Die Plattform Google Fonts erfreut sich großer Popularität und hat durch die Möglichkeit zur externen Einbindung von Schriftarten in Webseiten eine sehr hohe Reichweite - die in jüngster Zeit allerdings problematisch ist. Weil seit einigen Monaten eine große Google Fonts-Abmahnwelle läuft, hat sich das Unternehmen nun dazu geäußert und vielen Abmahnschreiben direkt den Wind aus den Segeln genommen. Aber ein Freibrief ist das dennoch nicht.
In der frei zugänglichen Datenbank von Google Fonts gibt es mehrere Tausend Schriftarten, die von allen Nutzern kostenlos verwendet werden können - darunter auch Symbol-Schriftarten. Google hat nun den Start der Material Symbols angekündigt, die in überraschend stark anpassbarer Form bereitgestellt werden. Dabei handelt es sich um eine große Sammlung an Standard-Symbolen, die immer wieder benötigt werden.
Google betreibt seit vielen Jahren die Schriftarten-Datenbank Google Fonts, die im Web sehr weit verbreitet ist und auch zahlreiche von Google selbst erstellte Schriftarten enthält. Nun kommt mit Roboto Serif die nächste dazu, die frei für alle verfügbar ist - auch für den kommerziellen Einsatz. In einem längeren Beitrag wird die neue Serifen-Schriftart nun vorgestellt.
Weltweit werden über 6.000 Sprachen gesprochen, aber nur ein kleiner Bruchteil (Englisch, Chinesisch, Deutsch, Französisch,...) wird in großen Teilen der Welt verstanden und ist somit universell nutzbar. Beinahe die Hälfte aller Sprachen sind gefährdet und zum Teil gibt es kaum Möglichkeiten, diese auf digitalem Wege weiterzugeben. Google will dies mit den Noto Fonts ändern, die mittlerweile mehrere Hundert verschiedene Zeichensysteme unterstützen.
Es gehört zu den ältesten Problemen in der Computerwelt und wurde über Jahrzehnte hinweg einfach als Ärgernis akzeptiert: Sobald etwas exotischere Sonderzeichen auftauchen, können diese oft nicht dargestellt werden und werden stattdessen durch Platzhalter in Form von Fragezeichen oder dem bekannten leeren Kasten ⯐ - auch "Tofu" genannt - ersetzt. Jetzt hat Google in über fünfjähriger Arbeit eine Backup-Schriftart entwickelt, in der über 100.000 Schriftzeichen enthalten sind und die dem Tofu endgültig den Garaus machen sollen.
Schon vor fast sechs Jahren hat Google das Portal Google Fonts gestartet, in dem man dutzende von Schriftarten zur freien Auswahl und Verwendung in der eigenen Webseite angeboten hat. Jetzt hat man der etwa in die Jahre gekommenen Oberfläche ein völlig neues Design verpasst und macht es nun einfacher als zuvor, die richtige Schriftart für die eigenen Zwecke zu finden. Außerdem gibt es nun sehr viel mehr Informationen zu allen Schriftarten.
Seit einigen Jahren stellt Google erst mit Google Webfonts nun mit Google Fonts Webfonts zur Verfügung, die Webmaster verwenden können, um nicht nur Standardschriften zu nutzen. Damit ist es nicht nötig, dass der Nutzer diese Schriften auf seinem System installiert hat. Jetzt macht Google das Downloaden etwas einfacher.