Google hat schon sehr früh in den Taxi-Dienstleister Uber investiert und ist bis heute, mittlerweile allerdings in Form der Mutter Alphabet, ein wichtiger Investor des Unternehmens. Aus bekannten Gründen sieht sich Alphabet aber auch nach Alternativen um, und scheint dabei vor allem in Lyft fündig geworden zu sein. Alphabet soll gemeinsam mit einigen Partnern 1 Milliarde Dollar in den Taxi-Dienstleister investiert und so Einfluss bei dem Unternehmen bekommen haben.
Gerade erst hat der Waymo-CEO John Krafcik auf der IAA klar gestellt, dass man mit den etablierten Auto-Herstellern zusammen arbeiten und nicht konkurrieren möchte, da macht man schon den nächsten Schritt, um dies wieder unter Beweis zu stellen. Laut Medienberichten soll die Google-Mutter kurz vor einem Investment in Höhe von 1 Milliarde Dollar beim Fahrtenvermittler Lyft stehen - und damit könnte man eine ganze Kettenreaktion auslösen.
Die Google-Mutter Alphabet investiert in viele Start-Ups in allen möglichen Richtungen, was in vielen Fällen von den Medien unbeachtet bleibt. Doch vor gut vier Monaten ist ein Start-Up bekannt geworden, das praktisch die Saftpresse neu erfinden wollte und dafür ein Risikokapital von über 120 Millionen Dollar einsammeln konnte. Nun hat man einigermaßen überraschend bekannt gegeben, dass die Produktion mit sofortiger Wirkung eingestellt und das Unternehmen abgewickelt wird.
Vor mittlerweile mehr als zwei Jahren wurde die Umwandlung von Google in Alphabet verkündet und seitdem befindet sich die Holding im Entstehen. Auch wenn es offiziell nie verkündet wurde, bestand Alphabet bis vor wenigen Tagen praktisch nur aus der Google Inc. inklusive aller weiteren Tochterunternehmen. Erst jetzt wurde die Umwandlung in die endgültige Struktur durch die Gründung einer neuen Holding abgeschlossen.
Der Smartphone-Markt ist heiß umkämpft und wird von vielen großen Herstellern beackert. In den letzten Jahren hat sich an der Spitze so einiges getan und es sind viele Unternehmen stark aufgestiegen bzw. auch extrem in die Tiefe gestürzt. Einer der ehemaligen Pioniere - HTC - kämpft mittlerweile sogar um das eigene Überleben, und ist nun auf der Suche nach einem Rettungsanker. Diesen könnte man möglicherweise in Alphabet/Google finden.
Die Alphabet-Tochter und Google-Schwester Nest hat sich im Laufe der Jahre ein kleines Sortiment an Smart Home-Produkten aufgebaut, mit denen einige Dinge im Haushalt gesteuert und überwacht werden können. Jetzt nimmt man sich das allererste Produkt aus dem eigenen Sortiment vor - das smarte Thermostat - und plant eine Einsteiger-Version, die entsprechend günstiger sein sollte als die Premium-Version.
Google beschäftigt sich schon seit den Gründertagen mit dem Umweltschutz und setzt seit langer Zeit auf erneuerbare Energie und alternative Technologien zur Energiegewinnung. Auch unter Alphabet geht das ganze natürlich weiter und wird dort mit diversen Forschungen noch stärker unterstützt als bisher. Aber nicht nur die Gewinnung der Energie steht nun im Fokus, sondern vor allem auch deren dauerhafte Speicherung.
Die Karriereleiter vom aktuellen Google-CEO Sundar Pichai ist schon sehr beeindruckend, und gestern hat er nun die nächste Stufe erklommen: Wie Alphabet kurz vor der Verkündung der Quartalszahlen bekannt gegeben hat, bekommt Pichai als 13. Mitglied einen Sitz im "Board of Directors" des Konzerns und verleiht somit seinem Unternehmen Google deutlich mehr Mitspracherecht bei den Entscheidungen.
Vor wenigen Minuten hat die Google-Mutter Alphabet die Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2017 vorgelegt, und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinner wieder kräftig zulegen - letztes allerdings derzeit noch unter Vorbehalt. Im 2. Quartal dieses Jahres hat das Unternehmen ganze 26,01 Milliarden Dollar umgesetzt und konnte daraus einen Gewinn von 4,132 Milliarden Dollar generieren. Wie üblich, stammt der Löwenanteil dabei von Google.
Mitte April wurde bekannt, dass die Google-Mutter Alphabet ganze 120 Millionen Dollar in das Start-Up Juicero investiert hat, das die Herstellung und den Verzehr von frisch gepresstem Saft revolutionieren wollte. Doch nicht unbedingt die Idee sondern viel mehr die Sinnlosigkeit der vorgestellten Maschine sorgte damals im Internet für viel Spott. Jetzt hat man noch einmal nachgelegt und wird den Preis der Maschine deutlich senken.