Vor einigen Monaten wurde die Augmented Reality-Navigation in Google Maps offiziell für alle Pixel-Nutzer gestartet, die zusätzlich zu den Local Guides die visuellen Navigationshilfe nutzen konnten. Jetzt ist diese Phase der Exklusivität vorbei, denn noch in dieser Woche sollen alle Android- und iOS-Nutzer diese neue Form der Navigation verwenden können und die Navigation noch einfacher gestaltet werden.
Google hat den Android-Smartphones sehr viele Augmented Reality-Funktionen beigebracht und macht es Entwicklern durch einen starken Unterbau sehr leicht, eigene Apps zu entwickeln. Jetzt wurde dieser Unterbau umbenannt und macht die eigene Rolle durch die neue Bezeichnung etwas klarer als zuvor: Die Android-App ARCore nennt sich nun Google Play Services for AR.
Google nutzt die Augmented Reality immer wieder dafür, den Nutzern Informationen näherzubringen, so wie erst kürzlich mit den vielen Informationen und 3D-Objekten zur Mondlandung, sucht aber auch nach ganz praktischen Einsatzmöglichkeiten. Eine davon ist die Measure-App, mit der sich reale Objekte direkt im Kamerabild vermessen lassen. Jetzt bekommt die App ein großes Update und ist sehr viel flexibler einsetzbar.
Am 20. Juli, also am kommenden Wochenende, jährt sich der Tag der ersten Mondlandung zum 50. mal. Ein halbes Jahrhundert ist bereits vergangen, seitdem Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins erstmals auf dem Mond gelandet sind und der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond setzen konnte. Google hat die Feierlichkeiten für dieses große Jubiläum bereits jetzt eingeläutet und bietet jede Menge Informationsmaterial rund um die Mondlandung. Mit Google Maps und Streetview könnt ihr sogar selbst virtuell auf den Mond und in den Weltraum reisen.
Mit der ARCore-Plattform bringt Google die Augmented Reality mit ihren vielen Möglichkeiten auf immer mehr Smartphones. Googles Plattform übernimmt dabei nicht nur die Berechnung der Objekte, sondern auch die Erkennung der realen Welt, um die ausgewählten Objekte dort halbwegs realistisch auf Flächen zu positionieren. Jetzt wurde die Kompatibilität der Plattform erneut erweitert und steht für einige weitere OnePlus-Nutzer zur Verfügung.
Google experimentiert schon seit sehr langer Zeit mit den Möglichkeiten der Virtual Reality sowie der Augmented Reality, hatte aber trotz vieler interessanter Projekte bisher kein Killer-Feature präsentiert. Das könnte sich nun aber ändern, denn das neueste Einsatzgebiet ist nicht nur für alle Nutzer sehr praktisch, sondern kann auch Googles Werbegeschäft einen Schub geben. Die Grundlage dafür bilden die neuen 3D-Objekte in der Websuche.
Zur Google I/O vor mittlerweile fast einem Monat wurden die neuen AR 3D-Objekte in der Google Websuche angekündigt und erstmals auf der großen Bühne gezeigt. Jetzt wurde diese neue Funktion für die ersten Suchanfragen und zur Verfügung stehenden Objekte freigeschaltet, kann aktuell aber nur in der englischsprachigen Version der Google-App verwendet werden. Dennoch lohnt es sich, das Ganze einmal auszuprobieren.
Erinnert sich noch jemand an Google Glass? Die Datenbrille wurde vor gut sieben Jahren vorgestellt und ging mit sehr großen Ambitionen in die öffentliche Testphase - die das Produkt dann nach längerer Zeit nicht überstanden hat. Glass gilt bis heute als einer der größten Google-Flops, aber dennoch hat das Unternehmen stets daran festgehalten und hat nun eine brandneue Version vorgestellt. Außerdem wandert die Glass-Abteilung nun von Alphabet zu Google.
Im vergangenen Jahr hat Google die Augmented Reality-Navigation in Google Maps angekündigt und damit bei den ersten Demos für Begeisterung gesorgt. Aber nicht nur die Navigation konnte begeistern, sondern auch der dafür verwendete Protagonist, ein kleiner Fuchs. Schlussendlich hat es das Tierchen nicht in die aktuell ausgerollte finale Version geschafft - aber dabei soll es nicht bleiben. Das Maps-Team arbeitet weiter daran, den virtuellen Guide umzusetzen.
Google sieht sowohl die virtuelle Realität als auch die Augmented Reality nach wie vor als Zukunftstechnologien an und behandelt diese dementsprechend wie große Spielwiesen, mit denen Möglichkeiten und Konzepte erarbeitet werden sollen. Gerade erst hat man angekündigt, AR-Elemente in die Websuche zu bringen und nun wurde eine neue experimentelle App vorgestellt, die man am ehesten als "künstlerisch wertvoll" beschreiben könnte.