Die Google Websuche kämpft mit zahlreichen Problemen und führt rund um die Welt immer wieder zu Klagen, Gerichtsverfahren oder gar Kartellverfahren - doch in Australien könnte es nun völlig eskalieren: Schon seit langer Zeit wird dort eine eigene Variante des hierzulande bekannten Leistungsschutzrechts ins Spiel gebracht und Google droht nun in aller Öffentlichkeit, die Websuche bei Einführung eines solchen Gesetzes einzustellen.
Anfang November 2019 hatte Google die Übernahme von Fitbit angekündigt, die das stagnierende Wearable-Geschäft des Unternehmens endlich anschieben soll - doch seitdem stieß man auf sehr viel Widerstand. Nun hat die EU den Deal im Wert von 2,1 Milliarden Dollar unter einigen harten Auflagen genehmigt. Google muss einige Zugeständnisse machen, kann die Übernahme aber noch immer nicht unter Dach und Fach bringen.
Vor ziemlich genau einem Jahr hat die US-Regierung einen Handelsbann über Huawei verhängt und untersagt es US-Unternehmen seit diesem Tag, Geschäfte mit dem chinesischen Konzern zu machen - das galt und gilt natürlich auch für Google. Wer auf ein schnelles Ende dieses Embargos gehofft hatte, wird spätestens jetzt enttäuscht. US-Präsident Donald Trump hat diesen Bann nun um mindestens ein weiteres Jahr verlängert. Das dürfte vieles ändern.
Bereits seit Sommer 2018 ist Google damit beschäftigt, den Übergang von Google Play Music zu YouTube Music über die Bühne zu bringen und scheint dabei keine große Eile zu haben. Über die Gründe kann nur spekuliert werden, einer unserer Leser hat uns nun auf einen sehr interessanten Umstand hingewiesen, der eine große Rolle spielen könnte. Die beiden Plattformen verfügen aus Lizenzgründen nicht über die gleiche Musikauswahl.
Google Maps bietet rund um die Routenplanung und Navigation sehr viele Informationen und zusätzliche Funktionen, die den Nutzern dabei helfen sollen, sicher und zuverlässig an das Ziel zu gelangen. Allerdings stehen nicht alle Informationen global zur Verfügung, was in den allermeisten Fällen gesetzliche Gründe hat - so wie bei den Blitzerwarnungen. Heute stellen wir euch drei populäre Apps vor, mit denen sich Beifahrer und Fahrgäste sehr leicht während der Google Maps-Navigation vor bekannten Blitzern warnen lassen können.
Google Maps hat vor einigen Monaten damit begonnen, die Nutzer während der Navigation über zahlreiche Verkehrsstörungen zu informieren, die von der großen Maps-Community gemeldet. Dazu gehört in einigen Regionen auch die Warnung vor Radarfallen bzw. Blitzern, die hierzulande allerdings nicht vorhanden sind und nur über Umwege in die Kartenplattform kommen. Jetzt ist ein neues Gesetz auf dem Weg, das Blitzer-Apps ausdrücklich verbietet, aber dennoch eine klaffende Lücke offen lässt, die jeder beachten sollte.
Copyright-Verletzungen sind bei YouTube an der Tagesordnung, sowohl bewusst als auch mit Sicherheit in sehr vielen Fällen unbewusst. Durch YouTubes starke Algorithmen werden diese Verletzungen sehr häufig automatisiert erkannt und je nach Regelung des Rechteinhabers verschiedene Möglichkeiten angeboten, dieses Problem zu lösen. Bei den ersten Nutzern kommt nun eine neue Möglichkeit dazu, die schnell zu einer guten Alternative werden könnte.
Google hat sich mit Android ein riesiges Ökosystem aufgebaut, das von vielen Smartphone-Nutzern außerhalb Chinas mit allen Bestandteilen erwartet wird: Betriebssystem, Play Store und Google-Apps. Aufgrund politischer und gesetzlicher Hürden gab es in der Vergangenheit immer wieder Fälle, in denen Google bestimmten Herstellern die Play Store-Lizenz entziehen musste - und jetzt gilt das gleich für ein ganzes Land. In der Türkei wird es vorerst keine neuen Smartphones mehr mit vorinstallierten Google-Apps geben.
Immer mehr Bezahldienste kämpfen um die Gunst der Smartphone-Nutzer und möchten am stark wachsenden Markt mitverdienen. In vielen Ländern, auch in Deutschland, sind es derzeit vor allem Google Pay und Apple Pay, die die größte Reichweite und die meisten Kunden haben. Jetzt hat der Bundesrat den Weg für ein neues Gesetz freigemacht, das Apple zur Öffnung des NFC-Chips zwingen und Google Pay sehr schnell auf das iPhone bringen könnte.
Verstöße gegen das Urheberrecht waren bei YouTube in den Boomjahren der Plattform ein sehr großes Problem und hätten vermutlich auch dazu führen können, dass Google die Videoplattform irgendwann wieder Schließen wird. Doch dank vieler Maßnahmen und Technologien seitens Google kam es nicht so weit und die Lage ist seit Jahren relativ entspannt. Aber jetzt sorgt ein Fall für Aufsehen, der eigentlich nicht hätte passieren dürfen.