Bei Geld hört die Freundschaft und die Kollegialität auf: In vielen Unternehmen sind die Gehälter der Mitarbeiter Verschlusssache und ein Thema, über das niemals geredet wird - und auch die Mitarbeiter halten sich gegenüber von Kollegen meistens bedeckt. Auch bei Google waren Gehälter über lange Zeit ein Tabu-Thema, doch die Mitarbeiterin Erica Baker hatte vor einiger Zeit eine Aktion innerhalb des Firmennetzwerks gestartet in dem alle Kollegen ihre Gehälter eintragen sollten - mit großen Folgen.
Mit dem vor knapp einem Jahr vorgestellten Cardboard wollte sich Google eigentlich nur über die Bemühungen der Konkurrenz lustig machen, und zeigen dass man eine einfache VR-Brille auch mit einem Pappkarton entwickeln kann - so zumindest die einhellige Meinung der Beobachter. Doch Intern hat man das Produkt vielleicht schon von Anfang an ziemlich ernst genommen, und ist nun bereit für den nächsten Schritt: Eine prominente Personalie beweist, dass das Cardboard vielleicht die Grundlage für Googles VR-Zukunft ist.
Google gehört seit vielen Jahren zu den weltweit beliebtesten Arbeitgebern und ist bis heute eines der Hauptziele von US-Studenten. Jahr für Jahr bewerben sich bis zu 2 Millionen Menschen und bieten dem Unternehmen ihre Arbeitskraft an - und natürlich kann nicht jeder eingestellt werden. Wer nicht genommen wird darf sich dann kurz ärgern, sich wo anders bewerben und es vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal versuchen. Nicht so ein Software-Entwickler aus Florida: Dieser verklagt Google nun wegen Diskriminierung.
Seit vielen Jahren gehört Google zu den beliebtesten Arbeitgebern und ist das erklärte Ziel von vielen IT-Studenten - und das schlägt sich auch in der Anzahl der eingegangenen Bewerbungen in der Personalabteilung nieder: Ganze 2 Millionen Bewerbungen pro Jahr gehen bei Google ein, und da gilt es natürlich die Spreu vom Weizen zu trennen und sich ein gutes Filtersystem aufzubauen. In einem neuen Buch gibt Googles Personalchef Laszlo Bock nun Einblicke in die Arbeit dieser Abteilung.
Wer es einmal in die obere Management-Ebene von Google geschafft hat muss in seinem Leben nicht mehr am Hungertuch nagen: Neben einem hohen Grundgehalt verteilt das Unternehmen auch großzügige Bonuszahlungen und große Aktienpakete - und so wird es auch bei Ruth Porat sein: Googles neue CFO wird ihren Job in genau zwei Monaten antreten und lässt sich allein diese Tatsache schon durch einen Bonus von fünf Millionen Dollar bezahlen. Und auch anschließend wird sie ordentlich für ihre Arbeit entlohnt.
Erst vor etwa zwei Wochen hat Googles CFO Patrick Pichette seinen Rücktritt bekannt gegeben und schon heute kann das Unternehmen vermelden dass eine Nachfolgerin gefunden worden ist: Ab dem 26. Mai 2015 wird die derzeitige CFO von Morgan Stanley, Ruth Porat, in Googles Führungsetage aufrücken und die Finanzen des Unternehmens verantworten. Pichette bleibt unterdessen bei seiner Position und wird Porat in der Anfangszeit unterstützen.
Es gibt derzeit nur wenige Konstanten und bekannte Gesichter im Google-Konzern, aber er gehörte in den letzten durchaus dazu: Gestern Abend hat Googles Chief Financial Officer (CFO) Patrick Pichette seinen Rücktritt von seinem Posten angekündigt. In einem längeren Posting auf Google+ erklärt er seine Beweggründe für den Abschied und schickt mit seinem Abgang gleichzeitig die Google-Aktie auf Talfahrt.
Es ist noch nicht einmal ein Jahr her, seitdem Vic Gundotra Google verlassen hat und damit auch die Leitung von Google+ aufgegeben hat. Sein Nachfolger, Dave Besbris, wurde noch am selben Tag bekannt gegeben wirft nun ebenfalls das Handtuch und hat die Leitung von Google+ wieder abgegeben. Ab sofort sitzt wieder Bradley Horowitz am Steuer und wird wohl die Spaltung von Google+ einleiten und beaufsichtigen. Auch das restliche Google+ Team soll stark geschrumpft sein.
Auch wenn Google in Europa in viele einzelne Tochterunternehmen aufgespalten ist wurden diese bisher von zwei Hauptverantwortlichen gesteuert die den Kontinent unter sich aufgeteilt haben. Diese Struktur wird nun aber abgeschafft und die beiden bisher voneinander getrennten Geschäfte zusammen gelegt. Im Zuge dessen fordert Google auch gleiches von der EU: Der Internetmarkt in der EU soll vereinheitlicht werden und die unterschiedlichen Wettbewerbshürden in den Ländern angepasst werden.
Das Management-Karussell bei Google, das aus Sundar Pichai einen Super-Manager gemacht hat, geht intern weiter und hat ein neues prominentes Opfer gefunden: Der Android-Erfinder Andy Rubin hat das Unternehmen bereits verlassen und eine neue Anstellung bei einer Robotik-Firma gefunden, Rubins geheimer Leidenschaft. Nach Außen hin ist er bereits Anfang letzten Jahres in der Versenkung verschwunden und hat bei Google ebenfalls die Robotik-Abteilung geleitet.