Vor etwas mehr als vier Jahren wurde aus den zahlreichen Google-Projekten die Alphabet Holding geschaffen, deren wichtigstes Tochterunternehmen Google als Geldgeber fungiert und alle Unternehmen subventionieren sollte. Bis heute hat sich an dieser Situation nichts geändert - es ist eher immer extremer geworden. Jetzt rückt Google-CEO Sundar Pichai nach oben und wird zusätzlich CEO von Alphabet - was einige Fragen aufwirft. Es ist gut möglich, dass das gesamte Konstrukt Alphabet nun hinterfragt wird.
Die Google-Gründer haben unerwartet ihren Rückzug verkündet und werden sich aus dem operativen Geschäft der Alphabet Holding zurückziehen. Diese Meldung kam zwar sehr unerwartet, aber wirklich überrascht oder gar geschockt waren weder die Beobachter noch die Anleger - und das aus guten Gründen: Tatsächlich ändert sich vorerst absolut gar nichts, denn Larry Page und Sergey Brin sind praktisch schon vor Jahren abgetaucht.
Als das Unternehmen Google vor etwas mehr als vier Jahren in die Alphabet Holding umgewandelt wurde, verließen die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin das von ihnen gegründete Unternehmen, um an der Spitze von Alphabet zu stehen. Jetzt haben sie angekündigt, auch dort ihren Posten zu räumen, denn ab sofort ist Google-CEO Sundar Pichai auch CEO der Alphabet Holding. Diese Entwicklung hatte sich in den vergangenen Monaten bereits abgezeichnet.
Die Google-Mutter Alphabet ist in vielen Bereichen tätig und beschäftigt sich vor allem mit der Forschung an zukünftigen Technologien bzw. in Branchen, denen man ein großes Wachstum vorhersagt. Dazu gehört offenbar auch die Robotik, aus der man sich eigentlich vor einigen Jahren verabschiedet hat, aber nun wieder groß einsteigt. Als erster Schritt wurden nun die Everyday Robots vorgestellt.
Google ist in sehr vielen Branchen aktiv und in einigen davon regelrecht erfolgsverwöhnt, denn manche Produkte dominieren ihren Markt so sehr, dass man an Google praktisch nicht vorbeikommt. Klar, dass man diese Erfolge auch auf andere Branchen ausweiten und in immer neue Märkte einsteigen möchte - und gerade in den letzten Monaten zeichnet sich ab, dass sich Google und die Mutter Alphabet in vielen weiteren Märkten unverzichtbar machen wollen. Den Anfang macht in drei Tagen Stadia.
Die Google-Mutter Alphabet besteht aus sehr vielen Unternehmen, die in ganz verschiedenen Branchen und Richtungen forschen, um an zukünftigen Technologien und Produkten zu arbeiten. Auch wenn es manchmal nach einem bunten Haufen aussieht, hat Alphabet doch einige Kernbereiche, von denen man sich sehr viel verspricht. Neben dem Verkehr und Transport ist das auch der Bereich Gesundheit, in dem man Großes erreichen möchte.
Vor wenigen Tagen hat die Google-Mutter Alphabet starke Quartalszahlen vorgelegt, die allerdings einzig und allein von Google getragen werden. Doch langfristig soll das natürlich nicht so bleiben, denn Alphabet investiert hohe Summen in die vielen anderen Tochterunternehmen und Projekte, die in ihren Bereichen teilweise bereits jetzt Marktführer sind. Mit einem Blick auf das große Ganze zeigt sich, dass Alphabet in Zukunft vor allem im Bereich Mobilität und Transport ein gehöriges Wörtchen mitreden möchte und außerdem viel Geld investieren kann.
Vor wenigen Tagen hat die Google-Mutter Alphabet ihre Quartalszahlen vorgelegt und konnte selbst im schwierigen dritten Quartal den Umsatz enorm steigern - dank der Gelddruckmaschine Google. Die immer neuen Rekorde der vergangenen Jahre haben allerdings auch dazu geführt, dass Alphabet ein finanzielles Problem der ganz besonderen Art hat: Alphabet hat zu viel Geld und ist nun fast schon dazu gezwungen, größere Übernahmen zu stemmen. Der erste Schritt wurde ja am Freitag mit der Übernahme von Fitbit getan.
Vor wenigen Minuten hat die Google-Mutter Alphabet die Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2019 vorgelegt und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn wieder große Sprünge machen. Im Zeitraum von Juli bis September 2019 konnte das Unternehmen einen Umsatz von 40,49 Milliarden Dollar generieren und daraus einen Gewinn von 9,18 Milliarden Dollar einfahren. Außerdem steht aktuell die Übernahme von Fitbit im Raum.
Seit einiger Zeit wird das Bild vieler Großstädte durch E-Scooter geprägt - auch in den ersten deutschen Regionen. Der Roller- und Fahrrad-Verleiher Lime gehört zu den größten Anbietern und hat offenbar große Pläne auf dem deutschen Markt. Mit einem kräftigen Finanzpolster der Google-Mutter im Rücken macht man sich an die weitere Expansion und fordert nun auch eine bessere Infrastruktur in den deutschen Städten.