Zum Start in die Woche hat Alphabet am Montag als letztes großes Tech-Unternehmen die Quartalszahlen bekannt gegeben und lässt sich nun noch ein wenig tiefer als bisher in die Karten blicken. Durch weitere Aufschlüsselungen der Umsatzquellen ist nun endlich bekannt, wie viel Google mit YouTube verdient und wie viel Geld das Cloud-Geschäft in Googles Kassen spült. Dabei zeigt sich, dass das Unternehmen einfach nicht von der Werbung loskommt.
Vor mehr als vier Jahren wurde aus den vielen Google-Projekten die Alphabet Holding geschaffen, die sich voll und ganz auf die Moonshot-Projekte konzentrieren und an zukünftigen Technologien arbeiten soll - finanziert durch Google. Bisher erweist sich das als wenig erfolgreich und die aktuellen Alphabet-Quartalszahlen stellen sehr dringend die Frage in den Raum, wie lange dieses Konstrukt in der Form überhaupt noch tragbar ist. Vor wenigen Tagen hat Google auch sehr interessante Einblicke darin gegeben wie viel mit YouTube, Cloud & Co. verdient wird.
Gestern Abend hat Alphabet die Quartalszahlen für das 4. Quartal 2019 bekannt gegeben und damit gleich mehrfach überrascht. Der Umsatz lag deutlich über den Erwartungen, der Gewinn hingegen deutlich darunter. Die größte Überraschung gab es aber beim Blick auf die Umsatzverteilung, denn erstmals in der Geschichte des Unternehmens wurden die Umsätze für YouTube und Google Cloud einzeln ausgewiesen. Es zeigt sich, welche enorme Bedeutung YouTube für Google hat und wie klein das Cloud-Geschäft nach wie vor ist.
Als letztes der großen Tech-Unternehmen hat die Google-Mutter Alphabet vor wenigen Minuten ihre Geschäftszahlen für das 4. Quartal 2019 vorgelegt. Alphabet konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn wieder große Sprünge machen: Im Zeitraum von Oktober bis Dezember wurde ein Umsatz von 46,07 Milliarden Dollar generiert und daraus ein Gewinn von 10,67 Milliarden Dollar eingefahren. Auch die weiteren Kennzahlen zeigen nach wie vor weiter steil nach oben.
Anfang Februar wird die Google-Mutter Alphabet die Geschäftszahlen für das 4. Quartal 2019 verkünden, aber schon jetzt kann man sagen, dass das Geschäft nach wie vor brummt. Auch die Anleger hören die Kassen offenbar immer lauter klingeln, denn sie haben die Alphabet-Aktie am gestrigen 16. Januar auf einen Höhenflug geschickt, der zu einem Meilenstein geführt hat: Alphabet ist nun 1 Billion Dollar wert.
Vor wenigen Wochen haben die beiden Google-Gründer Larry Page und Sundar Pichai unerwartet aber nicht überraschend ihren Rückzug verkündet und den bisherigen Google-CEO Sundar Pichai an die Spitze der Alphabet Holding gehievt. Sundar Pichai nimmt nun sowohl bei Google als auch bei Alphabet die Rolle des CEO ein und wird für diese Aufgabe sehr fürstlich belohnt und mit Aktienpaketen regelrecht überschüttet.
Praktisch alle populären Google-Produkte sind vollkommen kostenlos und werden teilweise von mehr als einer Milliarde Nutzern verwendet, die vom Unternehmen kostenlose Dienstleistungen sowie Speicherplatz erhalten. Im Laufe der Zeit hat Google aber auch viele Abo-Dienst geschaffen, bei denen die Nutzer monatlich zur Kasse gebeten werden, um bestimmte Leistungen zu erhalten. Manch einer dürfte überrascht sein, wie viele dieser Abos Google mittlerweile im Sortiment hat. Ein kurzer Überblick.
Vor wenigen Tagen hat die Google-Mutter Alphabet ihre Quartalszahlen vorgelegt und konnte selbst im schwierigen dritten Quartal den Umsatz enorm steigern - dank der Gelddruckmaschine Google. Die immer neuen Rekorde der vergangenen Jahre haben allerdings auch dazu geführt, dass Alphabet ein finanzielles Problem der ganz besonderen Art hat: Alphabet hat zu viel Geld und ist nun fast schon dazu gezwungen, größere Übernahmen zu stemmen. Der erste Schritt wurde ja am Freitag mit der Übernahme von Fitbit getan.
Vor wenigen Minuten hat die Google-Mutter Alphabet die Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2019 vorgelegt und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn wieder große Sprünge machen. Im Zeitraum von Juli bis September 2019 konnte das Unternehmen einen Umsatz von 40,49 Milliarden Dollar generieren und daraus einen Gewinn von 9,18 Milliarden Dollar einfahren. Außerdem steht aktuell die Übernahme von Fitbit im Raum.
Ein Großteil aller populären Apps finanziert sich durch Werbung und spült den Entwicklern bei entsprechender Reichweite gutes Geld in die Kassen. Wie würde es aber aussehen, wenn die Apps den Nutzer mit monatlichen Gebühren zur Kasse bitten und vollständig auf Werbung verzichten würden? Dieser Frage ist eine US-Studie nachgegangen und kam zum überraschenden Ergebnis, dass die großen Unternehmen ihre Umsätze deutlich steigern könnten.