Google hat in vielen Bereichen mehrere Produkte für die gleiche Aufgabe, die früher oder später zusammengelegt bzw. eines von beiden eingestellt werden. Bei den Navigationslösungen besteht Googles Zweigleisigkeit nun schon seit gut fünf Jahren, ohne ein Anzeichen darauf, dass sich das jemals ändern würde. Doch nun wildert Google Maps in den angestammten Waze-Gefilden und könnte dafür sorgen, dass auch Waze irgendwann das zeitliche segnet.
Google Maps erfreut sich nicht nur im Web und auf dem Smartphone großer Beliebtheit, sondern gehört auch im Auto mittlerweile für viele Nutzer zum Standard. Ab sofort können das nun auch Apple-Nutzer behaupten, die im Fahrzeug die CarPlay-Plattform verwenden und dort bisher nur Apple Maps nutzen konnten. Seit gestern Abend lässt sich nun auch Google Maps und in Zukunft auch Waze direkt im Fahrzeug verwenden.
Google ist mit dem Betriebssystem bzw. der Smartphone-App Android Auto gut auf dem Markt vertreten und konnte gerade erst das 500. Automodell mit vorinstalliertem Betriebssystem feiern. Aber natürlich gibt es da auch noch Apples Plattform, die ebenfalls sehr populär ist und bei vielen Fahrzeugen zur Ausstattung gehört. Jetzt gibt es erste Screenshots der bald erscheinenden Google Maps-App für Apples CarPlay.
Google bearbeitet den Markt der Navigations-Apps nicht nur mit den Google Maps, sondern ist seit einigen Jahren auch Besitzer der populären Waze-App, die vor allem auf die große Community setzt und so aktuelle Verkehrsmeldungen ausgeben kann. Jetzt lässt sich diese App auch direkt in der Smartphone-Version von Android Auto anstelle von Google Maps verwenden.
Die Google Maps enthalten sehr viele Informationen zu allen Straßen und Orten rund um die Welt und sind eine riesige Ansammlung von Daten. Doch eine häufig gewünschte Funktion ist bis heute nicht enthalten, obwohl das Datenmaterial eigentlich zur Verfügung steht: Die Geschwindigkeitsbegrenzungen bei der Navigation. Ob sich das eines Tages einmal ändern wird, ist allerdings fraglich.
Die Google Maps bieten sehr umfangreiche soziale Möglichkeiten, mit denen die Nutzer Inhalte zur Plattform beitragen können - von Fotos über Bewertungen bis hin zum Beantworten von Fragen. Schon seit längerer Zeit gibt es Hinweise darauf, dass auch temporäre Änderungen im Kartenmaterial ähnlich leicht an Google Maps gemeldet werden können. Jetzt wurde eine solche Funktion bei den ersten Nutzern freigeschaltet und macht damit dem hauseigenen Waze Konkurrenz.
Für viele Menschen ist Google Maps die erste Anlaufstelle für die Navigation oder zumindest das Heraussuchen von potenziellen Routen mit ganz unterschiedlichen Verkehrsmitteln. Aber natürlich gibt es auch noch viele andere Kartenanbieter, die nicht zu unterschätzen sind. Jetzt hat sich jemand die Mühe gemacht, Google Maps, Apple Maps und Waze ein ganzes Jahr lang miteinander ausführlich zu vergleichen. Als Gewinner gehen, je nach Kategorien, Apple und Google hervor.
Millionen von Autofahrern lassen sich jeden Tag von ihrem Navigationsgerät leiten und die nächste Abbiegung, Autobahn-Ausfahrt oder auch den kommenden Stau ankündigen. Die Stimmen der einzelnen Systeme reichen dabei von angenehm und leicht verständlich bis hin zu nervtötenden Computer-Ansagen. Die Google-Tochter Waze hat nun eine neue Möglichkeit gefunden, mit der jeder zufrieden sein kann: Es können eigene Befehle aufgenommen und während der Navigation wiedergegeben werden.
Trotz aller Diskussionen und rechtlichen Probleme erfreuen sich CarSharing- und Taxi-Apps wie Uber oder MyTaxi immer größerer Beliebtheit, so dass der Markt und die Anzahl der Anbieter fast täglich wächst. Auch Google wird nun in dieses Geschäft einsteigen und möchte Fahrten bzw. Fahrzeuge vermitteln - allerdings vorerst nur in Israel und auch nur in einer relativ kleinen Testphase.
Schon seit vielen Jahren können die Google Maps Verkehrsinformationen anzeigen und die Nutzer vor einem Stau oder einem stockenden Verkehrsfluss warnen. Diese Layer können für jede größere Straße eingeblendet werden und zeigen sowohl die Länge des Verkehrsstaus als auch die zu erwartende Verzögerung an. Mit dem letzten Update der Maps-App für Android werden diese Verkehrsinformationen nun endlich auch in der Routenplanung berücksichtigt und mit weiteren Details versehen.