Die Google Websuche kämpft mit zahlreichen Problemen und führt rund um die Welt immer wieder zu Klagen, Gerichtsverfahren oder gar Kartellverfahren - doch in Australien könnte es nun völlig eskalieren: Schon seit langer Zeit wird dort eine eigene Variante des hierzulande bekannten Leistungsschutzrechts ins Spiel gebracht und Google droht nun in aller Öffentlichkeit, die Websuche bei Einführung eines solchen Gesetzes einzustellen.
Bei Google regnet es Klagen, denn in den letzten Tagen wurden gleich zwei neue Verfahren gegen Google in den USA eröffnet, die die Marktmacht des Unternehmens unter die Lupe nehmen und vom ohnehin bevorstehenden Kartellverfahren unabhängig sind. Eine aktuelle Klageschrift enthält nun schwere Vorwürfe, die unter anderem davon sprechen, dass Google die WhatsApp-Nachrichten der Nutzer mitlesen könnte.
Googles Anwälte werden in den nächsten Monaten und wohl auch Jahren sehr viel zu tun haben: Dem Unternehmen drohen in vielen Ländern, auch im Heimatmarkt USA eine ganze Reihe von Verfahren aufgrund angeblichen Machtmissbrauchs und Wettbewerbsverzerrung. Nun haben sich zehn US-Staaten zusammengetan und ein weiteres Verfahren angestrengt, das dem Unternehmen zahlreiche Verstöße in vielen Bereichen vorwirft.
Smartphones sind sehr praktische Geräte, die zur sinnvollen Nutzung auf eine ständige Datenverbindung angewiesen sind. Aber auch ohne Zutun des Nutzers telefonieren die meisten Smartphones bekanntlich ständig nach Hause, um Daten zu senden, zu empfangen oder diverse Synchronisierungen vorzunehmen. Ein US-Nutzer hat nun Klage gegen Google eingereicht, weil allein durch diese Hintergrunddaten monatlich mehrere Hundert Megabyte an Traffic verursacht werden.
Google ist auf vielen Plattformen und in zahlreichen Browsern die Standard-Suchmaschine - und das lässt man sich einiges kosten. Jährlich fließen mehrere Milliarden Dollar in die Taschen der Browserhersteller und Plattformbetreiber, um Google als Standard im Suchschlitz zu behalten - auch in Richtung Mozilla. Doch damit könnte es vielleicht bald vorbei sein, denn die Kartellklage gegen Google nimmt genau diese Dinge unter die Lupe.
Google wird seit vielen Jahren rund um die Welt kritisch beäugt und hat insbesondere in der Europäischen Union bereits empfindliche Strafen einstecken müssen, während es im Heimatmarkt stets gemütlich blieb. Aber damit ist es nun vorbei: Die US-Regierung hat Kartellklage gegen Google eingereicht, die dem Unternehmen das Ausnutzen der marktbeherrschenden Stellung vorwirft. Das Verfahren dürfte sich viele Jahre in die Länge ziehen und kaum absehbare Folgen haben.
Fortnite gehört seit einigen Jahren zu den weltweit populärsten Spielen und wird natürlich auch auf dem Smartphone von vielen Millionen Nutzern gezockt. Nun legt sich Publisher Epic sowohl mit Google als auch mit Apple an und bringt sozusagen das Endgame in die reale Welt: Fortnite ist in den letzten Stunden aus beiden App Stores geflogen, worauf es Epic ohnehin angelegt und nun Klage gegen beide Unternehmen eingereicht hat. Das dürfte eine lange Geschichte mit ungewissem Ausgang werden.
Die Google Websuche kann sehr viele Anfragen mit eigenen Ergebnissen beantworten und mit diesen unzählige Fakten liefern, Fragen beantworten oder auch Inhalte komfortabel aufbereiten - dazu gehören auch Songtexte. Ein großes US-Portal hat Google schon im vergangenen Jahr des Diebstahls in ganz großem Stil bezichtigt und Klage eingereicht. Das jetzt gesprochene Urteil bezichtigt Google zwar des Diebstahls, sieht das Unternehmen aber dennoch als nicht schuldig.
Bei Google Maps gibt es durch die gewaltige Bilderflut an Satellitenaufnahmen und Streetview-Panoramen immer etwas zu entdecken - und manchmal sorgt es auch für Ärger. Derzeit geht ein recht brisanter Fall durch die Medien, der knapp in einem Verfahren geendet hätte: Auf dem Dach eines deutschen Unternehmens war ein Hakenkreuz zu finden, bei dem sich Google weigerte, dieses aus den Satellitenaufnahmen zu entfernen.
Google kämpft in den zahlreichen Produkten seit vielen Jahren gegen Spam, Phishing und weitere Betrugsmethoden - in den Augen eines sehr prominenten Klägers allerdings noch nicht genug. Apple-Gründer Steve Wozniak hat nun gemeinsam mit mehr als einem Dutzend weiteren Personen Klage gegen Googles Videoplattform YouTube eingereicht, die angeblich nicht genug gegen Scam unternimmt. Auch Wozniaks Name wurde mehrfach für Scam missbraucht.