Mit immer neuen Richtlinien und Werkzeugen versucht YouTube seit Jahren, die Probleme auf der Videoplattform in den Griff zu bekommen und unangemessene Inhalte zu entfernen. Gefühlt gibt es für jeden Schritt nach vorne zwei große Rückschläge, aber Google-CEO sieht seine Videoplattform dennoch auf einem sehr guten Weg. Er ist aber auch realistisch genug um zu sagen, dass man die Probleme niemals zu 100 Prozent in den Griff bekommen wird.
Das Verhältnis zwischen US-Präsident Donald Trump und Google war noch nie das Beste und stand immer unter gewissen Spannungen - doch diese scheinen sich nun zumindest für den Moment gelöst zu haben. Gestern hatte sich Trump in Anwesenheit einiger US-Militärs mit Google-CEO Sundar Pichai getroffen und über einige schwere Themen gesprochen. Über den Ausgang ist nichts bekannt, doch Trump scheint immerhin für Pichai persönlich einige Sympathien zu hegen und hat ihn gleich einmal zum Präsidenten befördert.
Googles wichtigstes Gut sind nicht nur die Daten der Nutzer, sondern auch das Vertrauen. Sowohl das Vertrauen der Nutzer als auch der Mitarbeiter - doch beides ist schon seit längerer Zeit immer heftiger am Wanken. Eine aktuelle interne Studie zur Mitarbeiterzufriedenheit zeigt nun, dass die Googler zunehmend das Vertrauen in die Führung und CEO Sundar Pichai im Speziellen verlieren. Angesichts der jüngsten Ereignisse ist das wenig überraschend.
Gestern musste sich Google-CEO Sundar Pichai vor dem US-Kongress verantworten und den Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Der Auftritt wurde medial kaum beachtet, vor allem nicht so stark wie die Anhörung von Facebook-CEO Mark Zuckerberg, liefert nun aber dennoch eine unterhaltsame Anekdote: Pichai musste erklären, warum US-Präsident Donald Trump laut der Google Bildersuche ein Idiot ist.
In den letzten Tagen musste sich Google-CEO Sundar Pichai mit einer Thematik beschäftigen, das leider in vielen Unternehmen und Einrichtungen aller Größen und rund um den Globus bekannt ist und erst in den letzten Jahren aktiver angesprochen und gewissermaßen "bekämpft" wird: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Nachdem mehr als 20.000 Google-Mitarbeiter auf die Straße gegangen sind, wurden nun konkrete Maßnahmen angekündigt.
Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass der Android-Erfinder Andy Rubin seine Abteilung und seinen Arbeitgeber Google doch nicht so ganz freiwillig verlassen hat, wie es damals dargestellt wurde. Es soll Fälle von sexueller Belästigung gegeben haben, nach deren Bekanntwerden Rubin auch noch mit einer Abfindung von 90 Millionen Dollar (!) ausgestattet wurde. Nicht nur aus diesem Grund gingen in der vergangenen Woche gut 20.000 Google-Mitarbeiter weltweit zu Protesten auf die Straße.
Seit mittlerweile mehr als zwei Monaten sorgt das Projekt Dragonfly sowohl intern als auch extern von Google für große Diskussionen. Es geht um nichts Geringeres als den Wiedereinsteig in den sehr lukrativen chinesischen Markt, der aber laut offiziellen Angaben längst noch nicht beschlossen ist. Jetzt hat Google-CEO Sundar Pichai, der sich in letzter Zeit sehr rar gemacht hat, das Projekt erneut verteidigt.
Bei US-Präsident Donald Trump läuft es derzeit offenbar so großartig, dass er seit Wochen die Zeit findet, auf Google und andere Web-Konzerne einzuschlagen. Auch die ihm nahestehenden Organisationen zeigen ein entsprechendes Verhalten - sowie das wohlbekannte Breitbart News Network. Dort wurde jetzt ein zu internen Zwecken aufgezeichnetes Video aus einer TGIF-Versammlung von Google veröffentlicht, das unmittelbar nach der US-Wahl stattfand.
Bisher hat Google zu den seit einigen Wochen kursierenden Plänen für eine Rückkehr nach China geschwiegen und sich nicht dazu geäußert, ob und wann die ersten Google-Produkte wie in China zur Verfügung stehen werden - zensiert natürlich. Doch nach dem Offenen Brief der Mitarbeiter wurde es nun Zeit, irgendwann reinen Wein einzuschenken. Jetzt haben sich Sundar Pichai & Sergey Brin geäußert.
In dieser Woche hat Alphabet sehr gute Quartalszahlen vorgelegt und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn kräftig zulegen. Wenig überraschend wird die gesamte Holding einzig und allein von der wertvollen Tochter Google getragen, die auch die Verluste aller anderen Abteilungen sehr gut abfedern kann. Diesen Erfolg lässt sich nun CEO Sundar Pichai nun wieder einmal vergolden und darf sich über einen kleinen Bonus freuen.