In vielen großen Firmen herrscht hinter den verschlossenen Türen strenge Geheimhaltung über aktuelle Projekte, Entwicklungen oder kommende Produkte. Die großen Technologie-Unternehmen haben diese Geheimhaltung aber schon vor langer Zeit deutlich verschärft und lassen sich überhaupt nicht mehr in die Karten blicken. Google wurde nun von einem Mitarbeiter verklagt, dem diese Geheimhaltung und die Spionage rundherum zu weit geht.
Google gehört weltweit zu den begehrtesten Arbeitgebern und ist das Ziel vieler IT-Studenten und angehenden Experten. Die Gründe dafür sind genau so bekannt wie zahlreich und sorgen noch heute dafür, dass das Unternehmen viele Tausend Bewerbungen pro Woche bekommt. Doch wenn man den erst einmal im Alltag angekommen ist, ist auch Google nicht mehr ganz so paradiesisch: Auf dem Portal Quora werden nun Gründe gesammelt, die GEGEN Google als Arbeitgeber sprechen.
Ein Job bei Google oder einem anderen großen IT-Unternehmen ist für viele Uni-Absolventen eines der größten Zwischenziele in der eigenen Karriere. Doch Googles Personal-Abteilung entscheidet nicht nur nach fachlicher Qualifikation, sondern auch nach Kreativität, Intelligenz und "Googleness" - und dies hat man lange Zeit mit speziellen Bewerbungsfragen ausgetestet. Jetzt wurde dieser Spieß umgedreht, und Google wurden die eigenen Bewerbungsfragen gestellt.
Nach den anfänglichen Euphorie in der ersten Zeit ist die Entwicklung von Google Fiber mittlerweile ins Stocken geraten und scheint nun sehr gefährlich zu schlingern: Der CEO der bisher eigenständigen Abteilung ist nach fünf Jahren an der Spitze nun zurück getreten und das Projekt ist damit erst einmal führungslos. Gleichzeitig hat Alphabet angekündigt, dass das Projekt vorerst nicht erweitert wird und keine neuen Städte mehr entwickelt werden.
Aus einstigen potenziellen Partnern werden Konkurrenten: Die Beziehung zwischen dem Milliarden-StartUp Uber und Google war zwar nie ganz klar, aber nicht wenige sahen in den beiden Unternehmen ideale Partner um das Taxi-Business und das Self Driving Car voranzubringen. Doch ein geplantes Google-Projekt zum Aufbau einer eigenen Taxi-Plattform dürfte Uber gar nicht geschmeckt haben, und so hat man kurzerhand Googles Chefjuristen aus dem Verwaltungsrat geworfen. Das ganze erinnert stark an die damalige Beziehung zwischen Apple und Google.
Nach den viele Erfolgsmeldungen der letzten Monate muss das Self Driving Car-Projekt nun einen kleinen Dämpfer hinnehmen: Der Projektleiter Chris Urmson, der seit längerer Zeit das Gesicht des gesamten Unterfangens gewesen war, wird das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen und freut sich nach eigenen Angaben auf neue Herausforderungen. Der Grund für seinen Entschluss soll auch eine Meinungsverschiedenheit mit Larry Page über die künfige Ausrichtung des Projekts gewesen sein.
Als Google Anfang 2014 den Hersteller der intelligenten Thermostate Nest übernommen hat, hatte man große Pläne mit der Tochter und wollte rund um das Unternehmen herum ein Ökosystem für die Heim-Automatisierung aufbauen. Doch daraus ist zumindest bis zum heutigen Tage nichts geworden und das Unternehmen machte nur durch negative Schlageilen rund um den CEO Tony Fadell von sich reden. Jetzt hat Fadell darauf reagiert und ist mit sofortiger Wirkung als Nest-CEO zurückgetreten.
Obwohl Google vor allem mit den Nexus-Smartphones einer breiten Öffentlichkeit in punkto Hardware bekannt ist, scheint das Unternehmen seine Liebe zur Hardware noch nie so richtig entdeckt zu haben - und das soll sich jetzt ändern. Der ehemalige Motorola-CEO Rick Osterloh, der in dieser Funktion bereits einmal bei Google gearbeitet hat, bekommt die Kontrolle über eine neu gegründete Abteilung. In dieser noch namenlosen Sparte werden alle Hardware-Aktivitäten von Google gebündelt.
Wie vor wenigen Stunden erst bekannt wurde, gibt es schon seit einigen Tagen prominenten Zuwachs in Googles Belegschaft: Der Gründer von 4chan, Chris Poole, ist seit dem 29. Februar im Unternehmen und soll angeblich ein Produktmanager im Photos-Team sein. Poole ist auch besser unter seinem Nicknamen 'moot' bekannt und hat sein eigenes Netzwerk, das auch gerne als "Abgrund des Internets" bezeichnet wird, vor gut einem Jahr verkauft. Seinen neuen Job bei Google bezeichnet er jetzt als "das nächste Kapitel".
Dass sich Sundar Pichai seinen Job als CEO von Google fürstlich entlohnen lässt, dürfte wohl niemanden verwundern. Aber wie viel ihm der Job tatsächlich im Laufe der Jahre einbringt, sprengt das ganze noch einmal und macht ihn zu einem der wohlhabendsten Personen im Google-Universum. Insgesamt kann er mit weit über einer halben Milliarde Dollar rechnen.