Vor gut vier Jahren wurde die Alphabet Holding als Muttergesellschaft der Google Inc. gegründet und hat vor allem das Ziel, in zukünftige Technologien zu investieren und zu entwickeln, ohne die Cash-Cow Google zu gefährden. Aus diesem Konstrukt sind bisher einige Unternehmen hervorgegangen, die in Zukunft eine große Rolle spielen könnten. Insbesondere die X-Abteilung tut sich hervor, aus der erst vor wenigen Tagen die neue Google Glass-Version vorgestellt wurde.
Erinnert sich noch jemand an Google Glass? Die Datenbrille wurde vor gut sieben Jahren vorgestellt und ging mit sehr großen Ambitionen in die öffentliche Testphase - die das Produkt dann nach längerer Zeit nicht überstanden hat. Glass gilt bis heute als einer der größten Google-Flops, aber dennoch hat das Unternehmen stets daran festgehalten und hat nun eine brandneue Version vorgestellt. Außerdem wandert die Glass-Abteilung nun von Alphabet zu Google.
Globalen Konzernen wird immer wieder vorgeworfen, durch Firmengeflechte eine Vielzahl von Steuertricks auszunutzen und sich so ärmer zu rechnen, als sie eigentlich sind. An diesen Vorwürfen ist bekanntlich viel Wahrheit dran und auch Google bzw. die Alphabet-Holding nutzen solche Methoden, um jährlich viele Milliarden Dollar an Steuern einzusparen. Jetzt hat das scheidende Vorstandsmitglied Eric Schmidt diese Praktiken verteidigt.
Die Google-Mutter Alphabet lässt aktuell einige Bomben platzen: Erst musste der Konzern einen deutlichen Gewinneinbruch vermelden, wenig später in der Analyse die Anleger sogar beruhigen und neue Produkte vorab ankündigen und nun folgt die nächste Meldung: Google-Vater Eric Schmidt wird den Vorstand verlassen und sich wohl weitgehend ins Privatleben zurückziehen. Auch die langjährige Cloud-Chefin Diane Greene wird nicht erneut kandidieren.
Alphabet hat die Zahlen für das 1. Quartal vorgelegt und die Anleger mit einem Gewinneinbruch geschockt. Der Konzern spricht davon, dass der Gewinneinbruch vor allem durch die Milliardenstrafe der EU verursacht wurde, aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn tatsächlich gibt es aktuell einige Brandherde. In den Statements zu den Zahlen hat das Unternehmen außerdem erneut die neuen Pixel 3a-Smartphones bestätigt.
Gestern Abend hat die Google-Mutter Alphabet die Zahlen für das 1. Quartal 2019 vorgelegt und hat aufgrund des stark gesunkenen Gewinns wieder einmal für ein kleines Erdbeben an der Börse gesorgt. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr weiter nach oben geschossen, doch unter anderem aufgrund der EU-Milliardenstrafe brach der Gewinn um fast ein Drittel ein. Die Anleger schickten die Aktie daraufhin, obwohl das Ergebnis nicht überraschend war, auf Talfahrt.
Die Alphabet Holding besteht aus vielen Tochterunternehmen, von denen Google bisher das einzige ist, das neben Umsatz auch Gewinn abwirft. Das soll aber natürlich nicht auf ewig so bleiben und langsam geht es auch bei einigen aussichtsreichen Google-Schwestern voran. Das Unternehmen Wing hat nun den kommerziellen Drohnenbetrieb in Australien aufgenommen und stellt dort ab sofort erste Produkte als Highspeed-Postdienstleister zu.
Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin waren viele Jahre lang die wichtigsten Symbolfiguren des Unternehmens und standen gerade in der steilen Boomphase Anfang des Jahrtausends stark in der Öffentlichkeit. Das hat sich aber schon vor vielen Jahren geändert, allerdings lange Zeit nur für Außenstehende. Doch seit längerer Zeit sollen die beiden Gründer auch intern unsichtbar geworden sein und sich bei ihrem Unternehmen nicht mehr blicken lassen.
Vor wenigen Minuten hat die Google-Mutter Alphabet die Geschäftszahlen für das 4. Quartal 2018 vorgelegt und konnte sich auch in den vergangen drei Monaten wieder in die richtige Richtung entwickeln: Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2018 konnte ein Umsatz von 39,27 Milliarden Dollar und ein Gewinn von 8,20 Milliarden Dollar eingefahren werden. Damit liegen beide Bereiche so hoch wie bisher noch nie in einem vierten Quartal der Unternehmensgeschichte.
Praktisch alle großen globalen Konzerne nutzen jedes Steuerschlupfloch, das die einzelnen Staaten offen lassen. Das wohl bekannteste – und seit Jahren auch am kontroversesten diskutierte – ist das sogenannte „Double Irish“ und „Dutch Sandwich“. Auch Google bzw. die Muttergesellschaft Alphabet nutzt dieses Schlupfloch seit vielen Jahren und spart dabei Unmengen an Geld. Ein aktueller Finanzbericht zeigt nun, wie viel Geld das Unternehmen durch diesen kleinen Trick tatsächlich einsparen konnte.