Die Desktop-Anwendung Google Earth hat vor eineinhalb Jahrzehnten für riesige Begeisterung gesorgt, denn plötzlich konnte sich jeder Nutzer nahezu die gesamte Erde von oben betrachten. Bis dahin dürften die meisten Menschen so etwas nur aus Scifi-Filmen gekannt haben. Doch offenbar tobt hinter den Kulissen schon seit längerer Zeit ein Rechtsstreit um das Konzept und den Quellcode, der nun von Netflix mit der Mini-Serie The Billion Dollar Code verfilmt wurde.
Die Desktop-App Google Earth hat vor eineinhalb Jahrzehnten für große Begeisterung und auch Erstaunen gesorgt, denn plötzlich konnte sich jeder Nutzer nahezu die gesamte Erde von oben betrachten - so wie man es zuvor nur aus Scifi-Filmen kannte. Doch offenbar tobt hinter den Kulissen schon seit längerer Zeit ein Rechtsstreit um das Konzept und den Quellcode, der nun von Netflix mit der Mini-Serie The Billion Dollar Code verfilmt wurde.
Die 3D-Kartenplattform Google Earth bietet viele beeindruckende Aufnahmen und Möglichkeiten, steht aber dennoch ein wenig im Schatten von Google Maps. Kürzlich hat Google das nach eigenen Angaben größte Update seit 2017 ausgerollt, mit denen Nutzer nicht mehr nur um die Welt, sondern auch durch die Zeit reisen können. Dazu hat man die seit längerer Zeit bestehende Timelapse-Plattform nun in Google Earth integriert.
Mit den beiden Mapping-Plattform Google Maps und Google Earth können Nutzer jeden beliebigen Ort auf der Erde virtuell besuchen und auf halbwegs aktuellen Satellitenbildern entdecken. Auf diese muss man sich aber nicht beschränken, denn mit einem kaum bekannten Tool lassen sich diese Aufnahmen um bis zu 35 Jahre zurückspulen. Auf fast schon historischen Satellitenbildern lassen sich viele Änderungen entdecken.
Mit den beiden Plattformen Google Earth und Google Maps kann jeder Nutzer per Mausklick oder am Smartphone um die Welt reisen und auf den virtuellen Ansichten zahlreiche Details abrufen. Der Umfang der Informationen kann sich zwischen den beiden Plattformen erheblich unterscheiden und so hält Google Earth ein interessantes Detail bereit, das vermutlich nur wenigen Nutzern bekannt ist: Informationen zur Gelände- und Gebäudehöhe - und das bis ins kleinste Detail.
Im Februar dieses Jahr ist Google Maps 15 Jahre alt geworden und nur wenige Monate später feiert nun Google Earth seinen 15. Geburtstag. Die Google Earth-Plattform weiß bis heute zu begeistern und kann für weit mehr als nur die Spielereien mit dem Rundflug um die Welt genutzt werden. Anlässlich des Geburtstags hat Google eine Reihe von Beispielen zusammengestellt, die den praktischen Nutzen von Google Earth hervorheben.
Die Kartenplattform Google Maps hat schon vor langer Zeit umfangreiche Möglichkeiten zur 3D-Darstellung erhalten, mit der sich die Ansicht frei drehen, schwenken und kippen lässt. Was im Browser beeindruckende Bilder produziert, macht auf dem Smartphone leider nur halb so viel Spaß, denn es fehlen sehr viele Details. Wer auch auf dem Smartphone durch 3D-Schluchten- und Städte fliegen möchte, benötigt eine weitere Google-App.
Das ursprünglich als Desktop-App gestartete Google Earth steht im Schatten von Google Maps, allerdings völlig zu Unrecht. Während sich Google Maps auf die Vermittlung von Informationen konzentriert, bietet Google Earth jede Menge interaktive und beeindruckende Möglichkeiten zum Entdecken unseren Planeten - und nun lassen sich diese Inhalte auch einfacher finden. Die neue Suchfunktion schlägt nun automatisch Inhalte vor und gruppiert die Ergebnisse nach Kategorien.
Mit Google Maps und Google Earth gibt es zwei sehr ähnliche Kartenplattformen, die sich aber nicht nur in puncto Usability, sondern auch im Funktionsumfang unterscheiden. Während Google Maps auf geballte Informationen setzt, hat Google Earth seine Stärken in der realistischen Darstellung der Erde - und dazu gehören auch die Wolken. Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit, eine mehr oder weniger realistische Wolkenfunktion in der App zu aktivieren.
Die meisten Smartphone-Hersteller spendieren ihren Geräten mit jeder neuen Generation neue Hintergrundbilder, das ist auch bei Google nicht anders. Google gibt den Pixel-Smartphones zusätzlich häufig einige Live Wallpaper mit auf den Weg, die sich durch diverse Spielereien von der Masse abheben sollen. Jetzt hat Google angekündigt, ein seit langer Zeit bestehendes Problem des populären Marvelous Marble Live Wallpaper behoben zu haben.