Google hat die Hardware-Tochter Nest gerade erst enger an sich gebunden und führt die beiden bisher getrennten Marken für alle Smart Home-Geräte zusammen. In jüngster Vergangenheit macht Nest allerdings immer wieder durch negative Schlagzeilen von sich reden, die aber vielleicht nur ein Beweis dafür sind, dass die aktuellen Änderungen an der Infrastruktur notwendig sind. Jetzt wurde bekannt, dass in einigen Fällen fremde Personen auf die Überwachungskameras zugreifen konnten.
Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird längst nicht nur auf politischer Ebene ausgefochten, sondern hat mit dem Spielball Huawei bereits ein erstes Opfer gefunden. Da die Fronten nicht erst seit gestern verhärtet sind, hat Google nun damit begonnen, die Hardware-Produktion schrittweise abzuziehen und in andere asiatische Länder zu verlegen. Damit soll wohl verhindert werden, dass Google ebenfalls zwischen die Fronten geraten könnte.
In der vergangenen Woche hat Google die Verknüpfung des Nest-Kontos mit dem Google Account offiziell angekündigt und damit nicht nur für Begeisterung gesorgt. Die tiefere Anbindung an den Google Assistant und die nach eigenen Angaben höhere Sicherheit des Google-Accounts sind zwar zu begrüßen, doch das Ende des "Works with Nest"-Programms hat bereits jetzt erste negative Auswirkungen. In einem neuen Blogpost klärt Google nun die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Gestern Abend hat Google nicht nur das Google Nest Hub Smart Display erneut vorgestellt, sondern gleichzeitig auch große Änderungen für das eigene Smart Home-Portfolio angekündigt. Die Marken Nest und Google werden vereint und im Zuge dessen nicht nur Produkte umbenannt, sondern auch die Nest-Infrastruktur in das Google-Konto integriert. Das hat nun auch große Auswirkungen auf IFTTT-Nutzer, denn diese können ihre vielen mit Nest-Geräten verbundenen Rezepte in wenigen Monaten nicht mehr nutzen.
Gestern Abend hat Google auf der Google I/O (hier eine Zusammenfassung) viele neue Produkte vorgestellt, unter anderem auch das Nest Hub Smart Display sowie die Pixel 3a-Smartphones. Um die neuen Gadgets möglichst schnell zu etablieren, haben sowohl Google als auch die großen Elektronikhändler bereits Aktionen gestartet, bei denen die Produkte zwar nicht günstiger werden, aber beim frühzeitigen Kauf weitere Geräte oben drauf gelegt werden.
Im vergangenen Jahr ist Google groß in den Markt der Smart Displays eingestiegen, hat das einzige eigene Modell Google Home Hub bisher aber nicht in Deutschland angeboten. Auf der Google I/O Keynote hat Google nun angekündigt, dass das Gerät unter dem neuen Namen Google Nest Hub auch in Deutschland und vielen anderen Ländern angeboten werden soll. Im Vorfeld gab es dazu bereits sehr viele Gerüchte und Informationen.
Wir haben hier im Blog schon häufig über die Probleme und die scheinbare Strategielosigkeit einiger Google-Abteilungen geschrieben und das Unternehmen untermauert viele Behauptungen auch immer wieder aufs Neue. Doch eine Abteilung wird dabei gerne ausgeblendet, die aber nicht weniger sprunghaft agiert und ebenfalls gerne mal vom Weg abkommt: Der gesamte Hardware-Bereich des Unternehmens. Vor allem bei den jüngsten Produkten scheint es ein Durcheinander zu geben, denn selbst einer der besten Promotionwege - die Flagship Stores - ist schon wieder auf Eis gelegt.
Es sind noch knapp drei Wochen bis zur Entwicklerkonferenz Google I/O, aber schon jetzt sind durch Leaks viele Informationen zu kommender Hardware bekannt. In der aktuellen Version der Google Home-App sind jetzt neue Hinweise auf weitere Smart Home-Geräte aufgetaucht, die bisher noch nicht bekannt waren und möglicherweise schon in wenigen Wochen vorgestellt werden könnten. Eine Reihe neuer Codenamen sorgt nun für Spekulationen.