Das Project Maven sorgt Google-intern seit einigen Wochen für Aufregung: Bei dem Projekt arbeitet das Unternehmen mit dem US-Militär zusammen und will mit der Künstlichen Intelligenz die Bilder von Überwachungsdrohnen vollautomatisch auswerten. Trotz großer interner Kritik hält das Unternehmen aber an dem Projekt fest, was nun zu ersten Protest-Kündigungen durch einige Mitarbeiter führt.
Vor wenigen Tagen hatte Alphabet angekündigt, dass die Tochter Nest in Googles Hardware-Abteilung integriert wird, und dass die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen dadurch in Zukunft noch vertieft werden soll. Doch wenn zwei Unternehmen zusammenwachsen, ergeben sich immer auch Synergien und doppelte Positionen, die eingespart werden können. Jetzt hat der Co-Gründer Matt Rogers angekündigt, sein Unternehmen schon bald zu verlassen.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass das Internet nur am Computer genutzt wurde, der dann auch noch Extra dafür hochgefahren werden musste. Doch seit der Verbreitung der Smartphones sind vielen Menschen rund um die Uhr erreichbar und auch ständig Online. Das hat innerhalb weniger Jahre dazu geführt, dass viele Menschen nicht mehr ohne die diversen Online-Dienste leben können und süchtig nach diesen werden. Jetzt haben sich Ex-Mitarbeiter der Großen zusammengeschlossen und wollen diese Gefahr bekämpfen.
Wenn Menschen über ihren ehemaligen Arbeitgeber berichten, kommen dabei nur selten Lobgesänge auf, sondern eher genau das Gegenteil. Und wenn dieser Mitarbeiter dann mehr als ein Jahrzehnt in einem vergleichsweise jungen Unternehmen verbracht hat, können die Äußerungen auch tatsächlich interessant werden. Steve Yegge, mittlerweile Ex-Googler, fährt nun schwere Geschütze auf und bezeichnet seinen ehemaligen Arbeitgeber als Copycat.
Für viele IT-Studenten ist eine Anstellung bei Google ein großes Ziel, und das hat ganz verschiedene Gründe. Mit ein Grund ist aber auch das nach außen hin immer sehr positiv dargestellte Arbeitsklima und die vielen kleinen Annehmlichkeiten. Doch die Außendarstellung bekommt immer mehr Risse, denn in der letzten Zeit häufen sich die negativen Äußerungen von Ex-Angestellten. Derzeit sorgt wieder einmal ein internes Schreiben für großen Wirbel.
Kaum ein Mensch bleibt sein ganzes Leben beim gleichen Arbeitgeber, und für jeden ist es irgendwann an der Zeit, weiterzuziehen und neue Erfahrungen zu sammeln. Das gleiche gilt natürlich auch für die Google-Mitarbeiter, wobei gerade hochrangige Abgänge meist betrauert werden und enttäuschte Reaktionen hervorrufen. Jetzt hat ein langjähriger Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, dem offenbar nur wenige Google-Nutzer eine Träne nachweinen.
Sein Name mag nur wenigen Menschen außerhalb der IT-Branche bekannt sein, aber Andy Rubin hat das derzeit wichtigste und am weitesten verbreitete Betriebssystem entwickelt und steht hinter dem Erfolg von dem nach ihm benannten Android. Doch seine bisher blütenweiße Weste bekommt nun plötzlich große Flecken: Nachdem Berichte bekannt geworden sind, dass er vor einigen Jahren eine "unangemessene Beziehung" mit einer Google-Mitarbeiterin gehabt haben soll, hat er sich nun selbst vorübergehend als Essential-CEO beurlaubt.
Vor einigen Jahren sah es so aus, als wenn Google ein ernsthaftes Interesse daran hätte in die Welt der Videospiele einzusteigen und eigene Spiele zu entwickeln. Den großen Einstieg hat es sehr offensichtlich bis heute nicht gegeben, und wird wohl auch in naher Zukunft nicht mehr stattfinden. Jetzt hat Googles Chef-Spieleentwickler das Unternehmen verlassen und zeigte sich sehr enttäuscht über seine letzten Jahre im Unternehmen.
Bei einem Unternehmen wie Google mit mehr als 72.000 Mitarbeitern ist es völlig normal dass täglich Dutzende Menschen das Unternehmen verlassen und sich neue Herausforderungen suchen. Immer wieder gibt es aber auch Abgänge die man nur schwer verschmerzen kann, und nun hat Google wieder eine wichtige Führungsperson verloren: Nicholas Jitkoff, der Kopf hinter dem Material Design hat das Unternehmen verlassen.
Google gehört weltweit zu den begehrtesten Arbeitgebern und ist das Ziel vieler IT-Studenten und angehenden Experten. Die Gründe dafür sind genau so bekannt wie zahlreich und sorgen noch heute dafür, dass das Unternehmen viele Tausend Bewerbungen pro Woche bekommt. Doch wenn man den erst einmal im Alltag angekommen ist, ist auch Google nicht mehr ganz so paradiesisch: Auf dem Portal Quora werden nun Gründe gesammelt, die GEGEN Google als Arbeitgeber sprechen.