Für viele Menschen ist Google Maps die erste Anlaufstelle für die Navigation oder zumindest das Heraussuchen von potenziellen Routen mit ganz unterschiedlichen Verkehrsmitteln. Aber natürlich gibt es auch noch viele andere Kartenanbieter, die nicht zu unterschätzen sind. Jetzt hat sich jemand die Mühe gemacht, Google Maps, Apple Maps und Waze ein ganzes Jahr lang miteinander ausführlich zu vergleichen. Als Gewinner gehen, je nach Kategorien, Apple und Google hervor.
Millionen von Autofahrern lassen sich jeden Tag von ihrem Navigationsgerät leiten und die nächste Abbiegung, Autobahn-Ausfahrt oder auch den kommenden Stau ankündigen. Die Stimmen der einzelnen Systeme reichen dabei von angenehm und leicht verständlich bis hin zu nervtötenden Computer-Ansagen. Die Google-Tochter Waze hat nun eine neue Möglichkeit gefunden, mit der jeder zufrieden sein kann: Es können eigene Befehle aufgenommen und während der Navigation wiedergegeben werden.
Trotz aller Diskussionen und rechtlichen Probleme erfreuen sich CarSharing- und Taxi-Apps wie Uber oder MyTaxi immer größerer Beliebtheit, so dass der Markt und die Anzahl der Anbieter fast täglich wächst. Auch Google wird nun in dieses Geschäft einsteigen und möchte Fahrten bzw. Fahrzeuge vermitteln - allerdings vorerst nur in Israel und auch nur in einer relativ kleinen Testphase.
Schon seit vielen Jahren können die Google Maps Verkehrsinformationen anzeigen und die Nutzer vor einem Stau oder einem stockenden Verkehrsfluss warnen. Diese Layer können für jede größere Straße eingeblendet werden und zeigen sowohl die Länge des Verkehrsstaus als auch die zu erwartende Verzögerung an. Mit dem letzten Update der Maps-App für Android werden diese Verkehrsinformationen nun endlich auch in der Routenplanung berücksichtigt und mit weiteren Details versehen.
Waze Etwas mehr als 2 Monate nach der Übernahme von Waze können die Entwickler erste Integrationen zwischen den Google Maps und der Waze-App in beide Richtungen vorweisen: Ab sofort erscheinen Waze-Meldungen auch in den Google Maps und erreichen damit ein deutlich größeres Publikum. Die Waze-App hingegen hat nun auch Zugriff auf die Google-Suche und StreetView-Fotos.
Waze Wie israelische Medien melden, ist die geplante Übernahme von Waze unter Dach und Fach. Google soll bereit sein 1,3 Milliarden Dollar für das Social-Routing StartUp auf den Tisch zu legen und hat damit die interessierten Konkurrenten Facebook und Apple ausgestochen. Die Software könnte nun schon bald in die Google Maps Navigation integriert werden.
Waze Laut einem Bericht von Bloomberg ist Google am Kauf des GPS-Dienstes Waze interessiert, dass die Positionsdaten seiner Nutzer auswertet um Verkehrsinformationen zu erhalten. Die Übernahme könnte einen Wert von über 1 Milliarde Dollar haben - und als pikantes Detail am Rande ist auch Facebook an dem Unternehmen interessiert.