Andy Rubin war innerhalb von Google einige Jahre lang DER Superstar, denn das von ihm erfundene und über viele Jahre geleitete Betriebssystem Android hat das Unternehmen erst zu der heutigen Dominanz auf vielen Märkten geführt. Doch über ihn und einen weiteren sehr prominenten Ex-Googler gibt es nun dunkle Schatten: Er soll mehrmals "sexuelles Fehlverhalten" gezeigt haben, das ihm schlussendlich den Job kostete. Dennoch wurde er von Google zum Abschied mehr als großzügig entlohnt.
In der vergangenen Woche hat Google die sehr unpopuläre Entscheidung verkündet, dass Google+ eingestellt wird. Das kam für viele Beobachter nicht unerwartet, aber dennoch irgendwie überraschend. Ein ehemaliger Google-Mitarbeiter hat nun interessante Einblicke in das Arbeitsklima dieser Abteilung in der Anfangsphase des Netzwerks gegeben. Diese Geschichten sind zwar längst verjährt, zeigen aber, woran Google+ wirklich gescheitert ist.
UI-Designer stehen seit Jahren vor der Herausforderung, Oberflächen zu entwerfen, die sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone funktionieren. Aber nicht nur die verschiedenen Bildschirmgrößen sind ein Problem, sondern auch die völlig entgegengesetzte Ausrichtung des Displays. Das betrifft natürlich auch das Aufnehmen von Fotos und Videos. Ehemalige Google-Mitarbeiter wollen dieses Problem nun dadurch lösen, dass Vertikal das neue Horizontal wird.
Das Project Maven sorgt Google-intern seit einigen Wochen für Aufregung: Bei dem Projekt arbeitet das Unternehmen mit dem US-Militär zusammen und will mit der Künstlichen Intelligenz die Bilder von Überwachungsdrohnen vollautomatisch auswerten. Trotz großer interner Kritik hält das Unternehmen aber an dem Projekt fest, was nun zu ersten Protest-Kündigungen durch einige Mitarbeiter führt.
Vor wenigen Tagen hatte Alphabet angekündigt, dass die Tochter Nest in Googles Hardware-Abteilung integriert wird, und dass die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen dadurch in Zukunft noch vertieft werden soll. Doch wenn zwei Unternehmen zusammenwachsen, ergeben sich immer auch Synergien und doppelte Positionen, die eingespart werden können. Jetzt hat der Co-Gründer Matt Rogers angekündigt, sein Unternehmen schon bald zu verlassen.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass das Internet nur am Computer genutzt wurde, der dann auch noch Extra dafür hochgefahren werden musste. Doch seit der Verbreitung der Smartphones sind vielen Menschen rund um die Uhr erreichbar und auch ständig Online. Das hat innerhalb weniger Jahre dazu geführt, dass viele Menschen nicht mehr ohne die diversen Online-Dienste leben können und süchtig nach diesen werden. Jetzt haben sich Ex-Mitarbeiter der Großen zusammengeschlossen und wollen diese Gefahr bekämpfen.
Wenn Menschen über ihren ehemaligen Arbeitgeber berichten, kommen dabei nur selten Lobgesänge auf, sondern eher genau das Gegenteil. Und wenn dieser Mitarbeiter dann mehr als ein Jahrzehnt in einem vergleichsweise jungen Unternehmen verbracht hat, können die Äußerungen auch tatsächlich interessant werden. Steve Yegge, mittlerweile Ex-Googler, fährt nun schwere Geschütze auf und bezeichnet seinen ehemaligen Arbeitgeber als Copycat.
Für viele IT-Studenten ist eine Anstellung bei Google ein großes Ziel, und das hat ganz verschiedene Gründe. Mit ein Grund ist aber auch das nach außen hin immer sehr positiv dargestellte Arbeitsklima und die vielen kleinen Annehmlichkeiten. Doch die Außendarstellung bekommt immer mehr Risse, denn in der letzten Zeit häufen sich die negativen Äußerungen von Ex-Angestellten. Derzeit sorgt wieder einmal ein internes Schreiben für großen Wirbel.
Kaum ein Mensch bleibt sein ganzes Leben beim gleichen Arbeitgeber, und für jeden ist es irgendwann an der Zeit, weiterzuziehen und neue Erfahrungen zu sammeln. Das gleiche gilt natürlich auch für die Google-Mitarbeiter, wobei gerade hochrangige Abgänge meist betrauert werden und enttäuschte Reaktionen hervorrufen. Jetzt hat ein langjähriger Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, dem offenbar nur wenige Google-Nutzer eine Träne nachweinen.
Sein Name mag nur wenigen Menschen außerhalb der IT-Branche bekannt sein, aber Andy Rubin hat das derzeit wichtigste und am weitesten verbreitete Betriebssystem entwickelt und steht hinter dem Erfolg von dem nach ihm benannten Android. Doch seine bisher blütenweiße Weste bekommt nun plötzlich große Flecken: Nachdem Berichte bekannt geworden sind, dass er vor einigen Jahren eine "unangemessene Beziehung" mit einer Google-Mitarbeiterin gehabt haben soll, hat er sich nun selbst vorübergehend als Essential-CEO beurlaubt.