Android ist mit großem Abstand das weltweit meistgenutzte Betriebssystem und der Google Play Store ist nach vielen Maßstäben der weltweit größte App Store. Gerade aufgrund dieser enormen Bedeutung für eine ganze Industrie ist es schon sehr verwunderlich, wie Googles Technologien bei diesem Produkt schwächeln und nicht dazu in der Lage sind, eine vernünftige Suchfunktion oder Empfehlungen anzubieten. Mittlerweile muss man sich sogar schon externe Hilfe holen.
Künstliche Intelligenz spielt bei Google eine sehr große Rolle und kommt in nahezu jedem modernen Produkt in irgendeiner Form zum Einsatz - auch im Google Play Store. Die App-Empfehlungen, über die viele Nutzer nicht ganz so glücklich sind, basieren auf einer Künstlichen Intelligenz der Google-Schwester Deepmind, die den gesamten Prozess steuert und den Nutzern mit einem aufwendigen Verfahren neue Apps vorschlägt.
Die Google-Schwester DeepMind macht schon seit einigen Jahren immer wieder von sich Reden, weil die Künstliche Intelligenz immer wieder einige Meilensteine nimmt und sich vor allem im Spielebereich fast schon als feste Größe etabliert hat. Anfang 2019 ist es der KI erstmals gelungen, StarCraft II zu gewinnen und im Laufe des Jahres hat die KI stark dazu gelernt, sodass mittlerweile 99,8 Prozent aller Spiele erfolgreich gewonnen werden können. Allerdings wird Google selbst davon nicht viel haben, denn DeepMind wird große Teile der KI aus Sicherheitsgründen nicht an Google weitergeben.
Künstliche Intelligenz spielt bei Google eine sehr große Rolle und ist in immer mehr Produkten zu finden. Viele Abteilungen innerhalb des Unternehmens beschäftigen sich mit der Weiterentwicklung der KIs und dürften dabei auch eng zusammen arbeiten. Doch ausgerechnet die Alphabet-Tochter Deepmind, die in diesem Bereich sehr weit fortgeschritten ist, spielt dabei nicht mit und verwehrt der Schwester Google den vollen Zugriff auf diese Technologien.
In loser Serie stellt Google immer wieder die Einsatzmöglichkeiten der hauseigenen Künstlichen Intelligenz vor und zeigt dabei nicht nur theoretischen Möglichkeiten, sondern berichtet auch von den praktischen Einsätzen der KIS. Google selbst setzt die Künstliche Intelligenz des Schwesterunternehmens Deepmind nun dafür ein, den zu erwartenden Output von Windkraftanlagen zu prognostizieren - und das mit großem Erfolg.
Gestern Abend ist die Künstliche Intelligenz der Google-Schwester Deepmind in StarCraft II angetreten und sollte damit einmal mehr zeigen, wie weit die KI mittlerweile fortgeschritten ist. Bisher es einer externen KI noch niemals gelungen, die spielinterne KI oder einen echten Spieler zu besiegen - doch das gilt ab sofort nicht mehr. Deepmind konnte sich mit 10:1 gegen die menschlichen Kontrahenten durchsetzen.
Die Künstliche Intelligenz der Google-Schwester Deepmind hat sich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach bewiesen und sucht immer neue Herausforderungen - und die werden die vermeintlich intelligenten Algorithmen nun auch bekommen. Wie vor langer Zeit angekündigt, wird die KI in StarCraft II antreten und in diesem Spiel zeigen, was sie kann. Und da man sich wohl ziemlich siegessicher ist, wird es sogar einen Livestream von der ersten Partie geben.
Die Google-Mutter Alphabet hat viele Tochterunternehmen mit vielversprechenden Produkten, die sich praktisch allesamt noch im Aufbaustadium und der Forschung befinden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Gesundheit und Medizin, mit dem sich mehrere Töchter beschäftigen - unter anderem auch DeepMind. Durch eine Umstrukturierung gelangt dieser Bereich nun wieder zu Google und soll dort einen völlig neuen Anlauf für "Google Health" nehmen.
Die Google-Schwester Deepmind beschäftigt sich immer wieder damit, die eigenen Künstlichen Intelligenzen vor neue Herausforderungen zu stellen und hat dafür schon vor einiger Zeit die Spielewelt für sich entdeckt. Jetzt ist es den Entwicklern gelungen, dass die KI den Spieleklassiker Quake III von Null an selbstständig gelernt hat und schon nach kurzer Zeit besser als jeder menschliche Spieler geworden ist.
Die Google-Schwester Deepmind zeigt immer wieder Beispiele dafür, in welche Bereiche die Künstliche Intelligenz vorstoßen kann. Vor kurzem wurde eine neue Demo veröffentlicht, die zeigt, dass die KIs in Zukunft auch sehr gut darin sein könnten, ganze Räume zu erfassen und diese von Blickwinkeln darzustellen, die sie bisher selbst noch gar nicht gesehen haben.