Auch nach der Gründung von Waymo und der Vorstellung der neuen Chrysler Pacifica-Fahrzeuge ist noch immer nicht schlussendlich geklärt, wie die Alphabet-Tochter in Zukunft Geld verdienen möchte. Die wahrscheinlichste Variante ist der Aufbau einer eigenen Taxi-Flotte, mit der man dann Uber Konkurrenz machen könnte. Ein neues Patent deutet ebenfalls in diese Richtung.
Mit Waymo ist die Google-Mutter Alphabet nach Jahren der Entwicklung groß in den Markt der selbstfahrenden Fahrzeuge und der damit verbundenen Geschäftsmodelle eingestiegen. Wer in diesem zukünftigen Markt welche Rolle spielen wird, ist zur Zeit noch gar nicht absehbar, aber natürlich geht schon jetzt das Geplänkel um die öffentliche Meinung los. Waymo hat nun mit einem sehr überraschenden Fakt vorgelegt.
Bei der Google-Schwester Waymo geht es weiterhin Schlag auf Schlag: Vor nicht einmal einem Monat wurde die Gründung des Unternehmens bekannt gegeben und wenige Tage später hatte man einen ersten Blick auf die neuen Fahrzeuge erlaubt. Jetzt wurde verkündet, dass die ersten Fahrzeuge der neuen Flotte noch in diesem Monat auf die Straßen kommen. Außerdem hat CEO John Krafcik das Geschäftsmodell des Unternehmens noch einmal klar gestellt.
Nach vielen Jahren des Wettrüstens wird es in der Auto-Industrie nun langsam Ernst und der Kampf um die zukünftigen Märkte beginnt: Sowohl das autononme Fahren als auch das Infotainment-System im Auto steht auf dem Prüfstand und ist ein hart umkämpfter Markt. Nachdem es lange Zeit so aussah, als wenn sich die etablierten Hersteller auf Google und Apples Unterstützung einlassen, formt sich nun langsam aber sicher eine neue Allianz der Auto-Hersteller.
Zum Ende des vergangenen Jahres haben Google und Alphabet das Geschäft des Self Driving Car auf neue Füße gestellt und endlich in geordnete Bahnen gelenkt: Aus dem einstigen Google X-Projekt ist nun das Unternehmen Waymo geworden, das im ersten Schritt sehr eng mit Fiat Chrysler zusammen arbeitet. Aber die Zusammenarbeit endet nicht beim Fahrzeug selbst, sondern wird nun auch auf die Bordcomputer ausgeweitet, die in Zukunft unter Android laufen sollen.
Mit der Ausgliederung in Waymo ist das Google Self Driving Car nicht nur zu einem echten Unternehmen geworden, sondern hat auch die Ambitionen zum Bau eines eigenen Autos aufgegeben. Zur Zeit setzt man vor allem auf den Partner Fiat Chrysler, der wohl die ersten Autos mit dieser Technologie auf die Straßen bringen dürfte. Jetzt zeigt auch der japanische Konzern Honda Interesse.
Vor wenigen Tagen hat Alphabet die Neuordnung des Self Driving Car-Geschäfts angekündigt und die Gründung von Waymo als neue Tochterfirma bekannt gegeben. Im Zuge dessen wurde das Projekt nicht nur in ein eigenes Unternehmen ausgelagert, sondern man wird sich ab sofort nur noch auf die Ausstattung von Fahrzeugen anderer Hersteller konzentrieren. Jetzt wurden erste Fotos veröffentlicht, die die neuen Fahrzeuge zeigen.
Die Entwicklung des Self Driving Car hat vor vielen Jahren als kleines Projekt von einigen enthusiastischen Googlern begonnen, das im Laufe der Jahre immer größer wurde und natürlich auch immer mehr Kapazitäten und Geld verschlungen hat. Nun scheint das Projekt aber über diesen Status hinaus zu sein und soll nun endlich in ein richtiges Unternehmen umgewandelt werden: Ab sofort wird das Projekt nun von der neuen Alphabet-Tochter Waymo fortgeführt.