es einen Nachfolger geben wird, sollte also niemanden überraschen. Nun wurden viele Informationen zur neuen Generation geleakt, die unter der Bezeichnung Nest Mini vermarktet wird und somit das Google Nest-Chaos fortsetzen wird.
Anfang des Jahres hatte die Google-Tochter Nest damit zu kämpfen, ein verheimlichtes Mikrofon im Alarmsystem zu erklären und hat sich wenig später eine strengere Umsetzung der Privatsphäre auferlegt. Im Zuge dessen hat es nun ein Update für alle Kamera-Systeme gegeben, das vielen Nutzern sehr negativ aufstößt. Die LED zur Visualisierung der Aufnahme lässt sich nicht mehr abschalten und wird nun dauerhaft leuchten oder gar blinken.
Im Bereich Smart Home macht Google aktuell einige Schritte vorwärts, aber auch immer wieder Schritte zurück: Während die neue Einigkeit zwischen Google & Amazon und die auch damit verbundene Steuerung von Amazon Prime Video zu den positiven Entwicklungen gezählt werden kann, geht es nun mal wieder abwärts: Ohne große Ankündigung wurde die Nest-App für Wear OS und Apples WatchOS eingestellt - die Nutzer können die App ab sofort nicht mehr nutzen.
Vor einigen Monaten hat Google die Zusammenlegung der Marken Nest und Google Home angekündigt, die nicht nur viele Änderungen im Hintergrund mit sich bringt, sondern auch einigen Geräten eine neue Bezeichnung verpasst. Allerdings hat man dabei Google-typisch eine sehr undurchsichtige Strategie und merkwürdige Namen für die Produkte gewählt. Das zeigt sich nun daran, dass selbst das Social Media-Team nicht mehr weiß, wie die Produkte eigentlich heißen.
Google hat die Hardware-Tochter Nest gerade erst enger an sich gebunden und führt die beiden bisher getrennten Marken für alle Smart Home-Geräte zusammen. In jüngster Vergangenheit macht Nest allerdings immer wieder durch negative Schlagzeilen von sich reden, die aber vielleicht nur ein Beweis dafür sind, dass die aktuellen Änderungen an der Infrastruktur notwendig sind. Jetzt wurde bekannt, dass in einigen Fällen fremde Personen auf die Überwachungskameras zugreifen konnten.
Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird längst nicht nur auf politischer Ebene ausgefochten, sondern hat mit dem Spielball Huawei bereits ein erstes Opfer gefunden. Da die Fronten nicht erst seit gestern verhärtet sind, hat Google nun damit begonnen, die Hardware-Produktion schrittweise abzuziehen und in andere asiatische Länder zu verlegen. Damit soll wohl verhindert werden, dass Google ebenfalls zwischen die Fronten geraten könnte.
In der vergangenen Woche hat Google die Verknüpfung des Nest-Kontos mit dem Google Account offiziell angekündigt und damit nicht nur für Begeisterung gesorgt. Die tiefere Anbindung an den Google Assistant und die nach eigenen Angaben höhere Sicherheit des Google-Accounts sind zwar zu begrüßen, doch das Ende des "Works with Nest"-Programms hat bereits jetzt erste negative Auswirkungen. In einem neuen Blogpost klärt Google nun die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Gestern Abend hat Google nicht nur das Google Nest Hub Smart Display erneut vorgestellt, sondern gleichzeitig auch große Änderungen für das eigene Smart Home-Portfolio angekündigt. Die Marken Nest und Google werden vereint und im Zuge dessen nicht nur Produkte umbenannt, sondern auch die Nest-Infrastruktur in das Google-Konto integriert. Das hat nun auch große Auswirkungen auf IFTTT-Nutzer, denn diese können ihre vielen mit Nest-Geräten verbundenen Rezepte in wenigen Monaten nicht mehr nutzen.