Analysten lieben es, gewagte Thesen aufzustellen und Unternehmen vermeintlich wachzurütteln. Insbesondere großen Unternehmen wird dabei immer wieder ein Scheitern vorausgesagt, da sich damit am meisten Aufmerksamkeit erregen lässt. Jetzt hat sich der Chef des deutschen Unternehmensberaters Roland Berger zu Wort gemeldet und sagt sowohl Google als auch Facebook und den anderen großen Tech-Unternehmen eine düstere Zukunft voraus.
Durch Google, Apple und Facebook sind in den letzten Jahren mehrere Zehntausend neue Arbeitsplätze im Großraum San Francisco geschaffen worden. Allerdings haben alle drei Unternehmen ihren Sitz in kleinen Städten mit zu wenig Wohnraum, so dass die Mitarbeiter mit großen Flotten von Shuttle-Bussen aus San Francisco abgeholt werden müssen. Populär war diese Methode noch nie, aber in den letzten Wochen ist die Aggression gegen die Unternehmen und Busse in Gewalt umgeschlagen.
Es ist nun schon weit über viereinhalb Jahre her, dass Google den Startschuss für das Project Loon gegeben hat, und mit diesem Internetzugänge per Ballon in entlegene Gebiete bringen möchte. Das hat in einigen Fällen auch schon sehr gut funktioniert, aber immer wieder muss das Projekt auch mit Rückschlägen kämpfen. Derzeit macht eine Geschichte die Runde, laut der ein kenianischer Bauer wegen eines Google-Ballons nun vor den Scherben seiner Existenz steht.
Praktisch alle großen globalen Konzerne nutzen jedes Steuerschlupfloch, das die einzelnen Staaten offen lassen, und das wohl bekannteste – und seit Jahren auch am kontroversesten diskutierte – ist das sogenannte „Double Irish“ und „Dutch Sandwich“. Auch Google bzw. die Muttergesellschaft Alphabet nutzt dieses Schlupfloch seit vielen Jahren und spart dabei Unmengen an Geld. Ein aktueller Finanzbericht zeigt jetzt, wie viel Geld das Unternehmen durch diesen kleinen Trick tatsächlich spart.
Die Google-Mutter Alphabet und der iPhone-Hersteller Apple liefern sich seit Jahren ein Wettrennen um das wertvollste Unternehmen der Welt, wobei der Smartphone-Hersteller an den wichtigen Stichtagen stets die Nase vorne hat. Jetzt hat das Beratungsunternehmen EY wieder die jährliche Liste der wertvollsten Konzerne der Welt herausgegeben, und auch zum Ende des Jahres 2017 gibt es das übliche Ranking - allerdings ist der Abstand noch einmal angewachsen.
Es gibt einige Väter des Erfolgs hinter dem Unternehmen Google, aber ein Mann spielte neben den Gründern Larry Page und Sergey Brin die größte Rolle: Eric Schmidt. Seit dem Wandel zu Alphabet war er Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, doch diesen Posten gibt er nun einigermaßen überraschend auf. Wie Alphabet am Abend mitteilte, ist Schmidt ab sofort nur noch "technischer Berater".
Google und die Mutter-Holding Alphabet beschäftigen sich nicht nur mit dem Angebot von Diensten im Internet, sondern forschen auch seit Jahren an Technologien um das Internet weiter zu verbreiten und in entlegene Gebiete zu bringen. Bisher war vor allem das Project Loon sehr erfolgreich und hat mit einer anfangs belächelten Methode schon einige Erfolge feiern können. Jetzt zeigt X eine neue Entwicklung, die noch sehr viel weniger Aufwand benötigt.
Spätestens seit dem vergangenen Jahr ist Google in großem Stil in das Hardware-Business eingestiegen und ist längst über die Produktion einer eigenen Smartphone-Linie hinaus. Damit ist Google aber nicht das einzige Unternehmen im Alphabet-Universum, dass sich auf die Produktion von Geräten zur Heim-Automatisierung konzentriert. Um Synergie-Effekte zu erzielen, wird bei Alphabet nun erwogen, Googles Hardware-Abteilung mit der Tochter Nest zu verschmelzen.
Mit den vor zwei Tagen veröffentlichten Zahlen für das 3. Quartal hat Alphabet nicht nur die Analysten sondern auch die Anleger erfreut, woraufhin die Aktie kräftig nach oben geschossen ist. Gleichzeitig ist auch der Unternehmenswert in neue Höhen geschossen und liegt seit einigen Tagen so hoch wie nie zuvor. Laut dem Aktienkurs kommt Alphabet damit nun auf eine Bewertung von über 700 Milliarden Dollar.
Google hat schon sehr früh in den Taxi-Dienstleister Uber investiert und ist bis heute, mittlerweile allerdings in Form der Mutter Alphabet, ein wichtiger Investor des Unternehmens. Aus bekannten Gründen sieht sich Alphabet aber auch nach Alternativen um, und scheint dabei vor allem in Lyft fündig geworden zu sein. Alphabet soll gemeinsam mit einigen Partnern 1 Milliarde Dollar in den Taxi-Dienstleister investiert und so Einfluss bei dem Unternehmen bekommen haben.