Erinnert sich noch jemand an Google Glass? Die Datenbrille wurde vor gut sieben Jahren vorgestellt und ging mit sehr großen Ambitionen in die öffentliche Testphase - die das Produkt dann nach längerer Zeit nicht überstanden hat. Glass gilt bis heute als einer der größten Google-Flops, aber dennoch hat das Unternehmen stets daran festgehalten und hat nun eine brandneue Version vorgestellt. Außerdem wandert die Glass-Abteilung nun von Alphabet zu Google.
Im vergangenen Jahr hat Google die Augmented Reality-Navigation in Google Maps angekündigt und damit bei den ersten Demos für Begeisterung gesorgt. Aber nicht nur die Navigation konnte begeistern, sondern auch der dafür verwendete Protagonist, ein kleiner Fuchs. Schlussendlich hat es das Tierchen nicht in die aktuell ausgerollte finale Version geschafft - aber dabei soll es nicht bleiben. Das Maps-Team arbeitet weiter daran, den virtuellen Guide umzusetzen.
Google sieht sowohl die virtuelle Realität als auch die Augmented Reality nach wie vor als Zukunftstechnologien an und behandelt diese dementsprechend wie große Spielwiesen, mit denen Möglichkeiten und Konzepte erarbeitet werden sollen. Gerade erst hat man angekündigt, AR-Elemente in die Websuche zu bringen und nun wurde eine neue experimentelle App vorgestellt, die man am ehesten als "künstlerisch wertvoll" beschreiben könnte.
Die gestrige Google I/O hat die großen Plattformen des Unternehmens in den Mittelpunkt gestellt, während Google Maps auf der großen Bühne nur eine Nebenrolle gespielt hat. Aber auch die Nutzer der Kartenplattform dürfen sich über zwei neue Funktionen freuen, die zwar wenig aufregend sind, aber dennoch von vielen begrüßt werden dürften: Google Maps bekommt einen Inkognito Modus und die Augmented Reality Navigation steht nun für alle Pixel-Nutzer zur Verfügung.
Die Google Websuche hält für alle Nutzer nahezu unendliche Informationen bereit, die in vielen Fällen automatisch ausgewertet und aufbereitet werden können. Jetzt hat Google auf I/O Konferenz eine Reihe von Neuerungen für die Websuche angekündigt, die vor allem visuelle Elemente in den Vordergrund stellen.
Im vergangenen Jahr hat Google die Playground-App auf den Pixel-Smartphones eingeführt, mit der die Augmented Reality auf den Fotos und Videos der Nutzer Einzug halten soll. Der Umfang der Playmojis, so nennen sich die Charaktere innerhalb der App, wird immer wieder erweitert und durch neue Figuren ergänzt - und jetzt kommen wieder neue dazu. Ab sofort können auch einige Pokemon-Figuren auf den Bildern platziert werden, wobei natürlich auch Pikachu nicht fehlen darf.
In diesen Tagen warten Millionen Menschen gespannt auf die letzte Ausgabe einer langen Serie, die sie bald zu sehen bekommen werden. Die Rede ist aber nicht von Game of Thrones, sondern vom Avengers-Kinofilm "Endgame". Da Google beste Beziehungen zu Disney unterhält, gibt es nun auch eine große Auswahl an Marvel-Superhelden als Playmoji für das Smartphone. Außerdem hat Google einen speziellen Pixel 3-Werbespot erstellt.
In den kommenden Monaten könnte ein Google-Produkt ein Comeback feiern, das seiner Zeit damals weit voraus war und aufgrund vieler Probleme niemals richtig auf dem Markt angekommen ist: Google Glass. Vor wenigen Tagen gab es erstmals seit langer Zeit viele Fotos und Spezifikationen eines neuen Modells, an dem das Unternehmen schon seit langer Zeit arbeitet. Zwar ist es vorerst für den Unternehmenseinsatz konzipiert, aber dabei muss es ja nicht bleiben. Und nun darf man fragen: Ist die Zeit jetzt endlich reif für ein solches Produkt?
Mit der Arts & Culture-Plattform verfolgt Google das Ziel, Kunst nicht nur zu digitalisieren, sondern auch allen Menschen weltweit zugänglich zu machen, die sonst niemals die Chance darauf hätten. Vor wenigen Tagen hat es wieder eine Erweiterung des Angebots um gleich zwei neue Apps und Themengebiete gegeben, die den Nutzern die wichtigsten Erfindungen der Menschheit sowie die Entstehung des Universums näherbringen sollen.
Wie die Zeit vergeht: Seit der Vorstellung der Datenbrille Google Glass sind schon wieder fast sieben Jahre vergangen - und bis heute ist ein solches Gerät nicht auf dem Markt. Doch auch wenn das Gadget zu den größten Flops der Technologie-Geschichte gehört, hält Google am Konzept fest, allerdings mit einer gänzlich anderen Zielgruppe. Die Enterprise Edition ist nun sowohl auf Fotos als auch mit bereits seit langer Zeit bekannten Spezifikationen geleakt worden.