Die "Big Five", also die fünf großen IT-Konzerne der USA, sind gleichzeitig nach ihrem Börsenwert auch die fünf größten Unternehmen der Welt. Die Reihenfolge war bisher fast schon in Stein gemeißelt, aber gestern Abend hat es einen Wechsel auf dem zweiten Platz gegeben, der bisher fest in der Hand der Google-Mutter Alphabet gewesen ist. Doch nun gehört Amazon der Titel des weltweit zweitgrößten Unternehmens und damit auch des ersten Apple-Verfolgers.
In der heutigen Zeit halten sich viele Menschen, vor allem jüngere, für Social Media-Stars und kommen ohne Instagram und YouTube gar nicht mehr aus. Aber nur die allerwenigsten können von ihrem YouTube-Kanal leben und sich das Leben durch ihre Videos finanzieren. Eine neue Statistik mit groben Schätzungen zeigt nun, wie es um die Einnahmen der deutschen YouTuber bestellt ist.
Nicht nur Privatnutzer, sondern auch immer mehr Unternehmen verlagern einen immer größeren Teil ihrer Daten in die Cloud, und setzen dabei meist auf die Hilfe der großen Technologie-Konzerne. Nachdem diese nun alle ihre Quartalszahlen vorgelegt haben, lässt sich die Verbreitung der einzelnen Unternehmen ein Stückweit an den Umsatzzahlen nachvollziehen. Und in dieser wichtigen Branche sieht es ausgerechnet für Google derzeit gar nicht rosig aus.
Gestern Abend hat die Google-Mutter Alphabet die Quartalszahlen bekannt gegeben und konnte wieder mit einem starken Wachstum beim Umsatz als auch beim Gewinn glänzen. Allerdings sind das nur die tatsächlich erwirtschafteten Zahlen, denn steuerlich bereinigt stand im 4. Quartal 2017 erstmals seit knapp zwei Jahrzehnten ein Verlust unter dem Strich. Das liegt aber natürlich nicht an einer plötzlichen Erfolgslosigkeit.
Vor wenigen Minuten hat die Google-Mutter Alphabet die Zahlen für das 4. Quartal und das gesamte vergangene Jahr 2017 bekannt gegeben, und konnte bei beiden wieder ein kräftiges Wachstum hinlegen. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2017 hat Alphabet einen Umsatz von 32,32 Milliarden Dollar eingefahren und konnte dabei einen Gewinn von 7,67 Milliarden Dollar erwirtschaften. Auch damit wurde wieder einmal so viel Geld verdient wie noch nie zuvor in der Geschichte des Unternehmens.
Sehr viele Webseiten aller Größe nutzen Google AdSense zur Monetarisierung - vom kleinen Hobby-Blog bis hin zu journalistischen Angeboten von großen Verlagen. Das Thema AdSense und Steuern sorgt dabei nicht selten für Kopfzerbrechen oder Diskussionen mit dem Finanzamt, aber am Ende kann man sich dann wohl doch immer einigen. In den USA ist es nun zu einem kleinen, aber sehr schwerwiegenden Fehler bei der Meldung von AdSense-Einnahmen gekommen.
Lobby-Arbeit gehört bei den großen Technologie-Unternehmen fast schon zum guten Ton, und wird natürlich auch von Google angewendet. Doch bei US-Präsident Donald Trump hat man es entweder besonders schwer oder besonders leicht, denn im Jahr 2017 wurde so viel Geld wie nie zuvor für diesen Bereich ausgegeben. Ganze 18 Millionen Dollar war es Google im vergangenen Jahr wert, die Geschicke der Politik nach den eigenen Vorstellungen zu lenken.
Facebook und Google beherrschen mit ihren Angeboten große Teile des Internets und dürften für sehr viele redaktionell gepflegte Webseiten die wohl wichtigsten Traffic-Lieferanten sein. Da sie somit praktisch zum Standard-Lieferant für Traffic geworden sind, möchte der Medienunternehmer Rupert Murdoch von den beiden eine Gebühr verlangen, über die sie Zugang zu seinen Inhalten bekommen. Das ganze erinnert stark an das Leistungsschutzrecht.
Irgendwann im Laufe des letzten Jahres sind die Smart Speaker aus ihrer sowieso schon großen Nische heraus gekommen, gehören längst zum Mainstream und sind in vielen Millionen Wohnzimmern weltweit zu finden. Mit ein Grund für diesen Erfolg ist vor allem der niedrige Einstiegspreis für die Mini-Varianten der beiden populärsten Varianten. Ein Bericht hat nun aufgedeckt, dass sowohl Google als auch Amazon bei diesen Geräten draufzahlen und diese stark subventionieren.
Praktisch alle großen globalen Konzerne nutzen jedes Steuerschlupfloch, das die einzelnen Staaten offen lassen, und das wohl bekannteste – und seit Jahren auch am kontroversesten diskutierte – ist das sogenannte „Double Irish“ und „Dutch Sandwich“. Auch Google bzw. die Muttergesellschaft Alphabet nutzt dieses Schlupfloch seit vielen Jahren und spart dabei Unmengen an Geld. Ein aktueller Finanzbericht zeigt jetzt, wie viel Geld das Unternehmen durch diesen kleinen Trick tatsächlich spart.