Hardware spielt für Google eine immer größere Rolle und wandert zunehmend in das Kerngeschäft des Unternehmens - auch finanziell ist es längst ein Milliardengeschäft. Allerdings lässt Google ganz grob gesagt in den meisten Fällen lediglich die Komponenten zusammenschrauben und klebt das eigene Logo drauf. Einige wenige Komponenten fertigt das Unternehmen schon jetzt selbst und mit dem Aufbau eines Teams in Indien soll dies nun weiter verstärkt werden.
Jedes Jahr im Herbst wird auf dem großen Made by Google-Event die neueste Generation der Google-Hardware vorgestellt, die in immer mehr Bereiche vordringt. Jetzt hat das Unternehmen durch ein interessantes Stellenangebot selbst verraten, dass man vor allem auf dem Wearable-Markt noch große Pläne hat. Und dabei könnte es sich nicht nur um die neuen Pixel Watches handeln, sondern auch um weitere Produkte auf einer neuen Plattform.
Googles wichtigstes Gut sind nicht nur die Daten der Nutzer, sondern auch das Vertrauen. Sowohl das Vertrauen der Nutzer als auch der Mitarbeiter - doch beides ist schon seit längerer Zeit immer heftiger am Wanken. Eine aktuelle interne Studie zur Mitarbeiterzufriedenheit zeigt nun, dass die Googler zunehmend das Vertrauen in die Führung und CEO Sundar Pichai im Speziellen verlieren. Angesichts der jüngsten Ereignisse ist das wenig überraschend.
Seit mindestens zwei Jahren arbeitet Google am neuen Betriebssystem Fuchsia und dürfte sich, zumindest hat es den Anschein, auf der Zielgeraden für die Veröffentlichung der ersten Version befinden. Jetzt hat Google einen Apple-Manager abgeworben, der sogleich öffentlich verkündet hat, bei seinem neuen Arbeitgeber dafür verantwortlich zu sein, das kommende Betriebssystem Fuchsia auf den Markt zu bringen. So öffentlich wurde bisher selten über Fuchsia gesprochen.
Google genießt seit zwei Jahrzehnten bei vielen Menschen ein sehr gutes Image, das zwar hier und da mal einen Kratzer bekommen hat, aber im Allgemeinen dürfte der Großteil der Nutzer Positiv gestimmt sein. Als Unternehmen, dass die Daten der Nutzer in Massen speichern möchte, ist man darauf natürlich angewiesen. Doch jetzt wurde eine Klage gegen den Mutterkonzern Alphabet eingebracht, die mal wieder einen Kratzer auf der glatten Oberfläche hinterlässt.
In den letzten Tagen musste sich Google-CEO Sundar Pichai mit einer Thematik beschäftigen, das leider in vielen Unternehmen und Einrichtungen aller Größen und rund um den Globus bekannt ist und erst in den letzten Jahren aktiver angesprochen und gewissermaßen "bekämpft" wird: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Nachdem mehr als 20.000 Google-Mitarbeiter auf die Straße gegangen sind, wurden nun konkrete Maßnahmen angekündigt.
Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass der Android-Erfinder Andy Rubin seine Abteilung und seinen Arbeitgeber Google doch nicht so ganz freiwillig verlassen hat, wie es damals dargestellt wurde. Es soll Fälle von sexueller Belästigung gegeben haben, nach deren Bekanntwerden Rubin auch noch mit einer Abfindung von 90 Millionen Dollar (!) ausgestattet wurde. Nicht nur aus diesem Grund gingen in der vergangenen Woche gut 20.000 Google-Mitarbeiter weltweit zu Protesten auf die Straße.
Andy Rubin war innerhalb von Google einige Jahre lang DER Superstar, denn das von ihm erfundene und über viele Jahre geleitete Betriebssystem Android hat das Unternehmen erst zu der heutigen Dominanz auf vielen Märkten geführt. Doch über ihn und einen weiteren sehr prominenten Ex-Googler gibt es nun dunkle Schatten: Er soll mehrmals "sexuelles Fehlverhalten" gezeigt haben, das ihm schlussendlich den Job kostete. Dennoch wurde er von Google zum Abschied mehr als großzügig entlohnt.
In der vergangenen Woche hat Google die sehr unpopuläre Entscheidung verkündet, dass Google+ eingestellt wird. Das kam für viele Beobachter nicht unerwartet, aber dennoch irgendwie überraschend. Ein ehemaliger Google-Mitarbeiter hat nun interessante Einblicke in das Arbeitsklima dieser Abteilung in der Anfangsphase des Netzwerks gegeben. Diese Geschichten sind zwar längst verjährt, zeigen aber, woran Google+ wirklich gescheitert ist.
Bereits seit einigen Monaten sind die Google Streetview-Fahrzeuge wieder in Deutschland unterwegs und wurden in den vergangenen Wochen häufig in deutschen Großstädten gesehen. Da die Angst vor den Streetview-Fahrzeugen bis heute besteht, sind sie immer wieder auch Ablehnung und gar Gewalt ausgesetzt - auch in Deutschland. Ein Fahrer hat nun einen Einblick in seinen Arbeitsalltag gegeben und auch über solche Probleme berichtet.