Vor wenigen Minuten hat die Google-Mutter Alphabet die Zahlen für das 1. Quartal 2017 bekannt gegeben und kann mit diesen wieder richtig beeindrucken: Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn konnte man zweistellig zulegen und kann den zweithöchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte vorlegen - lediglich das 4. Quartal 2016 mit dem starken Weihnachtsgeschäft hatte mehr Umsatz. Damit dürften die Erwartungen der Analysten übertroffen worden sein.
Google gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Arbeitgebern unter den IT-Unternehmen und unternimmt einige Anstrengungen dafür, dass das auch auf lange Sicht so bleibt. Ausgerechnet ein US-Ministerium hat aber ein Schatten auf diesen Spitzenplatz gelegt und hat dem Unternehmen die Diskriminierung von Frauen vorgeworfen. Doch diesen Vorwurf lässt Google nicht auf sich sitzen und geht nun in die Offensive. Man gibt nun offiziell einen Einblick darin, wie Gehälter festgelegt werden.
In den letzten Jahren wurde oft über die Diversität bei den großen Unternehmen gesprochen, und viele habe auf lange Sicht Besserung versprochen und haben bestimmte Quoten eingeführt. Auch bei Google gab es "Probleme", denn es waren deutlich mehr Männer als Frauen in Führungspositionen und auch bei der Hautfarbe gab es große Ungleichgewichte. Jetzt hat man aber noch ganz andere Probleme, denn nun ermitteln US-Behörden wegen unfairer Bezahlung gegen das Unternehmen.
Vor wenigen Stunden hat die Google-Mutter Alphabet die Zahlen für das 4. Quartal 2016 bekannt gegeben und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn wieder zweistellig zulegen. Trotz des erfolgreichen Quartals und des großen Wachstums zeigen sich die Anleger enttäuscht und schicken die Aktie zumindest auf eine kleine Talfahrt.
Trotz der riesigen Auswahl an Produkten und Dienstleistungen stammt der Löwenanteil von Googles Umsatz noch immer aus dem Werbegeschäft. Zwar verschieben sich die Verhältnisse (sehr) langsam hin zu anderen Einnahmequellen, aber in absehbarer Zeit wird die Abhängigkeit von der Werbung weiter bestehen bleiben. Wie ein näherer Blick auf die Zahlen nun ergeben hat, gibt es aber noch eine weitere riesige Einnahmequelle, die bisher wohl kaum einer auf dem Schirm hatte.
Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu, und auch in diesem Jahr ist wieder sehr viel (negatives) geschehen. Eines bleibt allerdings gleich, und wird sich so schnell nicht ändern: An der Spitze der wertvollsten Unternehmen der Welt residieren die üblichen Verdächtigen und natürlich sind auch diesmal wieder Apple und Google sowie viele andere US-amerikanische IT-Unternehmen vertreten.
Praktisch alle großen globalen Konzerne nutzen jedes Steuerschlupfloch dass die einzelnen Staaten offen lassen, und das wohl bekannteste - und derzeit auch am kontroversesten diskutierte - ist das sogenannte "Double Irish" und "Dutch Sandwich". Auch Google bzw. jetzt die Muttergesellschaft Alphabet nutzt dieses Schlupfloch seit vielen Jahren und spart dabei Unmengen an Geld. Ein neuer Finanzbericht zeigt nun, welche Dimensionen dies mittlerweile angenommen hat.
YouTube gehört neben der Websuche zu den wichtigsten Einnahmequellen von Google und setzt jährlich mehrere Milliarden Dollar an Werbegeldern um. Ein großer Teil dieses Geldes wird sowohl mit den YouTubern als auch mit den Rechteinhabern geteilt, die ebenfalls von der hohen Reichweite profitieren. Jetzt hat YouTube bekannt gegeben, dass man allein in den letzten 12 Monaten 1 Milliarde US-Dollar an die Musik-Industrie ausgeschüttet hat.
Erst in der vergangenen Woche hat Alphabet die aktuellen Quartalszahlen verkündet und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn wieder einen Rekord einfahren. In einem neuen Dokument an die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat man diese Zahlen nun noch einmal etwas genauer aufgeschlüsselt und gibt auch an, wie groß der Bestand an eigener Hardware aktuell ist.
Es wurde schon viel über Googles neue Pixel-Smartphones gesprochen und geschrieben, und insgesamt ist der Tenor der gleiche: Die Smartphones wecken Begehrlichkeiten, sind sehr gut bewertet und schneiden einfach nur in der Preisgestaltung nicht ganz so gut ab. Dass diese eigentlich niedriger sein könnte zeigt nun eine Analyse von Bloomberg, die Google eine ähnlich hohe Marge wie Apple attestiert.